Die Wahrheit zum internationalen Recht und BDS

Anmerkung AhuvaIsrael: Dank an Dror Eydar für die gute Unterrichtsstunde in Sachen BDS gegen Israel und Dank an Heplev für die Übersetzung ________________!

abseits vom mainstream - heplev

Dror Eydar, Israel HaYom, 9. Juni 2015

Die BDS-Typen und die Leute unter uns hier, die sich irgendwie dafür aussprechen „zumindest“ Judäa und Samaria zu boykottieren, stützen ihre Argumente auf die Verwendung des internationalen Rechts. Nun, Judäa und Samaria sind keine „Palästinensergebiete“ – sie sind höchstens umstrittene Gebiete: Auch wir beanspruchen sie aufgrund des juristischen Konzepts der „Genehmigung der Staaten“, der Geschichte, des Rechts und der Bibel. Diese Argumente wurden von weltweit angesehenen Rechtsgelehrten seit der Zeit des Sechstagekrieges 1967 angeführt.

Auf jeden Fall behaupten die Feinde der Regelung auf dem zentralen Hochland, dass das internationale Recht es einer Besatzungsmacht in umkämpften verbietet wirtschaftlich aktiv zu sein. Nun, hier gibt es eine Überraschung: Ein solches Gesetz gibt es nicht. Als der BDS-Sturm tobte, veröffentlichte Professor Eugene Kontorovich, ein Experte in internationalem Recht und hochrangiges Mitglied des Kohelet Policy Forum, im Columbia Journal of Transnational Law eine Abhandlung mit dem Titel…

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Die Schande der Freien Welt – von Ben-Dror-Yemini

Vorbemerkung von AhuvaIsrael:  Ben-Dor-Yemini’s Beitrag ist knallhart auf den Punkt gebracht – unsere Welt – unsere sog. „Freie Welt“ ist herunterge – und verkommen!!! _______________________________________________________________________

THE TIMES OF ISRAEL

Von Ben-Dror-Yemini – 28. August 2013

Übersetzung aus Englischen AhuvaIsrael

Ben-Dror-Yemini-lite(Foto: rightofreturneexposer.com)

Es ist nicht Russland und nicht China , die die internationalen Gemeinschaft in Schande bringen. Es ist die Freie Welt, die seit Dutzenden von Jahren in Heuchelei, Doppelmoral und Beschwichtigungspolitik abgleitet, während mit weitaus mehr Gewalt geantwortet wird. Es ist die Freie Welt, deren „Menschenrechtsaktivisten“ mit dem Apparat des Bösen sympathisieren und weitaus mehr Gewalt zurück erhalten. Würde die Freie Welt nicht zum Instrumentarium des Bösen werden, wird dieses Instrument des Bösen die Freie Welt erreichen.

Es ist schon immer da.

Erwa1.300 Syrer wurden an einem Tag geschlachtet, doch die Straßen von Paris, London , Madrid und Brüssel sind leer. Immerhin ist es die freie Welt, die einen neuen, moralisch abwegigen Kompass angenommen hat. Nach diesen moralischen Standards, sind Dutzende, Hunderte, Tausende und Zehntausende von Todesfällen in der muslimischen, arabischen und / oder Dritten Welt nicht die Mühe den Weltfriedenslager zu beschäftigen. Das hat nicht in dieser Woche begonnen. Es dauert jetzt schon seit Jahren, Dutzenden von Jahren an.

Wo war die Freie Welt, als Hunderttausende in Ruanda ermordet wurden? Wo war sie, als Hunderttausende in Darfur abgeschlachtet wurden? Wo war die Freie Welt, als in Sri Lanka 40.000 Tamilen abgeschlachtet wurden? Wo war sie, als Russland die Rebellen in Tschetschenien unterdrückte, und während es noch dazu Hunderttausende von Unschuldigen tötete? Die Freie Welt schwieg. Seit nunmehr Dutzende von Jahren, erzählt die Freie Welt der Dritten Welt: Das ist nicht unsere Angelegenheit. Also, warum werden China und Russland nun aufgefordert, sich anders zuverhalten?

Die internationale Gemeinschaft produziert unzählige “ Menschenrechtsgruppen „, aber diese Organisationen haben keinerlei Verbindung zu der realen Welt. Doch, die „Menschenrechtsaktivisten“ der Freie Welt wird nie „en Masse“ auf den Straßen getroffen, um gegen den Apparat der Vernichtung, der den Iran, Hamas, Taliban, Hisbollah und die anderen Dschihad Tentakeln umfasst, zu kämpfen. Sie gehen nie auf die Straße, um gegen diejenigen zu protestieren, die sich der Ausrottung bedienen oder gegen diejenigen, wie die Hamas und die Hisbollah, die erklären, dass die Juden ausgerottet werden sollten. Sie protestieren einzig gegen Israel, welches versucht, den Apparat der Vernichtung zu bekämpfen.

Das ist die Freie Welt, in der Wissenschaftler wie Noam Chomsky und Norman Finkelstein zu den Führern der Hisbollah pilgerten. Das sind die Intellektuellen, Autoren und Nobelpreisträger, wie Mairead Maguire, die auf Schiffen kommen, um mit dem Hamas -Regime des Schreckens zu sympathisieren. Machen wir uns nichts vor: Während sie zwar von humanitärer Solidarität sprachen, erweiterten sie ihre Solidarität mit der Hamas-Regierung.

Es besteht keine Notwendigkeit, welcher Art auch immer, dass die Freie Welt in jedem Konflikt eingreift. Nicht jeder Konflikt erfordert eine solche Intervention. Das ist hier nicht die Absicht. Zögernd zu intervenieren, ist legitim. Übrigens, der syrische Konflikt ist nicht der Kampf einer moralischen Partei gegen eine monströse. Das Problem liegt bei der Freien Welt und ihrer „freigeistigen“ Rolle, wenn sie mit dem Bösen sympathisiert und gegen solche kämpft, die das Böse bekämpfen. Doch strömen die Menschen, die jetzt still sind, auf die Straßen des Westens, wenn Israel einen Krieg gegen das Böse beginnt.

Nach dem neuen moralischen Kompass ist Israel Krieg führend weil es angeblich Syriens Atomanlage und zuvor Iraks Kernreaktor bombardierte. Wo würde die freie Welt heute sein, hätte Israel nicht diese Mittel von Massenvernichtungswaffen zerstört? Und was ist die Schlussfolgerung bezüglich der immense Verbrechen, die  dieser Woche vom Iran-Syrien-Hisbollah Apparat des Bösen für das iranische Atomprogramm begangen wurde?Stellt der Iran  „keine Gefahr“ dar, wie viele „Experten“ behaupten?

In den vergangenen Jahrzehnten produzierte die muslimische Welt Hunderttausende von Toten und Millionen von Flüchtlingen. Araber und Muslime töteten Araber und Muslime. Statistisch gesehen ist Israels Beitrag zur globalen Gewalt fast null. Doch  die „Menschenrechtler“ der Freien Welt protestieren gegen Israel. Sie protestieren nicht gegen den wahren Bösen. Sie wollten nicht gegen die Hamas, die seit Jahren der Schützling vom Iran war, protestieren. Sie haben nie gegen das Reich des Bösen protestiert, sondern nur gegen diejenigen, die sich gegen dieses üble Reich versucht haben zu verteidigen.

Es ist die Freie Welt, die denkt, dass Muslime schwächer sind und deshalb ist ihnen „erlaubt auf diese Weise zu handeln.“ Es ist die Arabische Liga, die die Logik der Freien Welt eingeführt hat und den sudanesischen Führer, Omar al –Bashir, der für den Völkermord an Hunderttausenden von Menschen in Darfur verantwortlich ist,  vollständige und absolute Unterstützung gewährt. Und es ist Recep Erdogan, Barack Obama Schützling, der diesen selben al- Bashir mit einer Umarmung begrüßt.

Es ist die freie Welt der Medien, die die meisten der Völkermordaussagen ignoriert für die Hamas und Hisbollah verantwortlich sind. Es ist die UN-Menschenrechtskommission, dominiert von rückständigen Staaten, die das beschämende Dokument, als Goldstone-Bericht bekannt, hergestellt hat, während die westlichen Länder mit dem Komitee zusammenarbeiten und es legitimierte.

Es sind die gleichen progressiven, liberalen Medien, die eine Geschichte über 133.000 getötet Kinder durch Islamisten in Somalia drucken, und noch am selben Tag, auf der gleichen Seite in einer Zeitung, die die treue liberale Presse präsentiert, als Hauptschlagzeile zum Thema hat, dass der israelische Premierminister Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine Volksabstimmung über einen künftigen Friedensvertrag mit den Palästinensern befürwortet.

Dies sind die Verhältnisse. Dies ist der moralische Kompass. Dies ist die Freie Welt. Jene sind die Freie Welt „Menschenrechtsaktivisten“. Dies ist die Freie Weltpresse. . Also bitte, sich nicht über Russland und China beschweren, denn sie hatten und haben immer noch Fremdenführer; dieweil wir im Namen der Beschwichtigung und der politischen Korrektheit eine heuchlerisch, erschöpfte Welt bekamen. Wir wollten Beschwichtigungspolitik und wir haben viel mehr Gewalt und Mordlust erhalten.

Den Tag der Vernichtung Israels zu realisieren, das ist der erklärte Wunsch von Hamas, Hisbollah, Iran, al -Qaida, Syrien und des Monster’s anderen Tentakeln,  Israel soll allein bleiben. Die verlogene Welt wird nicht eintreffen, so wie es nicht geschehen ist, die Tausende in Syrien Abgeschlachteten zu retten.

Wie auch immer – das Instrumentarium der Vernichtung wird in der Freien Welt ankommen. Es ist schon angekommen.

Zum Autor: Ben-Dror Yemini ist ein Senior-Journalist bei der hebräischen Tageszeitung Maariv. In seinen Vorträgen beschäftigt er sich mit der Ausbreitung und den Auswirkungen der anti-israelische Propaganda 

Link zu Artikel –  The Free World’s disgrace

Zum Thema GAZA: „The GOOD LIFE“

Ein Link zum Thema Gaza – die große Lüge auf die die westlichen Regierung immer wieder auf’s neue reinfallen! Es gibt in Gaza keine Kinder, die Verhungern, genau so, wie es diese ja in Deutschland auch nicht gibt!!! Ja, es gibt Armut – aber die gibt es überall in der Welt und dazu in weitaus schlimmeren Ausmaß als in Gaza!

Schaut Euch den Video-clip genau an und fragt Euch dann selbst – warum solche Bilder von Gaza in unseren Print-und elektronischen Medien nicht erscheinen: 

 

UN: Veröffentlichung des Flottille-Berichts Ende August

Newsletter – ICEJ – 28. Juli 2011
USA drängen Netanjahu zur Einigung mit der Türkei

Am Montag haben die Vereinten Nationen bestätigt, dass die für Mittwoch geplante Veröffentlichung des UN-Berichts zu den Vorfällen der ersten Gaza-Flottille sich bis Ende August verzögert. Die Verschiebung der Veröffentlichung soll Israel und der Türkei mehr Zeit gewähren, die diplomatischen Beziehungen beider Länder zu verbessern und so die Veröffentlichung des Berichtes überflüssig zu machen. Die Inhalte des Flottille-Berichtes sind bereits weitgehend bekannt. Er bestätigt die Rechtmäßigkeit der israelischen Seeblockade des Gazastreifens, wirft Israel jedoch „übermäßige Gewaltanwendung“ bei der Übernahme des türkischen Flaggschiffes „Mavi Marmara“ vor, bei der neun gewalttätige türkische Aktivisten getötet wurden
.
Mit der Anerkennung der Seeblockade des Gazastreifens lastet ein Großteil der Verantwortung für die Vorfälle auf den Schultern der Türkei, die eifrig darauf bedacht ist, die Veröffentlichung des Berichtes zu verhindern. Zugleich fordert Ankara eine israelische Entschuldigung für den Vorfall, Entschädigungszahlungen für die Opfer und ein Ende der Seeblockade des Gazastreifens. Israel verweigerte bisher eine umfassende Entschuldigung. Allerdings wird eine Entschuldigung für „operative Unfälle“ diskutiert.
Die USA üben Druck auf Premier Netanjahu aus und drängen ihn, eine Formulierung zu akzeptieren, die die Rückkehr zu halbwegs normalen israelisch-türkischen Beziehungen erlaubt. Die USA betrachten die Kooperation der Türkei und Israels, die sie gerne erneuert sehen wollen, als wichtigen Bestandteil des Machtgleichgewichts im Nahen Osten. Sie fordern, dass Israel sich für „operative Unfälle“ in der Behandlung der ersten Gaza-Flottille entschuldigt und Entschädigungen zahlt. Die Türkei soll im Gegenzug auf rechtliche Schritte gegen die beteiligten israelischen Soldaten und Offiziere verzichten. Zudem soll der UN-Bericht nicht veröffentlicht werden.

Anmerkung AhuvaIsrael: „Wenn ich gewusst hätte was ich jetzt weiß, wäre der Goldstone-Bericht ein anderes Dokument geworden“ – so sagte Rihard Goldtone vor wenigen Monaten – nach dem sein UN-Bericht über den Gaza-Krieg Israel schon sehr eindeutig vorgeführt hatte! Was jetzt im Gange ist – angeheizt durch die US-Regierung ist ganz einfach eine neue miese Vorführung Israels – na, und da ist es doch denn „ganz furchtbar nett“ von der Türkei, dass sie auf rechtliche Schritte gegen die beteiligten Israelischen Soldaten verzichtet! Das ist ein Deal, bei dem physische Übelkeit aufkommt!

Und wenn Israel dem zustimmt  wird es nicht lange dauern, bis Herr Erdogan einen neuen Grund ersinnt, mit dem er seiner eigentlichen Antisymphatie Israel gegenüber gründlich Rechnung tragen kann!

EU-Parlamentarier bei der nächsten Gaza-Flotille mit dabei

Aus dem NAI-Newsletter, Jerusalem vom 05. Mai 2011
Verschiedene Mitglieder des Europäischen Parlaments haben ihre Teilnahme an der für Mitte Juni geplanten erneuten „Gaza-Hilfsflotille“ angekündigt.Sie sollen als Schutzschild für die anderen Mitreisenden dienen. Die Organisatoren der neuen Flotille haben bestätigt, dass sie die israelische Blockade um den Gazastreifen brechen wollen, angeblich um Hilfsgüter dorthin zu bringen. Vangelis Pissias aus Griechenland sagte bei einer Pressekonferenz in Straßburg, die von EU-Parlamentariern abgehalten wurde, dass die Flotille plant, in der dritten Juni-Woche die Küste von Gaza zu erreichen.Dieser erneute Versuch kommt mehr als ein Jahr nach der „Mavi Marmara-Flotille“, bei der neun türkische Aktivisten getötet wurden. Israelische Marine-Soldaten waren brutal angegriffen worden, als sie das Schiff bestiegen. Entsprechend einem der Organisatoren, Manuel Tapial aus Spanien, sollen die Schiffe nun Schulmaterial, medizinische Ausrüstung und eventuell Baumaterial an Bord haben. „Die zivile Bevölkerung muss zur Tat schreiten, wenn die Politiker zögern. Und das ist hier der Fall“, so Tapial.

Demgegenüber meinte der israelische Botschafter der EU in Straßburg, Ran Curiel (Bild), dass Israel das Recht auf Kontrolle der Güter in den Gazastreifen habe. Er rief die Organisatoren auf, ihre Hilfsgüter über den israelischen Landweg nach Gaza bringen zu lassen, um Probleme zu vermeiden. „Aus unserer Sicht ist diese Flotille eine politische Provokation. Es gibt keine Notwendigkeit für Hilfsgüter in Gaza. Alles kann gut und gerne offiziell geregelt werden“, unterstrich Curiel.

Anmerkung AhuvaIsrael: WAs geht nur in den Köpfen solcher Vertreter der Europäischen Union vor, die sich an derartigen Provokationen gegen Israel beteiligen. Physische Überkeit kommt mich an, wenn ich derartige Nachrichten höre und lese.

Es ist hinlänglich bekannt, dass es in Gaza nicht mehr Armut gibt als in europäischen Ländern und Israel auch. Europäische Beteiligung an derartigen  „Flotillen“-Unternehmungen sind einzig und allein anti-zionistische und anti-israelische Ausgeburten der „linksintellektuellen“ Szene – und dient der Rechtfertigung für anti-zionisch/anti-israelische Ausfälle aller Arten für die den neonationalitischen Mob der Straße!!!

ECI gratuliert niederländischer Regierung IHH zu verbieten

Pressemitteilung vom 09. Mai 2011

 Aufrufe an Aktivisten der Gaza -Flottille nach Libyen aufzubrechen

Brüssel – 2. May 2011 Die Europäische Koalition für Israel begrüßt die kürzlich getroffene Entscheidung der niederländischen Regierung die türkische NGO IHH auf die Liste der Terrororganisationen zu setzen, weil sie aktive Verbindungen zur Hamas pflegt.

Die IHH plant eine weitere Flottille nach Gaza in diesem Sommer. Die Pläne wurden kürzlich nach hinten verschoben, nämlich auf die Zeit nach den türkischen Wahlen im Juni. Auf diese Weise verstärkt sich die Bindung zwischen der besagten Gruppe und der aktuellen islamitischen Regierung der Türkei. Einige Abgeordnete des Europäischen Parlaments haben ihr Interesse, an der Fahrt teilzunehmen, bekundet und in Brüssel hat eine Gruppe von Aktivisten, bestehend aus Mitgliedern des Parlaments, um Erlaubnis gebeten unter EU-Flagge Fahren zu dürfen.

Die ECI ruft alle Politiker der EU dazu auf nicht weiter an irgendwelchen Unternehmungen zur Provokation Israels teilzunehmen, sondern den Demokratisierungsprozess im Nahen Osten zu unterstützen.

– Zu einer Zeit in der die Rufe nach Reformen und Modernisierung im Nahen Osten täglich zunehmen wäre es kontraproduktiv für die EU die Kräfte zu unterstützen, die Konfrontation und nicht Versöhnung suchen. Die Regierung Israels hat zum wiederholten Male klargestellt, dass sie gerne bereit sind all die zu unterstützen, die Hilfen nach Gaza bringen möchten, aber sie nicht bereit ist, die Seeblockade aufzulösen, aus Furcht vor militärischer Bedrohung. Gleichzeitig haben Experten von außerhalb bestätigt, dass sich die sozialen Bedingungen in Gaza verbessern und dass es weniger die Notwendigkeit zur humanitären Unterstützung gibt, sondern eher zu demokratischen Reformen.

– Die Parlamentarier und Aktivisten die sich um Menschen in Not kümmern möchten würden mehr als willkommen sein in den Häfen von Libyen und Tunesien, wo Flüchtlinge und andere Zivilisten in großer Not sind und dringend Hilfe benötigen; sagte die ECI am Montag.

-Weiterhin würde eine weitere Gaza-Flottille im Juni die Leiden der arabischen Bevölkerung in den Ländern, die für die Grundrechte und Freiheiten kämpfen vernachlässigen und vergessen machen.

– Dieser arabische Aufbruch wird auch ein Test für die EU sein, um zu zeigen ob sie freiheitliche Gesellschaften unterstützen und Reformen in der Gegend zulassen oder die Hände des Iran und seinen Alliierten stärken wird.

Die ECI ruft die EU auf dem Beispiel der Regierungen der Niederlande und Deutschlands zu folgen und die IHH und andere aktive Kollaborateure von terroristischen Gruppen wie Hamas und Al Quaida zu  verbieten.

P.O. Box 189

FI-00181 Helsinki, Finland

Tel.: + 358 40 8400238

Fax: + 358 9 6948056

info@ec4i.org

http://www.ec4i.org

Video: Terroristen feuern Raketen von zivilen Gebieten ab

Von D. Nowak

GAZA (Israelnetz 13. April 2011) – Terrorgruppen im Gazastreifen führen viele ihrer Angriffe auf Israel im Herzen von Gegenden aus, die von der Zivilbevölkerung bewohnt werden – diese von der israelischen Armee immer wieder vorgebrachte Beschwerde wird nun durch ein Video bewiesen, das vom bewaffneten Flügel der Hamas, den Issadin al-Kassam-Brigaden, veröffentlicht wurde. Auf dem Video ist unter anderem zu sehen, wie Raketen unweit von einer Moschee entfernt auf Israel abgefeuert werden. Durch den Missbrauch von Zivilisten als menschliche Schutzschilde versuchten die Terrorgruppen, ihre Verletzlichkeit zu reduzieren, erklärte die israelische Armee in einer Stellungnahme. Weiter heißt es darin: „Die Hamas und andere Terrorgruppen wissen, dass es die Politik der Armee ist, die Verletzung der Zivilbevölkerung so gut wie möglich zu vermeiden. Die Terrorgruppen nutzen diese Moral der israelischen Armee aus.“

Das Video ist auf der Internetseite der israelischen Armee abrufbar:

Gaza: Zivilbevölkerung als Schutzschilde

Israel fordert von UN Stop der Flottille

Newsletter der  Botschaft des Staates Israeal, Berlin  – 04.04.2011

Sicherheitsbeamte und Mitarbeiter des israelischen Außenministeriums bereiten sich zurzeit auf eine neue Gaza-Flottille Ende Mai vor. Mehr als 1.000 linke und pro-palästinensische Aktivisten werden bei dieser neuen Flottille erwartet. Mehr als 20 Schiffe verschiedener Größe sind eingeplant.

Nach den Erfahrungen im vergangenen Jahr mit dem türkischen Schiff Mavi Marmara und den Empfehlungen der Turkel-Kommission bereiten sich israelische Offizielle jetzt im Voraus auf den Protest auf hoher See vor.

Foto: Reuters

In den vergangenen Wochen unternahm Jerusalem zahlreiche diplomatische Bemühungen, diesen neuerlichen Protest zu verhindern. Regierungsoberhäupter von Ländern, unter derer Flagge die Schiffe fahren, wurden angesprochen und Diskussionen mit U.N. Generalsekretär Ban Ki-Moon geführt. Hintergrund der Gespräche ist für Israel, sich nicht vorwerfen lassen zu müssen, im Vorfeld nicht alles Mögliche getan zu haben.

Gleichzeitig diskutieren israelische Sicherheitsbeamte eine Lockerung der Seeblockade des Gaza-Streifens. Hauptverfechter eines solchen Schrittes ist Generalmajor Eitan Dangot, der Hauptkoordinator in den palästinensischen Gebieten. Er ist überzeugt, dass die Lockerung vor allem beim Warenimport viele Forderungen der Aktivisten unterlaufen würde.

Die neue Flottille ist wieder für den 31. Mai 2011 geplant und soll somit nicht nur die Seeblockade des Gaza-Streifens durchbrechen, sondern auch der neun Getöteten des vergangenen Jahres gedenken.

Militärquellen erklären, dass es keine Patentrezept gibt, wie mit Schiffen umgegangen werden soll, die versuchen, israelische Hoheitsgewässer zu durchqueren. Sie warnen aber, dass die Umstände denen vom vergangenen Jahr ähneln könnten.

(Haaretz, 04.04.2011)

Netanyahu: Gaza ist iranischer Terrorstützpunkt

Quelle: Newsletter der Botschaft des Staates Israel, Berlin

Amt des Ministerpräsidenten, 26.10.10

Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Dienstag die Basis der Marinesondereinheit (Shayetet) besucht, die vor einigen Monaten die vermeintliche Hilfsflottille an der Durchbrechung der Seeblockade des Gaza-Streifens gehindert und die Schiffe nach ihrer Übernahme in den Hafen von Ashdod umgeleitet hatte. Dabei würdigte er den Einsatz der Marinesoldaten und betonte noch einmal die Berechtigung der Operation.

„Gaza ist zu einer iranischen Terrorbasis geworden, die den Staat Israel bedroht. Es ist sehr nah und sehr gefährlich. Die Gefahr ist keine rein theoretische. Wir sind von Gaza aus mit Tausenden von Raketen beschossen worden, und die Hamas bemüht sich kontinuierlich, mit iranischer Unterstützung immer mehr Waffen zu schmuggeln, um diese dann gegen die Bürger Israels einzusetzen. Daher ist es das Ziel meiner Regierung sowie der vorherigen Regierung gewesen, diese Bedrohung mit allen uns zur Verfügung stehenden legitimen Mitteln einzudämmen, wozu auch eine Seeblockade und andere Aktionen gehören, die wir sowohl kurz- als auch langfristig unternehmen, um das Einströmen dieser tödlichen, auf Israels Bürger gerichteten Waffen zu verhindern.“

Die vollständige Ansprache gibt es unter dem folgenden Link: http://www.pmo.gov.il/PMOEng/Communication/PMSpeaks/speechshayetet261010.htm

Überreaktion – Die Flottille, die Fakten und die öffentliche Meinung

von Lisa Rüdiger – ICEJ-Nachrichten (Internationale Christliche Botschaft Jerusalem) 15 Juli 2010

Vorbemerkung AhuvaIsrael: Eine hervorragende Betrachtung – unbedingt den ganzen Artikel lesen. Das Bild passt ungemein gut zu diesem Bericht – ich erhielt es von Freunden aus Israel. Weiter zum Bericht ↓↓↓

Die Reaktionen auf den Zusammenstoß zwischen der israelischen Marine und den Aktivisten an Bord das Fähre Mavi Marmara Ende Mai haben mit erschreckender Deutlichkeit gezeigt, dass eine sachliche Diskussion über das Verhalten Israels kaum noch möglich ist – zu eindeutig sind Feindbilder und Vorurteile bereits ausgereift – auch in Europa. Fakten scheinen kaum noch zu interessieren.  Ein kurzer Film-Clip des arabischen Nachrichtensenders al-Dschasira von Bord der Mavi Marmara reichte aus, um das Bild in den Köpfen der Zuschauer und der Journalisten anderer Nachrichtenagenturen fest zu zementieren: Goliath (Israel) drischt mal wieder unverhältnismäßig brutal auf David (die Palästinenser und ihre Verbündeten) ein. Der Judenstaat greift einen Hilfskonvoi an! Schließlich gab es (bedauernswerter Weise!) neun Tote auf Seiten der „Friedensaktivisten“ – die Lage schien eindeutig – eine typische Überreaktion!

Taktischer Fehler – In diesem Ansturm der internationalen Empörung und Verurteilung machten die Israelis einen entscheidenden Fehler – sie hielten Filmaufnahmen stundenlang zurück, die bewiesen, dass ein Teil der Aktivisten an Bord der Mavi Marmara alles andere als friedlich, sondern vielmehr bewaffnet  war und sowohl das Lynchen als auch die Entführung israelischer Soldaten vorbereitet hatte und auch zur Tat schritt, um diesen Plan auszuführen.  Aus dem Filmmaterial ergab sich zudem, dass die israelischen Soldaten erst anfingen zu schießen, nachdem einige ihrer Kameraden mit offenen Knochenbrüchen von den „Friedensaktivisten“ unter Deck geschleift worden waren und andere Aktivisten begonnen hatten, das Feuer auf die Soldaten zu eröffnen. Doch diese Fakten interessierten am Abend des 31. Mai nur noch die Wenigsten.

Klärung der Sachlage – Erst im Laufe der nächsten Tage klärte sich das vermeintlich so eindeutige Bild – bis dahin, dass ein al-Dschasira-Kameramann gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters zugab, dass der „erste Angriff“ der Israelis falsch dargestellt worden war – Filmaufnahmen von den Sicherheitskameras der Mavi Marmara und Bilder, die in den türkischen Zeitungen veröffentlicht worden waren, stützten die israelische Version der Vorfälle.  Wer wirklich genauer hinsehen wollte, dem eröffnete sich nun eine ganz andere Darstellung der angeblich so eindeutigen Lage. Hintergrundberichte über die rechtsextremen und terroristischen Verbindungen der türkischen Organisatoren der Hilfsflotte taten ihr Übriges. Auch der Wunsch bewaffneter „Friedensaktivisten“ an Bord der Free-Gaza-Flottille, den Märtyrertod im Kampf gegen die Juden zu sterben, war filmisch dokumentiert worden und im Internet  einsehbar.

Moralische Eindeutigkeit? – Doch während den ersten Berichten arabischer Nachrichtensender ungeprüft Glauben geschenkt worden war, sprach man nun, als die Israelis ihren (verspäteten) Beweis antraten, von einer „Propagandaschlacht“ – zu unbequem die Vorstellung, dass die Schuldfrage doch nicht so eindeutig und simpel sein könnte. „Israel ist in den Augen vieler Europäer längst zum bösen Buben geworden“, schreibt Clemens Wergin in Die Welt. „Dabei gehen starke Meinungen über den jüdischen Staat oft einher mit dem Willen, es lieber nicht so genau wissen zu wollen. Denn dann  wäre es ja um die beruhigende moralische Eindeutigkeit geschehen.“

Nicht so genau wissen wollten es auch die Abgeordneten der Linken, die sich an Bord der Mavi Marmara befanden – als  Annette Groth von einem Journalisten auf die rechtsradikale und antisemitische Agenda der türkischen IHH, der Mitorganisatorin der „Friedensflotte“ und anderer Passagiere  angesprochen wurde, weigerte sie sich einfach, das Gespräch fortzusetzen.

Unbequeme Fakten – Aber auch andere Fakten sind für viele Menschen in Europa einfach zu unbequem, z.B. die Tatsache, dass die Bevölkerung im Gazastreifen die Hamas-Terrororganisation demokratisch gewählt hat, die von ihrem Vernichtungswillen gegenüber Israel keinerlei Abstand nimmt und jahrelang israelische Zivilisten mit Raketenterror überzogen hat. Im Gazastreifen herrscht trotz israelischer Seeblockade jedoch  kein Hunger, weil Israel durchschnittlich 220 Tonnen Lebensmittel pro Tag über den Landweg passieren lässt – das sind 20 Prozent mehr als die vom Welternährungsprogramm empfohlene Menge.  Dass Israel palästinensische Patienten aus dem Gazastreifen in israelischen  Krankenhäusern behandelt oder ins Ausland ausreisen lässt, passt ebenfalls nicht ins Bild. Im Jahr 2009 haben 10 544 Patienten mit 12 000 Begleitern den Gazastreifen  verlassen können.

Die Kindersterblichkeit im Gazastreifen, ein wichtiger Indikator für Hygiene, Ernährung und medizinische Versorgung, liegt bei 17,71 von 1000, was im europäischen Vergleich hoch ist. In der Türkei sterben allerdings  24,84 Neugeborene auf 1000 Kinder, in Ägypten 26,2.  Untersucht man die Lebenserwartung der Bewohner von Gaza kommt man ebenfalls zu überraschenden Ergebnissen: Während die Menschen in Ägypten im Schnitt 72,4 Jahre alt werden und in der Türkei 72,23 Jahre, beträgt die Lebenserwartung im Gazastreifen 73,68 Jahre.  „Sollten die Israelis die Palästinenser töten wollen, sollten sie ihnen das Leben verkürzen oder vergällen wollen, dann machen sie etwas falsch. Sie lassen sie länger leben als die Türken…“ schlussfolgert  Schriftsteller Leon de Winter im „Wall Street Journal“.

Was passiert woanders? – Ein weiterer Aspekt, auf den de Winter hinweist, bleibt in der Debatte über die Verhältnismäßigkeit israelischen Handels weitgehend unbeachtet: Dass anderswo Menschen weit mehr leiden, als die Palästinenser unter den Israelis – doch im ersten Fall interessiert das niemanden!  So weist de Winter darauf hin, dass die chinesische Bereitschaftspolizei Anfang Mai 140 Muslime tötete, die Welt darüber aber nicht einmal informiert wurde. Im April starben im Irak fast 500 Muslime durch Explosionen, während Hunderttausende Kurden von Arabern, Türken und Iranern in den letzten Jahrzehnten massakriert worden sind – ganz zu schweigen von der Versenkung eines südkoreanischen Marineschiffes durch die nordkoreanische Marine, die 45 Menschenleben forderte.

Besessen von Israel – Zielscheibe der internationalen Kritik ist und bleibt jedoch nach wie vor Israel – die Welt, und nicht nur die arabische, ist geradezu besessen von diesem Land, das in einer immer feindlicher werdenden Umwelt ums Überleben kämpft und dabei natürlich auch Fehler macht. Erwähnt man jedoch, angesichts der extrem einseitigen und überzogenen Fixierung auf die Fehler des Judenstaates das Wort Antisemitismus, insbesondere im politisch- korrekten Europa, wird aus dem Sturm der Entrüstung ein Orkan. Doch Israels Kritiker, die nicht bereit sind, sich den größeren und komplexeren geopolitischen und geistlichen Zusammenhängen zu stellen, tun selbst genau das, was sie dem Land und seinen Freunden vorwerfen – sie reagieren über.