Was von einem unabhängigen palästinensischen Staat zu erwarten ist

Was von einem unabhängigen palästinensischen Staat zu erwarten ist

Anmerkung AhuvaIsrael: ein Staat „Palästina“ unter den heutigen Bedingungen wäre geradezu die Wiederholung der Ausrufung des Namens „Palästina“ über das werdenden Mandatsgebiet der Region unter dem Judenhasser Kaiser Hadrian im Jahr 165 u.Z. – eine Katastrophe für das jüdische Volk heute, wie damals_____ENDE!

Palästinensische Führer haben immer wieder gezeigt, dass ihre oberste Priorität nicht der Frieden ist oder die Zwei-Staaten-Lösung oder ein Palästinenserstaat, sondern die Unterdrückung. Wird ein Palästinenserstaat geschaffen, ohne dass es zu einer

Quelle: Was von einem unabhängigen palästinensischen Staat zu erwarten ist

Die Irreführende Lehre der Konferenz „Christ at the Checkpoint“

Anmerkung AhuvaIsrael: die Hetze gegen Israel durch die palästinensischen Leiter von „Christen am Checkpoint“ ist schon lange bekannt und nimmt im erschreckenden Ausmaß zu. Die sog. Ersatztheologie hat hier voll gegriffen – Israel darf es danach nicht mehr geben, da es von Gott selbst für alle Ewigkeit verflucht sei – eine vollkommene Irrlehre, die hier vertreten wird

Von Matt Hanna (Pseudonym)

Da viele unserer Brüder und Schwestern in Christus auf der ganzen Welt die Argumente und Lehren der Palästinensischen Befreiungstheologie hören, sollten wir die letzte Konferenz „Christ at the Checkpoint“, die vom „Bethlehem Bible College“ gesponsert wurde, näher betrachten. Deren Ziel war es, die evangelikalen Christen dabei zu ermutigen. den israelisch-palästinensischen Konflikt zu lösen. Aber haben die Organisatoren tatsächlich im Namen der palästinensischen Evangelikalen gesprochen?

Ich selbst bin ein palästinensischer Evangelikaler und bin mit dieser Konferenz nicht einverstanden. Und ich glaube nicht, dass ich der einzige mit meiner Überzeugung bin.

Die Mission Jesu war es‘, das Leben von Menschen zu retten und nicht ihre politischen Weltanschauungen zu unterstützen. Einmal spekulierten die Menschen. dass die Galiläer „schlimmere Sünder*‘ seien, weil Pilatus deren Blut mit dem Blut ihrer Opfertiere vermischt hatte. Doch Jesus antwortete, sie sollten nicht spekulieren, denn die Galiläer seien nicht schlimmere Sünder als sie selbst (Lukas 13). Damals hatten die Römer viele galiläische Juden getötet, die aus derselben Gegend kamen, in der Jesus aufgewachsen war. Die Juden waren zu Jesus gekommen, um darüber zu diskutieren, wie die Besatzungstruppen viele Juden getötet hatten.

Vielleicht hatten die Juden erwartet, dass Jesus sie ermutigen wird, den Römern zu widerstehen und mit ihm als König gegen sie zu kämpfen. Aber die Antwort Jesu hat sogar mich geschockt, als ich diese Verse unmittelbar las. Jesu Fokus war immer seine Mission, Menschen zu erretten. Er antwortete: „Wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr ebenso umkommen.“

Die Juden fragten Jesus einmal, ob sie Steuern an Rom zahlen sollten, das seine Besatzung in Judäa aufgerichtet hatte. Hat Jesus mit seiner Antwort die römische Regierung als ungerecht bezeichnet und die Juden gebeten, gewaltlosen Widerstand zu leisten? Jesus zeigte keinerlei Interesse an der Politik. Dafür unterstrich er den klaren Unterschied zwischen einem Leben für Gott und Gehorsam der Regierung gegenüber, indem er den Juden sagte, sie sollten „dem Kaiser geben, was des Kaisers ist, und Gott geben, was Gottes ist.“

Der Apostel Paulus sprach ähnlich in Römer 13. Als er das schrieb, kontrollierte das ungerechte römische Reich den Großteil der Welt. Weder Jesus, noch die Apostel redeten gegen die römische Autorität, denn sie verstanden den Willen Gottes über die Rolle einer Regierung und die Souveränität Gottes, der Regierungen einsetzt…

Hier ist mein Hauptgrund, warum ich mit „Christ at the Checkpoint“ nicht einverstanden bin: Ihre Befreiungstheologie untergräbt offensichtlich die biblische Rolle einer Regierung und die Absichten Gottes.

Außerdem versäumt es die Konferenz, die ganze Wahrheit über die Israelis und die Palästinenser zu sagen. Das Thema von „Christ at the Checkpoint“ war zwar religiöser Extremismus, aber die Redner präsentierten den religiösen Extremismus nicht wahrheitsgetreu. Sie luden Gastsprecher ein, die eine weichgespülte Ansicht über den Islam anboten – ich nenne das den „niedlichen Islam“. Gleichzeitig ließen die Sprecher unglaubliche Angriffe gegen unsere Brüder und Schwestern im Messias los, die an die christliche Theologie des Zionismus glauben. Das Hauptziel dieser Konferenz war eigentlich, den christlichen Zionismus anzugreifen.

Die Redner der Konferenz beeilten sich, die extremistischen Juden zu erwähnen, die letztes Jahr eine Kirche im Norden Israels angezündet hatten, brachten aber eine unvollständige Darstellung des Islams. Islamistische Terroristen haben tausende Menschen ohne jegliche Schuld- oder Schamgefühle getötet, doch auf der Konferenz wurde dem kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Daher appelliere ich an meine Brüder, die auf dieser Konferenz waren, einfach den Koran zu lesen, mehr über Mohammed den Propheten des Islam zu lernen und zu verstehen, was die Ursache des islamistischen Terrors des Islamischen Staates heutzutage ist.

Näher an unserer Heimat als die Terroranschläge in Paris, Ankara, Beirut, Irak und Syrien, sind die von Jerusalem, Tel Aviv und Hebron. Keine dieser Städte ist weit von Bethlehem. Während der letzten sechs Monate haben Palästinenser (meist Moslems) mehr als 200 Terroranschläge gegen Israelis verübt. Die meisten davon waren gegen Zivilisten. Diese Terrorwelle wurde bei der Konferenz kaum erwähnt – geschweige denn eindeutig verurteilt.

Gehört das nicht auch zu religiösem Extremismus, wenn ein Imam sich aus den Geschichten über Mohammeds Kämpfe gegen Juden inspiriert fühlt und dazu aufruft, Juden zu erstechen und zu enthaupten?

Ist das nicht religiöser Extremismus?

Warum reden wir über ISIS, wenn wir die Hamas haben? Warum reden wir über Al-Shabab, wenn extremistische Moslems in Gaza Rami Ayyad wegen seines Glaubens an Jesus getötet haben?

Meine Brüder erwähnten den Brandanschlag auf die Brotvermehrungskirche in Tiberias, versäumten es aber, über den Brandanschlag auf die Kirche in Bethlehem zu sprechen, die eine heilige Kapelle der Maroniten ist. Sie erwähnten auch nicht, dass die Juden, die den Brandanschlag in Tiberias verübten, jetzt im Gefängnis in Israel sitzen. Dass aber niemand über die Ergebnisse irgendeiner Ermittlung zum Brandanschlag in Bethlehem gehört hat, der Stadt, die unter der Kontrolle und Zuständigkeit der Palästinensischen Behörde steht.

Also wie können wir uns auf unsere Leiden konzentrieren und die Leiden anderer ignorieren“ Sind wir dazu berufen? Ich glaube, unsere Feinde zu lieben, bedeutet nicht, ihnen einfach zu sagen: „Siehe, wie ich leide“ und zugleich nicht sehen, wie unser „Feind“ vor unseren Augen blutet. Gemäß der Lehre Gottes, die wir in 1. Korinther 13 lesen, ist das nicht Liebe.

https://philosproject.org/

„Das Neue Testament warnt vor der Ersatztheologie“ Bericht in drei „jpg’s“ – per Klick vergrößern zum lesen:

Das Neue Testament warnt vor der Ersatztheologie -1Das Neue Testament warnt vor der Ersatztheologie -2Das Neue Testament warnt vor der Ersatztheologie -3

Israel vor langer, langer Zeit – Ein Rückblick in die Geschichte

Anmerkung AhuvaIsrael: den nachfolgenden Beitrag habe ich heute (30. Aogust 2015) bei der Suche nach Brief gefunden. Ich finde ihn interessant genug um den Inhalt zu scannen – und hier einzubringen. Die Bilder habe ich aus meinem persönlichen Repertoire übernommen_________________!

Titel für Herzlvon Rolf von Ameln

   Der blonde Architekt aus Berlin, der blauäugige Facharzt aus Wien. Der dunkelhäutige Schafjirte aus dem Jemen und der kleine gehbinherte Pferdehändler aus Lublun, was haben sie gemeinsames?

  Rein äußerlich sind sie so verschieden wie Engländer und Süditaliener, wie Araber und Norweger, wie Deutsche und Südamerikaner. Worin besteht das einigende Band, das die über alle Welt zerstreuten Juden während einer Zeitspanne von mehr als 1800 Jahren zusammenhält? Welches waren die Triebkräfte, die die historische Kontinuität dieses Volkes aufrechterhielten, auch wenn der Staat und das Staatsgebiet fehlten? Sicherlich hat der Antisemitismus der „Gastvölker“ zur jüdischen Einigkeit beigetragen. Aber auch das geschichtliche Erlebnis der Diaspora, die Jahrtausende dauernde Absonderung von den übrigen Völkern hielt das jüdische Volksbewußtsein wach.

   Und dennoch: Das Judentum ist mehr als eine Religionsgemeinschaft; es ist eine anthropologische Einheit..! Ist die zionistische Bewegung nur zufällig erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden? Der Zionismus wurde ausgelöst durch den Antisemitismus unter den „Gastvölkern“. Es gibt aber noch eine weitere Erklärung für die zeitlich nicht zufällige Entstehung der zionistischen Bewegung. Im 19. Jahrhundert wurden nicht nur die mittelalterlichen Befestigungen der meisten europäischen Städte niedergelegt, sondern auch die geistigen Schranken unter den verschiedenen Gesellschaftsklassen. In der Gesetzgebung des Rechtsstaates und in der Wirtschaftssphäre des modernen Kapitalismus war für das Ghetto kein Platz mehr. Im Westen befand sich eine mehr oder weniger assimilierte jüdische Minderheit, die in Deutschland käiserlich, in Osterreich K.u.K., in England probritisch gesinnt war. Aus diesen Gesellschaftsschichten entwickelte sich die schärfste Gegnerschaft gegen die zionistischen Dissimilisationstendenzen, weil die zu hohen Stellungen in der „Hierachie der Gastvölker“ gelangten Juden vor einen Gewissenskonflikt gestellt wurden.

   Der Zionismus war aber nun andererseits der Ausweg, der dem jüdischen Volk die Weiterexistenz sicherte. Vor allem aber war an vielen Orten die Integration nicht voll geglückt oder einseitig. Palästina war während Jahrhunderten ein Land ohne Juden und die Juden ein Volk ohne Land geworden. Nich bei allen in Westeuropa, wohl abr in den osteuropäischem Gh blieb der geistige Zusammenhang mit Eretz Israel bestehen,

   Um den historischen Anspruch auf Palästina zu untermauern, wiesen die Zionisten darauf hin, dass das Judentum Palästina geistig nie aufgegeben habe. Immer hätten Juden in diesem Lande gelebt, und Tausende seien nach Palästina gekommen um irn Heiligen Land zu sterben. Vor allern aber blieben alle, auch nur einwenig relogiösen, Jerusalem verbunden.

Theodor Herzl - Tel Aviv

Theodor Herzl – Tel Aviv

   Der Begründer des Zionismus, Theodor Herzl, ein Wiener Journalist, erschüttert durch die antisemitischen Ausschreitungen im aufgeklärten Paris angesichts des Dreyfus-Prozesses, publizierte im Februar des Jahres 1896 unter dem Titel „Der Judenstaat“ einen programmatischen Aufruf an das Judentum. Herzl wußte nicht, dass dreißig Jahre vor ihm der orthodoxe Rabbiner Z.H. Kalischer in Thorn die Gründung einer Kolonisationsgesellschaft für Palästina gefordert hatte, dass vom deutschen Sozialisten Moses Hess aus Bonn seit 1862 ein Buch „Rom und Jerusalem“ existierte und dass der spätere Führer der deutschen Zionisten, Max Bodenhelmer, drei Jahre vor ihm unter dem Titel „Wohin rrit den russischen Juden“ eine Ansiedlung in Syrien und Palästina empfohlen hatte.

   Auch das Flugblatt „Autoemanzipation“ aus dem Jahte 1882 von Dr. Leo Pinsker war ihm unbekannt, wie auch die Siedlungsgesellschaft des Baron Edmund de Rothschild in Palästina. Theodor Herzl hatte als Korrespondent der Wiener „Neuen Freien Presse“ den Dreyfuß-Prozeß in Paris verfolgt und war dort zu der Überzeugung gelangt, dass der Antisemitismus unter den „Gastvölkern“ eine unvermeidliche und dauernde Erscheinung sei, dem die Juden nur entgehen könnten, wenn sie sich auf sich selbst besännen und ein eigenes Staatswesen gründeten. Herzls Schritt in die Öffentlichkeit war aber auch inspiriert durch die gegen Ende des 19. Jahrhunderts sich häufenden Pogrome in Russland.

   Es war nicht allein der brilliante Stil des Journalisten, der zu einem durchschlagenden Erfolg führte, sondern ebenso die Tatsache, dass der Verfasser gewillt war, den Worten Taten folgen zu lassen. Infolge seines Berufes war er außerdem in der Lage, Beziehungen zu höchsten Kreisen anzuknüpfen. Herzl organisierte den ersten zionistischen Weltkongress: Am 29. August des Jahre 1897 trafen sich in Basel 197 Delegierte aus den meisten größeren Ländern der Erde. Dieser Kongress formulierte als Ziel der Bewegung: „Die Schaffung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina.“ Zur Realisierung dieses Zieles benutzte Herzl auch seine persönliche Bekanntschaft mit dem Großherzog von Baden, der ihm eine Begegnung mit Kaiser Wilhelm II. auf einer Reise nach Konstantinopel und Jerusalem ermöglichte. Später gelang es Herzl, auch mit dem Sultan zusammen zu kommen.

   Diese Gespräche mit den Staatsoberhäuptern hatten allerdings wenig Erfolg. Es ist bezeichnend, dass manchen Westjuden Palästina nur als eine der Möglichkeiten für die Schaffung des Judenstaates erschien, während für die Ghetto-Juden des Ostens eine andere Heimstatt als Palästina nicht in Frage kam. „Die Zeit, in der unsere Vorfahren Palästina bewohnten, ist uns unendlich fern. Nach dem Besuch Palästinas war mir klar, wie schwer es für die westeuropäischen Juden sein müsse, sich zum Zionismus zu bekennen“, schreibt Bodenheimer. Und Herzl stellt sich seinem utopischen Roman „Alt-Neuland“ ein zukünftiges jüdisches Heimatland ohne besondere jüdische Kultur oder hebräische Sprache vor und schreibt: „Jeder behält seine Sprache, welche die liebe Heimat seiner Gedanken ist.“

   Der Zusammenstoß zwischen Ost- und Westjuden innerhalb der zionistischen Bewegung zeigte sich in seiner vollen Wucht, als bei den späteren Zionistenkongressen die britische Regierung Uganda als Siedlungsgebiet für die Juden anbot. Vor allem die russischen Juden wehrten sich trotz der zunehmenden Progrome in ihrem Land entschieden gegen das ohnehin unsichere Uganda-Projekt. Chaim Weizmann, der dem weißrussischen Ghetto von Motol entstammte, hielt eine flammende Rede gegen Uganda. Viele Jahre später schrieb er in seinen Memoiren: „Herzl war ein Organisator, aber er kam nicht aus dem Volk und begriff darum nicht, von welcher Art die Kräfte waren, die in ihm schlummerten..!

   Weizmann wanderte von Russland zuerst nach Deutschland aus, er war dann Privatdozent in Genf und schließlich Leiter eines Laboratoriums in England. Wie aber ist es zu erklären, dass ein in Großbritannien unbekannter osteuropäischer Ghetto9 Jude ohne jede Beziehungen und – wie er freimütig erklärte – ohne Beherrschung der englischen Sprache in der Lage war, mit den höchsten in Spitzen des englischen Weltreichs Kontakt aufzunehmen, ja sie sogar soweit zu beeinflussen, dass es in schließlich zu der historisch entscheidenden Balfour-Deklaration kam? Weizmann gelang während des Ersten Weltkrieges eine kriegswichtige Erfindung: Die Herstellung größerer Mengen Azeton durch einen Fermentationsprozess. Azeton wurde als Lösungsmittel für die Produktion es rauchschwachen Schießpulvers in der britischen Marine dringend benötigt. Mit dieser Erfindung verschaffte sich Weizmann Eingang im britischen Marine-Ministerium bei Churchill und Balfour. Dazu kommt noch eine weitere und wichtige Tatsache: Die geistige Verbindung zwischen in Judentum und Puritanismus

   Es gelang Weizmann offenbar schon im Jahre 1906 anlässlich der ersten Begegnung mit Balfour, selbst in noch unvollkommenem Englisch den frommen britischen Lord davon zu überzeugen, dass die Christen ein Unrecht an den Juden wieder gutzumachen hätten und dass sie diese Schuld tilgen könnten, indem sie ihnen zu einer nationalen Heimstätte in Palästina verhülfen. Im Jahre 1917 endlich forderte Weizmann als Präsident der Zionistischen Weltorganisation von der britischen Regierung eine bindende Erklärung. Weizmann wusste zwar, dass die britische Regierung bereits am 15. Oktober 1915 durch einen Brief Sir McMahons, Kitcheners Nachfolger in Kairo, an den Scherifen von Mekka die ganze arabische Halbinsel, mit Ausnahme des Küstenstreifens zwischen Alexandrette und Beirut, der Haschemitendynastie versprochen hatte. Lawrence, der den arabischen Aufstand gegen die Türken entfachte, hätte ohne verbindliche Versprechungen an die Araber kaum Erfolg gehabt. Außerdem hatten die Engländer in einem Geheimabkommen zwischen Sykes und Picot im Jahre 1916 den Nahen Osten in eine britische und eine französische Einflusszone aufgeteilt. Die Franzosen sollten die syrische Küste einschließlich Nordpalästina mit Akko und Tiberias erhalten, England Restpalästina. Im britischen Kabinett entspann sich daher ein heftiger Kampf um die Zugeständnisse an die Zionisten. Die britischen Ölinteressen sprachen für ein Mandat über Palästina über die Häfen Haifa und Jaffa. Das Kolonialamt andererseits befürchtete, dass in dem noch keineswegs entschiedenen Krieg die Araber durch eine unbedachte Erklärung wieder in die Front des Gegners gestoßen würden. Bei dieser Gelegenheit machten die Zionisten die bittere Entdeckung, dass ihre entschiedensten Feinde weniger im Lager der englisch-puritanischen Hocharistokratie zu suchen waren, sondern eher unter den emanzipierten Juden in der englischen Regierung., vor allem in der Person des Kolonialministers Edwin Montagu. Das Schreiben, das Lord Balfour am 2. November 1917 Lord Rothschild überreichte, war ein Kornpromiss zwischen diesen beiden Strömungen. Es hatte folgenden Wortlaut:

Balfour-Erkläung 1917

Balfour-Erkläung 1917

„Die Regierung sieht die Errichtung einer Nationalen Jüdischen Heimstätte in Palästina für das jüdische Volk mit Wohlwollen an und will nach Kräften die Ausführung dieses Vorhabens erleichtern helfen, unter der ausdrücklichen Voraussetzung, dass nichts geschieht, was die bürgerlichen oder religiösen Rechte der bereits in Palästina bestehenden nichtjüdischen Gemeinden beeinträchtigt oder die Rechte und den politischen Status der Juden in irgendeinem anderen Land…“!

…Der ursprünglich von den Zionisten verfasste Text lautete wesentlich eindeutiger und enthielt keine Vorbehalte für die Rechte der nichtjüdischen Gemeinden. Dessen ungeachtet bedeuteten diese wenigen Zeilen den Start für die Realisierung des zionistischen Ziels. Der Erste Weltkrieg ging zu Ende. Britische Truppen betraten „biblisches Land“, Es begann die dritte Alija. Die erste fand in den Achtzigern, die zweite um 1905 statt. Mit dem jüdischen Zustrom verstärkte sich der arabische Widerstand. Die schweren Zusammenstöße zwischen Juden und Arabern veranlassten die Mandatsmacht unter Kolonialminister Lord Passfield, dem früheren Sidney Webb, zur Beschränkung der Einwanderung.

   Bis Mitte der Dreißigerjahre hatte sich die jüdische Bevölkerung auf rund 400.000 erhöht. Die Araber waren mit rund einer Million immer noch eindeutig in der Überzahl. Der Mufti von Jerusalem, Amin el-Husseini, wurde im Herbst 1937 abgesetzt, die Einwanderung erneut beschränkt. Später begab er sich der Muftl nach Berlin, um mit Hitler seine Teilnahme an der Endlösung, zu planen. Die verzweifelten Juden setzten die Einwanderung illegal mit Hilfe fort. Der arabische Aufstand wurde immer blutiger. In dieser Lage entsandten die Engländer eine Kommission unter Führung des ehemaligen Kolonialminister Lord Robert Peel nach Palästina. Die englischen Experten empfahlen eine

Peel-Teilungsplan 1936/1937

Peel-Teilungsplan 1936/1937

Teilung des Landes in einen rein jüdischen und einen rein arabischen Staat sowie ein britisches Restmandat, bestehend aus den judäischen Bergen westlich von Jerusalem, dem Golf von Akaba und dem Hafen von Haifa. Jaffa hätte als rein arabische Stadt mitten im jüdischen Gebiet eine Enklave gebildet. In verschiedenen Städten Galiläas wären britische Truppen stationiert geblieben. Weizmann selbst befürwortete die Teilung, stellte aber einige zusätzliche Forderungen. Die Araber lehnten ab. Infolge des Kriegsausbruches wurde im Jahre 1939 der Teilungsplan verschoben. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen fasste am 29. November 1947 und 6 Millionen Tote später einen neuen Teilungsbeschluss. Inzwischen hatte das Chaos seinen Höhepunkt erreicht. Die Empfehlungen der UN-Generalversammlung wurden durch den Einmarsch von fünf arabischen Armeen nach Palästina undurchführbar. Am 14. Mai 1948, 1878 Jahre nach der Zerstörung des Tempels von Jerusalem, verliest David Ben Gurion, der Führer der stärksten Partei des Landes im Museum von Tel Aviv die Proklamation der provisorischen Regierung Israels. Heute sind die Israelis – fast – noch kein geschlossenes Volk mit einheitlicher Sprache.

Und doch könnten sie für die Modernisierung eines ganzen Kontinents den Anstoß geben.

Zum Autor: Rolf von Ameln ist Bestsellerautor und war über 20 Jahre Auslandskorrespondent

Das türkische Märchen von Onkel Tayyip

gatestone-logoAnmerkung AhuvaIsrael: was mich da heute, am 30. Mai 2015, mit diesem Beitrag vom GATESTONE INSTITUT erreichte, hat mich beim Lesen bainahe vom Stuhl geschmissen! So konnte es keine Frage sein, ob ich das ins Deutsche übertrage. Hier das Ergebnis – die Links innerhalb des Textes sind sehr oft in türkischer Sprache – die (englischen) Links habe ich entsprechend markiert. Der Link zum Original am Ende des eitrags – ebenso ein Link zum Thema „Zoroastrismus“ dem Erdogan die Juden zurechnet (deutsch)! Liebe Besucher meiner Seite: „lest und staunt“, wie ich selbst über „Das türkische Märchen von Onkel Tayyip“!__________ENDE


von Burak Bekdil – 30. Mai 2015 um 5:00 a.m.

  • Es ist wirklich faszinierend, dass der Präsident der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, ein Professor der Politikwissenschaft, der Ansicht ist, dass Jerusalem, ein Jahrtausend vor der Geburt des Islam gebaut, ursprünglich eine muslimische Stadt ist. 
  • Es ist, als wenn für Davutoglu (und Erdogan), Jerusalem vor 1187 nicht existierte, wenn es nicht so ist, warum reden die Türken von „Eroberung“, ein Euphemismus den sie scheinbar immer zu bevorzugen, um die „Besatzung“ oder „Invasion“ zu vermeiden.
  • Erdogan könnte denken, dass er die Reinkarnation von Saladin des 21. Jahrhunderts ist. So können seine Muslimbrüder oder Qatari Verbündete sein. Für den Rest der Muslime, sind all das, nur „Märchen von Uncle Tayyip.“
Denkt der  Präsident der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, von sich selbst als einen moderneren Saladin, der Jerusalem erobern wird?

Denkt der Präsident der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, von sich selbst als einen moderneren Saladin, der Jerusalem erobern wird?

Es ist wirklich faszinierend, dass die Türkei Präsident Recep Tayyip Erdogan, ein Professor der Politikwissenschaft, der Ansicht, dass Jerusalem, baute ein Jahrtausend vor der Geburt des Islam, ist ursprünglich eine muslimische Stadt. Und, nach dem türkischen Präsidenten, – Saudis sollten bitte nicht beleidigt sein – ist für Muslime Jerusalem das „wichtigste Mekka.“ Jerusalem war schon immer ein spektakulärer Ort in türkischem islamistischen Herz und Verstand. Aber in leidenschaftlicher der Vorwahlen in der Türkei wurde der „Jerusalem-Fetisch“ zu neuen Höhen gehoben.

Türkische Islamisten sehen heute aus wie der zweite Präsident Ägyptens, Gamal Abdel Nasser, ein Pan-Arab Nationalist, und seine Heerführer vor fast einem halben Jahrhundert. Am 16. Mai 1967 forderte Nasser den Kommandeur der UN Emergency Force (* siehe unten) Indar Jit Rykhye dazu auf um seine Einsatzkräfte innerhalb von 48 Stunden aus der Pufferzone auf dem Sinai zu räumen. Als Rykhye einen ägyptischen Kommandanten fragte ob Ägypten sich der Konsequenzen bewusst sei, antwortete der: „Oh Herr, ich werde dich beim Mittagessen in Tel Aviv treffen.“ Die UN-Truppe gingen und Ägypten und Israel waren allein, um den Krieg von 1967 zu kämpfen. Dieser Autor nicht weiß, wo der ägyptische Kommandant das Mittagessen am nächsten Tag hatte, aber definitiv nicht in Tel Aviv. Seine Worte können jedoch Führer der Türkei inspiriert haben.

Ministerpräsident Ahmet Davutoglu, ehemals Außenminister, hat, sit er om Jahr 2009 dem türkischen Kabunett beigetreten ist unzählige Male wiederholt, dass dieser Wunsch bleibt: „Wir werden Gebete an der al-Aqsa-Moschee in der palästinensischen Hauptstadt“ Quds „([Jerusalem] haben. Dieser Wunsch bleibt bestehen um erfüllt zu werden. Aber das bedeutet nicht, türkische Führer von zunehmender „Jerusalem-Verehrungen“ abzuraten.

Als ein kurdischer Politiker in einer öffentlichen Rede sagte, dass „Jerusalem ist die heilige Stadt für die Juden“ ist, veranstaltete ein wütender Davutoglu eine Kundgebung und sagte mit erhobener Stimme: „Jerusalem ist unser heiliger Ort;“ und er würde niemals zulassen, den „islamischen Charakter“ der Stadt zu ändern 

Davutoglu fügte in einer Rede zu einer anderen Wahlveranstaltung hinzu: „Eines Tages wird al-Aqsa auf jeden Fall Befreiung erreichen… Jerusalem ist unsere ewige Ursache.“ In einer weiteren Rede behauptete Davutoglu, dass seine Regierung hat mehrere Putschversuche gegenüber nur, weil er sagt, dass „Jerusalem ist unser Anliegen.“

In noch einer anderen Rede, behauptete er, dass die letzte Periode un der Jerusalems in Frieden war, waren „unsere (osmanischen) Zeiten.“ Und in einer anderen, erinnert er sich an „die Türken, Araber, Kurden, Zaza (ein kurdischer Stamm) und Araber in der glorreichen Armee von Saladin.“ Es ist, als wenn für Davutoglu (und Erdogan), Jerusalem vor 1187 nicht existierte. Wenn es nicht so ist, warum reden die Türken von „Eroberung“, ein Euphemismus den sie scheinbar immer zu bevorzugen, um die „Besatzung“ oder „Invasion“ zu vermeiden.

Präsident Erdogan hat nicht weniger exzentrische Ideen. „Jerusalem“, so der Präsident, „ist der heiligste Ort der Muslime und es gehört den Palästinensern.“ In einer Rede behauptete (englisch) er, dass Juden [geheim] Aufklärung der Menschen über die zoroastrischen Glaubens (siehe Link unten deutsch!) in Berglagern. „Wir haben Beweise dafür [zu belegen]“ fügte Erdogan hinzu. Doch er hat noch nie diese „Beweise“ erbracht.

Vor kurzem sagte Erdogan in einer Rede am 15. Mai, dass: „Leider haben wir die Muslime verloren unser Ziel in Richtung Jerusalem zu gehen. Das Wasser unseren Augen erstarrt, macht uns blind, und unsere Herzen, die dazu bestimmt waren, für Jerusalem zu kämpfen sind jetzt anstatt für die Gegnerschaft befähigt zu sein, in einem Zustand des Krieges mit einander.“

Mit anderen Worten: Erdogan fordert die Umma [die muslimische Gemeinschaft] auf, ihre Konflikte zu beenden, im Auftrag vereinigt hinter einem Jihad Marsch vereinen Marsch in Richtung Jerusalem zu ziehen. Dies ist nicht überraschend für den politischen Islam der Türkei, dessen arabischer ideologisch nächster Angehöriger die Muslimbruderschaft ist. Mohammed Badie, Oberster Führer der Muslimbruderschaft, erklärte in einer öffentlichen Nachricht, veröffentlicht in der ägyptischen Tageszeitung Al-Ahram, dass „die Zionisten nur Gewalt verstehen“, und dass die Araber nicht hoffen können, Gerechtigkeit von den Juden „durch die Flure der Vereinten Nationen oder durch Verhandlungen zu erreichen.“ Badie wurde zitiert mit den Worten: (englisch)

  • „Die Zeit ist für die islamische Nation ist gekommen, sich als ein Mann zu vereinen, um Jerusalems und Palästinas willen… Die Juden haben das Land beherrscht, verbreiteten Korruption auf der Erde, verschütteten das Blut der Gläubigen und in ihren Handlungen entweihten sie heilige Stätten, darunter ihre eigenen … Zionisten verstehen nur die Sprache der Gewalt und werden nicht ohne Zwang nachgeben … Das wird nur durch heiligen Jihad, hohe Opfer und alle Formen von Widerstand passieren. An dem Tag, an dem sie das realisieren, werden wir diesen Weg marschieren und das Banner des Jihad um der Sache Gottes willen, ist der Tag, an dem sie nachgeben und ihre Tyrannei beenden werden.“

Ist Erdogan dieser eine Mann, um den sich die islamische Nation um Jerusalems und Palästinas willen, sich vereinen soll? Erdogan könnte denken, dass er die Reinkarnation von Saladin des 21. Jahrhunderts ist. So können seine Muslimbrüder oder Qatari Verbündete sein. Für den Rest der Muslime, sind all das, nur „Märchen von Uncle Tayyip.“ 

Zum Autor: Burak Bekdil, Ankara, ist ein türkischer Kolumnist des Hürriyet Daily und ein Mitglied des Middle East Forum.

Link zum Original: Turkish Fairy Tales from Uncle Tayyip 

Zoroastrismus

Franziskus stellt sich selbst gegen Israel – von Michael Freund

GOTTES WELTENUHRAnmerkung AhuvaIsrael: es ist mir ein großes Anliegen, diesen Beitrag von Michael Freund, den ich aus dem Englischen übersetzt habe, hier an die Besucher meiner Seite weiterzugeben. Als christliche Zionistin habe ich den Worten Freunds nichts weiter hinzuzufügen als allein: vielen Dank Michael Freund, für die klaren, unmissverständlich ausgesprochenen Gedanken zu diesem wahrhaft „unheiligen“, unglaublichen und unverantwortlichen Vorgang auf höchster Ebene des Vatikan.

← Das Bild wurde von mir hinzugefügt – Link zum Original unten ____________ENDE !

von Michael Freund – am 19. Mai 2015

In einem Vertrag, der in der letzten Woche in Rom zum Abschluss gebracht wurde, feuerte die katholische Kirche die neueste Salve in ihrem 2.000-jährigen Kampf, das jüdische Volk zu entmündigen, ab. Bei dem Treffen mit palästinensischen Beamten im Vatikan, vereinbarten Kirchenvertreter, den „Staat Palästina“ als Teil eines Deals zu katholischen Aktivitäten in den palästinensisch kontrollierten Gebieten, offiziell anzuerkennen.

Und für den Fall, dass jemand versäumte, das Memo zu bekommen, machte sich Vatikan-Sprecher Federico Lombardi Rev. die Mühe festzuhalten: „Ja, es ist eine Anerkennung, dass der Staat existiert.“

Dieser unverschämte Schritt ist ein schwerer Schlag für katholisch-jüdische Beziehungen, und er kann nicht unbeantwortet bleiben.

Israel und das jüdische Volk sollte gegen diese Maßnahme auf das Schärfste protestieren und klar stellen, dass Franziskus den Schaden erkennt, den er getan hat.

In biblischer Hinsicht, versucht der Vatikan im Grunde durch die Anerkennung eines palästinensischen Staates in Judäa und Samaria, den ewigen Bund zwischen Gott und dem jüdischen Volk, dem dieses Land vor langer Zeit versprochen wurde, zu verweigern. Dies ist nicht nur beleidigend und respektlos, sondern auch unaufrichtig. Zugegebener Maßen, man kann nicht helfen aber man fragt sich: was für eine Bibel wird im Vatikan gelesen? Welche auch immer es ist, es müssen einige Seiten fehlen, da auch ein flüchtiger Blick auf die Heilige Schrift deutlich macht, dass Gott versprochen hat, das Land Israel dem jüdische Volk und niemandem sonst zu geben. In der Tat gibt es mehr als 150 Bibelverse, die von Genesis zu Josua zu den Chroniken aussagen und bekräftigen, dass Israel aus dem Exil in diesem heiligen Boden zurückkehren wird

Nehmen wir zum Beispiel, Jesaja 14: 1-2: „Der Herr wird sich Jakobs erbarmen; er wird Israel wieder wählen und wird sie in ihr eigenes Landsetzen…“. Oder wie wäre es Jeremia 31: 4, wo Gott sagt: „Sie werden wieder Weingärten pflanzen auf den Bergen von Samaria“ . Und es gibt Genesis 48: 3-4 und Richter 2: 1 und Hesekiel 34: 11-13 und Hosea 3: 4-5 und Amos 9: 14-15, Obadja 1.17, Zephaniah 3: 19-20 und Sacharja 8: 7-8.

Darüber hinaus betont die Bibel, dass es sich nicht nur um eine ledigliche Zusicherung, sondern um einen göttlichen Eid handelt, der nie gebrochen werden würde.

„Er erinnert sich an seinen Bund für immer“, sagt 1. Chronik 16: 15-18: 15 Gedenket ewiglich seines Bundes, was er verheißen hat in tausend Geschlechter, 16 den er gemacht hat mit Abraham, und seines Eides mit Isaak; 17 und stellte es Jakob zum Recht und Israel zum ewigen Bund 18 und sprach: Dir will ich das Land Kanaan geben, das Los eures Erbteils.“

Sie erhalten den Punkt. Aber es scheint, dass der Vatikan es nicht tut.

In der Tat, meine christlichen Freunde sagen mir, dass die Worte „Palästina“ und „Palästinenser“ nirgendwo im Neuen Testament erscheinen. Somit könnte man argumentieren, dass Jesus selbst durch die Haltung des Papstes mystifiziert wird.

Schließlich, nach christlicher Überzeugung, wurde Jesus der Jude in Bethlehem geboren und erhöht, was bedeutet, es gab eine jüdische Gemeinde, mit Synagogen, Ritualbädern, Rabbinern und vielleicht auch einen koscheren Feinkostladen Jahrhunderte bevor der Islam selbst gegründet wurde.

So würde die katholische Kirche jetzt glauben, dass Jesus ein „Siedler“ oder „Besatzer“ palästinensischen Landes gewesen ist? Für eine Institution, die sich selbst als „der Heiligen Stuhl“, der die heiligen Werte zu wahren behauptet, ist eine profane Beteiligung des Vatikans in der Nahostpolitik einfach ungehörig.

Und angesichts der schmutzigen Geschichte des Antisemitismus, Bücherverbrennungen, Zwangsbekehrungen und Inquisition, sollte die katholische Kirche hundertfach darüber nachdenken, bevor es zu wagen, Israel auf die Füße zu treten.

Wenn überhaupt, sollte der Papst auf die Knie gehen und um Vergebung vom jüdischem Volk und dem Schöpfer flehen für das, was der Vatikan über die Jahrhunderte angerichtet hat.

Der aktuelle Versuch, das Recht Israels auf Judäa und Samaria durch die Anerkennung eines palästinensischen Staates zu untergraben und zu leugnen, hat den Geschmack von „Replacment Theology“ oder Ersatztheologie, eine Lehre, nach der die Kirche Israel als Gottes auserwähltes Volk vor fast zwei Jahrtausenden ersetzt hat.

In den letzten 50 Jahren, seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil, hatte die katholische Kirche langsam erkannt, dass das jüdische Volk „ein Bundesvolk“ ist, und damit schon ein wenig mit der Abkehr von der Ersatztheologie begonnen.

Aber die Legitimität eines palästinensischen Staates anzuerkennen ist vergleichbar mit dem Vergleich, der darauf hindeutet, dass die Palästinenser Israel als die rechtmäßigen Besitzer des Landes ersetzen, eine Position, die ins Angesicht der Geschichte, Theologie und des gesunde Menschenverstand weht.

Es ist nichts weniger als Ersatztheologie mit diplomatischen Mitteln und eine grausame Beleidigung für die Generationen von Juden, die sich während anhaltender katholischer Unterdrückung und Verfolgung nach Zion sehnten.

Israel muss auf diesen Affront konsequente Gegenmaßnahmen einleiten. Wir können nicht zusehen, wie unsere nationale Integrität in Frage gestellt wird. Ein guter Anfang wäre es, unseren Botschafter beim Heiligen Stuhl zurück zuholen, die Zahl der Visa, die Vatikanbeamten gewährt werden, zu beschneiden und jede Möglichkeit auszuschließen, der Kirche ein Standbein, das sie so dringend am Grab von König David auf dem Berg Zion haben möchte, zu geben.

Was für eine Schande es ist, dass nach so viel Fortschritt in den katholisch-jüdischen Beziehungen in den letzten Jahrzehnten, der Vatikan jetzt alle Fortschritte die gemacht wurden, verrät.

Aber Franziskus muss realisieren, dass durch die Anerkennung des fiktiven „Staat Palästina“ er sich selbst auf eine Linie gegen Israel, das jüdische Volk und die Bibel, stellt.

Und das ist etwas, was wir nicht vergeben und auch nicht so schnell vergessen.

Link zum Original-Beitrag: Pope Francis is aligning himself against Israel

Mein Brief an Papst Franziskus zum Treffen mit Mahmud Abbas

Mahmud Abbas an %22Angel of Peace%22 so called by Pope FrancisAnmerkung AhuvaIsrael: als ich heute Mittag, am Sonntag, 17. Mai 2015, ein Image mit Text von einem lieben Freund aus en USA erhielt war die Sache schnell klar – ich würde einen Brief an Papst Franziskus senden mit diesem Bild und meinen persönlichen Gedanken dazu.

Am Nachmittag erhielt ich ein zweites interessantes Bid zum Thema  von „heplev – Abseits vom Mainstream“ das ich hier ebenfalls einbringe, dessen Text gut zum Thema passte, allerdings meinem Brief nach Rom nicht hinzufügen konnte, da dieser bereits auf dem Weg war. Vielleicht können andere Freunde meiner Aktion folgen – das wäre sehr gut! Hier die Mail-Adresse: poste.vaticane@scv.va

Gesagt – getan: nachfolgend mein Brief – english follows German – ganz unten 4 von vielen weiteren Links zum Thema „Friedensengel“!____________________ENDE

Sehr geehrter Heiliger Vater – Papst Franziskus,

mit großem Entsetzen habe ich Ihre Entscheidung, einen Staat Palästina anzuerkennen und Mahmud Abbas einen „Friedensengel“ zu nennen, zur Kenntnis genommen.

Wie Sie selbst wissen hat es nie einen „Staat Palästina“ gegeben – Mahmud Abbas lügt, wenn er seine Botschaften an die Welt in englischer Sprache verbreitet – seine Reden in seiner Muttersprache zeugen vom extremsten Gegenteil!

Diesem angebliche „moderaten“ palästinensischen Politiker, der auf einem „judenreines“ Palästina besteht und in Wahrheit die Auslöschung des Staate Israel als Ziel hat, einen solchen Mann als „friedensengel“ zu krönen und einen Staat „Palästina“ anzuerkennen ist absolut unerträglich und unverantwortlich!

Ich unterstütze vollkommen das hier hinzugefügte Bild, das ich heute von einem jüdischen Freund aus den USA erhielt:

„das ist nicht heilig – das ist Wahnsinn“.

Mit Galater 6,7: „Irret Euch nicht! GOTT lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensche sät, das wird er ernten.“

verbleibe ich

hochachtungsvoll

meine Name und Adresse_______________!

Wer verweigert den Palästinensern GrundrechteMy message to Pope Franciscus on Sunday, May 17, 2015 – some minutes ago – with Stephens image

Dear Holy Father – Pope Francis,

with great consternation I noticed your decision to recognize a Palestinian state and to call Mahmud Abbas an „Angel of Peace“.

How do you know yourself, there has never been a „State of Palestine“ – Mahmud Abbas is lying when he spread his messages to the world in English – his speeches in his native language are evidence of the most extreme opposite!

This so-called „moderate“ Palestinian politician who is on a „judenreines“ Palestine and in truth, the destruction of the State of Israel as an aim, such a man to crown as an „Angel of Peace“ and recognize a state „Palestine“ is absolutely intolerable and irresponsible!

I support completely the here added image I received today from a Jewish friend from the United States: „that is not piety – this is insanity.“

With Galatians 6.7: „Do not be deceived! GOD is not mocked; for whatever a man sows. That will be also reap“

I remain

Yours faithfully – my name and address_____________END

4 Links zum Thema: 

Papst Franziskus nennt Palästinenserpräsident Abbas „Friedensengel“

Papst bezeichnet Palästinenserchef Abbas als „Friedensengel“

Papst Franziskus zu Palästinenserpräsident Abbas: „Mögen Sie ein Engel des Friedens sein.”

Papst Franziskus nennt Abbas „Friedensengel“

 

 

 

Alles fließt! – Thema: Vatikan erkennt „Palästina“ als Staat an

Anmerkung AhuvaIsrael: Meine Fassungslosigkeit über diesen offensichtlich kurz bevorstehenden endgültigen Abschluss der Anerkennung eines „Staat Palästina“ mit der Unterschrift von Papst Franziskus überschreitet mein Möglichkeiten, diese in Worte zu fassen – ich bin einfach nur e n t s e t z t !

Nichtsdestoweniger: Dank für die gute Geschichtsstunde vom Autor des „Tapfer im Nirgendwo“!