Fragen zu „Palästina“ II

Anmerkung AhuvaIsrael: Fragen, die für immer ohne Antworten bleiben müssen!!!

 

  • Was war die Landesprache Palästinas?
  • Welche war die vorherrschende Religion des Landes Palästina?
  • Wie hieß seine Währung? Nehmen Sie ein beliebiges Datum in der Geschichte und erklären Sie mir den ungefähre Wechselkurs der palästinensischen Währungseinheit gegenüber dem US-Dollar, der Deutschen Mark, dem britischen Pfund, dem japanischen Yen oder dem chinesischen Yuan zu diesem Zeitpunkt.
  • Schließlich: Da es heute keinen solchen Staat gibt, was verursachte seinen Untergang und wann fand dieser statt?
  • Und hier die am wenigsten sarkastische all dieser Fragen: Wenn die Menschen, die fälschlicherweise „Palästinenser“ genannt werden, etwas anderes als normale Araber sind, die aus dem gesamten arabischen Raum gesammelt – oder hinaus geworfen – wurden, wenn sie wirklich eine eigene ethnische Identität haben, die ihnen das Recht auf Selbstbestimmung verschafft, warum versuchten sie nie unabhängig zu werden, bevor die Araber ihre vernichtende Niederlage im Sechs-Tage-Krieg von 1967 erlitten?

 

abseits vom mainstream - heplev

Tzemach News Service – aus dem Newsletter vom 23. November 2002:

Nur für den Fall, dass Sie Menschen kennen, die die Lügen bezüglich eines palästinensischen Staates glauben, dann könnten Sie ihnen die folgenden Fragen stellen wollen: (Das Folgende wurde von Yashiko Sagamori am 18. November 2002 in der jüngsten Ausgabe der „Jerusalem Insights“ geschrieben – http://www.shorashim.net)

Wenn Sie so sicher sind, dass „Palästina“, das Land, „in der aufgezeichneten Geschichte zu finden ist, dann erwarte ich, dass Sie in der Lage sind die folgenden grundlegenden Fragen über dieses Land Palästina zu beantworten:

  1. Wann wurde er gegründet und von wem?
  2. Wie sahen seine Grenzen aus?
  3. Wie hieß seine Hauptstadt?
  4. Was waren seine größeren Städte?
  5. Was war die Grundlage seiner Wirtschaft?
  6. Welche Regierungsform hatte es?
  7. Können Sie wenigstens einen palästinensischen Führer vor Yassir Arafat nennen?
  8. Wurde Palästina jemals durch ein anderes Land anerkannt, dessen Existenz damals oder heute keinen Raum für…

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Analyse: Miese Woche für Israel

Anmerkung AhuvaIsrael: zu all dem fällt mir im Moment in der Tat nichts Passendes ein, um nicht ausfallend zu werden 😦

Brexit bewies den Europäern, dass nicht einmal der Bestand der EU gottgegeben und garantiert ist. Gleichzeitig glauben die EU und andere Mitglieder des Nahostquartetts, dass es für den Nahostkonflikt nur eine einzige alternativlose Lösung gebe. Derweil erleben die Menschen vor Ort Terroranschläge, die an die schlimmsten Verbrechen aus der Vergangenheit des heute angeblich so aufgeklärten Europas erinnern.

Quelle: Analyse: Miese Woche für Israel

Was von einem unabhängigen palästinensischen Staat zu erwarten ist

Was von einem unabhängigen palästinensischen Staat zu erwarten ist

Anmerkung AhuvaIsrael: ein Staat „Palästina“ unter den heutigen Bedingungen wäre geradezu die Wiederholung der Ausrufung des Namens „Palästina“ über das werdenden Mandatsgebiet der Region unter dem Judenhasser Kaiser Hadrian im Jahr 165 u.Z. – eine Katastrophe für das jüdische Volk heute, wie damals_____ENDE!

Palästinensische Führer haben immer wieder gezeigt, dass ihre oberste Priorität nicht der Frieden ist oder die Zwei-Staaten-Lösung oder ein Palästinenserstaat, sondern die Unterdrückung. Wird ein Palästinenserstaat geschaffen, ohne dass es zu einer

Quelle: Was von einem unabhängigen palästinensischen Staat zu erwarten ist

EUROPA UNTERGRÄBT DIE EINZIGE DEMOKRATIE IM NAHEN OSTEN

Anmerkung AhuvaIsrael: es ist immer wieder interessant und wütend machend gleichermaßen wie die EU und ihre Staaten in Nahost-Konflikt „mitmischen“ _________________ENDELogo Carmel Chronik

Quelle: KARMEl – Nachrichten aus Israel“ – Juni 2016

Von Dr. Michal Rachel Suissa

Das apokalyptische Drama, das sich jetzt im Nahen Osten abspielt, ist ein wachsendes Problem für die politischen Leite des Westens, die nicht viel davon verstehen, wie die arabischen Stammes- und Clangemeinschaften funktionieren. Sie kommen manchmal mit unglaublichen Aussagen, um die Aufmerksamkeit ihrer Völker von dem, was wirklich geschieht, abzulenken, und unsere Massenmedien unterstützen sie noch dabei – auch in Norwegen, wo der politische Unverstand mindestens genauso groß ist wie in der EU.

Neulich erlebten wir, dass die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation, UNESCO, auf eine arabische Initiative hin und mit enthusiastischer Unterstützung von u.a. Frankreich und Schweden, einen Resolutionstext annahm, der die historische Verbindung des jüdischen Volkes mit dem Lande Israel leugnet. Sowohl die schwedische als auch die französische Regierung waren sich völlig darüber im Klaren, dass diese ganze antisemitische Aktion eine historische Fälschung war, aber sie sahen es gleichwohl ihrem Interesse an die arabischen Lügen zu unterstützen, die ständig in den Organen der UNO verbreitet werden. Aber was ist es, das europäische politische Leiter zu solch einem Kniefall treibt? Was läuft hier schief?

Es ist kein Zufall in diesem Geschehen, denn unter den europäischen Ländern sind es gerade Frankreich und Schweden, die den stärksten Druck von der wachsenden Einwanderung arabischer Jugendlicher fühlen. Die unkontrollierte Einwanderung, die auch arabische Terroristen nach Europa bringt, gibt ihr spezielles Gepräge unf steuert die vielen Parallelgemeinschaften in diesen Ländern, wo die Dschihadisten sich mit den Geldern mit der europäischen Wohlfahrtskassen frei entfalten können. Die Entwlcklung geht rasch voran und ist bereits ein Problem geworden, das man im Rahmen eines nach Einheit strebenden, liberalen und demokratischen Nationalstaates als unlösbar ansehen muss – für den diese Länder bis vor kurzem strahlende Beispiele waren.

Die „Kanarienvögel“ der Gesellschaft – die jüdische Minderheit , ist dabei, aufgrund des zunehmenden islamischen Terrors auszuwandern. Das hängt auch mit der Nachgiebigkeit der westlichen Leiter dem islamischen Druck zusammen, die oft in auffälligen, irrationalen Angriffen auf den jüdischen Staat Israel zum Ausdruck kommt. Israel hat heutzutage die Rolle des wandernden Juden“ als Sündenbock in der europäischen Geschichte übernommen, – und gerade in Schweden und Frankreich sehen wir die offenbare Bestätigung dafür, dass anti-israelische Stimmungen als Treibkraft in der europäischen Politik voll ausgenutzt werden.

Während Syrien, ein völlig missglückter Staat, der durch eine lnitiative Frankreichs ins Leben gerufen wurde (das sich der historischen Verantwortung nicht so leicht entziehen kann) in unserer Zeit zu Schutt und Asche bombardiert wird, s0 dass sich Millionen von Einwohnern auf einer Völkerwanderung nach Europa befinden, kommt der französische Präsident Hollande mit einem Vorschlag für eine Großmachts-Konferenz in Paris, um den arabisch-israelischen Konflikt zu lösen.

Wir haben aber keinen Grund zu glauben, dass Frankreich besser imstand wäre, die palästinensischen Probleme zu lösen als die syrischen. Die europäische Einmischung in die Probleme des Nahen Ostens hat während des letzten Jahrhunderts für eine humanitäre und politische Katastrophe gesorgt, wie man sie sonst kaum in der Geschichte findet. Sollen die Araber und Juden Frieden schließen, müsse, sie es selbst am Verhandlungstisch tun. <>

Gute Nachrichten aus Israel — Woche bis 12.06.2016

Anmerkung AhuvaIsrael: VIel Vergnügen beim Reinschauen 🙂

abseits vom mainstream - heplev

Herzlich willkommen zu den guten Nachrichten aus Israel, Woche vom 6. bis 12. Juni 2016

Top-Nachrichten sind in roter Schrift dargestellt

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Einstein macht Wissenschaft zugänglich
Die Hebräische Universität Jerusalem und das Smithsonian-Institut feiern den 100. Jahrestag von Albert Einsteins Relativitätstheorie mit dem „Einstein Project“ — einer Initiative, die Wissenschaft für junge Menschen zugänglich machen soll. Einstein war einer der Gründer der Hebräischen Universität.
http://www.timesofisrael.com/hebrew-u-smithsonian-launch-einstein-project-to-make-science-accessible/

Quanten-Wissenschaftszentrum
Das Technion hat sein Zentrum für Quantenwissenschaft, Materie und Ingenieurswesen eröffnet. Es konzentriert sich auf die Verschmelzung fundamentaler Konzepte der Quantenwissenschaft mit Konstruktionsprinzipien, um den Weg für neue Gerätschaften und Kommunikations-, Computer-, Sensor- und Signalverarbeitungssysteme zu ebnen.
http://www.technion.ac.il/en/2016/05/19150/

Neues Planetarium in Netanya
Die israelische Stadt Netanya hat ein Wissenschafts- und Raumfahrtszentrum im Wert von 2,7 Mio. Euro eröffnet. Das 1.000 Quadratmeter große Madarame-Planetarium und Meditationszentrum wurde hauptsächlich von dem japanischen Geschäftsmann und Philanthropen Rikoho Madarame finanziert.
http://www.israelhayom.com/site/newsletter_article.php?id=34181

Verbesserte Bildkamera
Forscher der…

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Wer sind hier die Hardliner?

Anmerkung AhuvaIsrael: ausgezeichneter Beitrag – siehe Link!

Nach dem terroristischen Attentat in Tel Aviv interessieren sich viele deutsche Medien weniger für die jüdischen Opfer, sondern vor allem für die mögliche – und natürlich in jedem Fall für überzoge…

Quelle: Wer sind hier die Hardliner?

Geständnisse eines früheren palästinensischen Aktivisten in Hebron

Anmerkung AhuvaIsrael: erstmals veröffentlich in englisch auf „israellycool.com“ am 22. 8.2015 – Hier in einer Übersetzung von Freunden in Jerusalem in ihrer kleinen Zeitschrift 2/2016_______________ENDE

11905801_10153013478226109_6576132192905133086_n←Der Schwede Daniel Borg (Bild mit palästinensischen KIndern in Hebron)  war in der schwedischen Politik aktiv, leidenschaftlich pro-palästinensisch und hatte sich in der antiisraelischen Internationalen Solidaritätsbewegung (ISM) angeschlossen.

Mein palästinensisches Training: mit oder ohne Gewalt?

Bevor ich mich der ISM-Gruppe in Hebron anschloss, hatte ich 2 Trainingstage in Ramallah: Wie man die israelische Armee behindert; wie man in ein Wohngebiet geht und die Koordinatoren über die Bewegungen von Patrouillen der eindringenden israelischen Streitkräfte (IDF) alarmiert; wann man dem Militär seine Anwesenheit zeigt, damit sie nicht in Deine Richtung schießen; wie man Steine und Molotow- Cocktails werfende Militante abschirmt. Das war unser Job. Die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO, auch Fatah) benutzt westliche jugendliche, um ihr eigenes Terroristen Programm zu ermöglichen, zu schützen und zu unterstützen. Die Koordinatoren machten uns klar, dass die ISM nur gewaltfreie Mittel des Widerstands nutzt, betonten jedoch, falls die Palästinenser sich entscheiden würden, Gewalt anzuwenden, es unser Job wäre, sie als menschliche Schutzschilde zu unterstützen …

Asymmetrische Kriegführung

In der ersten Stunde des Trainings in Ramallah gibt jeder Aktivist den PLO-Koordinatoren einen verschlossenen Umschlag mit Name, Adresse, Familieninfos, etc. für den Fall seiner Verhaftung oder seines Todes. Man machte uns mehr als deutlich, dass, falls wir von der Armee geschlagen oder getötet würden, dies zu großem Schaden für den Staat Israel führen würde, zu einer großen Medienberichterstattung und natürlich eventuell zum Ende der „Besatzung“. Da ich Vorsitzender der Sozialdemokratischen Jugendorganisation meines Heimatortes war, galt ich als interessant und nützlich. Würde die IDF mich verhaften oder töten, wäre dies mindestens in Schweden Schlagzeilen wert.

Im Nachhinein verstehe ich, dass dies ein perfektes Beispiel für asymmetrische Kriegführung ist: Mit meiner Anwesenheit als EU-Ausländer würde die IDF vielleicht nicht das Maß an Gewalt anwenden, das sie berechtigt ist anzuwenden, um einen Sicherheitseinsatz abzuschließen, und würde daher diejenigen, die ich abschirme, straflos gehen lassen (ein Sieg für die Terroristen). Oder sie würde meine Anwesenheit ignorieren und ihre Mission mit dem möglichen Endresultat abschließen, dass ich zusammen mit dem Terroristen getötet würde. Auch das ist ein Sieg für die Terroristen. Denn so können sie meinen Tod als ein effektives Propaganda-Werkzeug nutzen, um die internationale Meinung zu formen.

Ich fühlte mich nützlich. Ich wollte alles mir Mögliche tun, um den Palästinensern zu helfen. Ich war furchtlos und idealistisch. Dann ging ich nach Hebron. Ich beschloss, nur echte pazifistische Arbeit zu tun, hauptsächlich in der King David Street (Shuhada Street) zu stehen und an den IDF-Posten, die zur jüdischen Siedlung Tel Rumeida führten. Dort wollte ich die israelischen Soldaten überwachen. Eine harte Aufgabe, dachte ich, da mir alle Palästinenser im Vorhinein gesagt hatten, die Soldaten seien gewalttätig, würfen Steine auf die Palästinenser, hülfen Siedlern palästinensische Kinder anzugreifen, und (was mir Angst machte) würden gelegentlich ISM-Aktivisten wie mich verhaften, mit Handschellen fesseln und prügeln …

Wie Sich die IDF-Soldaten verhielten

Mein erster Morgen in Hebron: Ein junger israelischer Soldat stand auf seinem Beobachtungsposten am Eingang des jüdischen Wohngebietes Tel Rumeida, wo auch einige palästinensische Familien leben. Der Soldat rief einem 10-jährigen palästinensischen Jungen zu, er solle sich ihm nähern. Der Junge hatte große Angst und ging stockend und zögerlich voran. Als der junge näher kam, bewegte sich der Soldat auf das Kind zu. jetzt schlug mein Herz schneller, da ich mir sicher war, er würde den jungen schlagen oder verhaften. Daher nahm ich meine Kamera, bereit, um die Brutalität zu filmen. Zu meinem großen Erstaunen schüttelte er stattdessen die Hand des jungen und legte seine andere Hand auf dessen Schulter. Der Soldat sprach ganz zwanglos mit dem Jungen. Sofort lächelte der junge und sie redeten und scherzten minutenlang in der Julihitze. Ich war erleichtert, sehr überrascht und ließ die Kamera sinken. Hier gab es nichts zu filmen.

Ich war erstaunt. Diese Begegnung zwischen dem IDF-Soldaten und dem palästinensischen Kind widersprach allem, was man mir gesagt hatte und was ich für normales IDF-Verhalten hielt. Sicher war das Verhalten dieses Soldaten ein seltener Lichtblick der Menschlichkeit in der insgesamt aggressiven IDF, wie ein Delphin, der in einem Meer voller Haie schwimmt. Doch dem war nicht so. Es war vielmehr die Regel. Ich überwachte dieselbe Gruppe Soldaten vom frühen Morgen an, bis zum späten Abend – ihre grundlegende Art des Umgangs mit den Palästinensern war der von Nicht-Einmischung und Respekt. Kein einziges Mal sah ich irgendetwas, das einer Gewaltanwendung auch nur nahe kam. Ich verbrachte 3 Wochen damit, die Soldaten zu beobachten, mit Kamera um den Hals. Es gab nichts zu filmen, keinerlei Art von Obertretung (außer den palästinensischen Kriegsverbrechen, doch darauf komme ich noch zu sprechen).

Wie ich es mir schönredete

An einen Punkt machte ein Soldat eine Handbewegung und winkte mich zu sich. Er wollte mir einige Fragen stellen. Wie könnte ich für die Fatah arbeiten, mich selbst als Menschenrechtsaktivist bezeichnen, wenn [die Palästinenser] gerade einen homosexuellen Palästinenser getötet hätten, indem sie ihn an ein Auto gebunden und seinen zunehmend geschundenen Körper durch das ganze Stadtzentrum Hebrons geschleift hatten (nur ein paar Meter weg, von wo ich stand)? Ich war ziemlich geschockt. Erteilte mir ein IDF-Soldat Nachhilfe in Sachen Menschenrechte? Ich beschuldigte ihn der Falschdarstellung und Schönfärberei der Geschichte. Ich dachte über seine Worte nach, aber ihr Inhalt störte mich nicht. Die, für dich ich arbeite, sind von der Fatah, Gemäßigte, Friedensaktivisten, sogar einige Juden waren darunter, redete ich mir ein …

Hier hast Du die Hamas

Die folgende Woche verlief ein wenig anders. Ich merkte, dass die IDF-Soldaten nett waren und mich – sowie alle Palästinenser – mit Respekt behandelten. Während der Mittagszeit beschloss ich, zum PLO-Apartment zu gehen. Ich stand da mit meiner Kaffeetasse, und schaute auf Hebrons Stadtzentrum mit direkter~i Blick auf den arabischen Zouk [Markt]. Wie aus dem Nichts, sah ich plötzlich 2 Männer aus einem Auto springen, Waffen herausziehen und wild auf dem Markt herumzuballern. Es fielen etliche hundert Schüsse. Der Zouk wimmelte von Familien. Als die Männer ihren Schuss-Marathon starteten, versuchte jeder wegzurennen. Ich filmte es von Anfang an. Die Schüsse dauerten so lange, dass ich Zeit hatte, auf das Dach zu gelangen und weiter zu filmen. Hier hast Du die Hamas.

Danach rannte ich runter, alarmierte meine Mitaktivisten und die IDF-Soldaten, und rief unsere Koordinatoren an. Die IDF schloss den Checkpoint und verstärkte ihre Präsenz. Das war der erste Hamas-Angriff in der Westbank, ihr Angebot zum dortigen Machtgewinn, in Gaza hatten sie damals Erfolg damit. Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, rief für einige Tage den Notstand aus. Sicher waren nur die kleine Einwohnerschaft von Palästinensern, die Juden und wir ausländische Aktivisten – dank des IDF-Checkpoints und der Sicherheitsmaßnahmen innerhalb des von Israel kontrollierten Gebiets. Ich war in der Tat dankbar, dass die IDF dort einen Checkpoint hatte.

Die Ironie kam mir zu der Zeit nicht in den Sinn: Dass ich nach Hebron gegangen war, um israelische Kriegsverbrechen zu dokumentieren, aber nach Hause kam mit den Beweisen der Humanität der IDF und palästinensischen Kriegsverbrechen.

Was ich nicht über Hebron wusste

Während meiner Zeit in Hebron wusste ich nichts von den unaufhörlichen Terrorangriffen gegen die winzige jüdische Gemeinschaft dort. Ich wusste nicht, dass jüdische Bewohner getötet werden, wo immer sie ungeschützt sind – Kinder, Frauen, ältere Menschen. Ich wusste nicht, dass Israel nur einen winzigen Teil von Hebron kontrolliert. Ich wusste nicht, dass die tatsächliche Apartheid in Hebron sich von den Arabern gegen die Juden richtet. Ich kannte die religiöse und historische Bedeutung von Hebron nicht, als zweite Hauptstadt des jüdischen Volkes.

Zudem wusste ich nicht, dass die, für welche ich arbeitete – die Fatah-geführte ISM – aktiv palästinensische Kinder instruiert, Steine auf Juden zu werfen, so manchmal das Opfer töten. Auch wusste ich nicht, dass, wenn die Fatah uns befiehlt jemanden oder ein Haus vor einem IDF-Einsatz abzuschirmen, es höchstwahrscheinlich ein Terrorist ist, der gerade vorhat, unschuldige Israelis anzugreifen. Das war der Fall bei Rachel Corrie [in Gaza).

Wie konnte ich es auch wissen? Wie konnten meine Mitaktivisten es wissen? Wir sind durchdrungen von der pro-palästinensischen falschen Erzählung, angeheizt durch die CNN, die New York Times, Le Monde, durch alle Mitte-Iinksgerichteten politischen Parteien in Europa, durch all unsere links angehauchten Lehrer und unsere kulturellen Institutionen. (israellycool. com, 22.08.15)