Netanjahu: „Ist Obama in Buchenwald einer Lüge aufgesessen?“

Mit einiger Verspätung (krankheitsbedingt) ist es an der Zeit, heute damit zu beginnen, einige wichtige Reden und Berichte in ihrer Gesamtheit hier einzubringen.  Den Beginn macht die Rede  von Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu vor der UN-Vollversammlung am Donnerstag, 24. 09.2009 – als pdf. Datei. Als Vorspann dazu der Bericht aus dem Israelnetz vom 25. 09.2009 – in einer Anmerkung:  zum Protest vieler Delegierter, die den Saal der UN-Vollversammlung während der Rede Ahmadinedschads verließen, gehörten auch die deutsche Delegation!

NEW YORKIsraelnetz 25.09.2009 – Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat den Delegierten der UN-Vollversammlung gedankt, die gegen die Rede des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad protestiert hatten. „Sie sind für moralische Klarheit aufgestanden und haben Ihren Ländern Ehre erwiesen“, sagte er am Donnerstag bei seiner eigenen Ansprache in New York.

„Die Vereinten Nationen wurden nach dem Blutbad des Zweiten Weltkriegs und den Gräueln des Holocaust gegründet“, so Netanjahu. „Sie wurden damit beauftragt, zu verhindern, dass sich solch abscheuliche Vorfälle wiederholen. Nichts hat jene zentrale Mission mehr unterminiert als der systematische Angriff auf die Wahrheit. Gestern stand der iranische Präsident auf genau diesem Podium und spie seine jüngsten antisemitischen Phrasen aus. Nur ein paar Tage früher hatte er erneut behauptet, dass der Holocaust eine Lüge sei.“ Mehrere Delegationen, darunter die deutsche, hatten während Ahmadinedschads Rede aus Protest gegen seine antisemitische Hetze den Saal verlassen.

Netanjahu zeigte während seiner Ansprache eine Abschrift des Protokolls der Wannseekonferenz von 1942, auf der die NS-Führung die „Endlösung der Judenfrage“ konkretisiert hatte. Dokumentiert seien „jene Minuten, in denen die Nazis genaue Anweisungen ausgaben, wie die Auslöschung der Juden vor sich gehen sollte“, sagte der israelische Premierminister. Auch eine Kopie der Originalbaupläne des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau hatte er zum Rednerpult mitgebracht. Das Original der von Adolf Hitlers Stellvertreter Heinrich Himmler unterzeichneten Pläne hatte der Israeli bei seinem jüngsten Deutschlandbesuch erhalten. „Ist das eine Lüge?“, fragte er angesichts der historischen Dokumente.

Vor der UN-Generalversammlung wies Netanjahu auch auf den Besuch von US-Präsident Barack Obama im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald hin und stellte die rhetorische Frage: „Hat Präsident Obama einer Lüge Tribut gezahlt?“

Die größte Bedrohung der freien Welt sei die „Verbindung zwischen religiösem Fanatismus und Massenvernichtungswaffen“, fügte der israelische Regierungschef hinzu. „Der Kampf gegen diesen Fanatismus stellt nicht Glauben gegen Glauben oder Zivilisation gegen Zivilisation. Er stellt Zivilisation gegen Barbarismus, das 21. gegen das 9. Jahrhundert, diejenigen, die das Leben heiligen, gegen diejenigen, die den Tod verherrlichen.“

Die gesamte Rede ins deutsche übersetzt, wurde im Newsletter der Botschaft des Staates Israel am 25 09.2009 veröffentlicht – es ist sehr empfehlenswert, sie zu lesen: Rede von Netanyahu

Nachtrag „Felicia Langer“ – und die Bundesverdienstkreuze des Arno Hamburger

Wie ich der „Jüdische Allgemeine“ vom 10. September 2009 entnehmen konnte, hat Arno Hamburger, Vorsitzender der Israelischen Kultusgemeinde Nürnberg und Mitglied des SPD-Stadtrats in Nürnberg, in der ersten Septemberwoche 2009  seine beiden Bundesverdienstkreuze (1980 das Bundesverdienstkreuz am Bande und 1989 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse) zurückgegeben. Hamburger, *1923 in Nürnberg geboren, emigrierte  1939 allein über Italien nach Palästina, diente in der britischen Armee und  war als Dolmetscher an den Nürnberger Prozessen tätig. Seit 60 Jahren engagiert er sich gegen Rechtsextremismus und wurde immer wieder dafür von Alt – und Neonazis angefeindet und beschimpft.

Über die Verleihung des Bundesverdienstkreuz an Felicia Langer im Juli 2009 hat Arno Hamburger am 24. Juli in einem Brief an den Bundespräsidenten Hort Köhler Protest erhoben – im Interview wörtlich: „mit einer wie Felicia Langer habe ich nichts gemein. Ich kann und will nicht die gleiche Auszeichnungen tragen, mit den Frau Langer geehrt wurde.“ 5 Wochen hatte er auf eine Antwort aus Berlin gewartet – noch bevor am 04. 09.2009 dann eine Antwort zu seinem Brief kam, dessen Inhalt Hamburger akzeptiert und bedankt sich beim Bundespräsidenten und dem Chef des Bundespräsidialamtes dafür  „dass meine Gefühle verstanden wurden und dass man versucht hat, die Umstände der Verleihung zu erklären.“ Arno Hamburger hat in die Tat umgesetzt, was er zum Thema ausgesprochen hatte – Hochachtung muss ihm dafür ausgesprochen werden – denn die Entscheidung dazu war mit Sicherheit keine leichte für ihn!

AhuvaIsrael hat selber am 27. 07. 09 einen Brief an den Bundespräsidenten Horst Köhler geschrieben. Wie ich bereits vorher ankündigte gebe ich hier diesen Brief und die Antwort, vom Bundespräsidialamt an mich vom 04. 09.09. zum Nachlesen frei:F.langer

1-Bundespräsidialamt 04

Europäische Koalition für Israel Monatsbericht 09/2009

Logo-European Coalition for Israel Press Release - ECI calls for EU action against Iran on Holocaust Remembrance Day in European Parliament in BrusselsDie neue Fünfjahresperiode des kürzlich gewählten Europäischen Parlaments hat gerade mit einer Plenarsitzung in Straßburg begonnen und wird mit Beratungen der Komitees in Brüssel in der nächsten Woche weitergehen. Gleichzeitig glauben wir von der Europäischen Koalition für Israel, dass wir mit unserem Dienst in eine neue Phase eintreten. In dieser Ausgabe werden wir Ihnen einige Wege vorstellen, wie Sie praktisch daran teilhaben können.

Diplomatische Krise zwischen Schweden und Israel muss geklärt werden

Stockholm – Seit einigen Monaten schon hat die ECI Bedenken bezüglich der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft ausgedrückt, andeutend, dass dies schlechte Nachrichten für Israel bedeuten könnte.  Und trauriger Weise sind unsere Vorhersagen wahr geworden. Die Schwedische Ratspräsidentschaft ist bereits jetzt durch die diplomatische Krise verdorben worden, ausgelöst durch die schwedische Regierung, die es ablehnt auf einen antisemitischen Artikel der schwedischen Zeitung Aftonbladet zu reagieren. Dieser Artikel beschuldigte israelische Soldaten, Organe von toten Palästinensern gestohlen zu haben.

Einige Leser haben um Klarstellung gebeten und gefragt, ob es legitim ist, Israel zu kritisieren. Die ECI hat keine eigenen Richtlinien bezüglich Antisemitismus, sondern folgt den Definitionen anderer Organisationen, z.B. dem Europarat, der OSZE und der Europäischen Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Die Definitionen von Antisemitismus beinhalten:

  1. Missachtung des Rechtes zur Selbstbestimmung des Jüdischen Volkes, z.B. dass die Existenz des Jüdischen Staates ein rassistisches Bestreben sei
  2. Anwendung einer Doppelmoral, indem von Israel ein Verhalten erwartet wird, das sonst von keinem anderen Land erwartet wird
  3. Nutzung von Symbolen und Bildern, die mit klassischem Antisemitismus verbunden werden (z.B. die Behauptung, die Juden hätten Jesus ermordet oder Blutsverleumdungen) zur Beschreibung Israels oder Israelis
  4. Einen Bezug herstellen zwischen der heutigen israelischen Politik und den Taten der Nazis
  5. die Juden kollektiv für die Taten des Staates Israel verantwortlich machen.

Diese Definitionen, die mit den traditionellen Definitionen des Antisemitismus kongruent sind, bilden die Grundlage auf der die ECI die Dämonisierung Israels in Teilen Schwedens und anderen europäischen Ländern als so problematisch erachtet.

ECI initiiert Notfall-Gipfel im Parlament in Stockholm, um die diplomatischen Verbindungen zwischen Israel und Schweden wieder herzustellen

Stockholm – Wir von der ECI haben die Regierung von Schweden direkt kontaktiert, um unsere Bedenken über die ausbleibenden Reaktionen bezüglich des Artikels im Aftonbladet auszudrücken. Schon früher hat die ECI des Öfteren darauf aufmerksam gemacht, dass Antisemitismus ein ernsthaftes Problem in Schweden ist –sowohl unter den Christen, als auch unter Nichtchristen.

Trotz massiver Proteste der Israelischen Regierung und jüdischer Gemeinschaften weltweit, gab es keine Entschuldigung oder Reaktion der Regierung. Der schwedische Staatssekretär Fredrik Belfrage lehnte eine Initiative der ECI, einen Notfall-Gipfel einzuberufen, ab.

„Auch wenn die Initiative durchaus ehrenwert ist, besteht während dieser Ratspräsidentschaft keine Zeit für einen solchen Gipfel“, erklärte er. (Als die Mohammed-Karikaturen 2006 in einer dänischen Zeitung publiziert wurden hat die schwedische Regierung die Journalisten allerdings gebeten, kein Material zu veröffentlichen, das irgendjemanden kränken könnte.)

AhuvaIsrael: ganzer Bericht hier: ECI-Monatsbericht September 2009

Schalit-Brief offenbart Angst und Verzweiflung

AhuvaIsrael: nachfolgender Bericht ist dem Newsletter der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem vom 09.09.2009 entnommen. Heute, am 10. September 2009 befindet sich Gilad Shalit seit 1171 Tagen als Geisel in den Händen der Terrororganisation Hamas. Hier nun der Bericht:

gilad-schalit-ch10„Meine Gesundheit verschlechtert sich von Tag zu Tag. Besonders psychologisch ist es sehr schwierig, es zieht mich oft runter – ich warte darauf, dass dieser unerträgliche Albtraum…endlich zu Ende geht.“ Mit diesen Worten beschreibt der von der Hamas-Terrororganisation entführte israelische Soldat Gilad Schalit seinen Zustand zwei bis drei Monate nach seiner Entführung im Sommer 2006. Dieser erste Brief aus der Gefangenschaft wurde am Dienstag erstmals in Israel veröffentlicht. Er enthält keine Neuigkeiten über den Zustand des jungen Mannes noch über den Fortgang der Verhandlungen zu seiner Freilassung. Insbesondere der Aufruf an die israelische Regierung, seine Freilassung schnellstmöglich herbeizuführen zeigt jedoch die extrem schwierigen Bedingungen, unter denen Schalit leben muss. Zwei weitere Briefe und eine Audioaufnahme haben Israel erreicht. Unterdessen berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua ebenfalls am Dienstag, dass einige palästinensische Gefangene, die im Austausch für Schalit freigelassen werden sollen, Exil in Norwegen finden könnten. Entsprechende Verhandlungen sollen letzte Woche im Gazastreifen stattgefunden haben. Medienberichten zufolge soll auch ein deutscher Vermittler involviert sein. Israel ist bereit 450 palästinensische Gefangene freizulassen, sobald die Hamas Schalit an Ägypten überstellt. 550 weitere sollen entlassen werden, sobald Schalit in Israel eintrifft

Hamas-Brutalität gegen politische Gegner

Außenministerium des Staates Israel, 08.09.09

Fotos und Videoaufnahmen von den jüngsten Kämpfen in Rafiah verdeutlichen die Brutalität der Hamas bei der Unterdrückung politischer Gegner.

Am 14. August brach nahe der Ibn Taymiyyah-Moschee in Rafiah eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen Hamas-Mitgliedern und salafistischen Opponenten aus.  Laut einem Bericht des Palestinian Centre for Human Rights vom 15. August wurden dabei 28 Menschen getötet, mehr als 100 verletzt und mehr als 100 verhaftet (darunter einige der Verwundeten). Unter den Toten waren Salafisten, Kämpfer der Iz-a-Din al-Kassam-Brigaden, Hamas-Polizisten und Zivilisten, die sich in oder nahe der Moschee aufhielten. Die Moschee und nahe liegende Gebäude wurden erheblich beschädigt.

Bei der Niederschlagung ihrer politischen Gegner an der Moschee hat der militärische Arm der Hamas, die Iz a-Din al-Kassam-Brigaden, wahllose und unverhältnismäßige Gewalt eingesetzt. Augenzeugen und Gegnern der Hamas ist es gelungen, Gespräche des in dem Gebiet agierenden Militärs aufzuzeichnen und (mit Mobiltelefonen) Hinrichtungen durch die Hamas zu fotografieren. Die Aufnahmen wurden später auf private Webseiten gestellt, die der Fatah und der Palästinensischen Autonomiebehörde nahe stehen, und anschließend im israelischen Fernsehen gezeigt. Sie bieten seltene Beweise aus erster Hand für die Brutalität der Hamas im Umgang mit Gegnern im Gaza-Streifen, selbst wenn dies die Tötung von Zivilsten oder den Angriff auf islamische Symbole und Gotteshäuser bedeutet.

Weitere Informationen sowie Filmaufnahmen und Hörproben gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Terrorism-+Obstacle+to+Peace/Terror+Groups/Hamas_brutality_towards_political_opponents_Aug_2009.htm

AhuvaIsrael: Diese Nachricht ist dem Newsletter der Botschaft des Staates Israel, Berlin vom 09.09.2009  entnommen. Jeder Kommentar ist überflüssig – ggfs. die angegebene Web-Adresse raus kopieren und Bilder/kleinen Film anschauen!

Diplomatische Krise zwischen Schweden und Israel bedarf einer Klarstellung

Gestern erhielt ich den Bericht er ECI in englisch – so wie er in deutsch zu mir kommt werde ich ihn hier nachtragen! – AhuvaIsrael

Logo-European Coalition for Israel Press Release - ECI calls for EU action against Iran on Holocaust Remembrance Day in European Parliament in BrusselsThe new five-year term of the newly elected European Parliament has just started with a plenary session in Strasbourg and will continue with committee meetings in Brussels next week. At the same time we at the European Coalition for Israel believe we are entering a new season for our ministry. In this issue we will present a number of practical ways for you to become involved!

Diplomatic crises between Sweden and Israel demand clarification Stockholm – For several months ECI has been expressing concern about the Swedish EU- presidency, indicating that it could mean bad news for Israel. Sadly, our predictions have come true. The Swedish EU-presidency has already been tainted by the diplomatic crisis of Sweden’s governments refusing to react to an anti-Semitic article in the largest Swedish newspaper Aftonbladet. The article accused Israeli soldiers of stealing organs of dead Palestinians.

Some readers have asked ECI to clarify whether it is legitimate to criticize Israel. ECI does not make its own calls regarding anti-Semitism but instead follows the definitions of organizations like the Council of Europe, OSCE and European Union Monitoring Centre on Racism and Xenophobia. Those definitions of anti-Semitism include

  1. Denying the Jewish people the right to self-determination, e.g. by claiming that the existence of a state of Israel is a racist endeavor;
  2. Applying double standards by requiring of Israel a behavior not expected or demanded of any other democratic nation;
  3. Using the symbols and images associated with classic anti-Semitism (e.g. claims of Jews killing Jesus or blood libel) to characterize Israel or Israelis;
  4. Drawing comparisons of contemporary Israeli policy to that of the Nazis;
  5. Holding Jews collectively responsible for actions of the State of Israel.

These definitions, which are congruent with traditional definitions of anti-Semitism, are the basis upon which ECI regards the demonization of Israel in parts of Sweden and other European countries as being very problematic.

The full information (english) here: ECI-09_2009 englisch

Keine Beweise, dass Juden jemals in Jerusalem lebten

Nachrichten aus Isarel – NAI 27.08.2009

Der oberste islamische Richter der Palästinensischen Autonomiebehörde, Scheich Tayseer Tamimi, sagte gestern, dass es keinerlei Beweise gebe, dass jemals Juden in Jerusalem gelebt hatten und es dort einen jüdischen Tempel gegeben hat. Er behauptete, dass selbst israelische Archäologen „zugegeben“ hätten, dass Jerusalem nie von Juden bewohnt gewesen sei. Tamimi machte diese Aussage als Reaktion auf Worte Netanjahus zu Beginn der Woche, dass Jerusalem keine Siedlung sei und die Kinder Israel die Stadt vor mehr als 3000 Jahren erbaut hatten. „Netanjahus Behauptungen sind unbegründet und unwahr. Jerusalem ist eine arabische und islamische Stadt, und das war schon immer so“, so Tamimi. Weiter behauptete der islamische Richter, dass alle Ausgrabungen die Israel seit 1967 ausführte, keine Beweise gebracht hätten, dass die Juden eine Historie oder Präsenz hatten, noch dass jemals ein Tempel existierte. Alle jüdischen Rabbiner und extremistischen jüdischen Organisationen sowie Netanjahu nannte er Lügner, weil sie behaupten, dass Jerusalem eine jüdische Stadt ist.

Anmerkung AhuvaIsrael: Vor derartig viel Unverstand und hoher krimineller Energie zur Lügen bleibt einem doch wirklich die Luft weg! Geht man davon aus, dass wohl auch ein hoher islamischer Richter mit einem gewissen Grad an Intelligenz ausgestattet ist – dann kann hier dieser Annahme nur eine großes Fragezeichen folgen! Aber letztendlich passt es irgendwie zur Wochenlesung vom 28./29. August 2009 „Ki Teze“ – in der wir über „Amalek“ lesen. Ich habe darüber heute in „Regenbogen II“ bereits einen Bericht geschrieben.

Besonders schlimm daran ist, dass sich solche Lügen leider in vielen muslimischen und nicht-muslimischen Köpfen bereits als Wahrheit eingenistet haben und die Jüngsten – in allen Lagern -  in diesem Sinne indoktriniert werden!

Die Macht der Lüge – der Skandal bei „Aftonbladet“

Die Macht der LügeDie Macht der Lüge- RückDie Behauptungen im schwedischen „Aftonbladet“ zeigen einmal mehr, wie verbreitet nicht nur im arabisch-islamischen Bereich die „Die Protokolle der Weisen von Zion“ sind. Dieses höchst antisemitische Pamphlet besitzt bis in unserer Tage auch für Europäer große Anziehungskraft: wenn der Mensch sich einmal dem Hass in all seinen Facetten ergeben hat, ist er nicht mehr fähig, die Lüge, der er erlegen ist  aus seinem Kopf zu entlassen. Die Reaktion der Schwedischen Regierung auf die Proteste gegenüber den Anschuldigen Israelischer Soldaten ist nicht nachvollziehbar, völlig inakzeptabel und einer europäischen Regierung absolut unwürdig – auch dann, wenn die Verfassung es nicht zuläßt, dass eine Regierung Verantwortung für die freie Presse übernimmt – so Lars Gustaffson.

Das Buch von Göran Larsson habe ich 1996 in Israel erworben. Es ist bei uns nicht mehr erhältlich. Dennoch habe ich beim „googeln“ eine pdf.Datei gefunden, die den gesamten Inhalt des Buche widergibt: Goeran Larsson – Die macht einer Luege

Gerade heute hörte ich ein Interview im Deutschlandfunk mit dem schwedischen Schriftsteller Lars Gustaffson, der diesen Beitrag als schrecklichen Skandal  bezeichnete, jedoch würde das in keinerlei Weise repräsentativ für die allgemeine Stimmung im Lande sei.  Was Gustaffson sagte ist höchst interessant: „Aftonbladed ist traditionell eine antisemitische Zeitung – das Blatt wurde in der Zeit des Dritten Reichs von der den Nationalsozialisten Deutschlands konsultiert  später übernahmen es schwedische Kräfte und wurde ein bisschen, aber nur ein bisschen weniger antisemitisch.“

Gustaffson sieht den neuesten Beitrag über die angeblichen „Organ-Raube“ israelischer Soldaten folgender Maßen:: „das Blatt ist heute noch antisemitisch und es ist eigentlich sehr positiv, dass die Tatsache, Tradition ans Tageslicht kommt.“

Das Interview vom 25. 08.2009 – 12.38h: „Interview am Mittag – mit Lars Gutaffson zu Antisemitismusvorwürfen bei Aftonbladet“ ist nachzuhören unter : www.dradio.de/aodflash/player.php?station=&/

Buchvorstellung: Das Komplott. Die wahre Geschichte der Protokolle der Weisen von Zion, von Will Eisner – DVA 2005, 152 Seiten, 19,90 Euro

Tobias Jaecker, Journalist,  über Wil Eisner: Zwar hätten bereits Dutzende Wissenschaftler die wahre Geschichte der “Protokolle” aufgedeckt, so Eisner. Das grafische Erzählen biete ihm aber die Möglichkeit, ein viel breiteres Publikum zu erreichen und “dieser Propaganda auf leicht zugängliche Art und Weise offensiv zu begegnen”. Dass er an einen Erfolg des Vorhabens dennoch nicht so recht glauben mochte, wird auf den letzten Seiten seines Buches deutlich.

Proteste wegen Kritik an „Organ-Raub“-Artikel

von J. Schumacher

STOCKHOLM / JERUSALEM – Israelnetz 21. August 2009 – Der Artikel in Schwedens auflagenstärkster Tageszeitung „Aftonbladet“ vom Montag beschäftigt nun auch die höchsten Regierungskreise in Israel und Schweden. Die schwedische Regierung lehnt es ab, sich offiziell von dem Artikel vom Montag zu distanzieren, der behauptet hatte, israelische Soldaten würden Palästinensern ihre Organe rauben.

Die israelische Tageszeitung „Ha´aretz“ hatte am Dienstag als erstes auf ihrer Webseite von dem schwedischen Artikel berichtet und einen Streit in Schweden und in anderen Ländern ausgelöst. In dem am Montag veröffentlichten Artikel hatte es geheißen, israelische Soldaten würden Palästinenser entführen, um ihnen ihre Organe zu stehlen. Darin kommen mehrere Palästinenser zu Wort, die entsprechende Geschichten erzählen. (………)

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AhuvaIsrael: Die Schwedische Regierung sollte sich schämen !!!

Europäische Koalition für Israel äußert sich über ansteigenden Antisemitismus in Schweden (englisch)

Logo-European Coalition for Israel Press Release - ECI calls for EU action against Iran on Holocaust Remembrance Day in European Parliament in Brussels

PRESS RELEASE

Meldung vom 21. August 2009

ECI expresses concern over rising anti-Semitism in Sweden and election victories of racist parties in the European Parliament; Calls for emergency EU-summit in Stockholm

Brussels 21 August, 2009 - A growing number of anti-Semitic incidents and a general hostility towards the state of Israel in parts of Swedish media have caused the European Coalition for Israel to send an official letter to the Foreign Minister of Sweden Carl Bildt, currently the holder of the EU-presidency, to call for an EU-emergency summit in Stockholm to combat rising anti-Semitism and racism in Europe.

This would not be the first time that the government of Sweden would take the lead in combating anti-Semitism in Europe. In January 2000 the Stockholm International Forum on the Holocaust was organized by the Swedish government to raise awareness about the Holocaust and to prevent it from happening again by educating new generations about the deadly virus of anti-Semitism.

Recent reports from Sweden seem to indicate that the need for education is now more urgent than ever. In March 2009 a Davis Cup match in tennis between Israel and Sweden had to played before an empty stadium due to a decision by the mayor of the host city of Malmö to give in to anti-Semitic threats of violence instead of ensuring public safety at the sports event. Later remarks by the mayor have confirmed that his decision was not primarily made out of security concerns but were mainly politically motivated. The tennis match, nevertheless, drew together violent anti-Israeli demonstrations but a peaceful solidarity rally for Israel was stopped by the police, also for “security reasons.”

Now a leading evening newspaper in Sweden, Aftonbladet, is openly fabricating medieval myths of Jewish blood libel by running articles accusing Israeli soldiers of stealing and selling the organs of Palestinians.  According to the Council of Europe and the OSCE such allegations classify as traditional anti-Semitic rhetoric’s and were widely spread in the Middle Ages and during the pogroms in the 19th and 20th century. (………) voller Text → PRESS RELEASE – ECI 21.08.09

AhuvaIsrael sagt: Dank an Tomas Sandel!!!! The LORD bless you!