Palästinenser: Warum unsere Führer Heuchler und Lügner sind

gatestone-logoAnmerkung AhuvaIsrael: ein hervorragender Beitrag, mit weiterführenden Links, von einem sehr mutigen Mann, Bassam Tawil. Er lebt als Wissenschaftler im Nahen Osten. Hut ab!

 

von Bassam Tawil 5. Oktober 2015

Englischer Originaltext: Palestinians: Why Our Leaders Are Hypocrites and Liars

Übersetzung: Stefan Frank

Wir verunreinigen unsere Moscheen mit unseren eigenen Händen und Füßen – und beschuldigen dann die Juden, sie würden heilige islamische Stätten entweihen. Wenn irgendjemand heilige islamische Stätten entweiht, dann sind es diejenigen, die Sprengstoff, Steine und Brandbomben in die Al-Aksa-Moschee tragen. Die Juden, die den Tempelberg besuchen, bringen keine Steine, Bomben oder Knüppel mit. Es sind junge muslimische Männer, die unsere heiligen Stätten mit ihren „schmutzigen Füßen“ entweihen.

  • ▪ Diese Führer, Abbas inbegriffen, wollen keineswegs ihre eigenen Kinder und Enkel in den „Volkskampf“ entsenden. Sie tragen voll und ganz die Verantwortung dafür, dass sie die Kinder anderer schicken, Steine und Brandbomben auf Juden zu werfen. Sie sitzen in ihren luxuriösen Büros und Villen in Ramallah und verlangen, dass Israel dafür zur Verantwortung gezogen wird, dass es gegen „unschuldige“ Palästinenser vorgeht. Ihr Hauptziel ist es, Israel bloßzustellen und als einen Staat darzustellen, der mit Härte gegen palästinensische Jugendliche vorgeht.
  • ▪ Diese Jugendlichen gehen nicht auf die Straße, um gegen die „Besatzung“ zu kämpfen. Ihr Hauptziel ist es, Juden zu töten oder schwer zu verletzen. Wenn jemand eine Brandbombe auf ein Haus oder ein Auto wirft, dann ist es seine Absicht, Zivilisten bei lebendigem Leib zu verbrennen.
  • ▪ Es ist, als würden unsere Führer sagen, dass es ein Grundrecht der Palästinenser sei, Steine und Brandbomben auf die Juden in deren Häusern und Autos zu werfen. Unsere Führer glauben, dass Israel kein Recht habe, sich gegen diejenigen zu verteidigen, die danach trachten, Juden zu verbrennen, die Auto fahren oder in ihren Wohnungen schlafen.

Während die Hamas und der Islamische Dschihad weiterhin unsere Teenager im Gazastreifen ausbeuten, indem sie sie dazu ausbilden, sich dem Dschihad gegen die Juden und „Ungläubigen“ anzuschließen, verüben unsere Führer im Westjordanland ein ganz ähnliches Verbrechen gegen palästinensische Jugendliche.

Die von Mahmoud Abbas – der sich fälschlicherweise als Präsident des Staates Palästina bezeichnet – geführte Palästinensische Autonomiebehörde (PA) ermuntert unsere Teenager, sich am sogenannten „Volkswiderstand“ gegen Israel zu beteiligen.

Doch diese Führer, Abbas inbegriffen, wollen keineswegs ihre eigenen Kinder und Enkel in den „Volkskampf“ schicken. Wie immer wollen unsere Führer, dass anderer Leute Kinder auf die Straße gehen und Steine und Brandbomben auf Juden werfen.

Der „Volkskampf“, den die PA-Führung dieser Tage anführt, ist alles andere als friedlich. Mehrmals endete er bereits tödlich. Erst kürzlich wurde Alexander Levlovich getötet, nachdem er in Jerusalem die Kontrolle über sein Auto verloren hatte. Die Ermittlungen ergaben, dass mindestens vier arabische Jugendliche sein Auto mit Steinen bombardiert hatten, was dazu führte, dass Levlovich gegen einen Baum fuhr.

In den letzten Monaten wurden Hunderte von Palästinensern aus Jerusalem festgenommen, weil sie Steine und Brandbomben auf israelische Autos geworfen hatten. Als Grund, warum sie sich entschlossen, sich an dem „Volkswiderstand“ gegen Israel zu beteiligen, gaben diese Teenager verschiedene Erklärungen an. Die meisten sagten, sie wollten dagegen protestieren, dass Juden den Tempelberg besuchen – etwas, das unsere Führer als „Verunreinigung“ heiliger islamischer Stätten bezeichnen. Mahmoud Abbas, der alles andere als ein frommer Muslim ist, beschuldigte kürzlich die Juden, die Al-Aksa-Moschee mit ihren schmutzigen Füßen zu entweihen.

Abbas und andere hochrangige Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde stoßen zudem täglich Drohungen gegen Israel aus, als Reaktion darauf, dass Juden ganz und gar friedlich den Tempelberg besuchen. Einer von ihnen, Mahmoud Habbash, ging sogar so weit zu verkünden, die Besuche von Juden auf dem Tempelberg würden einen dritten Weltkrieg anzetteln.

Es ist diese Art von Hetze, die unsere Jugendlichen dazu bringt, Steine und Brandbomben auf Juden zu werfen. Diese Jugendlichen gehen nicht auf die Straße, um gegen die „Besatzung“ zu kämpfen. Ihr Hauptziel ist es, Juden zu töten oder schwer zu verletzen. Wie anders lässt sich erklären, dass palästinensische Teenager auf jüdische Wohnungen in der Altstadt Dutzende von Brandbomben geworfen haben? Wenn jemand eine Brandbombe auf ein Haus oder ein Auto wirft, dann ist es seine Absicht, Zivilisten bei lebendigem Leib zu verbrennen.

Unsere Führer, die voll und ganz die Verantwortung dafür tragen,Teenager loszuschicken, Steine und Brandbomben auf Juden zu werfen, sitzen in ihren luxuriösen Büros und Villen in Ramallah und reiben sich zufrieden die Hände. Abbas und viele der palästinensischen Führer im Westjordanland möchten es gar zu gerne sehen, dass unsere Jugendlichen in den Straßen Jerusalems und auf dem Gelände der Al-Aksa-Moschee randalieren, damit sie Israel dafür verantwortlich machen können, dass es gegen „unschuldige“ Palästinenser vorgeht. Ihr Hauptziel ist es, Israel bloßzustellen und als einen Staat darzustellen, der mit Härte gegen palästinensische Jugendliche vorgeht, deren einziges Vergehen darin bestehe, am „Volkswiderstand“ teilzunehmen.

Nachdem sie erst unsere Jugendlichen zu Gewalt gegen Juden aufgehetzt haben, beeilen sich unsere heuchlerischen Führer, die jüngsten israelischen Maßnahmen gegen Steinewerfer zu verdammen. Es ist, als würden sie sagen, dass es ein Grundrecht der Palästinenser sei, Steine und Brandbomben auf Juden in deren Häusern und Autos zu werfen.

Einer der lautesten Heuchler ist Saeb Erekat, der langjährige palästinensische Verhandlungsführer, der jüngst zum Generalsekretär der PLO ernannt wurde. Erekat, der niemals seine Söhne und Töchter ausgeschickt hat, Steine und Brandbomben auf Juden zu werfen, wurde diese Woche mit Aussagen zitiert, in denen er Israels gerade beschlossenen neuen Maßnahmen gegen palästinensische Steinewerfer verurteilte. Er nannte sie „unmenschlich“ und Teil einer israelischen „Hetze“ gegen Palästinenser.

Weder Erekat noch sein Chef, Mahmoud Abbas, haben die von Palästinensern gegen Juden verübte Gewalt verurteilt. Sie verurteilen immer nur dann, wenn Israel Teenager festnimmt, die Steine oder Brandbomben geworfen haben. Unsere Führer glauben, dass Israel kein Recht habe, sich gegen diejenigen zu verteidigen, die danach trachten, Juden zu verbrennen, während diese Auto fahren oder in ihren Wohnungen schlafen.

Wenn irgendjemand heilige islamische Stätten entweiht, dann sind es diejenigen, die Sprengstoff, Steine und Brandbomben in die Al-Aksa-Moschee tragen. In den letzten Monaten haben mehrere Dutzend palästinensische Jugendliche die Moschee als Basis für Angriffe auf jüdische Besucher und Polizisten auf dem Tempelberg benutzt. Die Juden, die den Tempelberg besuchen, bringen keine Steine, Bomben oder Knüppel mit. Es sind junge muslimische Männer, die unsere heiligen Stätten mit ihren „schmutzigen Füßen“ entweihen.

Solche Vorfälle zeigen, dass Muslime keinen Respekt gegenüber ihren religiösen Stätten empfinden. Die Bilder maskierter Jugendlicher im Innern der Al-Aksa-Moschee, die Steine für Angriffe auf Juden sammeln, enthüllen auch die wirklichen Absichten der Randalierer und ihrer Hintermänner: jüdische Besucher und Polizisten zu verletzen, die keinerlei Absicht haben, die Moschee zu betreten.

1277

Maskierte palästinensisch-arabische junge Männer in der Al-Aksa-Moschee (einige von ihnen haben Schuhe an) häufen Steine an, um sie auf Juden zu werfen, die den Tempelberg besuchen, 27. September 2015.

Wir verunreinigen unsere Moscheen mit unseren eigenen Händen und Füßen – und beschuldigen dann die Juden, sie würden heilige islamische Stätten entweihen. Wir lügen nicht nur, sondern legen auch das höchste Maß an Heuchelei und Dreistigkeit an den Tag. Wir sind diejenigen, die die Gewalt auf dem Tempelberg und anderswo planen und anzetteln, um uns dann bei der Welt darüber zu beschweren, dass Israel unsere Jugendlichen „grundlos“ verhafte.

Es ist völlig offensichtlich, dass unsere Führer uns einmal mehr einer Katastrophe entgegenführen. Sie wollen, dass unsere Kinder verletzt oder getötet werden, damit sie dann zu den Vereinten Nationen rennen können und sich darüber beschweren, dass Israel gegen die Palästinenser „unverhältnismäßige Gewalt“ anwende. Was unsere Führer der Welt natürlich nicht sagen, ist, dass sie diejenigen sind, die diese jungen Männer dazu anstacheln, auf die Straße zu gehen und den ersten Juden anzugreifen, der ihnen über den Weg läuft. Ebenso wenig sagen sie der Welt, dass es Muslime und nicht Juden sind, die die heiligen islamischen Stätten mit ihren Akten der Gewalt

Quelle: Palästinenser: Warum unsere Führer Heuchler und Lügner sind

 

Tempelberg ohne Juden: »Drittheiligst« ist Trumpf

Tempelberg ohne Juden: »Drittheiligst« ist Trumpf

Anmerkung AhuvaIsrael: dieser Beitrag von Stefan Frank zum Thema „Tempelberg“ in Jerusalem ist so gut, dass ich nicht umhin gekommen bin ihn zu rebloggen!
Vielen Dank – Stefanan Frank!

Anti-Israel-Hetze: Wer andern eine Grube gräbt …

gatestone-logoAnmerkung AhuvaIsrael: diesen Beitrag aus der Feder von Khaleb Abu Toameh, hatte ich bereits am 25. Mai vom GATESTONE-INSTITUTE erhalten und wollte ihn aus dem Englischen übersetzen. Leider kam ich nicht dazu – nun kann er hier in der Deutschen Übersetzung von Stefan Frank nachgelesen werden – er erreichte mich vor wenigen Minuten! Zum gesamten Beitrag – siehe Link unten – er enthält eine Reihe weiterer Links (rote Markierungen) _________ENDE!

  • Jordanien hat einen Friedensvertrag mit Israel, die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) eine Sicherheitskooperation mit der israelischen Armee. Vielen ihrer Bürger reicht das bereits aus, um sich gegen sie zu wenden und sie der „Kollaboration“ mit dem „zionistischen Feind“ zu bezichtigen.
  • Werden die PA und Jordanien anfangen, ihr Volk zu Toleranz und Frieden mit Israel zu erziehen? Traurigerweise wird das wohl kaum geschehen, zumindest nicht in naher Zukunft. Die Anti-Israel-Rhetorik hat es unmöglich gemacht, auch nur über die Möglichkeit eines Friedensvertrages mit Israel zu sprechen.

Schon seit einigen Monaten verurteilen die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) und Jordanien Besuche jüdischer Gruppen oder einzelner jüdischer Besucher auf dem Tempelberg in Jerusalem in scharfer Form.

Sie beschuldigen die jüdischen Besucher der Entweihung des Haram al-Sharif [Edles Heiligtum] – so der Name, den Muslime benutzen, wenn sie vom Tempelberg reden.

Die Besuche, die in Absprache mit der Jerusalemer Polizei stattfinden, werden von der PA und Jordanien als Versuche bezeichnet, die Al-Aqsa-Moschee zu „stürmen“.

Solche Anschuldigungen haben zu einer Kampagne von Muslimen geführt, die darauf zielt, Juden Besuche des heiligen Ortes gänzlich zu untersagen. Fast täglich lauern muslimische Störer jüdischen Besuchern auf, beschimpfen sie und schreien ihnen „Allahu Akbar“ („Allah ist größer“) ins Gesicht.

Schon einige Male kam es vor, dass Palästinenser jüdische Besucher – sogar Kinder – mit Schuhen beworfen haben.

Gesamter Beitrag: Anti-Israel-Hetze: Wer andern eine Grube gräbt ….

O, Jerusalem

On the Way to the Kotel - Shavuot 2005Anmerkung AhuvaIsrael: Ich bin danbar dafür, dass ich diesen Beitrag von Stewart Weiss in der deutschen Übersetzung aus der „KarmelChronik“ übernehmen konnte. Mir bleibt zu diesem exzellenten Beitrag nur ein Wort aus Sacharia 12,  2 Siehe, ich will Jerusalem zum Taumelbecher zurichten für alle …Völker ringsumher, und auch Juda wird’s gelten, wenn Jerusalem belagert wird. 3 Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; denn es werden sich alle Völker auf Erden gegen Jerusalem versammeln.

Die Erfüllung dieses prophetischen Wortes hat sich zu Keiner Zeit als vor dieser. in der wir sind, abgespielt. Sie spielt sich jetzt vor unser aller Augen ab –  gleich, ob eine vom GOTT der Heiligen Schrift abgefallene Welt es sehen will oder nicht! Darum: der GOTT Israels ist nicht der Gott – Allah – des Islam! – Fotos: AhuvaIsrael

Den Link zum Englischen Original habe ich gefunden: O, Jerusalem

Von Stewart Weiss

Aus „Karmels Chronik“ – 12/2014

In diesen Tagen werden zwei entscheidende Kämpfe in unserer heiligen Hauptstadt ausgetragen.

Der erste ist, natürlich, der fortlaufende Straßenkrieg zwischen den israelischen Sicherheitskräften und Hunderten von. verhüllten Rowdys, die tagtäglich von palästinensischen Politikern und Geistlichen aufgehetzt und angestiftet werden, alle denkbaren Mittel einzusetzen, um für chaotische Zustände zu sorgen. Das ist keine neue Erscheinung, sondern nur das neueste Kapitel in einem100 Jahre langen arabisch-israelischen Krieg gegen jegliche jüdische Anwesenheit im Nahen Osten. Die gegenwärtige Folge spielt sich nun einmal gerade in Jerusalem ab.

Vergesst es, dass der Koran nicht ein einziges Mal Jerusalem erwähnt (im Gegensatz zu hunderten von Malen im Tanach (Altes Testament)). Vergesst auch, dass nicht ein einziger arabischer Leiter – nicht einmal die saudischen „Wächter“ der islamischen heiligen Stätten – sich die Mühe machte, Jerusalem während der 19-jährigen jordanischen Okkupation der Stadt zu besuchen. Erst jetzt, nachdem die Juden nach Jerusalem zurückgekehrt sind, das sie wiedervereinigt und verjüngt haben, schreien die Moslems plötzlich, wie wichtig die Stadt für das islamische Leben ist, und klagen über ihre „Schändung“ durch die „unreinen“ Juden.

Aber dies ist nur einer der Kriege, die ausgefochten werden. Der andere, der vielleicht noch tragischer ist, ist der interne jüdische Konflikt über das Recht der Juden, auf den Tempelberg (Har Habayit) hinaufzugehen. Die (orthodoxe) Haredi-Welt schlägt eine harte Linie ein, eine starre Haltung gegen Juden, die den Tempelplatz betreten, weil sie an der langjährigen Meinung festhält, dass die ewige Heiligkeit des Tempelplatzes verletzt wird, wenn Juden dort umhergehen (sie könnten ja auf die Stätte des Allerheiligsten treten). Das Oberrabbinat gibt deshalb immer wieder Erklärungen heraus, die es als „große Sünde“ bezeichnen, den Platz zu betreten. 

Auf der anderen Seite der Debatte stehen zahlreiche führende Rabbiner aus dem national-religiösen Lager, die unerschütterlich daran festhalten, dass das Betreten des Tempelplatzes nicht nur erlaubt ist, sondern sogar eine religiöse Verpflichtung, die nach speziellen religiösen Richtlinien ausgeführt werden sollte.

Ihr geistlicher Ratgeber in diesem Glauben war der inzwischen verstorbene Rabbiner Shlomo Goren, der der erste Oberrabbiner der israelischen Streitkräfte (IDF) war – von 1948 bis 1968 – und von 1973 bis 1983 als der aschkenasischer Oberrabbiner diente. Rabbi Goren war einer der ersten, der die Westmauer (Klagemauer) nach ihrer Befreiung im 6-Tage-Krieg von 1967 erreichte; und er erreichte fast Unsterblichkeit, als er ins Shofarhorn blies und proklamierte: „Der Tempelberg ist in unserer Hand!“

Rabbi Goren, der ein einzigartiger, talmudischer Gelehrter war, beharrte standhaft darauf, dass wir zwar nicht sicher wissen, wo der genaue Platz des Allerheiligsten war (der natürlich nicht von gewöhnlichen Juden betreten werden durfte). dass wir aber eindeutig die Plätze kennen. wo er nicht war – und jene Plätze müssten von gläubigen Juden besucht werden. Er nannte auch Maimonides und Nachmanides als große Thora-Gelehrte, die dort vor langer Zeit gebetet hatten. Zu diesem Zweck organisierte er am 15. 8. 1967 sogar eine Gebetsversammlung auf dem Tempelplatz (nur wenige Monate nach dein 6-Tage-Krieg) und fertigte eine genaue Skizze an, die zeigte, welche Plätze ein Jude betreten durfte und welche nicht. Er forderte zudem, eine Synagoge auf dem Tempelplatz zu bauen – ein Ruf. der auch heute wieder häufiger zu hören ist.

Gewisse hervorstechende Punkte in dieser Debatte scheinen mir besonders zu sein:

– Die Behauptung, dass eine jüdische Anwesenheit auf dem TempeIplatz islamische Sensibilitäten „entzündet“ und Unheil einlädt, ist nicht aufrichtig. Während dieser Platz heute für sie tatsächlich im Brennpunkt stehen mag, so war es letzte Woche die Straßenbahn, und morgen kann es das Malha-Einkaufszentrum sein. Was sollen wir tun, wenn sie plötzlich an der Westmauer einen Massenaufruhr veranstalten oder bei den Patriarchengräbern (in Hebroii) – zwei andere Stätten, von denen sie behaupten, dass sie ausschließlich islamische Heiligtümer seien? Sollen wir auch dort jüdische Anbetung verbieten?

– Die gegenwärtige Situation, bei der die israelische Regierung den islamischen Wakf (religiöser Rat) als „Herrn“ des Berges ermächtigt hat hat und wobei ein Jude, der ihn betritt, aufgrund einer Liste kontrolliert und identifiziert wird, ob er nicht vielleicht ein „Provokateur“ ist, und darin von einem jüdischen Polizisten grob verwarnt wird, nicht zu beten und nicht einmal seine Lippen zu bewegen, solange er sich auf dein Tempelberg aufhält, ist völlig, irrsinnig. Sie degradiert und entwürdigt die jüdischen Bürger nicht nur – und stärkt die islamische Position, dass sie, dass sie nicht die geistigen Erben dieses Landes sind -, sondern straft auch die Behauptung Lügen, dass wir das Recht aller Religlonen respektieren, an ihren heiligen Stätten beten zu dürfen.“

– Die Aufforderung von Mitgliedern unseres Rabbinats, uns vom Tempelplatz fernzuhalten, untergräbt unseren Anspruch auf das Land und unsere Legitimität als Staat. Sie ermutigt aber die extremen Elemente der islamischen Bevölkerung. Deren mörderische Aktivitäten seit Generationen durch ständig wiederholte Schlagworte – wie „Die Juden haben unser Land gestohlen“ – genährt werden.

Israels -Mandats-PeriodenDie Juden haben sich seit dem ersten Moment an Jerusalem geklammert, als Abraham seinen Sohn Isaak zur Opferung auf den Berg Moriah führte, – ein Akt der Hingabe, der der Stätte ewige Heiligkeit verlieh und als Grundlage für den Bau der beiden heiligen Tempel diente. Wir haben unzählige fremde Länder und Eroberer gesehen, die Jerusalem einnahmen, von den Babyloniern, zu den Griechen, Römern, Mosiems, Kreuzfahrern, Mamelucken, Türken und Engländern. Doch zu allen Zeiten und wo immer wir auf diesem Planeten lebten, verloren wir niemals die Verbindung zur Heiligen Stadt, physisch oder geistig. Wir wendeten uns in Richtung Jerusalem, wenn wir dreimal täglich darum beteten, dorthin zurückzukehren; bei jeder Hochzeit, jeder Beschneidung, jedem Pessach-Seder und beim letzten Gebet am Großen Versöhnungstag (Yom Kippur) erinnerten wir uns an Jerusalem.

Yerushalayim The Center of the WorldUnd wir werden ganz gewiss auch jetzt nicht straucheln, nachdem wir zurückgekehrt sind und unsere einzigartige Hauptstadt wieder aufgebaut haben – den Edelstein des Nahen Ostens. das Auge des Universums, den Scheideweg der Geschichte, den Ort, wo Mensch und Gott sich treffen. Anders als in den letzten 2.000 Jahren stehen wir nicht mehr mit dem Rücken zur Wand. Jetzt schauen wir mit hoch erhobenem Haupt auf die (West-)Mauer <>

Rabbi Yehuda Glick und Israel – im Anhang ein kleiner Film!

heplev-schaschlikAnmerkung von AhuvaIsrael: Von „heplev“ übernommen am 01. November 2014 – mit Link zum englischen Oririnal und einem kleinen Film  „Rabbi Yehuad Glick auf dem Temperlberg am 14. Juli 2914. Das Eine wie das Andere sind hochinterssante Beiträge zur Person „Rabbi Yehuda Glick“! Mit Simon FIschler hoffe ich auf und bete für gute Genesung für Rabbi Yahuda Glick und gebe ein weiteres Mal zur gesamten Thematik meine unverrückbare Stellungnahme ab! ________________________ENDE!

Rabbi Yehuda Glick und Israel

von Simon Fischler – Freitag 31. Oktober 2014

Wir müssen uns an Rabbi Yehuda Glick erinnern und wir Israelis müssen uns an den Tag erinnern, als ein Nazi-Araber versuchte ihn zu ermorden.

Ich bete, dass er die Prüfung überlebt, der er sich gegenüber sieht, nachdem dieser arabischer Faschist ihn niederschoss.

Ich habe den Mann nie getroffen, obwohl ich bete, dass der Tag kommt, an dem ich ihm von Angesicht zu Angesicht gegenüber sitze und einige von seinen Gedanken zu Israel höre.

Ich bin ein säkularer Jude, aber für mich ist Rabbi Yehuda Glick ein Held. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Rabbi Yehuda Glick repräsentiert, was an Israel großartig ist.

 

Warum?

Weil er für das kämpft, von dem er weiß, dass es moralisch richtig ist, obwohl er weiß, dass die Konsequenzen lebensbedrohlich sein können.

Angesichts der ständigen Belästigungen, physischen Gewalt und Drohungen gegen sein Leben durch Araber, die versuchen ihren kolonialen Griff auf der dem jüdischen Volk heiligsten Stätte zu behalten, kämpft er weiter für seine Mission und machte nie einen Rückzieher.

Rabbi Yehuda Glick steckte den Mut in den Namen Israel.

In der heutigen Jerusalem Post wird er als rechtsgerichteter Aktivist beschrieben. Was an ihm ist so rechtsgerichtet? Dass er für jüdische nationale Rechte in der jüdischen Heimat eintritt?

Zahlreiche Personen beschrieben Glick als eine Person, die nie im Leben auf Gewalt zurückgriff. Nicht, als Araber ihn anspuckten (interessant, dass die New York Times diese Momente nie einzufangen schien), nicht als Araber ihn verfluchten, als er versuchte Gruppenführungen auf dem Tempelberg zu geben (die Times, CNN, BBC und Israels Kanal2 scheinen auch nie dort zu sein, wenn das passiert) und nicht, als Araber ihn physisch angriffen – was regelmäßig geschieht (ebenfalls von all diesen großartigen Bastionen der Medienwelt verpasst).

In Wirklichkeit ist also Rabbi Yehudah Glick eher Gandhi als ein rechtsgerichteter Aktivist.

Wie Israel strebt Glick nach den Rechte des jüdischen Volks angesichts immer feindseligerer Gegner, die alle möglichen Mittel einsetzen werden, um den Kindern Israels ihre Rechte und ihre Selbstbestimmung zu verweigern.

Heute ist Rabbi Yehuda Glick wir alle, denen wirklich Fürsorge um und die Liebe für das Konzept Israels am Herzen liegen.

Heute müssen wir alle für Rabbi Yehuda Glicks rasche Genesung beten.

Link zum englischen Original von Simon Fischler: RABBI YEHUDAH GLICK AND ISRAEL

Link zum YouTube -Film: Rabbi Yehuda Glick, Friedensstifter auf dem Tempelberg

Übersetzung zum Film aus dem Hebräischen AhuvaIsrael:  14. 7. 2014 – Rabbi Jehuda Glick und eine Gruppe von Muslimen beten auf dem Tempelberg zusammen zu einem Gott, in Harmonie und gegenseitigem Respekt. Nicht zufällig ist der Tempelberg als „House of All Nations“ genannt.

 

 

ISIS-Flaggen wehten über der Beisetzung des arabischen Teenagers

ISIS-Flaggenwehen bei der Beisetzung  des ermordeten arabischwen Teenager  Mohammad Abu Khdair - Photo: Screenshot

ISIS-Flaggenwehen bei der Beisetzung des ermordeten arabischwen Teenager Mohammad Abu Khdair – Photo: Screenshot

 

Logo The algemeiner

Anmerkung AhuvaIsrael: Frei nach Heinrich Heine:

Denk ich an ISRAEL in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
Und meine heißen Tränen fließen.

 Ganz klar, meine heißen Tränen fließen natürlich auch, wenn ich an ISRAEL am Tage denke!

Wie gut ist es dabei zu wissen, dass ER, der ELS“HA“D“E“I„““ = „shin“ für SHOMER/HÜTER„dalet“ für DALETOT/TORE und „jud“ für YISRAEL – dass der G’TT Israels der „Hüter der Tore Israel“ war, ist und bleib! „Wundersam ist G’TT in SEINEM Heiligtum: ER ist Israels G’TT. ER wird dem Volke macht und Kraft geben. Gelobt sei G’TT!“ – Psalm 68, 36____________________________________________________________

ISIS-Stil Flaggen wehten über der Beisetzung des arabischen Teenagers, Zeichen der blutrünstigen Terror Einheit nehmen in palästinensischen Gebieten zu. (←Link zum Origuínal!)

vom The Algemeiner Mitarbeiterstab 

4. Juli 2014 18.24UhrÜbersetzung aus dem Englischen: AhuvaIsrael

Wachsende Zeichen der Gegenwart der blutrünstigen Terrorgruppe ‚Islamischer Staat’ im Irak und Syrien (ISIS) entstanden laut mehreren Berichten in den letzten Tagen in der Westbank, im Gazastreifen und auch auf dem Tempelberg.

Am Freitag, als Scharen durch die Straßen von Jerusalems Nachbarschaft Shuafat zur Beerdigung des ermordeten arabischen Teenager Mohammad Abu Khdair marschierten, wurden schwarze Fahnen im ISIS-Stil in der Höhe geschwenkt, berichtet der Jerusalem Post Redakteur Seth Frantzman auf Twitter mit einem begleitenden Bild von der Szene.

Die blutrünstige Terrorgruppe hat in den letzten Monaten durch die Erfassung von großen Landstrichen des westlichen Irak nach drei Jahren der Kämpfen im laufenden syrischen Bürgerkrieg große Bekanntheit gewonnen. ISIS hat einen Ruf für besondere Brutalität darunter Enthauptungen, Massenmord und Kreuzigungen entwickelt.

Letzte Woche wurden ihre Fahnen bei der Beerdigung eines militanten Islamisten in Gaza, der bei einem israelischen Luftangriff ums Leben kam. Er war beim abfeuern von Raketen auf den jüdischen Staat beteiligt

Zu der Zeit, sagen Analysten, war dies das erste derartige offene Zeichen der lokalen Unterstützung für die Gruppe. Israels Maariv berichtet täglich, dass israelische und andere westliche Geheimdienste davor gewarnt haben, dass der Einfluss der Gruppe verbreitet wird und Wurzeln in der Küstenenklave gesetzt haben.

Ebenfalls am Freitag, Der Jerusalem Post Korrespondent für arabische Angelegenheiten, Khaled Abu Toameh, berichtet ebenfall am Freitag, im ‚Gatestone Institute’, dass „trotz Dementis von der Hamas, es immer deutlicher wird, dass die Terrorgruppe Islamischer Staat Irak und Syrien [ISIS] – auch als“ The Islamic State „bekannt – damit begonnen hat, im Gaza-Streifen tätig zu werden“.

Die „Palästinensische Autonomiebehörde [PA] und israelische Sicherheitskreisen sind davon überzeugt, dass die Anhänger von ISIS im Gaza-Streifen für einige der jüngsten Raketenangriffe auf Israel verantwortlich sind“, sagte der Reporter. Sie sagen, „es scheint, dass die Hamas, die Kontrolle über Dutzende von Terrorzellen die zu ISIS und anderen Dschihad-Gruppen gehören, verliert.“

Abu Toameh sagte auch, dass in diesem Jahr maskierte Milizen im Gazastreifen ein Video auf YouTube veröffentlichten, in dem sie ihre Treue zur ISIS erklärten. Die Milizionäre, so wird geglaubt, sind in den letzten Jahren in Gaza tätig sagte er

Anfang dieses Monats, kurz nach dem drei israelische Jugendliche am 12. Juni entführt wurden, zirkulierten Bekenner-Flyer für die Entführung, unterzeichnet von ISIS in der Umgebung von Hebron und Reuters’ Jerusalem-Büro fing einen Anruf von Dawlat al-Islam, einer ISIS Niederlassung, die im Bereich tätig ist, ab. Der Anrufer übernahm die Verantwortung für die Entführungen und sagte, der Vorfall war eine Vergeltung für die Tötung von drei ihrer Mitglieder, Fox News Mitarbeiterin Lisa Daftari berichtete zu dieser Zeit in ihrem blog

Israels Regierung zeichnete später die Hamas für die Entführung der Teenager verantwortlich, deren Leichen wurden am Montag in einem flachen Grab südlich von Jerusalem entdeckt. 

Vor kurzem wurde The Algemeiner Auf dem Tempelberg, eine Fotografie vorgelegt, die ein ISIS Banner auf dem Tempelberg hoch oben an einer der Außenwände des Felsendoms zeigt, möglicherweise ein Zeichen für die Präsenz der Gruppe in unmittelbarer Nähe der heiligsten Stätte des Judentums, der Klagemauer.

Der Spezialist für Arabische Angelegenheiten, Dr. Michael Widlanski, Professor an der Bar-Ilan-Universität, sagte The Algemeiner zu dem Plakat, dass „es wichtig ist, Zeichen wie diesen Aufmerksamkeit zu schenken, auch wenn wir nichts über das Ausmaß eines solchen Gefühls wissen.“

„Es könnte nur eine Person Graffitis schreiben. Dennoch ist es klar, dass vor allem in hartnäckigen und autoritären Nachbarschaften, nichts zählt wie Erfolg. ISIS hat Erfolg“, sagte Widlanski. „Die Streitkräfte haben eine bemerkenswerte Schneise der Gebiete in Syrien und im Irak erobert und ein neues Kalifat verfügt, sich selbst nach dem frühen ‚wahren‘ Kalifat der vier ersten Nachfolger Mohammeds formend. Das war ein aggressives und expansionistisches Kalifat, kein Vorbild für einen gemäßigten Islam.“

„Israel lebt in der rauen Umgebung von Ägypten, Arabien, Syrien, Libanon, Jordanien und Irak – die alle an Kriegen gegen Israel beteiligt waren eingegrenzt“, sagte er. „In allen von ihnen, gibt es dramatische Provokation, was wir vielleicht Salafistisch-sunnitische Bewegungen in der Nähe der Muslimbruderschaft, Al-Qaida-oder ISIS und dergleichen, als auch als extreme schiitische Bewegungen in Nähe des Iran, nennen. Diese extremen Bewegungen fühlen sich im Recht, den Terror zu gebrauchen, um den Islam von innen „zu säubern“ oder nicht-muslimische Ausländer und – noch wichtiger für sie – Muslime, die vom Weg abgekommen sind, zu töten oder zu raus zuwerfen“

 

47 Jahre danach – Erinnerungen an den 6-Tage-Krieg im Juni 1967

←←←
Titelblatt Israel-Doku
Karikatur %22Al Dsacharida 31. 5. 1967(die beiden ersten Bilder können per „klick“ vergrößert werden)

Dieser Bericht stammt aus meiner Israel-Dokumentation – siehe Bild links, die ich 2001-2002 erstellte. Es ist eine Zusammenfassung der Ereignisse, die zum Präventiv-Schlag Israels gegen die zum Krieg gegen Israel aufmarschierten feindlichen Nachbarn führte. Das dritte Bild im  Beitrags enthält einen Vers aus 1. Mose 50,20 – uns allen zur Erinnerung , wie der Ewige damals handelte und, wir dürfen gewiss sein, auch heute und künftig handelt, denn G’TT lässt sich nicht spotten! ________________________________________________

Frühsommer 1967
Nach knapp 10 Jahren „relativer“ Ruhe (nach dem Sinai-Feldzug1957), nehmen die Provokationen an der Nordgrenze Israels durch Terrorbanden wieder zu, sie dringen sogar auf israelisches Gebiet vor. Hartnäckiger Beschuß der syrischer Artillerie auf landwirtschaftliche Betriebe in Nordgaliläa – Bereich Hula-Talebene bis zum Kinneret – wird zur Tagesordnung und die arabischen Nachbarn betreiben massive Aufrüstung!
Erneut von feindlichen arabischen Armeen eingeschlossen, mobilisiert Israel in aller Stille seine Armee, um für die in allen arabischen Massenmedien verkündigten Kriegsvorhaben Verteidigungsbereit zu sein.

  • 17. Mai      Ägypten zieht mit massiven Truppenverbänden im Sinai auf und erzwingt den Rückzug der dort seit 1957 stationierten UN-Friedenstruppen
  • 23. Mai     Ägypten schließt für israelische Schiffe die Meerenge von Tirana. Allein solches Vorgehen ist bereits eine Kriegserklärung
  • 30. Mai     Ägypten und Jordanien schließen einen gegen Israel gerichteten Vertrag; ihre Truppen werden unter ein gemeinsames Kommando gestellt
  • 02. Juni    Saudi-Arabien und Irak stationieren Truppen in Jordanien 
  • 04. Juni    ein gegen Israel gerichteter Vertrag wird zwischen Irak und Ägypten geschlossen
  • 05.Juni     Ägypten bombardiert entlang der Grenze israelische Dörfer und verletzt  mit all den oben beschriebenen Krieg ankündigenden Aktivitäten die  Vereinbarungen, die nach dem Sinai-Feldzug getroffen wurden.
  • 05. Juni     Israel holt in Ausübung seines Rechtes (festgeschriebenes Völkerrecht!) auf Selbstverteidigung zum Präventivschlag gegen Ägypten im Süden aus.Bereits am ersten Tag des Präventivschlages zerstörte die israelische Luftwaffe die Luftwaffe aller drei arabischen Länder und eröffnet gleichzeitig einen von Ägypten so nicht erwarteten Frontalangriff im Norden des Sinai, der die ägyptische Armee in die Flucht schlägt. Auf Grund von „gezielter ägyptische Siegesmeldungen greift Jordanien vom Osten her an, obwohl Israel zugesagt hatte, daß Jordanien nicht in die Kriegshandlungen verwickelt würde, wenn es sich neutral verhielte.Israels Antwort ist ein Einkesselungsangriff gegen Ostjerusalem, um die Altsstadt zu schonen.
  • 07. Juni   Die jordanischen Einheiten ziehen sich zurück und Jerusalem ist befreit. Israelische Fallschirmspringer befreien den Tempelplatz unter dem Ausruf des Brigadekommandeurs über Funk: „Der Tempelberg ist in unseren Händen“ .Und als kurz darauf der Oberrabbiner der Armee, General Shlomo Goren eintrifft ruft er mit der Torarolle im Arm:

   „Die Klagemauer ist unser, und von nun an werden wir sie nie   wieder aufgeben!“

IDF-soldiers at the KOtel

 In der Tat: wer vermag sich vorzustellen, was sich damals in den Herzen und Köpfen der Soldaten, der jüdischen Bevölkerung in Israel und der Judenheit in der Diaspora abgespielt hat. Seit nahezu 2000 Jahren konnten sie ungestört wieder beten an dem Ort, an dem bis 70 n.Chr. der zweite Tempel gestanden hatte.   An diesem Ort und an diesem Tag hatte der Ewige ein besonderes Zeichen Seiner Treue zu Seinem Bundesvolk und zu Seinem Wort offenbart – und nicht weniger auch den Nationen!

Moshe Dajan, der damalige Verteidigungsminister stellte sich strikt dagegen, den Felsendom und die Al Aqsa-Moschee zu zerstören – im Gegensatz zu der Zerstörung von 58 Synagogen in der Altstadt Jerusalems durch den arabischen Mob im Unabhängigkeitskrieg 1948/49

Auch das biblische Kernland, Samaria und Judäa wurden an diesem Tag befreit.

  • 08.Juni   Jordanien und Ägypten akzeptierten den UN-Waffenstillstand, die Kämpfe im Norden gehen weiter.
  • 09.Juni    Unter verlustreichen Kämpfen erobert Israel die Golanhöhen
  • 10. Juni    Am Abend dieses Tages tritt auch hier der Waffenstillstand in   Kraft

In 6 Tagen hatte die israelische Armee Judäa und Samaria, sowie Ostjerusalem mit der Altstadt, den gesamten Sinai und die Golanhöhen erobert obwohl die gesamte Welt wohl eher mit dem Gegenteil gerechnet hatte.

Gefallene in diesem Krieg:          

700 Israelis

15.000 Ägypter

6.000 Jordanier

1.000 Syrer

Reaktionen der Nationen auf den 6 Tage-Krieg

  • Wegen des Krieges brechen die osteuropäischen Staaten ihre diplomatischen Beziehungen zu Israel ab – während des Krieges
  • 17.Juni die Sowjetunion fordert  auf einer UN-Vollversammlung über die Nahostkrise den sofortigen Rückzug aus allen eroberten Gebieten und die Zahlung von Entschädigung an die arabischen Staaten
  • 19.Juni – US-Präsident Johnson unterbreitet einen 5-Punke-Plan für den Frieden im Nahen Osten. Von einem israelischen Rückzug ist darin nicht die Rede.
  • 21. Juni – Präsident de Gaulle kritisiert Israel , weil es den 6-Tage-Krieg angefangen hat
  • 27. Juni – die Knesset beschließt die „Bevollmächtigungsgesetze“, welche die Annexion von zu Israel gehörenden Gebieten durch den Staat Israel erlauben.
  • 29. Juni – Moshe Dayan, Verteidigungsminister, erklärt: die besetzten Gebiete bis zur Unterzeichnung von Friedensverträgen zu behalten.

Nach dem 6-Tagekrieg war Israel bereit, das eroberte Gebiet gegen Frieden wieder zurück zu geben.

Auf der Gipfelkonferenz in Khartum im August 1967 kam von der„Arabischen Liga“ ein 3-faches „Nein“!!!

–            „Nein“ zu Frieden mit Israel

–            „Nein“ zu Verhandlungen mit Israel

–            „Nein“ zur Anerkennung Israels

Das von Israel eroberte Gebiet, Samaria und Judäa, die sogenannte „Westbank“ schien für die Araber nicht von Bedeutung!

Auch der Kampf um Jerusalem war mit dem 6-tage-Krieg nicht zu Ende – er dauert bis heute an und je länger desto mehr erfüllt sich: Sacharja 12, 2.3

Israel nach 1949 : 1967 : 1973

 

Literatur und Landkarten – Quellen – betrifft die gesamte Dokumentation:

  • Das Wort G’TTES – Die Heilige Schrift
  • „Eretz Israel“ – Das 20. Jahrhundert von Mordecai Naor, M.O.D.Publishing House-Tel Aviv
  • „Israel von A-Z“ –Copyright by Israel Information Center 2001 Jerusalem
  • „NAI-Jahrbuch 1998, Ludwig Schneider, Jerusalem
  •  „Ihr sollt mein Volk sein“ – Die einzigartige Geschichte der Juden, von Roelof
  • Posthuma Copyright 2000 Angus Hudson Ltd, England – Dt. Ausgabe R.Brockhaus      Verlag, Wuppertal
  • „Bildatlas der Weltkulturen“- Land der Bibel, von John Rogerson, Bechtermünz      Verlag
  • „Atlas der Weltreligionen“ – Judentum, Hersg. Peter B. Clarke, Übersetzt von Leo Strohm Copyright by Buchgemeinschaft Donauland
  • „Christen für Israel“ (CfI), Fritz May, Wetzlar

Die Texte wurden als Essenz aus den o.g. Veröffentlichungen erarbeitet und zusammengefasst.

Der Sinai-Feldzug, der Jom Kippur-Krieg, 1973, die Rückgabe des Sinai und die Oslo-Verträge wurden in dieser Dokumentation bewusst weg gelassen.