Analyse: Miese Woche für Israel

Anmerkung AhuvaIsrael: zu all dem fällt mir im Moment in der Tat nichts Passendes ein, um nicht ausfallend zu werden 😦

Brexit bewies den Europäern, dass nicht einmal der Bestand der EU gottgegeben und garantiert ist. Gleichzeitig glauben die EU und andere Mitglieder des Nahostquartetts, dass es für den Nahostkonflikt nur eine einzige alternativlose Lösung gebe. Derweil erleben die Menschen vor Ort Terroranschläge, die an die schlimmsten Verbrechen aus der Vergangenheit des heute angeblich so aufgeklärten Europas erinnern.

Quelle: Analyse: Miese Woche für Israel

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DIE VEREINTEN NATIONEN SANKTIONIEREN DAS BÖSE

Anmerkung AhuvaIsrael: leider habe ich keine Namen – als nur den Beitrag in „Karmel – Nachrichten aus Israel“, Mai 2016

Man darf entsetzt aber nicht verwundert sein darüber – was sich da in der gesamten UNO mit all ihren Unterorganisationen – und auch in der EU – gegen Israel abspielt. Doch der GOTT Israels ist immer noch größer – ER wird den SEINEN durch diese böse Zeit helfen – BARUCH HASHEM – gelobt sei der GOTT ISRAELS!_______________ENDE

Logo Carmel ChronikDie Vereinten Nationen werden zunehmend von islamischen Staaten und Tyrannen dominiert und unterstützen und sanktionieren mehr und mehr das Böse. Am 24. März beschloss der UN-Menschenrechtsrat (UNHRC) seine Sitzung, damit. dass er fünf Resolutionen verabschiedete, die Israel verurteilen. Sie folgten einer Serie von „Blut-Anklagen“, die das einzige demokratische Land im Nahen Osten, das auf allen Seiten von Barbarei umgeben ist, beschuldigten, eine Politik der absichtlichen Ermordung palästinensischer Kinder zu betreiben.

UNHCRDer UNHRC hat in den letzten zehn Jahren wahrlich mehr Resolutlonen verabschiedet, die Israel verurteilen, als alle übrigen Resolutionen zusammen, die andere Regierungen kritisieren. Das geschieht trotz der Tatsache, dass Länder, die die Anklagen gegen Israel anführen, selbst schreckliche Verletzungen der Menschenrechte verüben. Und auch trotz der Tatsache, dass in Syrien, Israels Nachbar, schon hunderttausende getötet worden sind und Millionen versuchen, aus dem Land zu fliehen, in dem Präsident Bashar Assads Armee und ISIS ganze Gemeinden anschlachten.

Die Wirklichkeit sieht so aus, dass die UNO mit ihren Unterorganisationen sich in eine böse Körperschaft verwandelt hat, die von islamischen Nationen, Tyranneien und Verbrecherstaaten beherrscht wird, deren politische Entscheidungen sie legitimiert.

Das Freiheits-Haus, die unabhängige Wachhund-Organisation, die sich der Ausbreitung von Freiheit und Demokratie widmet, ist überzeugt, dass 80% der UNHRC-Mitglieder „nicht frei“ oder nur „teilweise frei“ sind. In dieser entarteten UN-Organisatlon wurde Saudi-Arabien letztes Jahr dazu gewählt, den Vorsitz in einem wichtigen Menschenrechts-Gremium einzunehmen.

Der UNHRC hat konsequent entschieden anti-israelische Berichterstatter ernannt und zahlreiche Berichte herausgegeben, die Israel dämonisieren und die israelischen Verteidigungskräfte anklagen, Kriegsverbrechen zu begehen. Vor zwei Monaten verabschiedete er eine Resolution, dide zum Boykott israelischer Produkte aus den „Gebieten“ (Judäa/Samaria) aufrief und eine Liste aller israelischen Firmen jenseits der „Grünen Linie“ erstellte – ganz eindeutig der erste Schritt in Richtung von Sanktionen und eine Ausdehnung der globalen antisemitischen Boykott- Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS).

Ähnlich einseitige Voreingenommenheit herrscht auch in der UN-Vollversammlung und im Sicherheitsrat vor, wo die Dämonisierung, Delegitimierung und Beschuldigung des jüdischen Staates für alles Übel in der Welt an die Nazi-Propaganda und das dunkle Mittelalter erinnert, als die Juden für alle Missgeschicke der Menschheit verantwortlich gemacht wurden.

Die Initiativen zu diesen Bemühungen Israel zu dämonisieren, stammen von Verbrecherstaaten, die die UNO dominieren

Einige Beispiele:

  • – Repräsentanten von Katar und Muammar Gaddafis Libyien nahmen den Posten des Präsidenten der Vollversammlung ein.
  • – Ein Repräsentant des Iran war eine Zeitlang ihr Vizepräsident.
  • – Der iranische Präsident Hassan Rouhani, der dem bösartigsten Terrorstaat der Welt vorsteht, benutzte die Vollversammlung, um „Terror zu verurteilen, wobei er antisemitische Bemerkungen in seine Rede hineinmischte.
  • – Der Iran, der Frauen wegen angeblicher Unzucht steinigt, wurde als Mitglied der UN-Kommission für den Status der Frauen ernannt.
  • – Assads Syrien wurde in eine UNESCO-Kommission gewählt, die sich mit Menschrechten und der Verbreitung von Atomwaffen beschäftigt,
  • – Sogar noch in 2010 veröffentlichte der UNHRC einen Bericht, der die Einhaltung der Menschrechte in Libyien lobte.
  • – Ein Vertreter des Sudan, dessen Präsident vom Internationalen Gerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschheit gesucht wird, wurde zum Vizepräsidenten des Wirtschafts-und Sozialrates, der die Menschrechte reguliert, gewählt.
  • – Nordkorea wurde für den Vorsitz bei der Konferenz für Abrüstung gewählt.
  • – In 2015 hatte die Welt-Gesundheitsorganisation (WHO) die Unverschämtheit, eine von Syrien präsentierte Resolution mit großer Mehrheit zu verabschieden, die behauptete, dass Israel „die Gesundheit der Syrer auf dem Golan angriffe….indem es ihnen krankheitserregende Viren injezierte“.

Außerdem gibt es noch viele andere Beispiele der heuchlerischen, korrupten und bösen Machenschaften der UNO.

Nach der Niederlage des Nazi-Reiches unterschrieben die Gründer der Vereinten Nationen die Universale Erklärung der Menschenrechte. Sie dachten aber nie daran, dass die Organisation, die sie schufen, später einmal von Diktaturen und Tyrannen gekapert werden würde, die sie dann als Plattform missbrauchen würden, um das Böse zu fördern und sogar Völkermord zu billigen.

Wir sind in den letzten 30 Jahren zeugen eines dramatischen Niedergang der UNO geworden. In den 1990er Jahren wurde der UN-Sicherheitsrat durch sein Versagen entehrt, den Völkermord in Ruanda zu beenden, obwohl er „friedensbewahrende“ Truppen in dem Gebiet hatte. Gleicherweise gab es in Srebenica, Bosnien, den schrecklichen Missgriff, als ein UNO-Battalion 8.000 zivile Menschen dem serbischen Militär übergab, das sie dann alle ermordete. Desgleichen war die UNO nicht in der Lage, mit dem Völkermord im Sudan fertig zu werden du ebenso wenig mit dem jetzigen Blutbad in Syrien.

Stattdessen verstärkt sie ihre anti-israelischen Kampagnen. Moralisch verabscheuungswürdig ist besonders, dass die Europäer, die ursprünglich noch einen gewissen Widerstand gegen einige der empörendsten Angriffe auf Israel erkennen ließen, zu ihrer Rolle zurückgekehrt sind, die sie in den 1930 Jahren spielten, als sie ruhig dabei standen, als die Mächte der Finsternis dass jüdische Volk einhüllten.

Es sieht so aus, als wenn sie ihren moralischen Kompass aufgegeben hätten so dass sie nur selten gegen die extremsten anti-israelischen Resolutionen stimmten. Oft ziehen sie es vor, sich der Stimme zu enthalten, um nicht die Mächte zu verärgern, die versuchen, den israelischen Staat zu delegitimieren und zu zerstören. Sie schließen sich auch den obszönen Aufforderungen an Israel an, den Mordversuchen der Palästinenser an der israelischen Zivilbevölkerung „mehr proporional“ zu begegnen.

Jetzt sind sie sogar noch einen Schritt weitergegangen. In einer Welt voller Menschenrechtsverletzungen, sind sie in der UNHRC mit der EU-Forderung zuvor gekommen, alle israelschen Produkte zu kennzeichnen, die aus den „Gebieten“ (Judäa und Samaria) kommen. Dies muss als eine Erweiterung der bereits laufenden Kampagne angesehen werden, die die Resolution 242 aufheben will, die Israel und die Araber zu Verhandlungen auffordert, die auf Grenzen basiert, die sich verteidigen lassen. Stattdessen kommen sie mit der Forderung, zu den unrealistischen Waffenstillstandslinien von 1949 zurückzukehren. Nach diesem Plan sind die israelischen Siedlungsblöcke in Judäa und Samaria, die jüdischen Viertel in Ost-Jerusalem und sogar das jüdische Viertel in der Altstadt Jerusalems als „besetzte Gebiete“ anzusehen.

Bisher wurde der UN-Sicherheitsrat daran gehindert, eine entsprechende Resolution zu verabschiede, weil die USA durch Einlegung ihres Vetos Israel beschützen. Während US-Präsident Barack Obama aber an der Spitze derjenigen stand, die forderten, dass Israel die Waffenstillstandslinien von 1949 als zukünftige Grenzen akzeptieren sollte, sind ihm jedoch bisher die Hände durch den Kongress und die eigene Partei gebunden worden, so dass er nicht einer derartigen Resolution zustimmen konnte. Aber in den letzten Monaten hat es zahlreiche Signale und auch Drohungen gegeben, dass Israel sich nicht mehr auf ein US-Veto verlassen könnte, wenn es nicht neue einseitige Zugeständnisse an die „Palästinenser“ machte.

Obama wird sicher nicht vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen handeln. Aber es ist zu befürchten, dass er in den zwei Monaten zwischen der Wahl und seinem Rücktritt so etwas tun könnte. Und die UNO intensiviert auch ihre Kampagne gegen Israel. Und die fürchterlichen ISIS-Angriffe in Europa haben auch nicht die EU-Politik gegenüber Israel beeinflusst.

Die verbliebenen Monate bis zur US-Wahl sind die optimale Zeit für Israel, Einfluss auf die zukünftige US-Politik gegenüber der UNO zu nehmen und sicherzustellen, dass Israel nicht den Wölfen vorgeworfen wird. Die heutige UNO brütet Böses aus und gibt Tyrannen Legitimität. Wenn sich das nicht ändert, haben die USA und andere Demokratien die Verpflichtung, ihre krankhaften Handlungen zu verurteilen und, wenn nötig eine globale Vereinigung von Demokratien zu bilden, um die Menschrechtechte zu fördern und den Terrorismus zu bekämpfen.

Unsere Leiter sollen sich die Worte von Dietrich Bonhoeffer zu Herzen nehmen: „Schweigen im Angesicht des bösen ist selbst böse: Gott wird uns nicht für schuldfrei halten. Nicht zu reden, ist zu reden. Nicht zu handeln, ist zu handeln.“ <>

 

Zeit, die UNESCO zu verlassen – mal wieder

Anmerkung AhuvaIsrael: Pfui, pfui, pfui Deutschland

gatestone-logoVon Guy MIlliere – 27. Mai 2016

  • Die giftige, betrügerische Resolution der UNESCO ist nicht nur voreingenommen: sie ist negationistisch. Alle Spuren der jüdischen Präsenz in Jerusalem und Judäa in den alten Zeiten werden mit einem Federstrich beseitigt.
  • Nur sechs Länder stimmten gegen die Resolution: Die Vereinigten Staaten, Estland, Deutschland, Litauen, die Niederlande und Grossbritannien. Frankreich, Spanien, Schweden, Slowenien akzeptierten den Text und stimmten mit Ja. Die Resolution wurde mit der Unterstützung von mehreren muslimischen Ländern vorgestellt – einige häufig als „moderat“ beschrieben: Ägypten, Tunesien und Marokko.
  • Die UNESCO ist eine Unterorganisation der Vereinten Nationen, und die UNO ist eine Organisation, in der Demokratien in der Minderheit sind, umgeben von einer grossen Mehrheit von Diktaturen und autoritären Regimen, durchtränkt mit Hass gegen den Westen. Israel ist praktisch das einzige Land, das vom so genannten Menschenrechtsrat für Menschenrechtsverletzungen verurteilt wurde, und wo im Jahr 2009 der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad wie ein Held begrüsst wurde.

Am 11. April 2016 hat der Vorstand der UNESCO eine Resolution namens „Besetztes Palästina“ verabschiedet. Der Titel entlarvt sie sofort als voreingenommes Dokument. Das ist nicht überraschend. Alle Texte der UNESCO über den Nahen Osten sind voreingenommen.

Doch wer sie sorgfältig liest, erkennt, dass ein weiterer Schritt gemacht worden ist.

Die UNESCO-Resolution ist nicht nur voreingenommen: sie ist negationistisch. Alle Spuren der jüdischen Präsenz in Jerusalem und Judäa in den alten Zeiten werden mit einem Federstrich beseitigt. Der Tempelberg wird nicht erwähnt. Er wird mit dem Namen al-Aqsa-Moschee / Haram al Sharif bezeichnet. Der Name „Westmauer“ ist in Anführungszeichen gesetzt, um anzuzeigen, dass das ein ungültiger Name ist: Al Buraq-Mauer wird ohne Anführungszeichen verwendet. Die Gräber von jüdischen Friedhöfen werden als „falsche jüdische Gräber“ beschrieben.

Es handelt sich um eine radikal antisemitische Resolution: historische Tatsache werden geleugnet, und es wird behauptet, dass was da ist, nicht existiert, was die Geschichte des Judentums und der Juden als Lügen präsentiert. Die Beschuldigung, dass Juden „gefälschte jüdische Gräber platzieren“ ist die Lüge. Sie besagt, dass das Judentum eine Farce ist und dass Juden Lügner und Fälscher seien.

Das Dokument ist absolut antihistorisch , anti-faktisch und „antizionistisch“: es versucht eindeutig zu „beweisen“, dass Israel auf einer Hochstapelei gegründet ist und keine Existenzgrundlage hat. Das Dokument beschreibt Israel ständig als „Besatzungsmacht“ und präsentiert es als räuberisches und willkürliches Land.

Einem solchen Text zuzustimmen bedeutet, historische Leugnung, radikalen Antisemitismus und absoluten „Antizionismus“ zu befürworten.

Gesamter Beitrag: http://de.gatestoneinstitute.org/8143/unesco-verlassen

Ich stehe zu Israel – von Yonina Pritzker

 

I stand with ISrael
IMG_1828Anmerkung AhuvaIsrael:
Besser hätte es Yonina Pritzker nicht formulieren können – ihr sei herzlicher Dank dafür! Ich selbst, eine christliche Zionistin, stehe uneingeschränkt hinter einem jeden ihrer Worte! Images, Fettdruck und farbliche Hervorhebungen AhuvaIsrael___________ENDE! 

Von Yonina Pritzker – aus KARMEL – Kontakt mit Israel – April 2016

Ich stehe zu Israel, weil das Land Israel das jüdische nationale Heimatland ist. Die Geschichte, der Glaube, die Religion, Kultur und Identität des jüdischen Volkes sind mit diesem Land verbunden gewesen, sind es noch und werden es für immer sein – von seinem althergebrachten Namen Judäa bis zu seinem modernen Namen Israel.

Ich stehe mit Israel, weil das jüdische Volk als das Volk Israel im Land Israel geboren wurde – ein Land und ein Volk, die untrennbar und für ewig vereint sind.

Ich stehe mit Israel, weil die Wiedererrichtung Israels als eines modernen jüdischen Staates im Vaterland der Vorfahren des ,jüdischen Volkes ein modernes Wunder ist. Wie der frühere kanadische Justizminister Irwin Cotler sagte: „Das jüdische Volk ist das einzige, das immer noch im selben Land wohnt, die selbe Religion ausübt, dieselbe Thora studiert, auf dieselben Propheten hört, dieselbe ursprüngliche Sprache – Hebräisch spricht und denselben ursprünglichen Namen, Israel, trägt, wie es vor 3.500 Jahren tat.“

Ich stehe mit Israel, weil Shivat Tzion, die Rückkehr nach Zion, mit der Wiedereinrichtung Israels als eines modernen Staates die Erfüllung des jahrtausendelangen Sehnens des jüdischen Volkes nach dem Recht der Selbstbestimmung in ihrem angestammten Heimatland ist.

Ich stehe mit Israel, weil das Land Israel das gefeierte Heimatland des jüdischen Volkes ist, auf das es religiöse Rechte. historische Rechte und legale Rechte hat. Die Rechte des jüdischen Volkes auf das Land Israel wurden auf der San Remo-Konferenz 1920 als internationales Recht kodifiziert und sind immer noch gültig. Auf dieser Konferenz wurde über die Zukunft der früheren Gebiete des Ottomanischen Reiches entschieden, und es wurde das verbindliche internationale Abkommen erzielt, „den antiken jüdischen Staat in seinen historischen Grenzen zu rekonstituieren“. Die Absicht, das jüdische Volk in seinem angestammten Land wiederherzustellen, wurde dann einstimmig vom Völkerbund ratifiziert, wodurch das historische Unrecht des aufgezwungenen Exils korrigiert wurde. Und die Briten, die den Mandatsauftrag erhielten, das jüdische Volk wieder in seinem alten Heimatland anzusiedeln, erklärten, dass das jüdische Volk „mit vollern Recht im Lande wäre und nicht aus Duldung.“

Ich stehe zu Israel, weil bei den schrecklichen Verfolgungen und Morden an Christen im ganzen Nahen Osten, Israel ein sicherer „Hafen“ ist. Wie der Vikar der ST. Georgs-Kirche Andrew White, über Israel sagte: „Es ist der einzige Ort im Nahen Osten, wo Christen wirklich sicher sind.“ Und wie Pastor Gabriel Naddaf, Haupt der Griechisch-Orthodoxen Kirche in Yafia bei Nazareth sagte: „In keinem arabischen Land haben die Christen so ein gutes Leben wie im Staat Israel.“

Ein Großteil des Bösen, das Israel und dem jüdischen Volk heutzutage zugeführt wird, beruht auf sorgfältig formulierten Lügen, die dazu bestimmt sind, den jüdischen Staat zu verunglimpfen und ein Bild von Israel zu vermitteln, das der Wirklichkeit völlig widerspricht. Für die vielen, die von den Händen der wahren Gewalttäter der Region leiden, steht Israel als ein Symbol und eine Stätte der Freiheit da, als eine Gesellschaft, der man nacheifern möchte.

Ich stehe zu Israel, weil ich die außerordentliche Menschlichkeit und Moral der Israelischen Verteidigungskräfte erkannt habe. Wie Oberst Richard Kemp, der frühere Kommandeur der Britischen Streitkräfte in Afganistan, vor der UNO bestätigte: „Die Israelischen Verteidigungskräfte haben mehr getan, um die Rechte der Zivilbevölkerung in einer Kriegszone zu schützen, als jede andere Armee in der Geschichte der Kriegsführung.“

Ich stehe zu Israel, weil Israel ein blühendes Land aufgebaut hat hat, das die Rechte seiner Bürger schützt, vor allem auch die Religionsfreiheit und sicherstellt, dass alle Religionen ungehindert Zugang zu ihren Heiligen Stätten haben – etwas, das nicht erlaubt war, als Israel nicht in Jerusalem regierte.

Israel schützt eine freie Presse sowie die Rechte der Minderheiten und Frauen in einem Teil der Welt, wo solche Rechte und Schutzmaßnahmen etwas Fremdes sind. Minderheiten nehmen an allen Bereichen des zivilen Lebens teil. Als Israels erster Beduinen-Diplomat erklärte Ishmael Khaldi; „ Ich bin stolzer Israeli – zusammen mit vielen anderen nicht-jüdischen Israelis, die in einer der vielfältigsten kulturellen Gesellschaft leben und der einzigen wahren Demokratie im Nahen Osten….Nach jedem Maßstab, den man anlegen kann, ob Ausbildungsmöglichkeiten, wirtschaftliche Entwicklung oder Frauen- und Homorechte, Rede- und Versammlungsfreiheit, Repräsentation – Israels Minderheit geht es viel besser. Als es in anderen Ländern des Nahen Ostens der Fall ist.“

Ich stehe zu Israel, weil der Grundwert von Tikkun Olam – „die Welt zu reparieren“ – jeden Schritt des Volkes leitet. MASHAV, Israels Agentur für Internationale Entwicklungs-Zusammenarbeit, hat annähernd 270.000 Kursus-Teilnehmer aus ungefähr l32 Ländern unterwiesen – in der Hoffnung, den Entwicklungsländern Israels Innovationen und Technologie zu ihrem Besten vermitteln zu können.

Außerdem ist Israel durchweg der erste Helfer bei Krisen und Katastrophen in der ganzen Welt. In 2010 war Israel unter den ersten Nationen, die Hilfs- und Rettungseinheiten nach dem großen Erdbeben nach Haiti sandten. US-Präsident Bill Clinton sagte damals: „Ich weiß nicht, was wir ohne das israelische Hospital in Haiti gemacht hätten. Das israelische Hospital war die einzige Operationseinrichtung, die chirurgische Eingriffe und komplizierte Untersuchungen vornehmen konnte.“

In 2011 sandte Israel eine Hilfsmannschaft in die Türkei. Und auch nach dem Erdbeben und Tsunami im selben Jahr in Japan wurde ein Hilfsteam von Israel dort hin gesandt. Als dann in Boston ein schrecklicher Bombenangriff bei einem Marathonlauf verübt wurde, gaben die Ärzte des Allgemeinen Krankenhauses von Massachusetts Israel die Ehre dafür, dass es ihr Notfall-Team so gut ausgebildet hatte. In 2013 flog eine israelische Hilfsdelegation von 147 Mitgliedern mit 100 t humanitärer und medizinischer Versorgungsgüter in die Philippinen. In 2015, sofort nach dem verheerenden Erdbeben dort, sandte Israel eine Mannschaft nach Nepal, die ein Personal von 250 medizinischen Kräften und Rettungshelfern umfasste.

Abu Dandachl, ein syrischer Flüchtling, der die Webseite „Danke Israel“ einrichtete, sagte: „Die Geschichte wird zeigen, dass gerade dann, als die Syrer von den arabischen und den meisten europäischen Ländern abgewiesen wurden, das jüdische Volk sein Herz für unsere Not öffnete… Ich bin mit Schlagworten aufgewachsen wie „diese Leute sind unsere Feinde. Die Israelis sind böse.“ Und dann sah ich, dass die Juden die menschlichsten und großzügigsten Menschen unserer Zeit sind.“

Ich stehe zu Israel, weil im 20. Jahrhundert, als die große Mehrheit der 850.000 Juden, die in arabischen Ländern und Iran lebten, für ihr Leben flüchten mussten (und dabei in ihren zum Teil jahrtausende alten Gemeinden Eigentümer im Wert von Milliarden von Dollars hinterließen), Israel etwa 600.000 dieser jüdischen Flüchtlinge eine sichere Zuflucht gewährte. Und Israel fährt damit fort, alle Juden willkommen zu heißen, die vor dem oft gewalttätigen Antisemitismus fliehen müssen, den si in vielen Teilen der Welt erleben.

Ich stehe mit Israel gegen diejenigen, die die Geschichtsschreibung verfälschen wollen und die Verbindung der Juden zum Land Israel leugnen. Ich stelle mich gegen diejenigen, die den Namen des jüdischen Heimatlandes verändern und seine Geschichte verdunkeln wollen – und dann die Juden anklagen eine Besatzungsmacht zu sein.

Wenn etwas so Unwiderlegbares wie die jüdische Verbindung mit dem Land Israel und Jerusalem – der heiligsten Stadt, zu der sich alle Juden im Gebet wenden – so falsch dargestellt werden kann, und wen die biblischen, geistlichen historischem und legalen Rechte des jüdischen Volkes so unglaublich bestritten werden können, und wenn feindliche Elemente in vielen Teilen der Welt Geschichte buchstäblich auf den Kopf stellen können und dann Israel anklagen, ein Besatzer in der Wiege der jüdischen Geschichte und Zivilisation zu sein, dann ist die absolute Notwendigkeit, dagegen aufzustehen und diesen Versuch, die Wahrheit zu verdrehen und die Juden ihrer Geschichte zu berauben niemals klarer gewesen als heute.

UNESCO, die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur versündigte sich gegen ihren eigenen ausdrücklich erklärten Auftrag: „die Identifizierung, den Schutz und sie Bewahrung kultureller Erbgüter und –objekte weltweit zu ermutigen, als die eine haarsträubende Resolution verabschiedete und Rachels Grab (Kerver Rachel) in eine islamische Stätte erklärte.

Juden haben an dieser heiligen Stelle unsere Mutter Rachel am Rande von Bethlehem durch alle Jahrhunderte gebetet. Rachels Grab wird so stark mit dem jüdischen Volk identifiziert, dass im Jahr 1830 die Türken eine königliche Verordnung erließen, die die jüdischen Rechte an dieser jüdischen heiligen Stätte offiziell anerkannte. Der Gouverneur von Damaskus gab dem Mufti von Jerusalem Bescheid: „das Grab der verehrten Rachel ….. pflegen die Juden seit alten Zeiten zu besuchen; und niemand hat die Erlaubnis, sie daran zu hindern oder Schwierigkeiten zu machen.“

Und doch akzeptieren heue so viele als bare Münze fabrizierte „Geschichte“, die bestreitet, wer das jüdische Volk ist, und durch eine Resolution und einem Federstrich aus seiner Geschichte wirft. Ich stehe zu Israel und lege auch anderen nahe, die Wahrheit anzuerkennen und dafür zu kämpfen.  

Da Juden heute überall in Israel ermordet und niedergemetzelt werden, weil sie das Verbrechen begehen, als Juden im jüdischen Heimatland zu leben, stehe ich an der Seite Israels gegen diejenigen, die eine moralische Gleichwertigkeit zwischen den Aggressoren und Opfern erklären. Ich stelle mich auch gegen diejenigen, die die gegenüber Israel verübte Gewalt ignorieren und sich weigern, sie zu verurteilen. Ich stehe zu Israel weil es in jeder Generation – bereits vor 1967 unf auch schon vor 1948 – solche gibt, die sich erheben und versuchen das jüdische Volk auszulöschen oder von ihrem Heimatland zu vertreiben.

Ich stehe zu Israel, weil das jüdische Volk in Israels Land von der Ablehnung jüdischer Souveränität in ihrem angestammten Heimatland herrührt. Sie stammt von der Weigerung, den Juden die selben Rechte zuzuerkennen wie anderen Völkern, und von der Ablehnung der Rechte der Juden auf Sicherheit, Selbstbestimmung und Frieden. <>

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Pritzkers Beitrag im englischen Original vom 6. April 2016 hier: 

I stand with Israel – http://www.realclearworld.com/articles/2016/04/06/i_stand_with_israel_111794-2.html

bekomme es leider momentan nicht anders hin – please look by your self for „I Stand With Israel“ and /or under „Yonina Pritzker“


 

 

 

 

 

Israels Grenzen

Anmerkung zum Beitrag von AhuvaIsrael: Nein, nichts ist in der Tat „unterhaltsamer“ als die Beobachtung der Welt in ihrer Entwicklung zum neuen, allwissenden Gott und Schöpfer der neuen Weltordnungen. Von einer Welt, die sich vom wahren GOTT vollkommen getrennt hat, ist nicht anderes zu erwarten, als das alles was Israel betrifft für eine „Gott-lose“ Welt nicht mehr von Relevanz ist und Israel daher ein vortreffliches Objekt ist, den eigenen Hochmut toben zu lassen! Allerdings: große Vorsicht ist geboten – denn – Hochmut kommt vor dem Fall – und dieser Fall wird für die Welt selbst sehr, sehr tief sein! _______________________ENDE!

Logo Carmel ChronikVon Peer Haakonen – aus: KARMEL, Neues aus Israel – April 2016

Es „gibt kaum etwas mehr „Unterhaltsames“, als zu sehen, wie die biblische Wirklichkeit gegen die Wirklichkeitsauffassung streitet, die sich heute unter uns geltend macht. Das trifft auf ein Gebiet nach dem anderen zu. Mit der Zeit hat sich so ein Abstand zwischen den Werten gebildet, die wir in der Bibel finden und die sich in unserer Zeit geltend machen.

Nicht vieles ist explosiver, als die Grenzen zu studieren‘, die der HErr für Sein Volk Israel im Alten Testament (AT) zieht, und den Vorstellungen, die wir uns heute von Israels Grenzen machen.

Die Eroberung Kanaans wird an vielen Stellen und mit wechselndem lnhalt im AT beschrieben. Es ist auch klar, dass die Eroberung nicht mit einem Schlag geschah, sondern sich über viele Jahre hinzog,

Aus meiner persönlichen Dokumentation zu Israel: "GOTTES Treue zu Israel"

Aus meiner persönlichen Dokumentation zu Israel: „GOTTES Treue zu Israel“

Es kann gut sein, damit zu beginnen, dass Moses vor einem Berg (Nebo) im heutigen Jordanien nach Kanaan hinüberschauen durfte. Was er zu sehen bekommt, ist Kanaan vom Jordanfluss bis zum Mittelmeer. All das sollte den Kindern Israel zum Eigentum gegeben werden, heißt es in 5.Mos. 12,49.

Aber das erste, was Israel erobert, ist nicht Kanaan, sondern ein Gebiet östlich des Jordanflusses. Hier lassen sich zweieinhalb Stämme nieder. Moses sagt, dass sie dieses Land zu eigen haben sollen vor dem HErrn (4.Mos. 32,42). Das Land erstreckte sich an einigen Stellen mehr als 100 km östlich des Jordanflusses und umfasste den westlichen Teil des heutigen Staates Jordanien.

Unter Josuas Leitung geht Israel bei Jericho nach Kanaan hinein, und durch eine Reihe von Kämpfen, die folgten. nimmt es das zentrale Hochland ein, darunter Judäa und Samaria – das, was heute von vielen die „Westbank“ genannt wird. Dieses Gebiet ist also das erste, das Israel eroberte, und wir können es gut Israels Herz nennen. Doch heute hat die internationale Gemeinschaft UNO und mit der UNO und der USA an der Spitze dieses Gebiet für einen palästinensischen Staat vorgesehen. Wir können darüber nur lächeln.

Im Buch Josua (13-19) wird in allen Einzelheiten dargestellt, welche Gebiete die einzelnen Stämme haben sollen. Die „Westbank“ gehört Juda, Benjamin, Ephraim und dem halben Stamm Manasse.

Am Anfang schaffte Israel es nicht, alle Feinde aus den Gebieten zu vertreiben, die Josua ihnen zugeteilt hatte. Der Stamm Juda z.B. war nicht in der Lage, die Philister aus den Küstenstädten Gazas zu vertreiben, die in dem Gebiet lagen. das Juda zugeteilt war. lm Norden schafft es der Stamm Asser nicht, die Phönizier aus dem Gebiet zu vertreiben das sich ganz bis zum heutigen Tyrus im Libanon erstreckt. Erst unter König David und König Salomo kommen diese Gebiete zusammen mit dem Küstenstreifen unter israelische Herrschaft. (S. 3)

König David konnte außerdem noch ein Gebiet im Norden erobern. dass das ganze Syrien unserer Zeit bis hin zum Euphrat umfasste. Im Osten bekam er die Kontrolle über den größten Teil des heutigen Staates Jordanien und im Süden bis nach Eilat, wo Salomo später eine große Flotte baute. Aber diese Gebiete gehörten nicht zu Israels Kernland.

Wir müssen uns aber klar vor Augen halten, dass es sich nicht um Gebiete handelt, die Israel sich selbst zugeteilt hat. Die 12 Stämme Israels nehmen das Land auf Geheiß Gottes ein, und die Bibel nennt es auch Gottes Land. Und es sind Landgebiete. die Israel für alle Zeiten gegeben wurden.

Wenn wir die biblischen Grenzen mit uns in die heutige politische Wirklichkeit nehmen, so verläuft Israels biblische Südgrenze beim Bach Ägyptens, der ca 60 km westlich der gegenwärtigen Grenzlinie liegt. Das ist ein Gebiet, das heute von einer Reihe von Aufruhrbewegungen benutzt wird, die sowohl Ägypten als auch Israel bedrohen. Sollte Ägypten die Kontrolle über das Gebiet verlieren, ist es möglich, dass Israel sich genötigt sieht einzugreifen.

Im Norden verläuft die Grenze bei Tyrus im heutigen Libanon. Etwas nördlich von Tyrus finden wir den Litani-Fluss, und dieses Gebiet wurde von Israel während des Libanon-Krieges in 1982 erobert. Fast 20 Jahre später wurde das Gebiet jedoch von Ehud Barak zurückgegeben. Aber vom biblischen Gesichtspunkt war es israelisches Gebiet.

Nun steht dem aber nichts im Wege, dass dieses Gebiet wieder unter israelische Kontrolle kommen kann. Der Libanon ist ein Staat in Auflösung, und das aktuelle Gebiet wird heute von HIzbullah kontrolliert. Bisher wird Hizbullah noch durch den Krieg in Syrien in Anspruch genommen, aber das kann sich schnell ändern. Wir wissen, dass der Iran Hizbullah mit modernen Waffen versorgt – als Dank für ihren Einsatz in Syrien. Diese können aber bei nächster Gelegenheit gegen Israel eingesetzt werden.

Der Gaza-Streifen ist jedoch ein Problem für sich. Selbst König David hatte Schwierigkeiten, dieses Gebiet einzunehmen. ln unseren Tagen wird von den Weltmächten daran gearbeitet, den Gaza-Streifen zu einem Teil eines zukünftigen palästinensischen Staates zu machen – zusammen mit dem „Westufergebiet“ (Judäa/Samaria). Aber nach Gottes Wort ist Gaza ein Teil von Judäa – also ein israelisches Kerngebiet,

Noch interessanter ist Jordanien. Schon bei den Friedensverhandlungen in Versailles erhoben die Juden Anspruch auf dieses Gebiet. Das war nicht unnatürlich, da das ganze Gebiet ein Teil von „Palästina“ und schon in der Balfour-Erklärung für jüdische Einwanderung vorgesehen war. Israels damaliger Ministerpräsident Ben Gurion sagte in 1948, dass sowohl das „Westufer“ als auch Jordanien ein Teil Israels wären. Vielleicht nicht ganz Jordanien, aber jedenfalls die Hälfte.

Solche Gedanken in unserer Zeit zu denken, erscheint geradezu unerhört. Aber der Tag muss nicht weit entfernt sein.

Jordanien ist immer ein zerbrechliches Regime gewesen. Heute wird das Land von ISIS bedroht, und in baldiger Zukunft könnte es auch möglich sein, dass sich der Irak oder Iran vom Lande versorgen möchten. Aber die größte Bedrohung kommt von innen. 70% der Bevölkerung sind Palästinenser, und sie bilden einen ständigen Unruheherd im haschemitischen Königreich. Rechnen wir nun eine Million syrische Flüchtlinge dazu, dann verstehen wlr, dass Jordanien jederzeit wie ein Kartenhaus zusammenfallen kann.

Das hashemitische Königreich und Israel sind gegenseitig voneinander abhängig. Sie sind in einer

Sicherheitsgemeinschaft miteinander verbunden. Für Israel ist Jordanien eine wichtige Pufferzone. Sollte das Königreich fallen, dann muss Israel sicherlich eine vorgeschobene Verteidigungslinie in Jordanien einrichten. Und dann könnte die politische Landkarte mit der biblischen übereinstimmen.

Als Zusammenfassung können wir sagen, dass in der labilen Situation unserer Tage nicht viel fehlt, bevor die politische Karte mit den biblischen Grenzen übereinstimmt. Wie wir gesehen haben. soll nicht Israel Land abtreten, sondern ganz im Gegenteil noch mehr Land erhalten. Es wird auch Spaß machen zu sehen, dass es die Bibel und der HErr sind, die das letzte Wort haben, aber nicht die Politiker. <>

 

Die geheime ethnische Säuberung an Palästinensern

Anmerkung AhuvaIsrael: wie Khaled Abu Toameh sehr richtig anmerkt: solange es nicht um die „Palästinenser“ in Israel geht, hat sich die westliche Welt auf ganzer Linie das Vorbild der „feigen“ drei Affen zu eigen gemacht: „Nichts hören, Nichts sehen, Nichts sagen“_________________________________!

gatestone-logovon Khaled Abu Toameh11. August 2015

Englischer Originaltext: The Secret Ethnic Cleansing of Palestinians

Übersetzung: Stefan Frank

▪ Nach Angaben des Forschers wurden viele Palästinenser, die von schiitischen Milizen im Irak gefangengenommen wurden, brutal gefoltert und gezwungen, ihre angebliche Verstrickung in terroristische Aktivitäten zu „gestehen“. Seit 2003 ist die Zahl der dort lebenden Palästinenser von 25.000 auf 6.000 gesunken.

▪ Am interessantesten ist die völlige Gleichgültigkeit, die internationale Menschenrechtsorganisationen, die Medien und die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) angesichts der Misshandlung von Palästinensern in arabischen Ländern an den Tag legen. Internationale Journalisten kümmern sich nicht um die Palästinenser in der arabischen Welt, weil dies keine Story ist, bei der man Israel die Schuld geben kann.

▪ Die UNO und andere internationale Organisationen haben von der an den Palästinensern der arabischen Welt verübten ethnischen Säuberung offenbar noch nicht gehört. Auch sie sind so besessen von Israel, dass sie von dem Leiden der Palästinenser unter arabischen Regimes lieber nichts wissen wollen.

▪ Die Führer der PA wollen, wie sie sagen, vor dem Internationalen Strafgerichtshof gegen Israel Klagen wegen „Kriegsverbrechen“ einreichen. Aber bei ethnischen Säuberungen und Folter von Palästinensern in arabischen Ländern wie dem Irak, Syrien und dem Libanon schauen sie lieber weg.

▪ Ein Araber, der einen anderen Araber tötet oder foltert, ist keine Sache, die es wert wäre, von einer großen westlichen Zeitung gemeldet zu werden. Beschwert sich hingegen ein Palästinenser über die israelischen Behörden oder jüdische Siedler, beeilen sich viele westliche Journalisten, unverzüglich über diese „wichtige“ Entwicklung zu berichten.

▪ Nicht nur, dass die arabischen Länder die Palästinenser verachten, sie wollen auch, dass sie allein das Problem Israels bleiben. Seit 1948 verweigern die arabischen Regierungen den Palästinensern, in ihren Ländern auf Dauer sesshaft und Bürger mit gleichen Rechten zu werden. Jetzt töten und foltern diese arabischen Länder sie auch noch und verüben an ihnen ethnische Säuberungen, alldieweil die Führer der Welt weiter ihre Köpfe in den Sand stecken und mit dem Finger anklagend auf Israel zeigen.

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Es ist kein Geheimnis, dass die meisten arabischen Länder ihre palästinensischen Brüder seit langem schlecht behandeln und sie vielerlei apartheidgleichen diskriminierenden Gesetzen und Vorschriften unterwerfen, die ihnen oft elementare Rechte verwehren.

In Ländern wie dem Irak, dem Libanon, Jordanien, Ägypten und Syrien werden Palästinenser als Bürger zweiter oder dritter Klasse behandelt, so dass viele von ihnen gezwungen sind, auf der Suche nach einem besseren Leben in die USA, nach Kanada, Australien oder Europa auszuwandern. Als Folge davon fühlen sich viele Palästinenser in ihrem jeweiligen Herkunftsland und anderen arabischen Ländern nicht willkommen.

Nach der irakischen Invasion Kuwaits im August 1990 begannen die Lebensbedingungen der Palästinenser in arabischen Ländern sich zu verschlechtern. Die Palästinenser waren nämlich die Ersten gewesen, die Saddam Hussein zu seinem Einmarsch in Kuwait „gratuliert“ hatten, einem Land, das die PLO mit finanziellen Zuwendungen von zig Millionen Dollar pro Jahr unterstützt hatte. Gleichzeitig flohen viele Palästinenser aus Kuwait vor der dortigen Anarchie und Gesetzlosigkeit, die sich dort im Zuge der irakischen Invasion breitmachte.

Als Kuwait im folgenden Jahr von der US-geführten Koalition befreit wurde, wurden gut 200.000 Palästinenser als Vergeltung für ihre Unterstützung von Saddam Husseins Invasion aus dem Emirat vertrieben. Weitere 150.000 Palästinenser waren bereits geflohen, bevor der Krieg des von den USA geführten Bündnisses begann. Sie hatten dessen Einmarsch kommen sehen und waren besorgt, was die Befreiung Kuwaits für sie bringen würde.

Die meisten Palästinenser, die Kuwait freiwillig verlassen hatten oder vertrieben worden waren, siedelten sich in Jordanien an.

Auch die Palästinenser im Irak müssen nun einen hohen Preis bezahlen. Seit 2003 ist ihre Zahl von 25.000 auf 6.000 gesunken. Die Iraker führen eine Kampagne der ethnischen Säuberung gegen die palästinensische Bevölkerung des Landes, behaupten palästinensische Aktivisten.

Seit dem Sturz des Regimes von Saddam Hussein vor über zehn Jahren würden die Palästinenser von den schiitischen Milizen systematisch angegriffen und eingeschüchtert, was viele von ihnen zur Flucht genötigt habe, sagen sie.

Den Schiiten, so sagen sie weiter, sei die Anwesenheit nichtirakischer Sunniten – darunter die der Palästinenser – ein Dorn im Auge, vor allem in der Hauptstadt Bagdad.

Zudem würden auch viele irakische Sunniten, die gegen Saddam Hussein eingestellt waren, einen Krieg gegen die Palästinenser führen, aus Rache für deren Unterstützung des Saddam-Regimes.

Vor einigen Tagen wurde Thamer Meshainesh, der Vorsitzende der Liga für die Palästinenser im Irak, mit den Worten zitiert, die Palästinenser hätten „beispiellose Misshandlungen“ und eine „wachsende Zahl von Angriffen“ zu erleiden. Mehrere Milizen hätten sie ins Visier genommen, als Teil einer systematischen Politik, die ihre Vertreibung aus dem Land zum Ziel habe, warnte er.

Der palästinensische Wissenschaftler Abu al-Walid, der das Schicksal der Palästinenser im Irak seit vielen Jahren beobachtet, weist darauf hin, dass von den 25.000 Palästinensern, die einst im Irak lebten, 19.000 bereits aus dem Land geflohen sind. Täglich gebe es Übergriffe auf Palästinenser, unter dem Vorwand ihrer Verwicklung in Terrorismus. Nach Angaben des Forschers wurden viele Palästinenser, die von schiitischen Milizen im Irak gefangengenommen wurden, brutal gefoltert und gezwungen, ihre angebliche Verstrickung in terroristische Aktivitäten zu „gestehen“.

Meshainesh und Abu al-Walid werfen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) vor, den Palästinensern im Irak nicht zu helfen. Die Anstrengung, die sie in dieser Angelegenheit gemacht habe, erschöpfe sich in „leerer Rhetorik“, sagen sie.

Die Palästinenser im Irak zahlen den Preis für die Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes. Ebenso ergeht es den Palästinensern in Syrien, im Libanon und in Libyen. Palästinenser sind oft direkt und indirekt in die Feindseligkeiten verwickelt, die in arabischen Ländern ausgetragen werden. Wenn das Feuer dann auch sie erreicht, rufen sie um Hilfe, so wie derzeit im Irak.

Ein Viertel im palästinensischen Flüchtlingslager Jarmuk in der Nähe von Damaskus nach den Zerstörungen der Gefechte. (Foto: Screenshot des Fernsehsenders RT)

Ein Viertel im palästinensischen Flüchtlingslager Jarmuk in der Nähe von Damaskus nach den Zerstörungen der Gefechte. (Foto: Screenshot des Fernsehsenders RT)

Am interessantesten ist aber die völlige Gleichgültigkeit, die internationale Menschenrechtsorganisationen, die Medien und die Palästinensische Autonomiebehörde angesichts der Misshandlung von Palästinensern in arabischen Ländern an den Tag legen.

Die PA, deren Führer damit beschäftigt sind, täglich Israel anzugreifen, hat keine Zeit, sich um ihr Volk in der arabischen Welt zu kümmern. Die Führer der PA sagen, sie wollten vor dem Internationalen Strafgerichtshof gegen Israel Klagen wegen „Kriegsverbrechen“ einreichen und nennen den Krieg gegen die Hamas von 2014 und die fortwährende Bautätigkeit in Siedlungen des Westjordanlands als Grund.

Wenn es jedoch um ethnische Säuberungen und Folter von Palästinensern in arabischen Ländern wie dem Irak, Syrien und dem Libanon geht, schauen sie lieber weg.

Gleichfalls scheinen auch die internationalen Medien vergessen zu haben, dass in einer Reihe von arabischen Ländern Zehntausende von Palästinensern leben. Die einzigen Palästinenser, die die westlichen Journalisten kennen und die einzigen, um die sie sich kümmern, sind diejenigen, die im Westjordanland und dem Gazastreifen leben.

Internationale Journalisten scheren sich nicht um die Palästinenser in der arabischen Welt, weil dies keine Story ist, bei der man Israel die Schuld geben kann. Ein Araber, der einen anderen Araber tötet oder foltert, ist keine Sache, die es wert wäre, von einer großen Zeitung in den USA, Kanada oder Großbritannien gemeldet zu werden. Beschwert sich hingegen ein Palästinenser über die israelischen Behörden oder jüdische Siedler, beeilen sich viele westliche Journalisten, unverzüglich über diese „wichtige“ Entwicklung zu berichten.

Die ethnische Säuberung, die sich gegen die Palästinenser im Irak richtet, ist kein ungewöhnliches Phänomen in der arabischen Welt. Auch aus Syrien sind in den letzten Jahren Zehntausende von Palästinensern geflohen. Die meisten gingen in den Libanon und nach Jordanien, wo die Behörden alles in ihrer Kraft Stehende geben, um sicherzustellen, dass die palästinensischen Flüchtlinge wissen, dass sie unerwünscht sind. Im Irak und in Syrien wird es in einigen Jahren keine Palästinenser mehr geben, prognostizieren palästinensische Aktivisten.

Die UNO und andere internationale Organisationen haben von der an den Palästinensern der arabischen Welt verübten ethnischen Säuberung offenbar noch nicht gehört. Auch sie sind so besessen von Israel, dass sie von dem Leiden der Palästinenser unter arabischen Regimes lieber nichts wissen wollen.

Nicht nur, dass die arabischen Länder die Palästinenser verachten, sie wollen auch, dass sie allein das Problem Israels bleiben. Seit 1948 verweigern die arabischen Regierungen den Palästinensern, in ihren Ländern auf Dauer sesshaft und Bürger mit gleichen Rechten zu werden. Jetzt töten und foltern diese arabischen Länder sie auch noch und verüben an ihnen ethnische Säuberungen, alldieweil die Führer der Welt weiter ihre Köpfe in den Sand stecken und mit dem Finger anklagend auf Israel zeigen.

10 Wege für die Vorurteile der Welt gegen Israel

Anmerkung AhuvaIsrael: das ist eine sehr gute Zusammenstellung und gleichermaßen immer wieder neu betroffen machende Billianz über das, was in der Welt gegen Israel vor sich geht – für die
David Harris sehr zu danken ist – und auch „Cora“ sei Dank für die Übersetzung aus dem Englischen ______________!

abseits vom mainstream - heplev

David Harris, The Algemeiner, 16 Juni 2015 (übersetzt von Cora)

Wenn man sieht, wie Israel international mit einem völlig anderem Maßstab gemessen wird als jedes andere Land, dann sträuben sich einem die Haare. Natürlich muss Israel geprüft werden, so wie jedes andere Land auch. Aber es verdient eine faire Behandlung – nicht mehr, nicht weniger.

Erstens: Israel ist der einzige UNO-Mitgliedsstaat, dessen pures Existenzrecht ständig infrage gestellt wird.

Abgesehen von der Tatsache, dass Israel die uralte Verbindung mit dem jüdischen Volk verkörpert, welche immer wieder in dem meistgelesenen Buch der Welt, der Bibel, dargestellt ist, es aufgrund einer Abstimmung der UNO im Jahre 1947 gegründet wurde und seit 1949 Mitglied der Weltorganisation ist, gibt es einen unablässigen Chor von Staaten, Institutionen und Individuen, die Israel die politische Legitimität absprechen.

Niemand würde es wagen, das Existenzrecht jener Länder infrage zu stellen, deren Legitimität weitaus fraglicher ist, als die Israels, einschließlich derer…

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