Die Irreführende Lehre der Konferenz „Christ at the Checkpoint“

Anmerkung AhuvaIsrael: die Hetze gegen Israel durch die palästinensischen Leiter von „Christen am Checkpoint“ ist schon lange bekannt und nimmt im erschreckenden Ausmaß zu. Die sog. Ersatztheologie hat hier voll gegriffen – Israel darf es danach nicht mehr geben, da es von Gott selbst für alle Ewigkeit verflucht sei – eine vollkommene Irrlehre, die hier vertreten wird

Von Matt Hanna (Pseudonym)

Da viele unserer Brüder und Schwestern in Christus auf der ganzen Welt die Argumente und Lehren der Palästinensischen Befreiungstheologie hören, sollten wir die letzte Konferenz „Christ at the Checkpoint“, die vom „Bethlehem Bible College“ gesponsert wurde, näher betrachten. Deren Ziel war es, die evangelikalen Christen dabei zu ermutigen. den israelisch-palästinensischen Konflikt zu lösen. Aber haben die Organisatoren tatsächlich im Namen der palästinensischen Evangelikalen gesprochen?

Ich selbst bin ein palästinensischer Evangelikaler und bin mit dieser Konferenz nicht einverstanden. Und ich glaube nicht, dass ich der einzige mit meiner Überzeugung bin.

Die Mission Jesu war es‘, das Leben von Menschen zu retten und nicht ihre politischen Weltanschauungen zu unterstützen. Einmal spekulierten die Menschen. dass die Galiläer „schlimmere Sünder*‘ seien, weil Pilatus deren Blut mit dem Blut ihrer Opfertiere vermischt hatte. Doch Jesus antwortete, sie sollten nicht spekulieren, denn die Galiläer seien nicht schlimmere Sünder als sie selbst (Lukas 13). Damals hatten die Römer viele galiläische Juden getötet, die aus derselben Gegend kamen, in der Jesus aufgewachsen war. Die Juden waren zu Jesus gekommen, um darüber zu diskutieren, wie die Besatzungstruppen viele Juden getötet hatten.

Vielleicht hatten die Juden erwartet, dass Jesus sie ermutigen wird, den Römern zu widerstehen und mit ihm als König gegen sie zu kämpfen. Aber die Antwort Jesu hat sogar mich geschockt, als ich diese Verse unmittelbar las. Jesu Fokus war immer seine Mission, Menschen zu erretten. Er antwortete: „Wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr ebenso umkommen.“

Die Juden fragten Jesus einmal, ob sie Steuern an Rom zahlen sollten, das seine Besatzung in Judäa aufgerichtet hatte. Hat Jesus mit seiner Antwort die römische Regierung als ungerecht bezeichnet und die Juden gebeten, gewaltlosen Widerstand zu leisten? Jesus zeigte keinerlei Interesse an der Politik. Dafür unterstrich er den klaren Unterschied zwischen einem Leben für Gott und Gehorsam der Regierung gegenüber, indem er den Juden sagte, sie sollten „dem Kaiser geben, was des Kaisers ist, und Gott geben, was Gottes ist.“

Der Apostel Paulus sprach ähnlich in Römer 13. Als er das schrieb, kontrollierte das ungerechte römische Reich den Großteil der Welt. Weder Jesus, noch die Apostel redeten gegen die römische Autorität, denn sie verstanden den Willen Gottes über die Rolle einer Regierung und die Souveränität Gottes, der Regierungen einsetzt…

Hier ist mein Hauptgrund, warum ich mit „Christ at the Checkpoint“ nicht einverstanden bin: Ihre Befreiungstheologie untergräbt offensichtlich die biblische Rolle einer Regierung und die Absichten Gottes.

Außerdem versäumt es die Konferenz, die ganze Wahrheit über die Israelis und die Palästinenser zu sagen. Das Thema von „Christ at the Checkpoint“ war zwar religiöser Extremismus, aber die Redner präsentierten den religiösen Extremismus nicht wahrheitsgetreu. Sie luden Gastsprecher ein, die eine weichgespülte Ansicht über den Islam anboten – ich nenne das den „niedlichen Islam“. Gleichzeitig ließen die Sprecher unglaubliche Angriffe gegen unsere Brüder und Schwestern im Messias los, die an die christliche Theologie des Zionismus glauben. Das Hauptziel dieser Konferenz war eigentlich, den christlichen Zionismus anzugreifen.

Die Redner der Konferenz beeilten sich, die extremistischen Juden zu erwähnen, die letztes Jahr eine Kirche im Norden Israels angezündet hatten, brachten aber eine unvollständige Darstellung des Islams. Islamistische Terroristen haben tausende Menschen ohne jegliche Schuld- oder Schamgefühle getötet, doch auf der Konferenz wurde dem kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Daher appelliere ich an meine Brüder, die auf dieser Konferenz waren, einfach den Koran zu lesen, mehr über Mohammed den Propheten des Islam zu lernen und zu verstehen, was die Ursache des islamistischen Terrors des Islamischen Staates heutzutage ist.

Näher an unserer Heimat als die Terroranschläge in Paris, Ankara, Beirut, Irak und Syrien, sind die von Jerusalem, Tel Aviv und Hebron. Keine dieser Städte ist weit von Bethlehem. Während der letzten sechs Monate haben Palästinenser (meist Moslems) mehr als 200 Terroranschläge gegen Israelis verübt. Die meisten davon waren gegen Zivilisten. Diese Terrorwelle wurde bei der Konferenz kaum erwähnt – geschweige denn eindeutig verurteilt.

Gehört das nicht auch zu religiösem Extremismus, wenn ein Imam sich aus den Geschichten über Mohammeds Kämpfe gegen Juden inspiriert fühlt und dazu aufruft, Juden zu erstechen und zu enthaupten?

Ist das nicht religiöser Extremismus?

Warum reden wir über ISIS, wenn wir die Hamas haben? Warum reden wir über Al-Shabab, wenn extremistische Moslems in Gaza Rami Ayyad wegen seines Glaubens an Jesus getötet haben?

Meine Brüder erwähnten den Brandanschlag auf die Brotvermehrungskirche in Tiberias, versäumten es aber, über den Brandanschlag auf die Kirche in Bethlehem zu sprechen, die eine heilige Kapelle der Maroniten ist. Sie erwähnten auch nicht, dass die Juden, die den Brandanschlag in Tiberias verübten, jetzt im Gefängnis in Israel sitzen. Dass aber niemand über die Ergebnisse irgendeiner Ermittlung zum Brandanschlag in Bethlehem gehört hat, der Stadt, die unter der Kontrolle und Zuständigkeit der Palästinensischen Behörde steht.

Also wie können wir uns auf unsere Leiden konzentrieren und die Leiden anderer ignorieren“ Sind wir dazu berufen? Ich glaube, unsere Feinde zu lieben, bedeutet nicht, ihnen einfach zu sagen: „Siehe, wie ich leide“ und zugleich nicht sehen, wie unser „Feind“ vor unseren Augen blutet. Gemäß der Lehre Gottes, die wir in 1. Korinther 13 lesen, ist das nicht Liebe.

https://philosproject.org/

„Das Neue Testament warnt vor der Ersatztheologie“ Bericht in drei „jpg’s“ – per Klick vergrößern zum lesen:

Das Neue Testament warnt vor der Ersatztheologie -1Das Neue Testament warnt vor der Ersatztheologie -2Das Neue Testament warnt vor der Ersatztheologie -3

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ECI Forderung zu EU-Mitteln an die PA

Anmerkung AhuvaIsrael: möge die Forderung erfolgreich sein – Zweifel daran sind durchaus erlaubt

Logo ECI00a4966d-c676-4e15-810b-82b7f6e0f4f9ECI fordert, dass EU-Mittel an die PA nur gezahlt werden, wenn Zahlungen an Terroristen gestoppt werden

European Coalition for Israel – Brüssel, 25. Mai 2016 – Die Europäische Koalition für Israel hat einen Bericht dem Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD), dem Diplomatischen Dienst der EU, vorgelegt, mit der Aufforderung, die finanzielle Unterstützung für die Palästinensische Behörde davon abhängig zu machen, dass die PA alle Formen der Anstiftung und Radikalisierung beendet, einschließlich Zahlungen an Terroristen. Der Bericht wurde in Zusammenarbeit mit den Organisationen „International Legal Forum“ und „Tous Avec Nous“ aus Frankreich bei einem offiziellen Treffen mit EAD am Mittwoch, 25. Mai 2016, in Brüssel vorgestellt.

Der Bericht enthüllt, wie Zahlungen weiterhin an verurteilte Terroristen gemacht werden trotz der Versprechen von der PA im Jahr 2014, dass eine neue Kommission von Gefangenen Angelegenheiten unter der Palästinensischen Befreiungsorganisation nun für die Zahlungen verantwortlich ist, deren Gelder nicht von westlichen Gebern kommen.

Der Bericht listet auch Beispiele für institutionalisierte Anstiftung und Radikalisierung von der Palästinensischen Behörde, jeweils von offiziellen PA-Kanälen, die Gewalt und Märtyrertum verherrlichen, und aus dem aktuellen PA Lehrplan in Schulen, der  Juden dämonisiert und sie als „Invasion der Schlangen“ beschreibt.

Die offizielle EAD Position ist, dass die Verherrlichung des Märtyrertums von der PA, die Zahlungen von verurteilten Mördern und Terroristen und die Gewaltverherrlichung in den Schulbüchern nicht zu institutionalisierter Anstiftung oder Radikalisierung beitragen würde. Diese Position wurde in der Sitzung trotz der zahlreichen Beweisstücke und der vorgelegten Schulbücher bestätigt.



“Möchten Sie Ihrem Kind ein Lehrbuch geben, worin gelehrt wird, wie man kaltblütig Zivilisten einer anderen Rasse oder Religion tötet? Als Mensch und als Eltern würden Sie dies moralisch abstoßend finden; wie können wir dann akzeptieren, dass unsere Gelder dazu verwendet werden, solche Lehrbücher zu finanzieren“, fragte Boaz Gasto, der Direktor von ‚Alle mit Uns – Tous Avec Nous‘, der französischen NGO, die das Treffen mit EAD initiierte.



Die Europäische Koalition für Israel (ECI) hatte das Thema Korruption und Misswirtschaft der EU-Mittel für die Palästinensische Behörde bereits im September 2005 aufgeworfen, mit der Forderung, die Mittel für die PA vorübergehend einzufrieren. Die Europäische Kommission hat ein solches Einfrieren im Dezember 2005 gemacht, indem sie Argumente aus dem ECI-Positionspapier zitierte. Leider aber kam das Einfrieren zu spät. Die Terrororganisation Hamas kam im Januar 2006 an die Macht, die sich auf einer Wahlkampagne aufgestellt hatte, um die Korruption in Gaza auszumerzen, deren Existenz die Europäische Kommission bis dato sogar geleugnet hatte.



“Es ist wichtig, dass die Europäische Union von ihren Fehlern der Vergangenheit lernt und die Misswirtschaft der EU-Mittel für die Palästinensische Behörde ernst nimmt“, sagte ECI Rechtsbeistand Andrew Tucker. „Es gibt eine wachsende Besorgnis in den EU-Mitgliedstaaten über den Missbrauch der PA von EU-Steuergeldern, mit denen Hass und Radikalisierung geschürt wird. Dies kann nicht länger ignoriert werden. ECI verpflichtet sich, auf dieses Problem weiter in den nationalen Parlamenten in ganz Europa sowie in der Europäischen Union in Brüssel aufmerksam zu machen“, schloss er.



“Das PA Gesetz setzt einen Mechanismus in Gang, der junge Männer und Frauen ermutigt, auf die Straße zu gehen und Terrorakte gegen israelische Bürger zu verüben, um dann eine große Belohnung für jeden Terroristen zu bieten, der gefangen wird und in israelischen Gefängnissen landet, sowie für Familien von denen, die in dem Prozess getötet wurden“, erklärte Yifa Segal, internationaler Anwalt und Direktor der International Legal Forum Organisation. „Die EU-Finanzierung der PA seit 2004 hat rund 6 Milliarden US-Dollar erreicht, und doch bleibt die Frage unbeantwortet, wie die Mittel dazu beitrugen, die palästinensische Wirtschaft, Demokratie oder andere Werte der EU zu fördern.“



Ähnliche Bedenken wurden im Laufe der Jahre von den Mitgliedern des Europäischen Parlaments und Organisationen der Zivilgesellschaft erhoben. In einem offiziellen Bericht im Dezember 2013 forderte der Europäische Rechnungshof eine ernsthafte Überarbeitung des EU-Finanzierungsmechanismus an die PA. In einem Meinungs-Editorial im Mai 2014 hat der damalige Präsident des Haushaltsausschusses des Europäischen Parlaments, Michael Theurer, festgestellt, dass die Palästinensische Behörde einen erheblichen Teil ihres Budgets für Zahlungen von Gehältern an palästinensische Gefangene, die wegen Terrordelikten verurteilt wurden,  freigibt. Theurer schloss mit der Aussage, dass die EU klare Bedingungen für die Unterstützung stellen muss.



Vor kurzem forderte die Mehrheit der schwedischen Abgeordneten, dass die schwedische Regierung vermehrt auf den Missbrauch von Mitteln durch die PA aufmerksam machen muss und dass es jegliche Finanzmittel untersagt, die in Richtung Anstiftung und Verherrlichung von Gewalt geht. Eine ähnliche parlamentarische Debatte ist in Großbritannien im Juni geplant, und zwar über die Korruption und Misswirtschaft der britischen internationalen Hilfe, die durch die Zeitung Daily Mail im März in die Schlagzeilen gekommen war.


Israels Grenzen

Anmerkung zum Beitrag von AhuvaIsrael: Nein, nichts ist in der Tat „unterhaltsamer“ als die Beobachtung der Welt in ihrer Entwicklung zum neuen, allwissenden Gott und Schöpfer der neuen Weltordnungen. Von einer Welt, die sich vom wahren GOTT vollkommen getrennt hat, ist nicht anderes zu erwarten, als das alles was Israel betrifft für eine „Gott-lose“ Welt nicht mehr von Relevanz ist und Israel daher ein vortreffliches Objekt ist, den eigenen Hochmut toben zu lassen! Allerdings: große Vorsicht ist geboten – denn – Hochmut kommt vor dem Fall – und dieser Fall wird für die Welt selbst sehr, sehr tief sein! _______________________ENDE!

Logo Carmel ChronikVon Peer Haakonen – aus: KARMEL, Neues aus Israel – April 2016

Es „gibt kaum etwas mehr „Unterhaltsames“, als zu sehen, wie die biblische Wirklichkeit gegen die Wirklichkeitsauffassung streitet, die sich heute unter uns geltend macht. Das trifft auf ein Gebiet nach dem anderen zu. Mit der Zeit hat sich so ein Abstand zwischen den Werten gebildet, die wir in der Bibel finden und die sich in unserer Zeit geltend machen.

Nicht vieles ist explosiver, als die Grenzen zu studieren‘, die der HErr für Sein Volk Israel im Alten Testament (AT) zieht, und den Vorstellungen, die wir uns heute von Israels Grenzen machen.

Die Eroberung Kanaans wird an vielen Stellen und mit wechselndem lnhalt im AT beschrieben. Es ist auch klar, dass die Eroberung nicht mit einem Schlag geschah, sondern sich über viele Jahre hinzog,

Aus meiner persönlichen Dokumentation zu Israel: "GOTTES Treue zu Israel"

Aus meiner persönlichen Dokumentation zu Israel: „GOTTES Treue zu Israel“

Es kann gut sein, damit zu beginnen, dass Moses vor einem Berg (Nebo) im heutigen Jordanien nach Kanaan hinüberschauen durfte. Was er zu sehen bekommt, ist Kanaan vom Jordanfluss bis zum Mittelmeer. All das sollte den Kindern Israel zum Eigentum gegeben werden, heißt es in 5.Mos. 12,49.

Aber das erste, was Israel erobert, ist nicht Kanaan, sondern ein Gebiet östlich des Jordanflusses. Hier lassen sich zweieinhalb Stämme nieder. Moses sagt, dass sie dieses Land zu eigen haben sollen vor dem HErrn (4.Mos. 32,42). Das Land erstreckte sich an einigen Stellen mehr als 100 km östlich des Jordanflusses und umfasste den westlichen Teil des heutigen Staates Jordanien.

Unter Josuas Leitung geht Israel bei Jericho nach Kanaan hinein, und durch eine Reihe von Kämpfen, die folgten. nimmt es das zentrale Hochland ein, darunter Judäa und Samaria – das, was heute von vielen die „Westbank“ genannt wird. Dieses Gebiet ist also das erste, das Israel eroberte, und wir können es gut Israels Herz nennen. Doch heute hat die internationale Gemeinschaft UNO und mit der UNO und der USA an der Spitze dieses Gebiet für einen palästinensischen Staat vorgesehen. Wir können darüber nur lächeln.

Im Buch Josua (13-19) wird in allen Einzelheiten dargestellt, welche Gebiete die einzelnen Stämme haben sollen. Die „Westbank“ gehört Juda, Benjamin, Ephraim und dem halben Stamm Manasse.

Am Anfang schaffte Israel es nicht, alle Feinde aus den Gebieten zu vertreiben, die Josua ihnen zugeteilt hatte. Der Stamm Juda z.B. war nicht in der Lage, die Philister aus den Küstenstädten Gazas zu vertreiben, die in dem Gebiet lagen. das Juda zugeteilt war. lm Norden schafft es der Stamm Asser nicht, die Phönizier aus dem Gebiet zu vertreiben das sich ganz bis zum heutigen Tyrus im Libanon erstreckt. Erst unter König David und König Salomo kommen diese Gebiete zusammen mit dem Küstenstreifen unter israelische Herrschaft. (S. 3)

König David konnte außerdem noch ein Gebiet im Norden erobern. dass das ganze Syrien unserer Zeit bis hin zum Euphrat umfasste. Im Osten bekam er die Kontrolle über den größten Teil des heutigen Staates Jordanien und im Süden bis nach Eilat, wo Salomo später eine große Flotte baute. Aber diese Gebiete gehörten nicht zu Israels Kernland.

Wir müssen uns aber klar vor Augen halten, dass es sich nicht um Gebiete handelt, die Israel sich selbst zugeteilt hat. Die 12 Stämme Israels nehmen das Land auf Geheiß Gottes ein, und die Bibel nennt es auch Gottes Land. Und es sind Landgebiete. die Israel für alle Zeiten gegeben wurden.

Wenn wir die biblischen Grenzen mit uns in die heutige politische Wirklichkeit nehmen, so verläuft Israels biblische Südgrenze beim Bach Ägyptens, der ca 60 km westlich der gegenwärtigen Grenzlinie liegt. Das ist ein Gebiet, das heute von einer Reihe von Aufruhrbewegungen benutzt wird, die sowohl Ägypten als auch Israel bedrohen. Sollte Ägypten die Kontrolle über das Gebiet verlieren, ist es möglich, dass Israel sich genötigt sieht einzugreifen.

Im Norden verläuft die Grenze bei Tyrus im heutigen Libanon. Etwas nördlich von Tyrus finden wir den Litani-Fluss, und dieses Gebiet wurde von Israel während des Libanon-Krieges in 1982 erobert. Fast 20 Jahre später wurde das Gebiet jedoch von Ehud Barak zurückgegeben. Aber vom biblischen Gesichtspunkt war es israelisches Gebiet.

Nun steht dem aber nichts im Wege, dass dieses Gebiet wieder unter israelische Kontrolle kommen kann. Der Libanon ist ein Staat in Auflösung, und das aktuelle Gebiet wird heute von HIzbullah kontrolliert. Bisher wird Hizbullah noch durch den Krieg in Syrien in Anspruch genommen, aber das kann sich schnell ändern. Wir wissen, dass der Iran Hizbullah mit modernen Waffen versorgt – als Dank für ihren Einsatz in Syrien. Diese können aber bei nächster Gelegenheit gegen Israel eingesetzt werden.

Der Gaza-Streifen ist jedoch ein Problem für sich. Selbst König David hatte Schwierigkeiten, dieses Gebiet einzunehmen. ln unseren Tagen wird von den Weltmächten daran gearbeitet, den Gaza-Streifen zu einem Teil eines zukünftigen palästinensischen Staates zu machen – zusammen mit dem „Westufergebiet“ (Judäa/Samaria). Aber nach Gottes Wort ist Gaza ein Teil von Judäa – also ein israelisches Kerngebiet,

Noch interessanter ist Jordanien. Schon bei den Friedensverhandlungen in Versailles erhoben die Juden Anspruch auf dieses Gebiet. Das war nicht unnatürlich, da das ganze Gebiet ein Teil von „Palästina“ und schon in der Balfour-Erklärung für jüdische Einwanderung vorgesehen war. Israels damaliger Ministerpräsident Ben Gurion sagte in 1948, dass sowohl das „Westufer“ als auch Jordanien ein Teil Israels wären. Vielleicht nicht ganz Jordanien, aber jedenfalls die Hälfte.

Solche Gedanken in unserer Zeit zu denken, erscheint geradezu unerhört. Aber der Tag muss nicht weit entfernt sein.

Jordanien ist immer ein zerbrechliches Regime gewesen. Heute wird das Land von ISIS bedroht, und in baldiger Zukunft könnte es auch möglich sein, dass sich der Irak oder Iran vom Lande versorgen möchten. Aber die größte Bedrohung kommt von innen. 70% der Bevölkerung sind Palästinenser, und sie bilden einen ständigen Unruheherd im haschemitischen Königreich. Rechnen wir nun eine Million syrische Flüchtlinge dazu, dann verstehen wlr, dass Jordanien jederzeit wie ein Kartenhaus zusammenfallen kann.

Das hashemitische Königreich und Israel sind gegenseitig voneinander abhängig. Sie sind in einer

Sicherheitsgemeinschaft miteinander verbunden. Für Israel ist Jordanien eine wichtige Pufferzone. Sollte das Königreich fallen, dann muss Israel sicherlich eine vorgeschobene Verteidigungslinie in Jordanien einrichten. Und dann könnte die politische Landkarte mit der biblischen übereinstimmen.

Als Zusammenfassung können wir sagen, dass in der labilen Situation unserer Tage nicht viel fehlt, bevor die politische Karte mit den biblischen Grenzen übereinstimmt. Wie wir gesehen haben. soll nicht Israel Land abtreten, sondern ganz im Gegenteil noch mehr Land erhalten. Es wird auch Spaß machen zu sehen, dass es die Bibel und der HErr sind, die das letzte Wort haben, aber nicht die Politiker. <>

 

Zionismus und die Kirche

Anmerkung AhuvaIsrael: bei diesem Beitrag handelt es sich um „Teil 2“ – Teil 1 ist mir aus Krankheitsgründen leider entgangen. Allerdings ist Tei 2 auch für sich noch voll hervorragendem Inhalt! Es sei noch zu meiner Person angemerkt, dass ich schon sehr lange eine christliche Zionistin bin. ______________________ENDE

Logo Carmel ChronikBeitrag aus: KARMEL – Kontakt mit Israel (Februar 2016)

von Siegmund Gattermann

Auch im Neuen Testament wird die zionistische Frage nach der Wiederherstellung Israels gestellt. In Apostelgeschichte 1,6 fragen die Jünger Jesus: „Herr, stellst du ln dieser Zeit (der Geistausgießung) das Reich für Israel wieder her?“ Die Jünger Jesu sind gute Zionisten, denn mit der Ausgie0ung des Geistes kommt nach ihrer Erwartung auf Grund der prophetischen Verheißungen die Wiederherstellung des davidischen Reiches in Israel in Gang.

Die Apostel geben mit ihrer Frage nur das wieder, was die alttestamentlichen Propheten für die messianische Heilszeit verheißen haben: die Apokatastasis, d.h. die Wiederherstellung des Paradieses und seines Friedens, der alten Stammesgliederung des Volkes, der heiligen Stadt, des Tempels und des Kultes. Die jünger verstehen also als gute Zionisten unter der Apokatastasis ganz konkret die Wiederherstellung des Königreiches für Israel. So hören sie es ja von Jugend auf von Jeremia 33,7: „Ich will Juda und Israel wiederherstellen und sie wieder aufbauen wie zuvor.“ Jesus weist aber die zionistischen Fragen der Jünger keineswegs zurück und vergeistigt die Vorstellungen der endzeitlichen Wiederherstellung Israels nicht, sondern er korrigiert nur die falsche Naherwartung der Jünger. Auch in Apostelgeschichte 3, 19 und 20 redet der Apostel von der „Wiederherstellung von allem, wovon Gott gesprochen jat durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher.“

Pastor Faye-Hansen fragte einmal in Ashdod einen jungen Mann, der im Karrmel-Werk mitarbeiten wollte, unvermittelt: „Bist du ein christlicher Zionist?“ Der Mann war von der Frage so überrascht, dass er nur unzusammenhängende Worte stammeln konnte. Dieser Begriff war ihm noch nie begegnet. So wie diesem jungen Mann geht es vielen Christen, die von einem legitimen christlichen Zionismus zunächst noch nichts gehört heben. Sie müssen erst durch Belehrung zu diesem Sachverhalt hingeführt werden. Christliche Zionisten halten am Wort der Heiligen Schrift fest, dass die prophetischen Verheißungen von der Wiederherstellung Israels sich heute vor unseren Augen z u erfüllen beginnen. Sie sind auf Grund der Bibelstudien zu der Überzeugung gelangt, dass die Rückkehr der Juden in ihr Land nichts anderes ist als die Erfüllung der biblischen Verheißungen.

Wenn unsere Israel-Gruppen mit KARMEL durch das Heilige Land fahren, dann machen wir sie dort auch vertraut mit der jahrhundertealten Zionssehnsucht der Juden, die sich vornehmlich in ihren Gebeten ausdrückt. Diese Gebete sind wohl der stärkste Beweis für die gefühlsmäßige, nie aufgegebene Verbindung des jüdischen Volkes mit seinem Land. Viele anfangs assimilierte und nicht religiös geprägte Juden sind durch diese Gebet wieder erweckt worden.

Selbst Herzl gesteht: „Als ich aufbrach, war ich nur ein Judenstaatler, jetzt bin ich ein Chowew-Zion, ein Liebhaber Zions geworden.“  

Die Zionssehnsucht des jüdischen Volkes wird nicht nur durch die traditionellen Gebete am Schabbat und an Feiertagen in der Synagoge sichtbar, sondern der gesamte Tagesablauf eines Juden vom Aufstehen bis zum Niederlegen ist von Gebeten bestimmt. Die ein immer wiederkehrendes Motiv haben: Die Heimkehr nach Zion. Im Achtzehngebet heißt es: „Erhebe das Panier, unsere Verbannten zu sammeln, und sammle uns insgesamt von den vier Enden der Erde. Gelobt seist du Ewiger, der du die Verstoßenen deines Volkes sammelst…. Unsere Augen mögen schauen, wenn du nach Zion zurückkehrst in Erbarmen. Gelobt seist du Ewiger, der seine Majestät nach Zion zurückbringt.“

Das jüdische Morgengebet erinnert an die Rückkehr des Volkes nach Jerusalem, nach Zion, in das Land der Verheißung, das der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs seinem Volke als ewiges Erbe zugesprochen hat: „Erfülle uns, Ewiger, unser Gott, was geschrieben steht: Zu jener Zeit will ich euch heimbringen, zur Zeit, a ich euch sammle, da will ich euch zum Namen und zum Ruhme machen unter allen Völkern der Erde, indem ich eure Verbannten zurückführe vor euren Augen, spricht der Ewige…. Gedenket ewiglich seines Bundes, des Wortes, das er geboten für tausende von Geschlechtern; das er geschlossen hat mit Abraham, zugeschworen Isaak. Er hat es aufgestellt für Jakob zum Gesetz, für Israel zum ewigen Bund, indem er sprach: Dir will ich das Land Kannan geben als Anteil eures Erbes, als ihr gering waret, wenige und Fremdlinge darin…..Bringe uns in Frieden heim von den vier Enden der Erde und führe uns aufrecht in unser Land.“

Beim Pessachfest schließlich endet das feierliche Sedermahl mit dem berühmten Ausruf: „L’shana haba’a be Yerushalayim“ – „Nächstes Jahr in Jerusalem!“

Es ist sehr interessant, dass im Gegensatz zur Diaspora viele Juden in Israel beten: „Nächstes Jahr im aufgebauten Jerusalem!“

Titelbild einer Sonderausgabe von "Christen an der Seite Israel 2000

Titelbild einer Sonderausgabe von „Christen an der Seite Israel 2000

Für uns christliche Zionsfreunde ist es wichtig, dieses neue aufgebaute Jerusalem zu besuchen und nicht nur ehrfürchtige Kirchen und Klöster. Hätte mir nicht Pastor Faye-Hansen dies neue aufgebaute Jerusalem so ausführlich gezeigt, so wäre mir nur ein ganz kleiner Teil dieser herrlichen Stadt bekannt geworden. Ich hätte auch nicht die Erfüllung jener prophetischen Verhei0ungen vor Augen haben können aus Jeremia 31, 38: „Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr, das die Stadt des Jerrn wieder aufgebaut werde!“

Die Zionssehnucht der Juden drückt sich auch darin aus, dass die Erde Jerusalems für sie von ganz besonderer Art ist. Frommen Juden in der Diaspora legte man oft ein Säckchen mit Jerusalemer Erde in ihren Sarg, damit sie auch im Tode mit der verheißenen Erde Zions verbunden sein konnten.

Was haben wir als Kirche mit dem Zionismus gemein? Gemeinsame Freude und Leiden! Wir freuen uns einmal, dass wir in einer Zeit leben, in der der Aufbruch der Juden heim nach Zion begonnen hat, dass Gott zu seinem Volk spricht: „Wohlan, ich will dich wiederum bauen, dass du sollst gebaut heißen, du Jungfrau Israel“ Jeremia 31,4.

Aber als Freunde Israels leiden wir auch mit diesem Volk, dem so viel Unrecht und Böses zugefügt wurde und wird. Israels Feinde schlafen nicht und sie haben den Antisemitismus nun auch noch den Antizionismus hinzugefügt. Chaim Herzog, der damalige Botschafter seines Landes bei der Vollversammlung der UNO , zerriss mit folgenden Worten die Resolution der UNO, als si 1975 beschloss, den Zionismus als eine „Form der Rassendiskriminierung“ zu verurteilen: „Das ist die Kristallnacht der Vereinten Nationen!“

Uns Christen und Israel-Freunden kann das nicht gleichgültig sein, wenn die Völker Israel diskreditieren. Wir wollen Wächter sein und Mahner für Zion! Jesaja 62,1: Um Zions willen will ich nicht schweigen…“. Wir freuen uns aber mit Israel, dass die unverbrüchliche Zusagen Gottes an sein Volk ewigen Betsand haben. Gottes Liebe gilt dem Volk des Eigentums zu aller Zeit, Jeremia 31,3: „Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dir meine Gnade solange bewahrt.“ So spricht Gott zu seinem Volk, das den Bund gebrochen hat und dafür ins Exil musste, aber nicht für immer. „Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt.“ Luther übersetzt: „Ich habe dich je und je geliebt.“

Gottes Liebe zu Israel ist also ewig. Hier steht für ewig im Hebräischen das Wort „olam“, d.h. „von Urzeit an.“ Seit Urzeit hat Gott Israel tief in sein Herz geschlossen. Immer hat Gott die Liebe zu Israel empfunden, die er im Anfang zu ihm gefasst hatte: In der Verheißung an Abraham, dass seine Nachkommen ein großes Volk werden würden wie in der Offenbarung Gottes am Sinai. Darum hat Gott auch Israel trotz allen Wankens des Volkes und allem Wechsel der Zeit niemals vergessen können: „Ich habe Dir meine Gnade bewahrt.“ Gott hat Israel sein gnädiges Herz durch alle Zeit hindurch bewahrt und nach den Vertriebenen Israels ausgeschaut, um sie wieder heimzubringen nach Zion. Diese ewige Liebe Gottes zu seinem Volk ist Gottes eigenes zionistisches Programm mit Israel.

Uns christlichen Zionisten hat Gott die Botschaft aufgetragen, als treue Wächter diese ewige Liebe Gottes zu seinem Volk zu verkündigen nach Jesaja 62, 6-7 – nach Abraham Heschel: „Auf deine Mauern, o Jerusalem, habe Ich Wächter gesetzt, den ganzen Tag und die ganze Nacht sollen sie nicht schweigen. Ihr, die ihr den Herrn erinnert, ruhet nicht! Und lasst Ihm keine Ruhe bis Er Jerusalem wieder baut und es zu einem Ruhm auf Erden macht.“  __________________________________ENDE

Zum nachfolgenden Link: gerne empfehle ich meine Einträge zum Thema „Christlicher Zionismus“ – die ich vor einiger Zeit hier reingestellt habe – mit einer „Israel-Chronologie vom 1. Jahrhundert bis 2000“:

http://ahuvaisrael.com/2015/08/11/israel-chronologie-vom-1-jahrhundert-bis-2000/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

The Mystery of the Jews – mit deutschen Untertiteln

Anmerkung AhuvaIsrael: Dieses Video erhielt ich am 24. August 2015 von lieben Freunden aus Israel.  Es berührte mich sehr stark und sage dem Team für diese ausgezeichnete Arbeit herzlichen Dank – und empfehle das Anschauen – es lohnt sich sehr!

Alle Ehre und aller Dank dem EWIGEN, dem Heiligen G’TT Israels.

Seine Zusagen an SEIN Bundesvolk erfüllen sich in unseren Tagen. SEIN Volk Israel lebt – gelobt sei G’TT –

Am Israel Chai – Baruch HaShem – AMEN!

2015

Israel-Chronologie vom 1. Jahrhundert bis 2000

Isael Heute - 2000 TitelAnmerkung  AhuvaIsrael: ein weiterer  Beitrag aus der Spezial-Ausgabe „Israel Heute“ – Israel-Juden 2000, die ich heute gefunden habe,  enthält 20 Israel-Chronologie-Tafeln vom 1. Jahrhundert bis zum Jahr 2000 – es ist mir eine große Freude, sie hier einbringen zu können – per Klick vergrößern_______!

1. Jahrhundert Israel-Chronologie  Teil 1

1. Jahrhundert
Israel-Chronologie Teil 1

1. -  5. Jahrhundert Israel-Chronologie  Teil

1. – 5. Jahrhundert
Israel-Chronologie Teil 2

1. - 5. Jahrhundert Israel-Chronologie  Teil 3

1. – 5. Jahrhundert
Israel-Chronologie Teil 3

Das Mittelalter Israel-Chronologie  Teil 4

Das Mittelalter
Israel-Chronologie Teil 4

Das Mittelalter Israel-Chronologie  Teil 5

Das Mittelalter
Israel-Chronologie Teil 5

Das Mittelalter Israel-Chronologie  Teil 6

Das Mittelalter
Israel-Chronologie Teil 6

Das Mittelalter Israel-Chronologie  Teil 7

Das Mittelalter
Israel-Chronologie Teil 7

Das Mittelalter Israel-Chronologie  Teil 8

Das Mittelalter
Israel-Chronologie Teil 8

Die Reformationszeit Israel-Chronologie  Teil 9

Die Reformationszeit
Israel-Chronologie Teil 9

16. - 19. Jahrhundert Israel-Chronologie  Teil 10

16. – 19. Jahrhundert
Israel-Chronologie Teil 10

16.- 19. Jahrhundert Israel-Chronologie  Teil 11

16.- 19. Jahrhundert
Israel-Chronologie Teil 11

Christliche Zionisten Israel-Chronologie  Teil 12

Christliche Zionisten
Israel-Chronologie Teil 12

Christliche Zionisten Israel-Chronologie  Teil 13

Christliche Zionisten
Israel-Chronologie Teil 13

1871 - 1918 Israel-Chronologie  Teil 14

1871 – 1918
Israel-Chronologie Teil 14

1871 - 1933 Israel-Chronologie  Teil 15

1871 – 1933
Israel-Chronologie Teil 15

1933 - 1945 Israel-Chronologie  Teil 16

1933 – 1945
Israel-Chronologie Teil 16

1933 - 1945 Israel-Chronologie  Teil 17

1933 – 1945
Israel-Chronologie Teil 17

Seit 1945 Israel-Chronologie  Teil 18

Seit 1945
Israel-Chronologie Teil 18

Seit 1945 Israel-Chronologie  Teil 19

Seit 1945
Israel-Chronologie Teil 19

Seit 1945 Israel-Chronologie  Teil 20

Seit 1945
Israel-Chronologie Teil 20

Christliche Zionisten

Isael Heute - 2000 TitelAnmerkung AhuvaIsrael: gelegentlich ist „Aufräumen“ angesagt – so auch bei mir in den letzten  Tagen. Bei dieser Aktion habe ich eine 70seitige Sonderausgabe zum Millenium der Zeitschrift „Israel Heute“ der Gruppe  „Israel Heute – Christen an der Seite Israels e.V.“  gefunden, und ein Beitrag  hat mich bereits vor 15 Jahren  zu diesem Thema interessiert – und ich denke, er ist auch heute noch von hoher Aktualität______________________________!

Theo Ellesat - Editorial

Theo Ellesat – Editorial

Christliche Zionisten – von J. van Barneveld

   Christliche Zionisten sind Christen, die ebenso wie die Apostel Jesus Christus, fragen: „Herr, wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel?“ (Apg 1,6)

   Zusammen mit dem jüdischen Volk sehen sie voller Hoffnung und mit sehnsüchtigem Verlangen der Erlösung und dem Erlöser für Israel entgegen. Von Paulus hatten sie gelernt, dass Israel bestimmt nicht verworfen ist weil der Erlöser nicht allein aus Zion gekommen war sondern auch für Zion.

 Psalm 2,6 sagt: „ Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ Gegenüber der Welt (Pilatus) bekannte Jesus öffentlich, dass er der „König der Juden“ ist.

 Er starb als „König der Juden“ , und er wird zurückkehren als Erlöser und König von Israel.

 Zusammen mit Petrus und der ersten Gemeinde erwarten christliche Zionisten „Zeiten der Erquickung“ (Apg 3,19) für das jüdische Volk, wenn der Messias kommt. Wie der Prophet Sacharia bereits voraussagte:

„So spricht der HERR: Ich kehre wieder auf den Zion zurück und will zu Jerusalem wohnen, dass Jerusalem eine Stadt der Treue heißen soll und der Berg des HERRN Zebaoth ein heiliger Berg.“ (Sach 8,3)

   Christlicher Zionismus hat also alte biblische Wurzeln. Christliche Zionisten leben, beten und arbeiten aufgrund prophetischer Erwartung der Wiederherstellung von Israel und der Wiederkunft des Messias zu Seinem Friedensreich. An dieser Wiederherstellung von Israel, die der Endzeit und Wiederkunft des Messias vorausgeht und durch diesen vollbracht werden soll, arbeiten sie von Herzen mit. Hierfür beten christliche Zionisten, und sie sehen mit Freude, wie der HERR in dieser Zeit wirksam ist mit dem „Wiederaufbau von der verfallenen Hütte Davids.“ Obwohl die christlichen Zionisten immer ein kleiner Zweig der Reformation waren, ist doch ein wichtiger geistlicher Einfluss von ihnen ausgegangen.

15 Jahrhunderte in der Verirrung

   Paulus und Barnabas arbeiteten hart an der „Bekehrung der Heiden“. Die war deutlich in der Linie des prophetischen Wortes und somit in Gottes Plan. Sehr schnell waren die Gläubigen aus den Völkern eine Mehrheit innerhalb der jüdischen Gemeinde.

   Nach den beiden großen Unheilskatastrophen, die über das jüdische Volk kamen, wurde das Band zwischen der Kirche und der Synagoge so gut wie endgültig zerbrochen – im Jahr 70, als die Römer Jerusalem und den Tempel verwüsteten, sowie im Jahr 135, als nach dem Aufstand von Bar Kochba Jerusalem erneut verwüstet und das jüdische Volk verbannt wurde. (Anmerkung AhuvaIsrael: das geschah durch den römischen Kaiser Hadrian , der aus Hass gegen die Juden dem gesamten Land in Anlehnung an die schlimmsten Feinde der Juden, die Philister, den Namen „Philistaea – Palästina“ gab; Jerusalem wurde zu „Aelia Capitolina“).

   Verheißungen für Israel wurden auf die Kirche übertragen, und diese Ersatztheologie wurde auf eine fürchterliche Art in der Praxis angewendet: die Kirche diskriminierte, unterdrückte und verfolgte das jüdische Volk. Die „Hölle der Mittelalters“ und die Gemetzel der Kreuzzüge waren die grausame Folgen. In Wort und Tat wurden die Nachkommen Abrahams durch eine abtrünnige Christenheit Jahrhunderte auf die grausamste Art und Weise verflucht.

 Wir wissen jetzt, dass dieser Fluch auf die Kirche zurückgekommen ist und dass er einer der Hauptgründe des kirchlichen Verfalls im Westen ist. Hat die Reformation denn die Kirche zu den biblischen Wurzeln von der „ersten Gemeinde“ zurückgeführt?

 Die verschiedenen Reformatoren, wie Luther, Calvin und Zwingli hatten in jedem Fall einen wichtigen Ausgangspunkt gemeinsam: Sie wollten tatsächlich zurück zu der Bibel. Wollten sie auch zurück zu dem, was die Bibel über den Standort von Israel und Gottes Heilsplan und über die Zukunft von Israel lehrt?

Die Reformation

   Sehr viele biblische Wahrheiten und Prinzipien wurden in der Zeit der Reformation erneut entdeckt. Aber was Israel betrifft, sind Luther und Calvin nicht sehr viel weitergekommen als die römisch-katholische Kirche.

 Das Judentum war für Calvin eine abgeschlossene Sache. Nach seiner Überzeugung war die Kirche das „neue Israel“, das an die Stelle des „natürlichen Israel“ getreten war. Aufgrund dessen, dass die Juden Jesus als den Messias abwiesen, hatten sie ihren Platz in Gottes Heilsplan verloren. So sprach Calvin, und so denken viele evangelische Christen darüber. Die Verheißungen aus Jesaja über die Wiederherstellung und die zukünftige Herrlichkeit Israels übertrug Calvin auf die Kirche und die Ausbreitung der Reformation.

   Eine parallel laufende Erscheinung sehen wir heute auch bei vielen charismatischen und evangelsichen Gläubigen, die mit ihrem ganzen Herzen und aus voller Brust singen:

„Wir werden die Welt füllen mit Gottes Lob“, wobei die Betonung auf dem „wir“ liegt. Von der Erkenntnis über den Platz Israels ist oftmals keine Rede.

Lesen sie hier den gesamten interessanten Beitrag: Christliche Zionisten – von J. van Barneveld