Die Irreführende Lehre der Konferenz „Christ at the Checkpoint“

Anmerkung AhuvaIsrael: die Hetze gegen Israel durch die palästinensischen Leiter von „Christen am Checkpoint“ ist schon lange bekannt und nimmt im erschreckenden Ausmaß zu. Die sog. Ersatztheologie hat hier voll gegriffen – Israel darf es danach nicht mehr geben, da es von Gott selbst für alle Ewigkeit verflucht sei – eine vollkommene Irrlehre, die hier vertreten wird

Von Matt Hanna (Pseudonym)

Da viele unserer Brüder und Schwestern in Christus auf der ganzen Welt die Argumente und Lehren der Palästinensischen Befreiungstheologie hören, sollten wir die letzte Konferenz „Christ at the Checkpoint“, die vom „Bethlehem Bible College“ gesponsert wurde, näher betrachten. Deren Ziel war es, die evangelikalen Christen dabei zu ermutigen. den israelisch-palästinensischen Konflikt zu lösen. Aber haben die Organisatoren tatsächlich im Namen der palästinensischen Evangelikalen gesprochen?

Ich selbst bin ein palästinensischer Evangelikaler und bin mit dieser Konferenz nicht einverstanden. Und ich glaube nicht, dass ich der einzige mit meiner Überzeugung bin.

Die Mission Jesu war es‘, das Leben von Menschen zu retten und nicht ihre politischen Weltanschauungen zu unterstützen. Einmal spekulierten die Menschen. dass die Galiläer „schlimmere Sünder*‘ seien, weil Pilatus deren Blut mit dem Blut ihrer Opfertiere vermischt hatte. Doch Jesus antwortete, sie sollten nicht spekulieren, denn die Galiläer seien nicht schlimmere Sünder als sie selbst (Lukas 13). Damals hatten die Römer viele galiläische Juden getötet, die aus derselben Gegend kamen, in der Jesus aufgewachsen war. Die Juden waren zu Jesus gekommen, um darüber zu diskutieren, wie die Besatzungstruppen viele Juden getötet hatten.

Vielleicht hatten die Juden erwartet, dass Jesus sie ermutigen wird, den Römern zu widerstehen und mit ihm als König gegen sie zu kämpfen. Aber die Antwort Jesu hat sogar mich geschockt, als ich diese Verse unmittelbar las. Jesu Fokus war immer seine Mission, Menschen zu erretten. Er antwortete: „Wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr ebenso umkommen.“

Die Juden fragten Jesus einmal, ob sie Steuern an Rom zahlen sollten, das seine Besatzung in Judäa aufgerichtet hatte. Hat Jesus mit seiner Antwort die römische Regierung als ungerecht bezeichnet und die Juden gebeten, gewaltlosen Widerstand zu leisten? Jesus zeigte keinerlei Interesse an der Politik. Dafür unterstrich er den klaren Unterschied zwischen einem Leben für Gott und Gehorsam der Regierung gegenüber, indem er den Juden sagte, sie sollten „dem Kaiser geben, was des Kaisers ist, und Gott geben, was Gottes ist.“

Der Apostel Paulus sprach ähnlich in Römer 13. Als er das schrieb, kontrollierte das ungerechte römische Reich den Großteil der Welt. Weder Jesus, noch die Apostel redeten gegen die römische Autorität, denn sie verstanden den Willen Gottes über die Rolle einer Regierung und die Souveränität Gottes, der Regierungen einsetzt…

Hier ist mein Hauptgrund, warum ich mit „Christ at the Checkpoint“ nicht einverstanden bin: Ihre Befreiungstheologie untergräbt offensichtlich die biblische Rolle einer Regierung und die Absichten Gottes.

Außerdem versäumt es die Konferenz, die ganze Wahrheit über die Israelis und die Palästinenser zu sagen. Das Thema von „Christ at the Checkpoint“ war zwar religiöser Extremismus, aber die Redner präsentierten den religiösen Extremismus nicht wahrheitsgetreu. Sie luden Gastsprecher ein, die eine weichgespülte Ansicht über den Islam anboten – ich nenne das den „niedlichen Islam“. Gleichzeitig ließen die Sprecher unglaubliche Angriffe gegen unsere Brüder und Schwestern im Messias los, die an die christliche Theologie des Zionismus glauben. Das Hauptziel dieser Konferenz war eigentlich, den christlichen Zionismus anzugreifen.

Die Redner der Konferenz beeilten sich, die extremistischen Juden zu erwähnen, die letztes Jahr eine Kirche im Norden Israels angezündet hatten, brachten aber eine unvollständige Darstellung des Islams. Islamistische Terroristen haben tausende Menschen ohne jegliche Schuld- oder Schamgefühle getötet, doch auf der Konferenz wurde dem kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Daher appelliere ich an meine Brüder, die auf dieser Konferenz waren, einfach den Koran zu lesen, mehr über Mohammed den Propheten des Islam zu lernen und zu verstehen, was die Ursache des islamistischen Terrors des Islamischen Staates heutzutage ist.

Näher an unserer Heimat als die Terroranschläge in Paris, Ankara, Beirut, Irak und Syrien, sind die von Jerusalem, Tel Aviv und Hebron. Keine dieser Städte ist weit von Bethlehem. Während der letzten sechs Monate haben Palästinenser (meist Moslems) mehr als 200 Terroranschläge gegen Israelis verübt. Die meisten davon waren gegen Zivilisten. Diese Terrorwelle wurde bei der Konferenz kaum erwähnt – geschweige denn eindeutig verurteilt.

Gehört das nicht auch zu religiösem Extremismus, wenn ein Imam sich aus den Geschichten über Mohammeds Kämpfe gegen Juden inspiriert fühlt und dazu aufruft, Juden zu erstechen und zu enthaupten?

Ist das nicht religiöser Extremismus?

Warum reden wir über ISIS, wenn wir die Hamas haben? Warum reden wir über Al-Shabab, wenn extremistische Moslems in Gaza Rami Ayyad wegen seines Glaubens an Jesus getötet haben?

Meine Brüder erwähnten den Brandanschlag auf die Brotvermehrungskirche in Tiberias, versäumten es aber, über den Brandanschlag auf die Kirche in Bethlehem zu sprechen, die eine heilige Kapelle der Maroniten ist. Sie erwähnten auch nicht, dass die Juden, die den Brandanschlag in Tiberias verübten, jetzt im Gefängnis in Israel sitzen. Dass aber niemand über die Ergebnisse irgendeiner Ermittlung zum Brandanschlag in Bethlehem gehört hat, der Stadt, die unter der Kontrolle und Zuständigkeit der Palästinensischen Behörde steht.

Also wie können wir uns auf unsere Leiden konzentrieren und die Leiden anderer ignorieren“ Sind wir dazu berufen? Ich glaube, unsere Feinde zu lieben, bedeutet nicht, ihnen einfach zu sagen: „Siehe, wie ich leide“ und zugleich nicht sehen, wie unser „Feind“ vor unseren Augen blutet. Gemäß der Lehre Gottes, die wir in 1. Korinther 13 lesen, ist das nicht Liebe.

https://philosproject.org/

„Das Neue Testament warnt vor der Ersatztheologie“ Bericht in drei „jpg’s“ – per Klick vergrößern zum lesen:

Das Neue Testament warnt vor der Ersatztheologie -1Das Neue Testament warnt vor der Ersatztheologie -2Das Neue Testament warnt vor der Ersatztheologie -3

ECI Forderung zu EU-Mitteln an die PA

Anmerkung AhuvaIsrael: möge die Forderung erfolgreich sein – Zweifel daran sind durchaus erlaubt

Logo ECI00a4966d-c676-4e15-810b-82b7f6e0f4f9ECI fordert, dass EU-Mittel an die PA nur gezahlt werden, wenn Zahlungen an Terroristen gestoppt werden

European Coalition for Israel – Brüssel, 25. Mai 2016 – Die Europäische Koalition für Israel hat einen Bericht dem Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD), dem Diplomatischen Dienst der EU, vorgelegt, mit der Aufforderung, die finanzielle Unterstützung für die Palästinensische Behörde davon abhängig zu machen, dass die PA alle Formen der Anstiftung und Radikalisierung beendet, einschließlich Zahlungen an Terroristen. Der Bericht wurde in Zusammenarbeit mit den Organisationen „International Legal Forum“ und „Tous Avec Nous“ aus Frankreich bei einem offiziellen Treffen mit EAD am Mittwoch, 25. Mai 2016, in Brüssel vorgestellt.

Der Bericht enthüllt, wie Zahlungen weiterhin an verurteilte Terroristen gemacht werden trotz der Versprechen von der PA im Jahr 2014, dass eine neue Kommission von Gefangenen Angelegenheiten unter der Palästinensischen Befreiungsorganisation nun für die Zahlungen verantwortlich ist, deren Gelder nicht von westlichen Gebern kommen.

Der Bericht listet auch Beispiele für institutionalisierte Anstiftung und Radikalisierung von der Palästinensischen Behörde, jeweils von offiziellen PA-Kanälen, die Gewalt und Märtyrertum verherrlichen, und aus dem aktuellen PA Lehrplan in Schulen, der  Juden dämonisiert und sie als „Invasion der Schlangen“ beschreibt.

Die offizielle EAD Position ist, dass die Verherrlichung des Märtyrertums von der PA, die Zahlungen von verurteilten Mördern und Terroristen und die Gewaltverherrlichung in den Schulbüchern nicht zu institutionalisierter Anstiftung oder Radikalisierung beitragen würde. Diese Position wurde in der Sitzung trotz der zahlreichen Beweisstücke und der vorgelegten Schulbücher bestätigt.



“Möchten Sie Ihrem Kind ein Lehrbuch geben, worin gelehrt wird, wie man kaltblütig Zivilisten einer anderen Rasse oder Religion tötet? Als Mensch und als Eltern würden Sie dies moralisch abstoßend finden; wie können wir dann akzeptieren, dass unsere Gelder dazu verwendet werden, solche Lehrbücher zu finanzieren“, fragte Boaz Gasto, der Direktor von ‚Alle mit Uns – Tous Avec Nous‘, der französischen NGO, die das Treffen mit EAD initiierte.



Die Europäische Koalition für Israel (ECI) hatte das Thema Korruption und Misswirtschaft der EU-Mittel für die Palästinensische Behörde bereits im September 2005 aufgeworfen, mit der Forderung, die Mittel für die PA vorübergehend einzufrieren. Die Europäische Kommission hat ein solches Einfrieren im Dezember 2005 gemacht, indem sie Argumente aus dem ECI-Positionspapier zitierte. Leider aber kam das Einfrieren zu spät. Die Terrororganisation Hamas kam im Januar 2006 an die Macht, die sich auf einer Wahlkampagne aufgestellt hatte, um die Korruption in Gaza auszumerzen, deren Existenz die Europäische Kommission bis dato sogar geleugnet hatte.



“Es ist wichtig, dass die Europäische Union von ihren Fehlern der Vergangenheit lernt und die Misswirtschaft der EU-Mittel für die Palästinensische Behörde ernst nimmt“, sagte ECI Rechtsbeistand Andrew Tucker. „Es gibt eine wachsende Besorgnis in den EU-Mitgliedstaaten über den Missbrauch der PA von EU-Steuergeldern, mit denen Hass und Radikalisierung geschürt wird. Dies kann nicht länger ignoriert werden. ECI verpflichtet sich, auf dieses Problem weiter in den nationalen Parlamenten in ganz Europa sowie in der Europäischen Union in Brüssel aufmerksam zu machen“, schloss er.



“Das PA Gesetz setzt einen Mechanismus in Gang, der junge Männer und Frauen ermutigt, auf die Straße zu gehen und Terrorakte gegen israelische Bürger zu verüben, um dann eine große Belohnung für jeden Terroristen zu bieten, der gefangen wird und in israelischen Gefängnissen landet, sowie für Familien von denen, die in dem Prozess getötet wurden“, erklärte Yifa Segal, internationaler Anwalt und Direktor der International Legal Forum Organisation. „Die EU-Finanzierung der PA seit 2004 hat rund 6 Milliarden US-Dollar erreicht, und doch bleibt die Frage unbeantwortet, wie die Mittel dazu beitrugen, die palästinensische Wirtschaft, Demokratie oder andere Werte der EU zu fördern.“



Ähnliche Bedenken wurden im Laufe der Jahre von den Mitgliedern des Europäischen Parlaments und Organisationen der Zivilgesellschaft erhoben. In einem offiziellen Bericht im Dezember 2013 forderte der Europäische Rechnungshof eine ernsthafte Überarbeitung des EU-Finanzierungsmechanismus an die PA. In einem Meinungs-Editorial im Mai 2014 hat der damalige Präsident des Haushaltsausschusses des Europäischen Parlaments, Michael Theurer, festgestellt, dass die Palästinensische Behörde einen erheblichen Teil ihres Budgets für Zahlungen von Gehältern an palästinensische Gefangene, die wegen Terrordelikten verurteilt wurden,  freigibt. Theurer schloss mit der Aussage, dass die EU klare Bedingungen für die Unterstützung stellen muss.



Vor kurzem forderte die Mehrheit der schwedischen Abgeordneten, dass die schwedische Regierung vermehrt auf den Missbrauch von Mitteln durch die PA aufmerksam machen muss und dass es jegliche Finanzmittel untersagt, die in Richtung Anstiftung und Verherrlichung von Gewalt geht. Eine ähnliche parlamentarische Debatte ist in Großbritannien im Juni geplant, und zwar über die Korruption und Misswirtschaft der britischen internationalen Hilfe, die durch die Zeitung Daily Mail im März in die Schlagzeilen gekommen war.


Israels Grenzen

Anmerkung zum Beitrag von AhuvaIsrael: Nein, nichts ist in der Tat „unterhaltsamer“ als die Beobachtung der Welt in ihrer Entwicklung zum neuen, allwissenden Gott und Schöpfer der neuen Weltordnungen. Von einer Welt, die sich vom wahren GOTT vollkommen getrennt hat, ist nicht anderes zu erwarten, als das alles was Israel betrifft für eine „Gott-lose“ Welt nicht mehr von Relevanz ist und Israel daher ein vortreffliches Objekt ist, den eigenen Hochmut toben zu lassen! Allerdings: große Vorsicht ist geboten – denn – Hochmut kommt vor dem Fall – und dieser Fall wird für die Welt selbst sehr, sehr tief sein! _______________________ENDE!

Logo Carmel ChronikVon Peer Haakonen – aus: KARMEL, Neues aus Israel – April 2016

Es „gibt kaum etwas mehr „Unterhaltsames“, als zu sehen, wie die biblische Wirklichkeit gegen die Wirklichkeitsauffassung streitet, die sich heute unter uns geltend macht. Das trifft auf ein Gebiet nach dem anderen zu. Mit der Zeit hat sich so ein Abstand zwischen den Werten gebildet, die wir in der Bibel finden und die sich in unserer Zeit geltend machen.

Nicht vieles ist explosiver, als die Grenzen zu studieren‘, die der HErr für Sein Volk Israel im Alten Testament (AT) zieht, und den Vorstellungen, die wir uns heute von Israels Grenzen machen.

Die Eroberung Kanaans wird an vielen Stellen und mit wechselndem lnhalt im AT beschrieben. Es ist auch klar, dass die Eroberung nicht mit einem Schlag geschah, sondern sich über viele Jahre hinzog,

Aus meiner persönlichen Dokumentation zu Israel: "GOTTES Treue zu Israel"

Aus meiner persönlichen Dokumentation zu Israel: „GOTTES Treue zu Israel“

Es kann gut sein, damit zu beginnen, dass Moses vor einem Berg (Nebo) im heutigen Jordanien nach Kanaan hinüberschauen durfte. Was er zu sehen bekommt, ist Kanaan vom Jordanfluss bis zum Mittelmeer. All das sollte den Kindern Israel zum Eigentum gegeben werden, heißt es in 5.Mos. 12,49.

Aber das erste, was Israel erobert, ist nicht Kanaan, sondern ein Gebiet östlich des Jordanflusses. Hier lassen sich zweieinhalb Stämme nieder. Moses sagt, dass sie dieses Land zu eigen haben sollen vor dem HErrn (4.Mos. 32,42). Das Land erstreckte sich an einigen Stellen mehr als 100 km östlich des Jordanflusses und umfasste den westlichen Teil des heutigen Staates Jordanien.

Unter Josuas Leitung geht Israel bei Jericho nach Kanaan hinein, und durch eine Reihe von Kämpfen, die folgten. nimmt es das zentrale Hochland ein, darunter Judäa und Samaria – das, was heute von vielen die „Westbank“ genannt wird. Dieses Gebiet ist also das erste, das Israel eroberte, und wir können es gut Israels Herz nennen. Doch heute hat die internationale Gemeinschaft UNO und mit der UNO und der USA an der Spitze dieses Gebiet für einen palästinensischen Staat vorgesehen. Wir können darüber nur lächeln.

Im Buch Josua (13-19) wird in allen Einzelheiten dargestellt, welche Gebiete die einzelnen Stämme haben sollen. Die „Westbank“ gehört Juda, Benjamin, Ephraim und dem halben Stamm Manasse.

Am Anfang schaffte Israel es nicht, alle Feinde aus den Gebieten zu vertreiben, die Josua ihnen zugeteilt hatte. Der Stamm Juda z.B. war nicht in der Lage, die Philister aus den Küstenstädten Gazas zu vertreiben, die in dem Gebiet lagen. das Juda zugeteilt war. lm Norden schafft es der Stamm Asser nicht, die Phönizier aus dem Gebiet zu vertreiben das sich ganz bis zum heutigen Tyrus im Libanon erstreckt. Erst unter König David und König Salomo kommen diese Gebiete zusammen mit dem Küstenstreifen unter israelische Herrschaft. (S. 3)

König David konnte außerdem noch ein Gebiet im Norden erobern. dass das ganze Syrien unserer Zeit bis hin zum Euphrat umfasste. Im Osten bekam er die Kontrolle über den größten Teil des heutigen Staates Jordanien und im Süden bis nach Eilat, wo Salomo später eine große Flotte baute. Aber diese Gebiete gehörten nicht zu Israels Kernland.

Wir müssen uns aber klar vor Augen halten, dass es sich nicht um Gebiete handelt, die Israel sich selbst zugeteilt hat. Die 12 Stämme Israels nehmen das Land auf Geheiß Gottes ein, und die Bibel nennt es auch Gottes Land. Und es sind Landgebiete. die Israel für alle Zeiten gegeben wurden.

Wenn wir die biblischen Grenzen mit uns in die heutige politische Wirklichkeit nehmen, so verläuft Israels biblische Südgrenze beim Bach Ägyptens, der ca 60 km westlich der gegenwärtigen Grenzlinie liegt. Das ist ein Gebiet, das heute von einer Reihe von Aufruhrbewegungen benutzt wird, die sowohl Ägypten als auch Israel bedrohen. Sollte Ägypten die Kontrolle über das Gebiet verlieren, ist es möglich, dass Israel sich genötigt sieht einzugreifen.

Im Norden verläuft die Grenze bei Tyrus im heutigen Libanon. Etwas nördlich von Tyrus finden wir den Litani-Fluss, und dieses Gebiet wurde von Israel während des Libanon-Krieges in 1982 erobert. Fast 20 Jahre später wurde das Gebiet jedoch von Ehud Barak zurückgegeben. Aber vom biblischen Gesichtspunkt war es israelisches Gebiet.

Nun steht dem aber nichts im Wege, dass dieses Gebiet wieder unter israelische Kontrolle kommen kann. Der Libanon ist ein Staat in Auflösung, und das aktuelle Gebiet wird heute von HIzbullah kontrolliert. Bisher wird Hizbullah noch durch den Krieg in Syrien in Anspruch genommen, aber das kann sich schnell ändern. Wir wissen, dass der Iran Hizbullah mit modernen Waffen versorgt – als Dank für ihren Einsatz in Syrien. Diese können aber bei nächster Gelegenheit gegen Israel eingesetzt werden.

Der Gaza-Streifen ist jedoch ein Problem für sich. Selbst König David hatte Schwierigkeiten, dieses Gebiet einzunehmen. ln unseren Tagen wird von den Weltmächten daran gearbeitet, den Gaza-Streifen zu einem Teil eines zukünftigen palästinensischen Staates zu machen – zusammen mit dem „Westufergebiet“ (Judäa/Samaria). Aber nach Gottes Wort ist Gaza ein Teil von Judäa – also ein israelisches Kerngebiet,

Noch interessanter ist Jordanien. Schon bei den Friedensverhandlungen in Versailles erhoben die Juden Anspruch auf dieses Gebiet. Das war nicht unnatürlich, da das ganze Gebiet ein Teil von „Palästina“ und schon in der Balfour-Erklärung für jüdische Einwanderung vorgesehen war. Israels damaliger Ministerpräsident Ben Gurion sagte in 1948, dass sowohl das „Westufer“ als auch Jordanien ein Teil Israels wären. Vielleicht nicht ganz Jordanien, aber jedenfalls die Hälfte.

Solche Gedanken in unserer Zeit zu denken, erscheint geradezu unerhört. Aber der Tag muss nicht weit entfernt sein.

Jordanien ist immer ein zerbrechliches Regime gewesen. Heute wird das Land von ISIS bedroht, und in baldiger Zukunft könnte es auch möglich sein, dass sich der Irak oder Iran vom Lande versorgen möchten. Aber die größte Bedrohung kommt von innen. 70% der Bevölkerung sind Palästinenser, und sie bilden einen ständigen Unruheherd im haschemitischen Königreich. Rechnen wir nun eine Million syrische Flüchtlinge dazu, dann verstehen wlr, dass Jordanien jederzeit wie ein Kartenhaus zusammenfallen kann.

Das hashemitische Königreich und Israel sind gegenseitig voneinander abhängig. Sie sind in einer

Sicherheitsgemeinschaft miteinander verbunden. Für Israel ist Jordanien eine wichtige Pufferzone. Sollte das Königreich fallen, dann muss Israel sicherlich eine vorgeschobene Verteidigungslinie in Jordanien einrichten. Und dann könnte die politische Landkarte mit der biblischen übereinstimmen.

Als Zusammenfassung können wir sagen, dass in der labilen Situation unserer Tage nicht viel fehlt, bevor die politische Karte mit den biblischen Grenzen übereinstimmt. Wie wir gesehen haben. soll nicht Israel Land abtreten, sondern ganz im Gegenteil noch mehr Land erhalten. Es wird auch Spaß machen zu sehen, dass es die Bibel und der HErr sind, die das letzte Wort haben, aber nicht die Politiker. <>

 

Zionismus und die Kirche

Anmerkung AhuvaIsrael: bei diesem Beitrag handelt es sich um „Teil 2“ – Teil 1 ist mir aus Krankheitsgründen leider entgangen. Allerdings ist Tei 2 auch für sich noch voll hervorragendem Inhalt! Es sei noch zu meiner Person angemerkt, dass ich schon sehr lange eine christliche Zionistin bin. ______________________ENDE

Logo Carmel ChronikBeitrag aus: KARMEL – Kontakt mit Israel (Februar 2016)

von Siegmund Gattermann

Auch im Neuen Testament wird die zionistische Frage nach der Wiederherstellung Israels gestellt. In Apostelgeschichte 1,6 fragen die Jünger Jesus: „Herr, stellst du ln dieser Zeit (der Geistausgießung) das Reich für Israel wieder her?“ Die Jünger Jesu sind gute Zionisten, denn mit der Ausgie0ung des Geistes kommt nach ihrer Erwartung auf Grund der prophetischen Verheißungen die Wiederherstellung des davidischen Reiches in Israel in Gang.

Die Apostel geben mit ihrer Frage nur das wieder, was die alttestamentlichen Propheten für die messianische Heilszeit verheißen haben: die Apokatastasis, d.h. die Wiederherstellung des Paradieses und seines Friedens, der alten Stammesgliederung des Volkes, der heiligen Stadt, des Tempels und des Kultes. Die jünger verstehen also als gute Zionisten unter der Apokatastasis ganz konkret die Wiederherstellung des Königreiches für Israel. So hören sie es ja von Jugend auf von Jeremia 33,7: „Ich will Juda und Israel wiederherstellen und sie wieder aufbauen wie zuvor.“ Jesus weist aber die zionistischen Fragen der Jünger keineswegs zurück und vergeistigt die Vorstellungen der endzeitlichen Wiederherstellung Israels nicht, sondern er korrigiert nur die falsche Naherwartung der Jünger. Auch in Apostelgeschichte 3, 19 und 20 redet der Apostel von der „Wiederherstellung von allem, wovon Gott gesprochen jat durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher.“

Pastor Faye-Hansen fragte einmal in Ashdod einen jungen Mann, der im Karrmel-Werk mitarbeiten wollte, unvermittelt: „Bist du ein christlicher Zionist?“ Der Mann war von der Frage so überrascht, dass er nur unzusammenhängende Worte stammeln konnte. Dieser Begriff war ihm noch nie begegnet. So wie diesem jungen Mann geht es vielen Christen, die von einem legitimen christlichen Zionismus zunächst noch nichts gehört heben. Sie müssen erst durch Belehrung zu diesem Sachverhalt hingeführt werden. Christliche Zionisten halten am Wort der Heiligen Schrift fest, dass die prophetischen Verheißungen von der Wiederherstellung Israels sich heute vor unseren Augen z u erfüllen beginnen. Sie sind auf Grund der Bibelstudien zu der Überzeugung gelangt, dass die Rückkehr der Juden in ihr Land nichts anderes ist als die Erfüllung der biblischen Verheißungen.

Wenn unsere Israel-Gruppen mit KARMEL durch das Heilige Land fahren, dann machen wir sie dort auch vertraut mit der jahrhundertealten Zionssehnsucht der Juden, die sich vornehmlich in ihren Gebeten ausdrückt. Diese Gebete sind wohl der stärkste Beweis für die gefühlsmäßige, nie aufgegebene Verbindung des jüdischen Volkes mit seinem Land. Viele anfangs assimilierte und nicht religiös geprägte Juden sind durch diese Gebet wieder erweckt worden.

Selbst Herzl gesteht: „Als ich aufbrach, war ich nur ein Judenstaatler, jetzt bin ich ein Chowew-Zion, ein Liebhaber Zions geworden.“  

Die Zionssehnsucht des jüdischen Volkes wird nicht nur durch die traditionellen Gebete am Schabbat und an Feiertagen in der Synagoge sichtbar, sondern der gesamte Tagesablauf eines Juden vom Aufstehen bis zum Niederlegen ist von Gebeten bestimmt. Die ein immer wiederkehrendes Motiv haben: Die Heimkehr nach Zion. Im Achtzehngebet heißt es: „Erhebe das Panier, unsere Verbannten zu sammeln, und sammle uns insgesamt von den vier Enden der Erde. Gelobt seist du Ewiger, der du die Verstoßenen deines Volkes sammelst…. Unsere Augen mögen schauen, wenn du nach Zion zurückkehrst in Erbarmen. Gelobt seist du Ewiger, der seine Majestät nach Zion zurückbringt.“

Das jüdische Morgengebet erinnert an die Rückkehr des Volkes nach Jerusalem, nach Zion, in das Land der Verheißung, das der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs seinem Volke als ewiges Erbe zugesprochen hat: „Erfülle uns, Ewiger, unser Gott, was geschrieben steht: Zu jener Zeit will ich euch heimbringen, zur Zeit, a ich euch sammle, da will ich euch zum Namen und zum Ruhme machen unter allen Völkern der Erde, indem ich eure Verbannten zurückführe vor euren Augen, spricht der Ewige…. Gedenket ewiglich seines Bundes, des Wortes, das er geboten für tausende von Geschlechtern; das er geschlossen hat mit Abraham, zugeschworen Isaak. Er hat es aufgestellt für Jakob zum Gesetz, für Israel zum ewigen Bund, indem er sprach: Dir will ich das Land Kannan geben als Anteil eures Erbes, als ihr gering waret, wenige und Fremdlinge darin…..Bringe uns in Frieden heim von den vier Enden der Erde und führe uns aufrecht in unser Land.“

Beim Pessachfest schließlich endet das feierliche Sedermahl mit dem berühmten Ausruf: „L’shana haba’a be Yerushalayim“ – „Nächstes Jahr in Jerusalem!“

Es ist sehr interessant, dass im Gegensatz zur Diaspora viele Juden in Israel beten: „Nächstes Jahr im aufgebauten Jerusalem!“

Titelbild einer Sonderausgabe von "Christen an der Seite Israel 2000

Titelbild einer Sonderausgabe von „Christen an der Seite Israel 2000

Für uns christliche Zionsfreunde ist es wichtig, dieses neue aufgebaute Jerusalem zu besuchen und nicht nur ehrfürchtige Kirchen und Klöster. Hätte mir nicht Pastor Faye-Hansen dies neue aufgebaute Jerusalem so ausführlich gezeigt, so wäre mir nur ein ganz kleiner Teil dieser herrlichen Stadt bekannt geworden. Ich hätte auch nicht die Erfüllung jener prophetischen Verhei0ungen vor Augen haben können aus Jeremia 31, 38: „Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr, das die Stadt des Jerrn wieder aufgebaut werde!“

Die Zionssehnucht der Juden drückt sich auch darin aus, dass die Erde Jerusalems für sie von ganz besonderer Art ist. Frommen Juden in der Diaspora legte man oft ein Säckchen mit Jerusalemer Erde in ihren Sarg, damit sie auch im Tode mit der verheißenen Erde Zions verbunden sein konnten.

Was haben wir als Kirche mit dem Zionismus gemein? Gemeinsame Freude und Leiden! Wir freuen uns einmal, dass wir in einer Zeit leben, in der der Aufbruch der Juden heim nach Zion begonnen hat, dass Gott zu seinem Volk spricht: „Wohlan, ich will dich wiederum bauen, dass du sollst gebaut heißen, du Jungfrau Israel“ Jeremia 31,4.

Aber als Freunde Israels leiden wir auch mit diesem Volk, dem so viel Unrecht und Böses zugefügt wurde und wird. Israels Feinde schlafen nicht und sie haben den Antisemitismus nun auch noch den Antizionismus hinzugefügt. Chaim Herzog, der damalige Botschafter seines Landes bei der Vollversammlung der UNO , zerriss mit folgenden Worten die Resolution der UNO, als si 1975 beschloss, den Zionismus als eine „Form der Rassendiskriminierung“ zu verurteilen: „Das ist die Kristallnacht der Vereinten Nationen!“

Uns Christen und Israel-Freunden kann das nicht gleichgültig sein, wenn die Völker Israel diskreditieren. Wir wollen Wächter sein und Mahner für Zion! Jesaja 62,1: Um Zions willen will ich nicht schweigen…“. Wir freuen uns aber mit Israel, dass die unverbrüchliche Zusagen Gottes an sein Volk ewigen Betsand haben. Gottes Liebe gilt dem Volk des Eigentums zu aller Zeit, Jeremia 31,3: „Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dir meine Gnade solange bewahrt.“ So spricht Gott zu seinem Volk, das den Bund gebrochen hat und dafür ins Exil musste, aber nicht für immer. „Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt.“ Luther übersetzt: „Ich habe dich je und je geliebt.“

Gottes Liebe zu Israel ist also ewig. Hier steht für ewig im Hebräischen das Wort „olam“, d.h. „von Urzeit an.“ Seit Urzeit hat Gott Israel tief in sein Herz geschlossen. Immer hat Gott die Liebe zu Israel empfunden, die er im Anfang zu ihm gefasst hatte: In der Verheißung an Abraham, dass seine Nachkommen ein großes Volk werden würden wie in der Offenbarung Gottes am Sinai. Darum hat Gott auch Israel trotz allen Wankens des Volkes und allem Wechsel der Zeit niemals vergessen können: „Ich habe Dir meine Gnade bewahrt.“ Gott hat Israel sein gnädiges Herz durch alle Zeit hindurch bewahrt und nach den Vertriebenen Israels ausgeschaut, um sie wieder heimzubringen nach Zion. Diese ewige Liebe Gottes zu seinem Volk ist Gottes eigenes zionistisches Programm mit Israel.

Uns christlichen Zionisten hat Gott die Botschaft aufgetragen, als treue Wächter diese ewige Liebe Gottes zu seinem Volk zu verkündigen nach Jesaja 62, 6-7 – nach Abraham Heschel: „Auf deine Mauern, o Jerusalem, habe Ich Wächter gesetzt, den ganzen Tag und die ganze Nacht sollen sie nicht schweigen. Ihr, die ihr den Herrn erinnert, ruhet nicht! Und lasst Ihm keine Ruhe bis Er Jerusalem wieder baut und es zu einem Ruhm auf Erden macht.“  __________________________________ENDE

Zum nachfolgenden Link: gerne empfehle ich meine Einträge zum Thema „Christlicher Zionismus“ – die ich vor einiger Zeit hier reingestellt habe – mit einer „Israel-Chronologie vom 1. Jahrhundert bis 2000“:

http://ahuvaisrael.com/2015/08/11/israel-chronologie-vom-1-jahrhundert-bis-2000/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

The Mystery of the Jews – mit deutschen Untertiteln

Anmerkung AhuvaIsrael: Dieses Video erhielt ich am 24. August 2015 von lieben Freunden aus Israel.  Es berührte mich sehr stark und sage dem Team für diese ausgezeichnete Arbeit herzlichen Dank – und empfehle das Anschauen – es lohnt sich sehr!

Alle Ehre und aller Dank dem EWIGEN, dem Heiligen G’TT Israels.

Seine Zusagen an SEIN Bundesvolk erfüllen sich in unseren Tagen. SEIN Volk Israel lebt – gelobt sei G’TT –

Am Israel Chai – Baruch HaShem – AMEN!

2015

Israel-Chronologie vom 1. Jahrhundert bis 2000

Isael Heute - 2000 TitelAnmerkung  AhuvaIsrael: ein weiterer  Beitrag aus der Spezial-Ausgabe „Israel Heute“ – Israel-Juden 2000, die ich heute gefunden habe,  enthält 20 Israel-Chronologie-Tafeln vom 1. Jahrhundert bis zum Jahr 2000 – es ist mir eine große Freude, sie hier einbringen zu können – per Klick vergrößern_______!

1. Jahrhundert Israel-Chronologie  Teil 1

1. Jahrhundert
Israel-Chronologie Teil 1

1. -  5. Jahrhundert Israel-Chronologie  Teil

1. – 5. Jahrhundert
Israel-Chronologie Teil 2

1. - 5. Jahrhundert Israel-Chronologie  Teil 3

1. – 5. Jahrhundert
Israel-Chronologie Teil 3

Das Mittelalter Israel-Chronologie  Teil 4

Das Mittelalter
Israel-Chronologie Teil 4

Das Mittelalter Israel-Chronologie  Teil 5

Das Mittelalter
Israel-Chronologie Teil 5

Das Mittelalter Israel-Chronologie  Teil 6

Das Mittelalter
Israel-Chronologie Teil 6

Das Mittelalter Israel-Chronologie  Teil 7

Das Mittelalter
Israel-Chronologie Teil 7

Das Mittelalter Israel-Chronologie  Teil 8

Das Mittelalter
Israel-Chronologie Teil 8

Die Reformationszeit Israel-Chronologie  Teil 9

Die Reformationszeit
Israel-Chronologie Teil 9

16. - 19. Jahrhundert Israel-Chronologie  Teil 10

16. – 19. Jahrhundert
Israel-Chronologie Teil 10

16.- 19. Jahrhundert Israel-Chronologie  Teil 11

16.- 19. Jahrhundert
Israel-Chronologie Teil 11

Christliche Zionisten Israel-Chronologie  Teil 12

Christliche Zionisten
Israel-Chronologie Teil 12

Christliche Zionisten Israel-Chronologie  Teil 13

Christliche Zionisten
Israel-Chronologie Teil 13

1871 - 1918 Israel-Chronologie  Teil 14

1871 – 1918
Israel-Chronologie Teil 14

1871 - 1933 Israel-Chronologie  Teil 15

1871 – 1933
Israel-Chronologie Teil 15

1933 - 1945 Israel-Chronologie  Teil 16

1933 – 1945
Israel-Chronologie Teil 16

1933 - 1945 Israel-Chronologie  Teil 17

1933 – 1945
Israel-Chronologie Teil 17

Seit 1945 Israel-Chronologie  Teil 18

Seit 1945
Israel-Chronologie Teil 18

Seit 1945 Israel-Chronologie  Teil 19

Seit 1945
Israel-Chronologie Teil 19

Seit 1945 Israel-Chronologie  Teil 20

Seit 1945
Israel-Chronologie Teil 20

Christliche Zionisten

Isael Heute - 2000 TitelAnmerkung AhuvaIsrael: gelegentlich ist „Aufräumen“ angesagt – so auch bei mir in den letzten  Tagen. Bei dieser Aktion habe ich eine 70seitige Sonderausgabe zum Millenium der Zeitschrift „Israel Heute“ der Gruppe  „Israel Heute – Christen an der Seite Israels e.V.“  gefunden, und ein Beitrag  hat mich bereits vor 15 Jahren  zu diesem Thema interessiert – und ich denke, er ist auch heute noch von hoher Aktualität______________________________!

Theo Ellesat - Editorial

Theo Ellesat – Editorial

Christliche Zionisten – von J. van Barneveld

   Christliche Zionisten sind Christen, die ebenso wie die Apostel Jesus Christus, fragen: „Herr, wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel?“ (Apg 1,6)

   Zusammen mit dem jüdischen Volk sehen sie voller Hoffnung und mit sehnsüchtigem Verlangen der Erlösung und dem Erlöser für Israel entgegen. Von Paulus hatten sie gelernt, dass Israel bestimmt nicht verworfen ist weil der Erlöser nicht allein aus Zion gekommen war sondern auch für Zion.

 Psalm 2,6 sagt: „ Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ Gegenüber der Welt (Pilatus) bekannte Jesus öffentlich, dass er der „König der Juden“ ist.

 Er starb als „König der Juden“ , und er wird zurückkehren als Erlöser und König von Israel.

 Zusammen mit Petrus und der ersten Gemeinde erwarten christliche Zionisten „Zeiten der Erquickung“ (Apg 3,19) für das jüdische Volk, wenn der Messias kommt. Wie der Prophet Sacharia bereits voraussagte:

„So spricht der HERR: Ich kehre wieder auf den Zion zurück und will zu Jerusalem wohnen, dass Jerusalem eine Stadt der Treue heißen soll und der Berg des HERRN Zebaoth ein heiliger Berg.“ (Sach 8,3)

   Christlicher Zionismus hat also alte biblische Wurzeln. Christliche Zionisten leben, beten und arbeiten aufgrund prophetischer Erwartung der Wiederherstellung von Israel und der Wiederkunft des Messias zu Seinem Friedensreich. An dieser Wiederherstellung von Israel, die der Endzeit und Wiederkunft des Messias vorausgeht und durch diesen vollbracht werden soll, arbeiten sie von Herzen mit. Hierfür beten christliche Zionisten, und sie sehen mit Freude, wie der HERR in dieser Zeit wirksam ist mit dem „Wiederaufbau von der verfallenen Hütte Davids.“ Obwohl die christlichen Zionisten immer ein kleiner Zweig der Reformation waren, ist doch ein wichtiger geistlicher Einfluss von ihnen ausgegangen.

15 Jahrhunderte in der Verirrung

   Paulus und Barnabas arbeiteten hart an der „Bekehrung der Heiden“. Die war deutlich in der Linie des prophetischen Wortes und somit in Gottes Plan. Sehr schnell waren die Gläubigen aus den Völkern eine Mehrheit innerhalb der jüdischen Gemeinde.

   Nach den beiden großen Unheilskatastrophen, die über das jüdische Volk kamen, wurde das Band zwischen der Kirche und der Synagoge so gut wie endgültig zerbrochen – im Jahr 70, als die Römer Jerusalem und den Tempel verwüsteten, sowie im Jahr 135, als nach dem Aufstand von Bar Kochba Jerusalem erneut verwüstet und das jüdische Volk verbannt wurde. (Anmerkung AhuvaIsrael: das geschah durch den römischen Kaiser Hadrian , der aus Hass gegen die Juden dem gesamten Land in Anlehnung an die schlimmsten Feinde der Juden, die Philister, den Namen „Philistaea – Palästina“ gab; Jerusalem wurde zu „Aelia Capitolina“).

   Verheißungen für Israel wurden auf die Kirche übertragen, und diese Ersatztheologie wurde auf eine fürchterliche Art in der Praxis angewendet: die Kirche diskriminierte, unterdrückte und verfolgte das jüdische Volk. Die „Hölle der Mittelalters“ und die Gemetzel der Kreuzzüge waren die grausame Folgen. In Wort und Tat wurden die Nachkommen Abrahams durch eine abtrünnige Christenheit Jahrhunderte auf die grausamste Art und Weise verflucht.

 Wir wissen jetzt, dass dieser Fluch auf die Kirche zurückgekommen ist und dass er einer der Hauptgründe des kirchlichen Verfalls im Westen ist. Hat die Reformation denn die Kirche zu den biblischen Wurzeln von der „ersten Gemeinde“ zurückgeführt?

 Die verschiedenen Reformatoren, wie Luther, Calvin und Zwingli hatten in jedem Fall einen wichtigen Ausgangspunkt gemeinsam: Sie wollten tatsächlich zurück zu der Bibel. Wollten sie auch zurück zu dem, was die Bibel über den Standort von Israel und Gottes Heilsplan und über die Zukunft von Israel lehrt?

Die Reformation

   Sehr viele biblische Wahrheiten und Prinzipien wurden in der Zeit der Reformation erneut entdeckt. Aber was Israel betrifft, sind Luther und Calvin nicht sehr viel weitergekommen als die römisch-katholische Kirche.

 Das Judentum war für Calvin eine abgeschlossene Sache. Nach seiner Überzeugung war die Kirche das „neue Israel“, das an die Stelle des „natürlichen Israel“ getreten war. Aufgrund dessen, dass die Juden Jesus als den Messias abwiesen, hatten sie ihren Platz in Gottes Heilsplan verloren. So sprach Calvin, und so denken viele evangelische Christen darüber. Die Verheißungen aus Jesaja über die Wiederherstellung und die zukünftige Herrlichkeit Israels übertrug Calvin auf die Kirche und die Ausbreitung der Reformation.

   Eine parallel laufende Erscheinung sehen wir heute auch bei vielen charismatischen und evangelsichen Gläubigen, die mit ihrem ganzen Herzen und aus voller Brust singen:

„Wir werden die Welt füllen mit Gottes Lob“, wobei die Betonung auf dem „wir“ liegt. Von der Erkenntnis über den Platz Israels ist oftmals keine Rede.

Lesen sie hier den gesamten interessanten Beitrag: Christliche Zionisten – von J. van Barneveld

 

BDS – Eine weitere Waffe im Kampf gegen Israel

Anmerkung AhuvaIsrael: den nachfolgenden ausgezeichneten Beitrag habe ich  dem Monats-Report, Juli 2015,  einer befreundeten, messianischen Gruppe entnommen. Gelegentlicher Fettdruck, Farbe-und Kursivschrift ist von mir. Die hinzugefügten Bilder sind aus dem Bericht____________________________!

Text im Bild:  Boykottiere Israel jetzt - Bitte finanziere nicht die Kugel, die mich töten will

Text im Bild:
Boykottiere Israel jetzt – Bitte finanziere nicht die Kugel, die mich töten will

BDS ist die neueste Reinkarnation des Antisemitismus, ein Syndrom das vor gut 3500 Jahren zum ersten Mal erschien, als der Pharao den Befehl gab, alle männlichen Neugeborenen der Hebräer zu töten. Diese Seuche des Antisemitismus breitet sich wieder aus. BDS wurde zuerst vor 10 Jahren erfunden, und zwar von der Palästinenserbehörde, zusammen mit der PLO-Abteilung für Verhandlungen. Man nennt sie die Kampagne „Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen“ (BDS). In letzter Zeit hat sich die Kampagne explosionsartig zu einer populären Bewegung überall auf der Welt verbreitet. Sie ist ein Spross des Boykotts der Arabischen Liga, der seit der Geburt des modernen Staates Israel existiert. Bis zum heutigen Tag muss jedes Produkt, das in ein arabisch-muslimisches Land importiert wird, ein „Negativ-Zertifikat“ tragen, das verifiziert, dass es nicht aus Israel kommt. Die PLO und ihre über 100 diplomatischen Missionen koordinieren die Aktivitäten und Geldmittel für diese Bewegung, obwohl es nirgendwo eine eingetragene Organisation für die BDS gibt oder auch nur ein Bankkonto. Dennoch finanzieren die Golf-Staaten, vor allem Katar, mit massiven Kapitalbeträgen diese anti-israelische Propaganda. Saudi-Arabien ist ein weiterer Spender riesiger Summen. (www.ynetnews.com; link: goo.gl/cdG]8h) Dazu kommen die linken Aktivisten an den amerikanischen und europäischen Universitäten, die sich leidenschaftlich für die „Gerechtigkeit für die Unterdrückten“ einsetzen. Und wer sind die am stärksten unterdrückten Menschen auf der ganzen Welt? Die Palästinenser, selbstverständlich. Und wer ist der Unterdrücker? Israel. Wer denn sonst? Es ist irrational, aber die Linksextremisten haben sich mit den Islamischen zusammengeschlossen, die das genaue Gegenteil der Menschenrechte verkörpem. Sie schufen das, was der verstorbene Robert S. Wistrich eine „Kultur des Hasses“ nannte, die „im Ton und Inhalt radikal genug ist, um die Rechtfertigung für einen neuen Völkermord zu liefern.“ Robert S. Wistrich wird als führender Gelehrter zum Thema Antisemitismus betrachtet. (Washington Times, 26May2015) Wie oft haben wir uns gefragt: „Wie konnten die gebildeten und aufgeklärten Deutschen – abgesehen von den anderen Menschen aus fast ganz Europa – die entsetzlichste Säuberung einer ethnischen Gruppe durchführen, die es je gab?“ Doch heutzutage beobachten wir die Entstehung einer anderen weltweiten Bewegung des Hasses, die sich wiederum einzig und allein gegen Israel und das jüdische Volk richtet. Wie durch ein Wunder war die neueste Manifestation des Antisemitismus, die Kampagne „Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen“ noch nicht in der Lage, Israel wirtschaftlich zu schaden. Aber an den Universitäten und in öffentlichen Foren – und das überall in Amerika, Süd-Amerika und Europa – dämonisiert und delegitimiert sie Israel auf fanatische Art und Weise. Sie indoktriniert Massen von jungen Leuten an den Unis – die Führungskräfte von morgen – als eine Investition in die Zukunft des Juden-Hasses. AKTIVE DÄMONISIERUNG Jedes Jahr veranstalten ca. 200 Universitäten ein mehrtägiges Fest des Judenhasses, dessen Böswilligkeit sich in seinem Titel verbirgt: „Israel-Apartheid-Woche“. Da gibt es ständig gewaltsame Vorfälle: an bedeutenden Hochschulen werden jüdische Studenten und pro-israelische Aktivisten verspottet, angepöbelt und geschlagen bis hin zu Einweisungen ins Krankenhaus. An er Universität Kaliforniens wurden die Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag Israels von anti-israelischen Demonstranten blockiert und niedergeschrien. Viele jüdische Studenten und pro-israelische Aktivisten geben zu, dermaßen eingeschüchtert zu sein, dass sie sich fürchten, ihre pro-israelische politische Sichtweise öffentlich zu bekennen. (www.mosaiemagazine.com; link: goo.g1/0e0omc) Die Technische Universität Durban in Südafrika, der früheren Apartheid-Nation, hat sogar zur Ausweisung der jüdischen Studenten aufgerufen, vor allem derer, die nicht den Kampf der Palästinenser unterstützen. (www.campuswatch.org; link: goo.gl/tFd7qX) Aber die Studenten sind nicht die einzige Zielscheibe. Beschuldigungen der Islamophobie können heutzutage an vielen Universitäten die Karriere eines Professors ruinieren. Aber das gleiche gilt auch für die Unterstützung von Israel. Am Connecticut College wurde ein ruhiger pro-israelischer Philosophie-Professor böswillig ausgegrenzt und als „Rassist“ belästigt. Das war eine Kampagne, die von palästinensischen Aktivisten angezettelt und von zahlreichen Mitgliedem der Fakultät gebilligt wurde. (ebd.) Also, einfach gesagt, nur 70 Jahre nachdem der Hass auf das jüdische Volk das Leben von 6.000.000 gekostet hat, ist der antisemitische Blutdurst wieder da und metastasiert mit furchterregender Geschwindigkeit. Das Etikett hat sich leicht geändert. Nun ist es Anti-Zionismus. Natürlich ist es kein Zufall, dass die Geister dieser Welt diesen Namen gewählt haben. Denn Zion, ein anderer Name für Jerusalem und zugleich Gottes zukünftiges Königreich. ist gerade die auserwählte Wohnstätte und die Hauptstadt der zukünftigen Welt. IST ISRAEL PERFEKT? ZionismusIst Israel perfekt? Wie absurd! Eine weitaus vernünftigere Frage wäre, wie steht Israel im Vergleich zu anderen Demokratien? Sehr gut! (www.en.wikipedie.org; link: goo.gl//d6udF0) Den Vergleich mit allen arabischen Ländern im Nahen Osten versteht jedes Kind! Israel ist umgeben von Nationen, in denen die gewaltsamste und hasserfüllteste Religion der Weit praktiziert wird, und die sich sogar ständig gegenseitig bekämpfen. Sie haben nur ein einziges gemeinsames Ziel: die vollkommene Zerstörung Israels (Ausnahmen sind Ägypten und Jordanien, mit denen Israel Friedensabkommen geschlossen hat). Aber Israel, diese winzige, junge Nation, die fast gar keine natürlichen Ressourcen hat, existiert nicht nur, sondern floriert wie keine andere Nation in dieser von Öl überfließenden Region. Sie hat die Welt sogar mit ihrem größten Pluspunkt gesegnet – die unglaublichen Talente und Fähigkeiten des jüdischen Verstandes. Und das alles kommt aus einem Land, das nicht größer als New Jersey (oder auch Hessen) ist! Außerdem genießt die arabische Bevölkerung Israels (20%) mehr Freiheit, als in irgendeiner muslimischen Nation auf der Welt. Israelisch-arabische Studenten – Muslime, Christen und Drusen – besuchen in großer Anzahl die staatlich unterstützen Universitäten des Landes. Sie bereiten sich für Berufskarrieren vor und engagieren sich in intellektuellen Angelegenheiten auf viel höherem Niveau als in den meisten arabischen Ländern. Es gibt keine Barrieren für qualifizierte israelisch-arabische Männer und Frauen, um hier Wissenschaften, Mathematik oder Medizin zu studieren. Und die Hebräische Universität von Jerusalem und die Universität von Tel Aviv zählen zusammen mit anderen zu den besten der ganzen Welt. Die israelischen Araber erfreuen sich der Religions- und Redefreiheit, sie können wählen, haben Sitze in der Knesset inne und sitzen im Obersten Gericht. Und trotzdem wird Israel von den BDS-Verfechtern als „Apartheid“ beleidigt. Sie können leben, wo immer sie möchten. Wenn sie qualifiziert sind, können sie arbeiten, wo auch immer sie wünschen und hingehen, wohin sie wollen. Stephen Schwartz, vom Forum für den Nahen Osten, meinte: „Die BDS-Kämpfe werden gewöhnlich von Akademikern und von anderen außerhalb des Landes [Israel] gef’ührt, die weit weg von dessen Realität sind und über die Ausmaße der jüdisch-arabischen Kooperation im öffentlichen Leben Israels nicht viel wissen.“ Die Kritik „aus dem Sessel“ hilft den islamistischen Radikalen, Israel als einen „rassistischen“ Staat darzustellen. DAS PALÄSTINENSISCHISLAMISCHE REGIME Andererseits ist die palästinensische Konklave in Judäa und Samaria (das Westjordanland) alles andere als ein demokratisches Gebilde. Vor allem ist es eine islamische Gesellschaft, wo 98% der Bürger Muslime sind. (Stellen Sie sich vor, Sie leben als Christ oder Jude in Amerika oder Europa und 98% der Bevölkerung ist islamisch.) Wir wissen aus persönlicher Erfahrung, dass evangelikale Christen im Westjordanland gefährlich leben und ständig bemüht sind, nicht aufzufallen, um ernsthafte Verfolgung zu vermeiden. Der aktuelle Machthaber ist der 80-jährige Mahmoud Abbas, der nicht ins Amt gewählt wurde. Im Januar 2009 sollten Wahlen stattfinden. Weil der PLO-Führer aber wusste, dass gemäß der Umfragen die Hamas die Wahlen gewinnen würde. hat er einfach das Amt ohne Wahlen eingenommen. Wenn er von der Bildfläche verschwindet und Wahlen stattfinden, wird die Hamas im Westjordanland an die Macht kommen. Wenn Israel sich aus Judäa und Samaria zurückziehen würde, hätte die Hamas fast 320 km Grenze zu Israel, von wo aus sie den verletzlichen Mittelpunkt der jüdischen Nation angreifen könnte. Das sind die wichtigsten Zentren der jüdischen Bevölkerung – und zwar von Nazareth bis Netanya bis Tel Aviv bis Jerusalem bis Beerscheba usw. Auszüge aus der Charta der Hamas können hier im Link und im Internet gefunden werden. Sie offenbart ganz klar ihre Pläne, Israel zu zerstören und durch einem palästinensischen Staat zu ersetzen – das heißt natürlich mit einem islamischen Staat. DIE ULTIMATIVE ABSICHT DER BDS-AKTION Wann wird die Kampagne der BDS abgeschlossen sein? Wann werden sie wissen, dass sie ihre Mission erfüllt haben? Sind Sie bereit? Dann, wenn sie den jüdischen Staat zerstört haben. As’ad AbuKhalil, ein anti-israelischer Professor von der Califomia-State Universität und bekennender Anarchist und Atheist, sagte: „Das wahre Ziel der BDS ist es, den Staat Israel zu Fall zu bringen. Zu dem Thema sollte es keine Zweideutigkeit geben. Die Gerechtigkeit und Freiheit für die Palästinenser sind unvereinbar mit der Existenz des Staates Israel.“  Wie plant die BDS, Israel zu Fall zu bringen? Sie beginnt mit den muslimischen Studenten an den Universitäten im ganzen Westen. ANGRIFF AUF DIE UNTERNEHMEN In ihren nächsten Bemühungen versuchten sie, die Unternehmen dazu zu bringen, ihre Investitionen aus allen kommerziellen Einrichtungen zurückzuziehen, die mit Israel verbunden sind, und jedes Produkt aus Israel zu boykottieren. Eine der vielen betroffenen Firmen war SodaStream, weil eine ihrer Fabriken in einer Siedlung im Westjordanland gelegen war – die übrigens einigen hundert Palästinensern sichere Arbeitsplätze mit gleichen Löhnen und Vorteilen geschaffen hatte. Letztes Jahr im Oktober gab die Firma bekannt. dass sie die Fabrik in die nördliche Industriezone im Negev, im Süden Israels, umsiedelt. Diese Entscheidung wurde von den Palästina-Aktivisten als großer Sieg bejubelt. obwohl dadurch die palästinensischen Arbeiter entlassen werden mussten. Der neue Standort ist weit entfernt von der Waffenstillstandslinie von 1949 (oder an der 1967-Grenze, wie die Palästinenser sie nennen). Ein anderes typisches Beispiel: Die Woolworth-Supermarktkette in Südafrika hat darauf bestanden, Bagels (ringförmige Brötchen) aus Israel zu importieren. Der Gesamtwert der Lebensmittel, die vom jüdischen Staat kommen, beträgt bloß eine Million Dollar, von den 10 Milliarden Dollar Umsatz dieser Supermarktkette. Aber die BDS-Aktivisten sind hartnäckig – sie haben protestiert und den Betrieb der Läden solange gestört, bis Woolworth vor das Gericht zog und gewonnen hat. Trotzdem haben die Ziel Antisemitismus -2BDS-Aktivisten sich geweigert, nachzugeben. Am vergangenen Unabhängigkeitstag Israels (von den Muslimen Nakba oder Das Desaster genannt) haben 10. 000 Studenten gegen Woolworth protestiert. (www.ynetnews.com; link: goo. gl/cdGI8h) Die BDS nehmen große und kleine Unternehmen ins Visier und nennen bestimmte Produkte, die man meiden soll, wie zum Beispiel den israelischen Humus. Etliche Künstler und Musiker, die für Konzerte in Israel gebucht wurden, sagen wieder ab, weil sie unter starkem Druck seitens BDS stehen. Jede Art von kulturellem und sozialem Austausch mit Israel wurde attackiert. Dabei ist es die Absicht, Israel wirtschaftlich, wissenschaftlich und kulturell zu strangulieren. DIE UNION DER STUDENTEN ENGLANDS BOYKOTTIERT ISRAEL Neulich hat die Union der Studenten der Canterbury Christ Church aus England vorgeschlagen, dass die Nationale Union der Studenten Englands der BDS-Bewegung beitritt. Die Union, die Millionen von Studenten Boycott Israeli Goodsder britischen Institutionen für höhere Bildung repräsentiert. billigte den Antrag auf „Gerechtigkeit für Palästina“. Dieselbe Union der Studenten stimmte letztes Jahr gegen eine Resolution, die die Operationen der ISIS verurteilte, mit der Begründung, das wäre islamophobisch! Können Sie glauben, was Sie gerade lesen? Premierminister Benjamin Netanjahu antwortete verärgert und sagte, die ISIS trampele die Menschenrechte in Schutt und Asche. Sie verbrennen Menschen in Käfigen bei lebendigem Leibe, und die nationalen Studentengruppen in Großbritannien weigern sich, die ISIS zu boykottieren, haben dafür aber Israel boykottiert! Ein anderes Mitglied der Knesset fügte hinzu: „Ich würde erwarten, dass Studenten mit intellektueller Integrität zuallererst gegen John den Dschihadisten vorgehen, (der amerikanische und britische Geiseln vor laufender Kamera enthauptet hat) und dass der Rest der britischen Bürger gegen ISIS kämpft.“ Der Vorstand der britischen Universitäten hat couragiert den akademischen Boykott seitens der britischen Studenten-Union gegen israelische Institutionen abgelehnt und erklärte sich entschieden gegen jede Art von akademischer Boykottierung der israelischen Universitäten. Aber die Unternehmen und Institutionen werden überall unter Druck gesetzt, ihre Tätigkeiten mit Israel einzustellen. Die BDS zielt auf die Unternehmen, indem sie diese damit bedrohen, sie zu boykottieren, wenn sie Israel nicht boykottieren. Israel erduldet einen der planmäßigsten Angriffe gegen seine Existenz DIE ISRAELISCHEN UNIVERSITÄTEN SIND SEHR BESORGT Die Präsidenten der israelischen Universitäten trafen sich neulich mit dem Präsidenten Israels, Reuven Rivlin, um ihm zu sagen, dass die Boykottierung der akademischen Institutionen Israels sogar die Zukunft des Landes bedroht. Sie brachten dem Präsidenten einen Bericht, der bestätigt, dass den israelischen Forschem im Ausland Beförderungen verweigert werden; die Fachzeitschriften lehnen es ab, Artikel von israelischen Wissenschaftlern zu veröffentlichen-, ausländische Dozenten entscheiden sich, nicht zu den Konferenzen in Israel zu kommen, und internationale Unternehmen weigern sich, mit israelischen Forschem zusammen zu arbeiten. Dann äußerten sie ihre Sorge, dass es verheerende Folgen haben würde, wenn die Universitäten und Forschungen Israels weiterhin von der BDS angegriffen werden. Ruth Amon, die Präsidentin der Israelischen Akademie der Wissenschaften. sagte: „Diese Bewegung wird stark finanziert und ist in vielen Universitäten extrem aktiv, um Israel und vor allem die israelischen Akademiker zu delegitimieren.“ WIE ISRAEL ZURÜCKKÄMPFT Ziel des AntisemitismusDie islamischen Staaten waren nicht in den Lage, Israel militärisch zu zerstören, aber sie glauben, sie können es auf wirtschaftlicher Ebene. Die Regierung Israels ist inzwischen sehr alarmiert. Premierminister Benjamin Netanjahu hat die Minister seiner Regierung einberufen, um in diesem Kampf gegen Israel mit allen staatlichen Stellen und zur Verfügung stehenden Strategien zu kämpfen. Erstmalig hat ein Regierungsbeamter Maoz Israel Ministries kontaktiert, um uns in diesen Kampf in der europäischen Arena einzubinden. Der amerikanische Kongress hat ebenfalls Maßnahmen ergriffen, um diesen puren Hass auf das jüdische Volk zu bekämpfen. Die Republikaner und die Demokraten haben parteiübergreifende Maßnahmen verfasst, um die amerikanischen Handelspartner davon abzuhalten, die Israelis zu diskriminieren. Der Gouverneur von South Carolina hat als erster ein Gesetz unterzeichnet, um die Bemühungen der Kampagne „Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen“ gegen Israel zu stoppen. „Gemäß dem Gesetz ist die Definition eines Boykotts, die Bemühungen der Unternehmen, eine Person oder eine Firma auf die schwarze Liste zu setzen, zu desinvestieren oder es abzulehnen, mit ihr zu handeln, wenn es aufgrund der Rasse, Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder nationaler Herkunft der betreffenden Person oder Einrichtung geschieht.“ Weitere achtzehn Staaten haben zugesichert, eine ähnliche Gesetzgebung in ihrem nächsten Gesetzes-Zyklus einzuführen. (Jerusalem Post, 5Jun2015) Bibeltreue Christen könnten einen gewaltigen Unterschied bewirken, wenn sie nach Möglichkeiten suchen würden, den Antisemitismus zu bekämpfen. Zuallererst, sprechen Sie mit den jungen Menschen, die Sie kennen – Ihre Kinder, Ihre Jugendgruppen in Ihren Gemeinden, Sportgruppen und allen anderen Jugendveranstaltungen. Beginnen Sie In Einzelgesprächen. Die Jugendlichen sind diejenigen, die an den Unis und sogar an den Gymnasien mit diesen Lügen konfrontiert werden. Zuallererst müssen sie geschützt werden, um nicht von den gerecht-klingenden BDS-Aktivisten verführt zu werden, die Phrasen über Ungerechtigkeiten heraussprudeln. Mit der richtigen Kenntnis können sie dann den anderen, die diese Irreführung betreiben, Paroli bieten. Es gibt viele gute Webseiten, wo Sie Informationen finden: Schauen Sie mal auf www.stopbds.com   Die UNO - immer der...Ziel des Antisemitismus im 20. Jahrhundert war ein Europa ohne Juden. Sein Ziel in diesem Jahrhundert ist ein Naher Osten ohne den jüdischen Staat. Jeder Nachfolger des Gottes Israels und des Messias Jeschua sollte sich überlegen, was er oder sie tun kann – genauso wie die europäischen Christen in den 1930er Jahren entscheiden mussten, was sie tun würden. Die meisten taten nichts. Aber einige werden heute in den Chroniken Israels als Helden geehrt, weil Sie ihr Leben riskiert haben, um Juden zu retten. Wir sind noch nicht in dem Stadium, aber wir bewegen uns rasend auf die Zeit zu, wenn, gemäß Sacharia und den Propheten. alle Nationen der Welt gegen Israel aufstehen werden, Jeder Christ wird eine Entscheidung darüber treffen müssen. wie er oder sie zum jüdischen Volk steht. (gekürzte Fassung des englischen Reports!)

Europäische Koalition für Israel auf UN-Kundgebung in Genf
- Es ist entscheidend, gemeinsam für Israel aufzustehen

Anmerkung AhuvaIsrael: Der ECI kann man nicht genug danken für ihren unermüdlichen Einsatz für Israel. Das gesamte Vorstands-Team möge immer wieder neu in allen Bereichen Ihrer Arbeit aber auch für ihre persönlichen Bereiche den reichen Segen des EWIGEN erfahren___________________!

LOGO ICEGenf, 30. Juni 2015Die Europäische Koalition für Israel half zusammen mit einigen anderen Organisationen Freunde und Unterstützer aus ganz Europa zu mobilisieren für eine Pro-Israel-Kundgebung am Place des Nations in Genf am Montag, den 29. Juni. Die Kundgebung fand in Verbindung mit einer

Foto: Botschaft des Staates Israel in der Schweiz

Foto: Botschaft des Staates Israel in der Schweiz

Diskussion über den Bericht der Untersuchungskommission im Gaza-Konflikt 2014 im UN-Menschenrechtsrat. Viele Christen und Juden aus verschiedenen Teilen Europas und aus verschiedenen konfessionellen Hintergründen und Organisationen reisten die ganze Nacht, um nach Genf zu kommen und ihre Unterstützung für Israel zu zeigen.

Der UN-Bericht wurde von vielen Militärexperten dahingehend verworfen, als er zum Vergleich der Terrororganisation Hamas mit der israelischen Armee (IDF) genommen wurde und die Schuld für den militärischen Konflikt im letzten Sommer Israel zugeschoben wurde.

In einem Gastkommentar in der New York Times am 25. Juni, nannte Oberst Richard Kemp, der ehemalige Oberbefehlshaber der britischen Truppen in Afghanistan, den Bericht „fehlerhaft und gefährlich“ und glaubt, er würde weitere Gewalt und Blutvergießen in der Region provozieren. Richard Kemp war einer der Redner auf der Kundgebung in Genf, wo er auch vor der UN-Menschenrechtskommission aussagte.
“Hamas hat das Ziel, Israel zu zwingen, palästinensische Zivilisten zu töten“, indem sie von Wohngebieten aus schießen und diese Strategie kann „heute in Aktion gesehen werden“, sagte er und warf dem UNHRC vor, „ein Instrument von Hamas Terrorismus“ zu sein.

Die Kundgebung ereignete sich nur wenige Tage nach einer Serie von Terroranschlägen in Frankreich, Tunesien und Kuwait mit mindestens 66 Toten. Aber für den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen stand nur Israel, die einzige Demokratie im Nahen Osten, auf der Investigationsliste.

In seiner Rede auf der Kundgebung stellte ECI Director für UN-Angelegenheiten, Dr. Gregory Lafitte (Bild), die Frage, warum nur Israel von dem UN-Menschenrechtsrat gesondert behandelt wird.

„Seit vielen Jahren beobachten wir eine neue Form des Antisemitismus, die sich mit der modischen Politik der Dämonisierung Israels bekleidet. Es ist nun an der Zeit für uns, die wir damit nicht einverstanden sind, aufzustehen und Farbe zu bekennen.“

Lafitte sprach weiterhin davon, dass die jüdische Gemeinschaft und der Staat Israel die Unterstützung einer breiten christlichen Bewegung in Europa haben, die aus ihrer Geschichte lernen und zur rechten Zeit sprechen will.

Lafitte wurde flankiert vom CEO des World Jewish Congress, Robert Singer, der die UN aufforderte, ihre Obsession mit Israel zu überwinden und sich auf reale Menschenrechtsverletzungen in der Welt zu konzentrieren. Des Weiteren sprach er davon, dass Gaza immer noch ein besetztes Gebiet ist, aber die Besatzer sind nicht Israel, sondern die Hamas.

Auf der Kundgebung kamen auch die Bewohner der israelischen Kibbuz in der Nähe des Gazastreifens zu Wort. Ofir Libstein, eine Bewohnerin des Kibbuz Kfar Azza, die einen Kilometer vom Gazastreifen entfernt ist, erzählte, wie ihre vier kleinen Kinder in eine 15-Sekunden-Realität geboren wurden – die Zeit zwischen einer Raketen-Benachrichtigung und einer Explosion. Sie erklärte die traumatisierende Wirkung für Kinder, die unter solchen Umständen leben. Ihr 11 Jahre alter Junge kann immer noch nicht alleine schlafen, da ihn jede Sirene und jede Explosion jedes Mal aufs Neue die Anschläge vom letzten Sommer durchleben lässt.

Die Kampagne brachte rund 80 NG0s zur Unterstützung Israels zusammen und in ihrer Forderung nach einem ausgewogeneren Ansatz von dem UN-Menschenrechtsrat. Weitere Redner waren Israels Botschafter in der Schweiz, Yigal Caspi, und der italienische Journalist, Giuliano Ferrera.

Stellvertretend für die einzige christliche Organisation auf der Plattform erklärte Gregory Lafitte, wie wichtig es für Christen und Juden zusammen ist, sich für die Rechte von Israel einzusetzen.

Er wiederholte die Vision von den frühen Tagen der ECI, als bei einem EU-Gipfel über Antisemitismus in Brüssel im Jahr 2004, der Nobelpreisträger Elie Wiesel fragte, warum nur die jüdischen Gemeinden auf den Anstieg des Antisemitismus reagierten.
“Wo sind all die anderen?“, fragte er.

Lafitte schloss als Antwort auf die Bitte von Elie Wiesel mit den Worten:

„Wir, die Europäische Koalition für Israel, zusammen mit vielen anderen christlichen Organisationen, die hier heute anwesend sind, wollen diese Koalition all der anderen sein.

Nous, la Coalition Européenne pour Israël, avec beaucoup d’autres organisations chrétiennes présentes ici aujourd’hui, voulons être cette coalition de tous les autres.“

70 Jahre markiert eine neue Phase in Israel und den Völkern

LOGO ICEEmblem_of_IsraelAnmerkung AhuvaIsrael: Dieser nachfolgende Beitrag aus dem ECI Monatsbericht Juni 2015 enthält ein wichtiges und absolut empfehlenswertes  Video: „Give Peace a Chance“ – mit deutschen Untertiteln. Mein Dank geht an die ECI für ihre hervorragende Arbeit für Israel!______________ENDE

Als wir den 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges im vergangenen Monat in Jerusalem feierten, betonten wir auch den Beginn einer neuen Phase. Jetzt ist nicht mehr die Zeit, nur nach hinten zu schauen, was vor mehr als 70 Jahren passiert ist, sondern mehr denn je neben dem jüdischen Volk zu stehen, da sie erhöhtem Antisemitismus in den Nationen gegenüber stehen und der diplomatische Krieg gegen Israel stärker wird.

Ein Zeichen für die neue Phase war die Etablierung einer neuen israelischen Regierung am 14. Mai. Die neue Regierung ist nicht genau das, was Europa und die internationale Gemeinschaft erhofft hatte, aber es wurde demokratisch von den Bürgern Israels gewählt und die Wahl muss von der internationalen Gemeinschaft respektiert und voll und ganz von seinen Freunden unterstützt werden.

Der erste Test für die neue Regierung kann bereits am 30. Juni kommen, wenn die Frist für die Atomgespräche mit Iran auslaufen und eine Einigung erreicht werden soll. Die iranische Regierung hat es völlig klar gemacht, dass es ihr Ziel ist, Israel von der Landkarte zu wischen – und das ist nicht verhandelbar!

Im Moment scheint es so, als ob Europa bereit ist, seine Sanktionen gegen den Iran aufzuheben, während es zur gleichen Zeit neue Sanktionen gegen Israel einführen will in Form der Kennzeichnung der in den umstrittenen Gebieten hergestellten Waren.

In den nächsten Monaten sieht sich Israel mit einer weiteren großen Herausforderung konfrontiert, denn die Regierungen von Frankreich und Neuseeland planen, eine neue Resolution vor dem UN-Sicherheitsrat über die Schaffung eines palästinensischen Staates zu präsentieren.
Der Plan scheint eine überwältigende Mehrheit im Sicherheitsrat zu haben, und US-Präsident Barack Obama hat bereits angedeutet, dass ein US-Veto keineswegs gewährleistet ist.

ECI präsentierte ihre wichtigsten Diskussionspunkte gegen einen einseitigen palästinensischen Staat bereits im Jahr 2011 in dem Video: Give Peace a Chance. Dies wäre ein guter Zeitpunkt, das 12-Minuten-Video noch einmal anzusehen und sie anderen weiterzuleiten, die die Nachricht hören sollen.

Europäische Koalition für Israel Monatsbericht – Juni 2015