Ein blog für Israel – warum?

Schalom, liebe Besucher und Freunde,

es war im November 2006, als ich mein Bekannter dazu ermutigte in einem blog für Israel zu schreiben.

Er gab mir einig erste Anweisungen und dann ging es in der Weihnachtszeit 2006 los – „Regenbogen I – Israel/Nationen aktuell“ entstand.

Zunächst hatte ich keinerlei Ahnung, wie ich Bilder hochladen, Internetseiten und Filme einbringen kann – alles fand sich im Laufe der Zeit – und geht heute  eigentlich im „Handumdrehen“ :)!

Es gibt Zeiten, in denen sich andere Prioritäten in den Vodergrund bewegen – wer kennt das nicht? – darum kann es sein, dass es einmal eine längere Pause geben kann – aber eher selten als oft!

Ich freue mich auf Ihren/Euren Besuch und auch über Kommentare – sage allerdings gleich dazu, dass ich Hetz-Kommentare gegen Israel und Jüdische Menschen nicht akzeptieren und sogleich entfernen werde.

Mit herzlichem Schalom

AhuvaIsrael„Ahuva“ (Geliebte) – diesen Namen geben mir meine Jüdischen Freunde in Israel und Israel hat mein ganzes Herz – so ergab sich meine Pseudonym „AhuvaIsrael“ ganz selbstverständlich :)!

Regenbogen II hat das Licht der Welt erblickt.

Herzlich willkommen im Blog: Regenbogen II

AhuvaIsrael hat einen zweiten Blog eröffnet – Schwerpunkte werden sein:

Israel – Das Land und seine Menschen, die Bibel und Reiseberichte
Begegnungen unterwegs/Gespräche/Reporte mit/von Freunden und aus dem Leben mit AhuvaIsraels Freunden / Erfahrungen bei nicht alltäglichen Exkursionen u.v.a.m. in Schrift und Bild

Dieser zweite blog entstand eine Woche nach dem der erste blog „Regenbogen I – Israel/Nationen aktuell“ das Licht der Welt in der Weihnachtszeit 2006 erblickt hatte.

Der erste Beitrag in dieser Blog erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft. Sie wurde am 29. September 2006 in der einzigen deutschsprachigen Tagespresse in TelAviv: “CHADASCHOT ISRAEL” – ISRAEL NACHRICHTEN – veröffenticht.

Diese Jahrzehnte lang erscheinende Zeitung gibt es leider nicht mehr – ich habe viele Artikel darin veröffentlichen können.

Herzlichen Dank fürs Hineinschauen in AhuvaIsraels „Shalomchaverim“ -blog

Mit herzlichem Schalom
AhuvaIsrael

Über den Regenbogen

Der Regenbogen – G’TTES Bund mit Noah

Meinen Bogen habe ICH in die Wolken gesetzt; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen MIR und der Erde. – Bereschit (1.Mose) 9,1-17

Nach einer Auslegung von Allan P. Ross
Bible Knowledge Commentary-Dallas Theological Seminary

G’TT wies Noah an, fruchtbar zu sein, sich zu mehren und die Erde zu füllen (V1-7), so wie er es Adam bereits befohlen hatte (1,28). Noah sollte wie Adam über die Tiere herrschen (9,2, vgl.1,26.28). Beiden wurde Nahrung zum Verzehr gegeben (9,3; vgl. 1,29; 2,16), jedoch jeweils mit einer Ausnahme (9, 5-6; vgl. 2,17).

Mit dem Neubeginn für Noah entstand ein neuer Bund. Es war nun nötig geworden, einen Bund mit Verpflichtungen für die Menschheit und einem Versprechen von G’TT zu schließen. Wegen der Zerstörung des Lebens durch die Sintflut konnten die Menschen meinen, dass G’TT das Leben wenig wert und die Zerstörung keine große Sache sei. Dieser Bund zeigt nun, dass das Leben heilig ist und dass der Mensch den Menschen nicht zerstören soll, der nach dem Bilde G’TTES geschaffen ist.

Von seinem Charakter her sollte der Bund die Stabilität der Natur festigen. Er sicherte die Ordnung der Welt. Die Menschen sollten darüber hinaus lernen, dass Gesetze für den Menschen für die Beständigkeit des Lebens nötig sind und dass sich Bosheit nicht weiter ungehindert ausbreiten darf.

Der neue Bund erstreckt sich auf den gesamten Kosmos – (hier in der Linearübersetzung, AhuvaIsrael):
V 12: Da sprach G’TT: Dies ist das Zeichen des Bundes das ich setze zwischen mich und zwischen euch und zwischen alle Art Lebewesen, das bei euch ist, für Geschlechter auf Weltzeit;
V 15.16 ….zwischen mir und euch und alle Art Lebewesen;
Dies wird durch den Regenbogen deutlich, den G’TT als Zeichen gegeben hat (V12-13.17). Wenn er sich nach einem Regen über dem Horizont wölbt, ist dies ein allumfassendes Zeichen für G’TTES Treue gegenüber seinem Werk und Gnade. Die Zeichen erinnern die Teilhaber eines Bundes daran, die Bedingungen einzuhalten. Durch den Regenbogen erinnert der allwissende G’TT sich ständig daran (wiederholt in V 15-169, niemals wieder die ganze Erde zu überfluten (V 11.15). Weil vor der Flut kein Regen fiel (2,5), war kein Regenbogen nötig gewesen. Wenn sich nun die Wolken aufklären, wird durch die Lichtbrechung dieses wunderbare Schauspiel sichtbar. Der Regenbogen wölbt sich wie ein Bogen des Kampfes, der an die Wolken gehängt wurde (das hebr. Ort für Regenbogen, qeset, ist dasselbe Wort wie für „Kampfbogen“). Wo immer im AT der Ewige sich auf Stürme des Gerichts bezieht, werden die Begriffe für Pfeil und Bogen verwendet.

Der Bogen ist nun „hinweg getan“, hängt an seinem Platz in den Wolken mit dem Hinweis, dass „Kampf“ und Sturm vorbei sind. So spricht der Regenbogen vom Frieden. Im Nahen Osten wurden in alten Zeiten Bünde bzw. Verträge nach Kriegen als ein Schritt zum beginn des Friedens geschlossen. In gleicher Weise machte G’TT, nachdem er das Gericht über die Sünde verhängt hatte, einen Bund des Friedens. Israel sollte durch den Anblick des Regenbogens am Himmel immer wieder das Zeichen des Ewigen erkennen, dass er seine Verheißungen der Gnade euch erfüllt. Aber sicher erinnerte er auch die Gläubigen in Israel daran, dass das Gericht G’TTES für dieses Zeitalter erfüllt war. Das Gericht wird am Ende der Zeiten wiederkommen (Sach 14,1-3; Off 19,15), bevor der völlige 1000jährige Friede einkehren kann (Off 20,6). Auf diese Weise lässt 1. Mose 9,8-17 voraus empfinden, dass am Ende die Schwerter in Pflugscharen umgeschmiedet werden – (Ross schreibt hier: dass Israel seine Schwerter in Pflugscharen umschmieden wird – siehe dazu unten* – (Jes 2,4; Mi 4,3). In der Zwischenzeit geht das Leben nach einer neuen Ordnung weiter; der Ewige hat Geduld und seine „allgütige Gnade“ ist bis zum Ende wirksam.

Anmerkung AhuvaIsrael: im Gesamtkontext gelesen sind hier alle! Nationen gemeint!) in Jes 24, und Mi 4,3 (auch im original hebräischen Text) lesen wir, dass „sie ihre Schwerter“ zu Pflugscharen und „ihre Spieße“ zu Sicheln machen werden. Im Gesamtkontext gelesen sind hier jedoch alle! Nationen gemeint – der Name Israel wird dabei nicht gesondert genannt.

Der Regenbogen als Bundeszeichen G’TTES für Noah und seine Nachkommen – ist für das Haus Israel ein ewiger Bund – und wir können heute schauen – wie sich die Verheißungen erfüllen.
Baruch HaSchem – Gelobt sei G’TT

(„schem“ = Name, also wörtlich: gelobt sei der „NAME“)

Schalom
AhuvaIsrael

Kleine Legende über AhuvaIsrael

AhuvaIsrael ist eine “christliche Zionisten”, wohnhaft auf der Schwäbischen Alb. Den Namen “Ahuva” gaben mir meine geistlichen Freunde in Israel, Ma’ale Adumim. Er bedeutet “Geliebte”. Wie wir wissen erhielt Jaacov den Namen “Israel” nach dem Kampf am Jabbok von G’TT selbst (1.Mo 32, 23-33). “El” ist ein Name für G’TT . Die hebr. Wurzel “jud, schin, resch ” = jischer  (3. Person in der Zukunft vom Infintif „lejascher„) steht für “begradigen„, beglaubigen, bestätigen – kann jedoch je nach Vokalisation und Hinzufügung von Buchstaben auch zu den Bedeutungen: “Glück”, “Kredit”, “Visum”, “Ratifikation” werden. Das alles hat Jaacov wird mit dem neuen Namen nicht ein “G’TTES-Streiter” sondern erhält die Zusicherung, dass G’TT  kämpfen (alles begradigen (vollenden) wird – nicht mehr aber auch nicht um nur das Geringste weniger! Baruch HaSchem – Gelobt sei G’TT!

AhuvaIsrael ging in den beruflichen Ruhestand um in einen freiwilligen Dienst nach Israel zu gehen (06/1999-12/2000 Gästehaus für Schoa-Überlebende). nach der Rückkehr viele längere Aufenthalte in Israel, viele gute Freunde in Israel.

Tätigkeiten seit der Rückkehr nach D.: – Beiträge für Printmedien zum Thema Israel – Ausarbeitungen über polit., histor. und bibische Themen bezüglich Israel – Korrespondenzen an Print- und elektronische Medien bzgl. einseitiger und/oder inkorrekter Berichterstattung – KZ-Gedenkstättenarbeit – Kontaktpflege mit jüdischen Freunden in Deutschland/Israel – priv. Lernen und Forschen im AT und NT nach den jüdischen Wurzeln meines Glaubens – Lernen in der Thora mit Freunden- Besuche von Kongressen mit den Themen Israel und die Nationen, Israel und die Gemeinde – “der eine neue Mensch” Eph 2,15 – die natürlichen Zweige des Ölbaumsund die aus Gnade eingepfropften Zweige aus den Nationen (Rö 11,17-21)
“….aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. Denn G’TTES Gaben und Berufungen gereuen Ihn nicht (Rö 11,28.29).

Wegen meiner deutschsprechenden jüdischen Freunde schreibe ich das Wort G’TT (meistens) ohne „O“ („o“ ist im Hebräischen der Buchstabe „waw“ und ist im hebräischen G’ttesnamen JHWH enthalten. Oft verwende ich auch: „der Ewige“ eine von Juden gern bebrauchte Anrede für G’TT – G’TT selbst nannte sich so: „…Ich werde sein- der Ich sein werde….“ Exodus 3,14).

Dieser “blog” ist erst im Entstehen – dennoch schon heute Dank für das Interesse. Es wird bald mehr Informationen und auch Bilder „Rund um Israel“ u.a.m. geben unter (www.flickr.com/photos/ahuvaisrael
Vielen Dank fürs „Reinschauen“
Shalom
AhuvaIsrael