Der Stolz der Nationen

Anmerkung AhuvaIsrael: ein wichtiger, ausgezeichneter Beitrag, wie antisemtisch, -israelisch, -zionistish sich die Nationen gegenüber Israel verhalten – ihr, der Nationen Fall wird tief sein – die Anfänge erleben wir bereits_______________________ENDE!

Der Stolz der NAtionen 1Von S.B.G. – M.A – Jerusalem (aus einer kleinen all vierteljahr erscheinenden Zeitschrift von Freunden)

Ein fundamentales Prinz jüdischer Lehre ist, dass bei der Heiligen Schrift nichts überflüssig ist, jedes Wort ist unverzichtbar. Warum also wird die Geschichte von Aarons älteren Söhnen, Abihu und Nadab, die vom Feuer verzehrt wurden, als sie „fremdes Feuer“ bei der Einweihung der Stiftshütte darbrachten, viermal in der Thora erwähnt (3. Mo. 10, 1-2; 16,1; 4. Mo. 3, 4; 26 61)?

Gottes Gesetz ist unveränderbar. Wir können nur darüber spekulieren, ob die Söhne hemmungslos, berauscht, oder unzüchtig gekleidet waren, miteinander wetteiferten, Mose und Aaron abzulösen, oder schlimmer. Doch inmitten der vielen Erklärungsversuche für ihre Sünde, wird klar, Stolz war eine Hauptursache.

So ist es auch heute.

Nach einer kurzen Periode in der modernen Geschichte, nach dem Holocaust, als die Mehrheit der Nationen mit dem jüdischen Volk mitfühlte, und ihm seinen eigenen Staat

zuerkannte, verkehrte sich die Haltung der Welt schnell ins Gegenteil. Als die erklärten Feinde Israels ihre Ablehnung der Juden durch Krieg, Terror, Boykott, Delegitimierung und asymmetrische Kriegsführung zeigten, antworteten die zivilisierten Länder der Welt darauf, indem sie zwar öffentlich Bedenken äußerten, aber im Allgemeinen nichts taten. Der Handel und der Zugang zum Öl hatten Vorrang vor der Moral.

Es gab Ausnahmen, allen voran die USA, doch das kam darauf an, wer dort gerade Präsident war.

Heute herrscht auf Regierungsniveau in ganz Europa eine kaum verborgene Verachtung für Israel. Kürzlich vorgelegte Studien zeigen, dass rund 40 % der Europäer die Israelis für genauso böse halten wie die Nazis. Der akademische und technologische Austausch mit Israel geht weiter, Abkommen werden geschlossen, doch ein Hauch von Verachtung für Juden ist allgegenwärtig.

Ein Bereich, wo dies deutlich wird, ist die Position der Europäischen Union bezüglich Judäa und Samarien (die Westbank). Israels Rechte gründen sich auf unwiderlegbares, internationales Recht, doch die EU ignoriert dies dreist und plappert die Aussagen der muslimischen Welt nach, indem sie das israelische Wachstum als „illegale Siedlungen“ bezeichnet. In 200 Regionen der Welt gibt es ungeklärte Grenzkonflikte, doch nur der, welcher Israel betrifft, bringt andauernde weltweite Verurteilungen hervor. Paradoxerweise ist Israels

Ausdehnung de jüdischen Gemeinden über die „Grüne Linie“ hinaus geringer unter der Führung des derzeitigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu als während der Amtszeiten der Ministerpräsidenten Ehud Barak oder Ariel Sharon in vorangegangenen Jahrzehnten.

Als im März der UN-Generalsekretär Ban-Ki moon de facto die westliche Sahara als durch Marokko „besetzt“ bezeichnete und damit für regionale Aufregung sorgte, entschuldigte sich sein Büro binnen weniger Tage, und er nahm seine Äußerungen zurück.

Arroganterweise will die EU Produkte aus den strittigen Gebieten als nicht israelisch kennzeichnen, eine die Doppelmoral offenbarende, himmelschreiende Forderung, die von keinen anderen Streitparteien verlangt wird, weder von den Türken in Zypern, noch von den Chinesen in Tibet, noch anderswo. Schließlich hat die EU ihre Forderungen modifiziert, doch die schikanierende Art des EU-Botschafters für Israel, Lars Faaborg-Andersen, und der EU-Außenbeauftragten, Federica Mogherini, war fanatisch und beleidigend.

Bereits vor Gründung der EU, wurde Israel als eine Nation zweiter Klasse behandelt. In seiner alarmierenden Darlegung zeigt der schweizer Journalist Marcel Gyr (Swiss Years of Terror: the secret agreement with the PLO, 2016), dass in den 1970er Jahren, als Flugzeugentführungen durch Terroristen monatlich Schlagzeilen machten, Frankreich, Deutschland, Italien und die Schweiz Deals mit der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) machten, in denen sie versprachen, die Terroristen innerhalb ihrer Landesgrenzen nicht strafrechtlich zu verfolgen, solange ihre Länder nicht angegriffen würden. Terroristen, wie der berühmt-berüchtigte Ilch Ramfrez Sänchez (Carlos, der Schakal), prahlten sogar damit, dass sie sich immer sicher fühlten in der Schweiz, immun gegen Zugriffe („Terrorism and European Democracies“, Manfred Gerstenfeld, Jerusalem Post, 27.03.15).

Moral bedeutete den Regierungen nichts. Sie zahlten die Terroristen aus, gewährten ihnen ein sicheres Versteck und schützten sie. Und Israel wurde so daran gehindert, sie zur Rechenschaft zu ziehen.

Unternehmen machten sich mitschuldig an den Deals. In einem Fall von vor 40 Jahren zahlte eine große US-Bank der PLO heimlich Geld, damit ihre Tochterbank in Beirut (Libanon) sicher bliebe – ein klassischer Fall von Schutzgeld, das Gangstern gezahlt wird. Das war eine übliche Vorgehensweise von Unternehmen, die ein Sprungbrett wollten, was das einmalige Finanzkapital und die kosmopolitische Spielwiese im Nahen Osten anbelangte.

Als die Terror-Organisationen reicher wurden und ihre Zellen von westlichen Regierungen geschützt wurden, nahmen die Verbrechen gegen Israel zu. Juden waren der sprichwörtliche Sündenbock der Welt. Während Israel oder seine Bürger und dessen Abgesandte im Ausland das erste Ziel von Terror blieben, drehte sich die Welt in eine andere Richtung.

Der Zenith wurde 2015 mit dem iranischen Atomabkommen erreicht. Der Iran machte aus seinen Absichten mit Israel keinen Hehl. Die iranischen Absichten, den jüdischen Staat auszulöschen, wurden wieder und wieder von Sprechern des Iran geäußert, und werden es noch. Und doch ließen sich die verhandelnden Länder nie von ihrem Streben nach einem Abkommen mit dem Iran abbringen. Was sie aushandelten, war schlecht. Wenn der Iran die Richtlinien einhält, wird er in einem Jahrzehnt mehr oder weniger ungehinderten Zugang zu Atomwaffen haben, und Europa einen ungehinderten Handel mit dem Iran.

Bereits mit dem heutigen Tag hat der Iran schon wiederholt die Klauseln des Abkommens verletzt: Er hat nie aufgehört, ballistische Raketen zu entwickeln (und probeweise abzufeuern), die mit atomaren Sprengköpfen ausgerüstet werden können und Israel sowie Europa erreichen können. Und mit Milliarden US-Dollar eingefrorener Gelder, die wieder an den Iran übergeben werden, und mehrjährigen, unterzeichneten Handelsabkommen, hat die iranische Finanzierung von Terror-Organisationen weltweit zugenommen.

Das bereits von allen Seiten bedrohte Israel ist wieder einmal das Opferlamm. Vorgeblich ein Mitglied der Nationengemeinschaft über die Vereinten Nationen, wird Israel in Wirklichkeit nicht zu den Nationen gezählt, genau wie Bileam es damals schon prophezeit hatte (4. Mo. 23,9).

Gerüchte aus Washington legen nahe, dass Präsident Barack Obama Israel dieses Jahr erpressen könnte, Land abzugeben. Dies würde er erreichen, indem er damit droht, Israel nicht vor Versuchen des UN-Sicherheitsrates zu schützen; dieser will Entscheidungen gegen Israel verhängen und einen weiteren Palästinenserstaat schaffen. Ob Obama ein Veto einlegt oder nicht, Israel würde der Verlierer sein.

Doch Handlungen haben Konsequenzen, wie im Fall von Abibu und Nadab (vgl. Apg. 5, 1-5).

Die Selbstgerechtigkeit europäischer Regierungen, die sich selbst stolz als post-christlicher Kontinent bezeichnen – und gewiss kennen sie einen besseren Weg als die „veraltete“, biblische Vorgabe, Israel zu segnen und zu schützen – hat zu einer strafenden, selbst-zerstörerischen Politik geführt.

Als sich europäische und nordamerikanische Türen Einwanderern öffneten, sind muslimische Flüchtlinge hereingeströmt, die ein Kultur- und Wertesystem mitbringen, das den westlichen Ländern fremd ist. Die freien Länder sehen Vorteile darin, meinend, die Einwanderer würden dringend benötigte Arbeitskräfte und das nötige Bevölkerungswachstum bringen. Die Flucht vor Verfolgung ist die übliche Erklärung für die Politik der offenen Türen. Ein bedeutender Teil der „Flüchtlinge“ flieht sicher vor Verfolgung, doch ein großer Teil sind auch Wirtschaftsflüchtlinge. Die Mehrheit von ihnen sind arbeitsfähige Männer zwischen 18 und 49 Jahren, die verdächtigerweise ohne ihre Familien einreisen.

Andere werden skrupellos ignoriert. Christen sind die meistverfolgte Personengruppe in muslimischen Ländern. (Juden wurden bereits vor Jahrzehnten getötet oder vertrieben.) In Ägypten, dem Irak, Libyen, Nigeria und Syrien begeht man Völkermord. Zu Tausenden werden christliche Männer ermordet, Frauen und Töchter als Ehefrauen und Sex-Sklavinnen verkauft, Kinder als Sklaven. Sie werden geköpft, verbrannt und gekreuzigt („Inconvenient Genocide“, Caroline Glick, in Jerusalem Post, 08.04.16). Trotz alledem sind die Überlebenden diejenigen, die den geringsten Zugang zum Schutz in Europa und Nordamerika haben. Bei den Einwandererzahlen sind sie stark unterrepräsentiert.

Stattdessen werden die Städte mit einer Bevölkerung überschwemmt, die das Gesicht Europas binnen einer Generation verändern wird. Eine für ihre Museen und Klassik bekannte Hauptstadt hat bereits 150 muslimische- Kindergärten: Wien (Österreich). Die Pädagogen sind alle Muslime, und in vielen Klassen wird der Unterricht nicht mehr auf Deutsch abgehalten, so Prof. Ednan Aslan vom Institut für Islamische Studien an der Universität Wien (Kurier, Österreich, 15.12.15).

Biblische Prinzipien werden über Bord geworfen und durch säkulare, humanistische, ja sogar wirtschaftlich motivierte Zeitgeisttendenzen ersetzt, die man fälschlicherweise als „soziale Gerechtigkeit“ betitelt. Wenn sich das Kommen des Messias verzögert, wird die Generation unserer Kinder die Konsequenzen dieses Stolzes tragen müssen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

70 Jahre markiert eine neue Phase in Israel und den Völkern

LOGO ICEEmblem_of_IsraelAnmerkung AhuvaIsrael: Dieser nachfolgende Beitrag aus dem ECI Monatsbericht Juni 2015 enthält ein wichtiges und absolut empfehlenswertes  Video: „Give Peace a Chance“ – mit deutschen Untertiteln. Mein Dank geht an die ECI für ihre hervorragende Arbeit für Israel!______________ENDE

Als wir den 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges im vergangenen Monat in Jerusalem feierten, betonten wir auch den Beginn einer neuen Phase. Jetzt ist nicht mehr die Zeit, nur nach hinten zu schauen, was vor mehr als 70 Jahren passiert ist, sondern mehr denn je neben dem jüdischen Volk zu stehen, da sie erhöhtem Antisemitismus in den Nationen gegenüber stehen und der diplomatische Krieg gegen Israel stärker wird.

Ein Zeichen für die neue Phase war die Etablierung einer neuen israelischen Regierung am 14. Mai. Die neue Regierung ist nicht genau das, was Europa und die internationale Gemeinschaft erhofft hatte, aber es wurde demokratisch von den Bürgern Israels gewählt und die Wahl muss von der internationalen Gemeinschaft respektiert und voll und ganz von seinen Freunden unterstützt werden.

Der erste Test für die neue Regierung kann bereits am 30. Juni kommen, wenn die Frist für die Atomgespräche mit Iran auslaufen und eine Einigung erreicht werden soll. Die iranische Regierung hat es völlig klar gemacht, dass es ihr Ziel ist, Israel von der Landkarte zu wischen – und das ist nicht verhandelbar!

Im Moment scheint es so, als ob Europa bereit ist, seine Sanktionen gegen den Iran aufzuheben, während es zur gleichen Zeit neue Sanktionen gegen Israel einführen will in Form der Kennzeichnung der in den umstrittenen Gebieten hergestellten Waren.

In den nächsten Monaten sieht sich Israel mit einer weiteren großen Herausforderung konfrontiert, denn die Regierungen von Frankreich und Neuseeland planen, eine neue Resolution vor dem UN-Sicherheitsrat über die Schaffung eines palästinensischen Staates zu präsentieren.
Der Plan scheint eine überwältigende Mehrheit im Sicherheitsrat zu haben, und US-Präsident Barack Obama hat bereits angedeutet, dass ein US-Veto keineswegs gewährleistet ist.

ECI präsentierte ihre wichtigsten Diskussionspunkte gegen einen einseitigen palästinensischen Staat bereits im Jahr 2011 in dem Video: Give Peace a Chance. Dies wäre ein guter Zeitpunkt, das 12-Minuten-Video noch einmal anzusehen und sie anderen weiterzuleiten, die die Nachricht hören sollen.

Europäische Koalition für Israel Monatsbericht – Juni 2015

Reparatur der Beziehungen Israels zu den USA

Anmerkung AhuvaIsrael: Dank an Manfred Gerstenfeld für den Beitrag http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Gerstenfeld
und Dank an „heplev“ für die Übernahme!

abseits vom mainstream - heplev

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Im jüngsten israelischen Wahlkampf wurde die Reparatur der israelisch-amerikanischen Beziehungen von vielen als Priorität für die kommende Regierung verkauft. Diese Behauptung ist jedoch, so wie sie formuliert wurde, irreführend genug, dass man sie detaillierter einordnen sollte.

Zum Beispiel begann das Wahlprogramm der Zionistischen Union mit der Behauptung, die Partei würde „Israel vor seiner internationalen Isolation bewahren, unsere Beziehungen zu den Vereinigten Staaten und Europa wiederherstellen und die Welt mit unserem Krieg gegen Terrorismus und Aggression vereinen.“[1]

Das Wahlprogramm erwähnt drei unterschiedliche Themen und jedes davon verdient eine detaillierte Diskussion. Daher wäre es am besten, die Themen der israelisch-europäischen Beziehungen und den Krieg gegen den Terror außen vor zu lassen und sich auf das Hauptproblem zu konzentrieren: die Reparatur der Beziehungen Israels zu den Vereinigten Staaten.

Kurz vor seiner Wiederwahl wurde Premierminister Benjamin Netanyahu zum dritten Mal eingeladen vor dem US-Kongress zu sprechen. Zwar wohnten…

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KEIN FRIEDEN IN UNSERER ZEIT

Anmerkung AhuvaIsrael: ein weiterer ausgezeichneter Artikel, den ich von „Karmel“-Chronic“ übernommen habe – auch an dieser Stelle mit bester Empfehlung für ein Abonnement – sie erscheint monatlich für € 30,- jährlich. Charles Krauthammer erwähnt ín seinem Artikel im dtitten Absatz die gescheiterten Friedensangebote Israel – von denen ein jedes von palästinensischer Seite abgelehnt wurde. Im Jahr 2000 habe ich bereits ein Jahr zur Zeit der damaligen Friedensverhandlungen von Camp David in Israel gelebt und bin in der vortrefflichen Lage hier zwei Artikel aus dieser Zeit, die in den „Chadashot Israel“ – Nachrichten aus Israel“ am 28. Juli 2000 erschienen einzubringen. Leider gibt es diese von der Redakteurin „Alice Schwarz-Gardos, sel. A., (siehe Link zu Alice Schwarz-Gardos) nicht mehr, da sie 2010 vom Geldgeber EDRI eingestellt wurde – mit einer bösen Erfahrung für mich persönlich! 

Außer Spesen nichts gewesen - von Alice Schwarz: 28. Juli 2000Ein schweres Unterfangen des US-Präsidenten - Chadashot Israel 28. Juli 2000← zum Nachlesen per „Klick“ vergrößern!

Zur Person Alice Schwarz-Gardos

Persönliche Gedanken zum Heimgang von Alice Schwarz-Gardos

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Logo Carmel ChronikKEIN FRIEDEN IN UNSERER ZEIT

Von Charles Krauthammer

Von all den Idiotien, die als Reaktion auf Benjamin Netanyahus überraschenden Wahlsieg geäußert wurden, war keine häufiger zu hören als die Auffassung, dass die Friedensaussichten jetzt tot wären, weil Netanyahu erklärt hatte, dass es keinen palästinensischen Staat geben würde, solange er Ministerpräsident ist

Ich habe aber eine wichtige Nachricht für die blökenden Herden: Es gäbe auch keinen Frieden und keinen palästinensischen Staat, wenn Isaac Herzog Ministerpräsident würde. Oder Ehud Olmert oder Ehud Barak. Die beiden letztgenannten Ministerpräsidenten (die nicht der Likud-Partei angehören), boten den Palästinensern einen eigenen Staat an mit seiner Hauptstadt in Jerusalem und jeder israelischen Siedlung im neuen Palästina zerstört -, wurden aber grob abgewiesen.

Das ist keine uralte Geschichte. Es geschah in den Jahren 2000, 2001 und 2008 – drei erstaunlich nachgiebige Friedensangebote innerhalb der letzten 15 Jahre. Aber jedes einzelne wurde abgelehnt.

Die fundamentale Wirklichkeit bleibt aber dieselbe: Diese Generation der Palästinensischen Führerschaft – von Yasser Arafat bis Machmoud Abbas hat niemals und wird niemals ihren Namen unter ein endgültiges Friedensabkommen setzen, dass das Land mit einem jüdischen Staat teilt. Und ohne das wird keine israelische Regierung einem palästinensischen Staat zustimmen.

In unseren Tagen gibt es jedoch noch einen weiteren Grund, warum ein Friedensabkommen zwischen Israel und den „Palästinensern“ unmöglich ist: die außerordentliche Instabilität des gesamten Nahen Ostens. Ein halbes Jahrhundert lang wurde er von Diktatoren regiert, die keiner mochte, aber mit denen man Geschäfte machen konnte. Zum Beispiel brachte das israelischsyrische Entflechtungs-Abkommen von 1974 mehr als vier Jahrzehnte fast völliger Stille an der Grenze, weil die Assad-Diktaturen es so verordnet hatten.

Die autoritäre Ordnung ist vorbei, vom ‚Arabischen Frühling‘ gestürzt. Syrien ist durch einen vielfältigen Bürgerkrieg zerrüttet und zerstört, der schon 200.000 Menschen getötet hat und in dem Al-Kaida-Verbündete, Hizbullah-Terroristen sowie Regierungstruppen kämpfen und gelegentlich sogar ein iranischer General auftaucht. Wer wird es erben? Niemand weiß es.

In den letzten vier Jahren hat Ägypten zwei Revolutionen und drei völlig verschiedene Regime gehabt. Der Yemen ging so schnell von einem proamerikanischen zu einem iranischen Schützling über, dass die USA in panischer Eile, ihre Botschaft evakuieren mussten. Libyen ging den Weg von Moammar Gaddafis irrem Autoritarismus zu einem islamistischen Bürgerkrieg. Und letzten Mittwoch erlebte Tunesien, der einzige relative Erfolg des Arabischen Frühlings, einen großen Terrorangriff, der nach den Worten des Ministerpräsidenten „die Stabilität des Landes angreift“.

Von Mali bis zum Irak ist alles in Bewegung. Wie sollte inmitten dieses Chaos die Westbank (Judäa/Samaria), die von der bitteren Fatah-Hamas-Rivalität zerrissen ist, eine Insel de Stabilität bleiben können? Was könnte einem israelischpalästinensischen Friedensabkommen auch nur ein Körnchen Dauerhaftigkeit geben?

Es gab eine Zeit, als Arafat die Palästinensische Bewegung so kommandierte, wie Gadafi es mit Libyen tat. Aber Abbas kommandiert niemanden. Könnt ihr euch denken. Warum er jetzt im 11. Jahr seiner Vier-Jahres-Perlode ist, sich aber schon seit mehr als fünf Jahren weigert, Wahlen abzuhalten? Weil er Angst hat, er würde gegen Hamas verlieren.

Mit oder ohne Wahlen, die „Westbank“ könnte über Nacht an Hamas fallen. Dann könnte Feuer auf Tel Aviv, den Ben-Gurion Flughafen und das ganze städtische Kernland Israels fallen – wie es immer wieder von Gaza auf Südisrael fällt, je nachdem wie es der Hamas behagt, die den Gaza-Streifen schon in einen palästinensischen Terrorstaat verwandelt hat.

Jedes arabisch-israelische Friedensabkommen würde von Israel gefährliche und unumkehrbare territoriale Konzessionen in der „Westbank“ erfordern – wofür es Versprechungen und Garantien erhalten würde. Bei den gegenwärtigen Verhältnissen wären sie in den Sand geschrieben.

Israel ist von kriegslüsternen Terroristen im Sinai, Hamas in Gaza, Hizbullah im Libanon, IS- und iranischen Verbündeten in Syrien und einem freundlicheren, aber zerbrechlichen Jordanien im Osten umgeben. Die Israelis haben keine Ahnung, wer in all diesen Gebieten den Sieg davontragen wird. Wird der Islamische Staat (IS) bis an die israelische Grenze vordringen? Werden die Revolutionären Garden des Iran auf den Golanhöhen erscheinen? Niemand weiß es.

Schön und gut, sagen die Kritiker, aber Israel könnten internationale Garantien gegeben werden. Garantien? Vielleicht solche wie das Budapest Memorandum von 1994, in dem die Vereinigten Staaten, England und Russland die „territoriale Integrität‘ der Ukraine garantierten? Oder wie die Rote Linie in Syrien? Oder wie die einstimmigen UNO-Resolutionen, die jede iranisclie Anreicherung von Uran für illegal erklärten – die jetzt völlig nichtig sind?

Der Frieden erfordert drei Dinge: eine eventuelle Anerkennung eines jüdischen Staates; einen palästinensischen Leiter, der bereit ist, einen Vertrag zu unterzeichne, der auf dieser Prämisse beruht; ein Minimum an regionaler Stabilität, die es Israel erlauben würde, verhängnisvolle Rückzüge zu riskieren, die solch ein Vertrag beinhalten würde.

Ich glaube, solch ein Tag wird einmal kommen. Aber es besteht keine Chance, dass es jetzt oder in naher Zukunft kommen könnte. Das ist im Grunde das, was Netanyahu am letzten Donnerstag sagte, als er seine Erklärung, dass es keinen palästinensischen Staat in seiner Amtsperiode geben würde, weiter ausführte und vertiefte.

In der Zwischenzeit verstehe ich die niederschmetternde Enttäuschung der Obama-Regierung und ihrer Media-Pudel über den spektakulären Erfolg des ausländischen Leiters, den sie mehr als jeden anderen auf diesem Planeten verabscheuen. Das daraus folgende Brodeln und Blubbern ist zwar verständlich, aber unpassend und ungehörig. Netanyahu anzuklagen, dass er Frieden ablehnt und vertreibt, ist jedoch geistlos.

(Charles Krauthammer  ist ein amerikanischer Kolumnist, Autor, politischer Kommentator und Arzt. Seine wöchentliche Spalte erscheint weltweit in mehr als 400 Zeitungen.)

Araber gehen hart mit „Obamas Iran-Deal“ ins Gericht

Anmerkung AhuvaIsrael: ein weiterer hochinteressanter Beitrag von Khaled Abu Toameh in der Übersetzung aus dem Englischen von Stefan Frank__________________________!

gatestone-logovon Khaled Abu Toameh
4. April 2015
Englischer Originaltext: Arabs Blast „Obama’s Deal“ with Iran
Übersetzung: Stefan Frank

  • „Dies ist ein gefährliches Abkommen … [Es] stellt dem Iran alles zur Verfügung, was er benötigt, um seine Kriege und die Expansionspolitik gegen die Araber weiterzuführen: Geld.“ — Salah al-Mukhtar, Ammon News.
  • „Der Iran hat versucht, sich im Irak, dem Libanon und in Syrien einzumischen, und er sieht, dass er nicht mal einen Preis dafür zu zahlen hat. … In Teheran hat sich das Gefühl breitgemacht, dass die USA einer militärischen Konfrontation mit den Iranern aus dem Wege gehen wollen.“ — Hassan al-Barari, Al-Sharq.
  • Das Abkommen bedeute, dass die internationale Gemeinschaft den Iran als Atommacht akzeptiert habe, sagt Hani al-Jamal, ein ägyptischer Analyst für Politik und Außenpolitik in der Region.
Ein glücklicher Augenblick für den Iran. Die Vertreter der 5+1-Gruppe posieren nach den Atomverhandlungen mit Irans Außenminister Javad Zarif. Lausanne, Schweiz, 2. April 2015. (Foto: U.S. State Department)

Ein glücklicher Augenblick für den Iran. Die Vertreter der 5+1-Gruppe posieren nach den Atomverhandlungen mit Irans Außenminister Javad Zarif. Lausanne, Schweiz, 2. April 2015. (Foto: U.S. State Department)

Viele Araber sind zutiefst beunruhigt über das zwischen dem Iran und den Weltmächten, darunter den USA, ausgehandelte Atomabkommen. Die arabischen Führer und Staatsmänner waren zwar so höflich, nicht öffentlich Kritik zu äußern, als US-Präsident Barack Obama sie anrief, um sie über die Vereinbarung zu informieren. Das hielt arabische Politiker, Politikanalysten und jene Kommentatoren, die in der arabischen Welt die Regierungsmeinung reflektieren, jedoch nicht davon ab, harsche Worte für das zu benutzen, was sie als „Obamas schlechten und gefährlichen Deal mit dem Iran“ bezeichnen.

Die Araber, insbesondere die der Golfregion, betrachten das Rahmenabkommen als Zeichen amerikanischer „Schwäche“ und grünes Licht für den Iran, seinen Plan der „Expansion“ in der arabischen Welt weiterzuverfolgen.

„Einige arabische Länder sind gegen dieses Atomabkommen, weil es ihre Interessen bedroht“, schreibt die ägyptische Tageszeitung Al-Wafd in einem Artikel mit der Überschrift: „Politiker: Obamas Deal mit dem Iran bedroht die arabische Welt.“

Das Blatt zitiert Hani al-Jamal, einen ägyptischen Analysten für Politik und Außenpolitik der Region, mit den Worten, das Abkommen bedeute, dass die internationale Gemeinschaft den Iran als Atommacht akzeptiert habe. Er prognostiziert, dass die Übereinkunft zu einem Konfrontationskurs zwischen dem Iran und einigen arabischen Ländern wie Saudi-Arabien und Ägypten führen wird.

Sein Rat lautet: Die arabischen Länder sollten eine „sunnitische Nato“ bilden, die im Angesicht der „iranischen und israelischen Bedrohung“ Pakistans Status als Atommacht und Verbündeter der Araber garantiere.

Jihad Odeh, ein ägyptischer Professor für Politikwissenschaft, sagt, Obamas „Taten zielen darauf, die arabische Welt zu demontieren. Vor Ende seiner Amtszeit will Obama historische Leistungen vollbringen, indem er Al-Qaeda zerstört, eine Annäherung an Kuba herbeiführt und ein Atomabkommen mit dem Iran erzielt.“

Obwohl Saudi-Arabien, das derzeit im Jemen Krieg gegen die vom Iran unterstützte Houthi-Miliz führt, das Atomabkommen „begrüßt“ hat, hat es hinter den Kulissen seine Sorge darüber ausgedrückt.

Gleichermaßen sind auch viele andere Golfstaaten, die die Übereinkunft anfangs begrüßten, besorgt über deren Auswirkungen auf die Region. In den vergangenen Monaten haben die Araber immer wieder vor den Versuchen des Iran gewarnt, die Macht in ihren Ländern zu übernehmen.

„Die USA wollen sicherlich keine noch mächtigere iranische Hegemonie in der Region, aber gleichzeitig sieht es so aus, dass sie gegen einen gewissen iranischen Einfluss nichts einzuwenden haben“, sagt Nasser Ahmed Bin Ghaith, ein Wissenschaftler aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. „Der Iran trachtet danach, seine frühere Rolle als der Polizist der Region wiederzuerlangen.“ Es sei klar gewesen, dass die Anerkennung des iranischen regionalen Einflusses durch den Westen auf Kosten der Golfstaaten gehen würde, sagt Bin Ghaith. „Die Golfstaaten sollten strategische Partnerschaften mit den Regionalmächten Pakistan und Türkei aufbauen, die die Angst der Golfnationen vor den iranischen Ambitionen in der Region teilen“, fügt er hinzu.

In einem die weitverbreitete Furcht der Araber vor den iranischen Territorialansprüchen im Nahen Osten widerspiegelnden Artikel spricht sich der Politikanalyst Hassan al-Barari in der katarischen Tageszeitung Al-Sharq gegen eine Appeasement-Politik gegenüber Teheran aus:

„Der Iran hat versucht, sich im Irak, dem Libanon und in Syrien einzumischen, und er sieht, dass er nicht mal einen Preis dafür zu zahlen hat; im Gegenteil gibt es Versuche der Großmächte, zu einer Verständigung mit dem Iran zu gelangen. In Teheran hat sich das Gefühl breitgemacht, dass die USA einer militärischen Konfrontation mit den Iranern und ihren Stellvertretern aus dem Wege gehen wollen. Auf vielen Gebieten haben die Golfstaaten die Lektionen der Geschichte gelernt. Jede Form des Appeasement mit dem Iran wird nur dazu führen, dass er noch mehr verlangt, dass er sich in die inneren Angelegenheiten der arabischen Länder einmischen wird und dazu, dass seine Arroganz wächst.“

Sogar die Jordanier stimmen in den Chor der Araber ein, die Furcht vor Irans wachsendem Einfluss in der arabischen Welt äußern, insbesondere nach dem Atomabkommen mit den USA und den Großmächten.

„Wacht auf, ihr Araber, euer Feind ist der Iran“, lautet die Überschrift eines Kommentars des jordanischen Kolumnisten Salah al-Mukhtar, in welchem er die USA bezichtigt, Teherans Kriege gegen die arabischen Länder zu begünstigen.

Dass es dem Iran erlaube, seine „zerstörerischen Kriege“ gegen die Araber weiterzuführen, sei der gefährlichste Aspekt des Rahmenabkommens, sagt Al-Mukhtar, der den Iran als „Israel des Ostens“ bezeichnet.

„Dies ist ein gefährliches Abkommen, insbesondere für Saudi-Arabien und die Kräfte der Opposition im Irak und in Syrien“, warnt er. Es stellt dem Iran alles zur Verfügung, was er benötigt, um seine Kriege und die Expansionspolitik gegen die Araber weiterzuführen: Geld. Die Sanktionen aufzuheben, ist Amerikas Mittel, die gefährlichen Kriege zu unterstützen, die sich direkt gegen die Araber richten; das Aufheben der Sanktionen versorgt die Iraner mit den Finanzmitteln, die sie brauchen, um den persischen Vormarsch fortzusetzen. Die USA wollen Saudi-Arabien und die Golfstaaten auszehren, um sie anschließend zu spalten.“

Auch Libanons englischsprachige Tageszeitung Daily Star äußert sich skeptisch über das Atomabkommen. „Nach all dem Reden darüber, wie dieses Abkommen dazu beitrage, die Welt sicherer zu machen, sollte Obama, wenn er sich wahrhaft über sein Vermächtnis sorgt – vor allem das im Nahen Osten –, mit dem Iran zusammenarbeiten und diesen dazu ermuntern, wieder ein reguläres Mitglied der Weltgemeinschaft zu werden, und nicht ein Land, das überall in der Region direkt oder über Stellvertreter Konflikte schürt“, heißt es in einem Leitartikel. „Andernfalls wird dieses Abkommen den Iran nur in seinen expansionistischen Plänen bestärken.“

Neben den Arabern sind auch iranische Oppositionelle an die Öffentlichkeit getreten, um sich gegen das Atomabkommen auszusprechen.

Maryam Rajavi, eine iranische Politikerin und Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats, kommentiert:

„Eine allgemein gehaltene Erklärung, ohne die Unterschrift des geistlichen Führers Khamenei und ohne dessen offizielle Zustimmung, versperrt Teheran nicht den Weg zu einer Atombombe und hindert [das Regime] auch nicht daran, seine Täuschungen fortzusetzen.

Weitere Gespräche mit dem religiösen Faschismus im Iran zu führen – als Teil einer Politik des Appeasement –, wird die Region und die Welt nicht vor der Bedrohung der Ausbreitung von Atomwaffen schützen.

Sie zu zwingen, den Resolutionen des UN-Sicherheitsrats nachzukommen, ist der einzige Weg, die Mullahs daran zu hindern, in den Besitz von nuklearen Waffen zu gelangen.

Wenn die 5+1-Gruppe gegenüber dem am wenigsten glaubwürdigen Regime der Welt Nachsicht walten lässt und Konzessionen macht, ohne dafür Sicherheiten zu bekommen, dann verschafft es diesem lediglich mehr Zeit und verschärft die Gefahren, die von ihm für das iranische Volk, die Region und die Welt ausgehen.“

Israels gültige Rechte an Judäa und Samaria

Anmerkung AhuvaIsrael: es ist schon interessant, dass ich heute Nachmittag zwei Beiträge zum Thema „jüdische Siedler“  in der Mailpost fand. Auch dieser wird als eine Antwort an die Zuschauerredaktion ARD-aktuell gehen. Als eine Antwort der ARD auf meine Mail am 4. April 2015 schriebe mir heute die Zuschauerservice u. a.: Anzumerken bleibt dass es in unmittelbarer Nähe der Altstadt zahlreiche Siedlungen in Ostjerusalem inmitten eines arabischen Gebietes gibt. Laut Definition sind das auch Siedlungen, da Ostjerusalem mit der Altstadt bis 1967 jordanisches Gebiet war („jenseits der grünen Linie“). Jerusalem wurde zwar de facto von Israel annektiert, international ist das aber nicht anerkannt. Und der Status von Jerusalem ist umstritten.“ 

Das ist ein typisches Stereotyp, das sich in den in Köpfen festgerammt hat, die keinerlei eigene Anstrengungen unternehmen, sich selbst, eigenständig mit der Geschichte des Nahen Ostens ab Ende des 19. Jahrhunderts zu beschäftigen. So kann es nicht wundern, wenn solche Sätze als Argumente „ins Feld  geführt“ werden – ein mehr als trauriger Zustand für eine „Anstalt des öffentlichen Rechts“!_____________________ENDE

heplev8. April 2015

von Dr. Joseph Frager – Israel National News, 28. März 2015 – in der Übersetzung aus dem Englischen von „heplev“

Ich bin kein Rechtsanwalt, aber ich bin seit 30 Jahren in den Schutz und die Sicherheit von Judäa und Samaria involviert. Ich bin außerdem stolz auf die Tatsache, dass ich und mein jüngerer Bruder halfen 1975 die allererste neue Stadt in Judäa und Samaria zu bauen – Ofra.

Ich bin zudem extrem glücklich seit 1985 Teil von Ateret Cohanim zu sein. Ich habe die Wüste und erblühen und die Hügel zu Leben kommen gesehen. Nach einem der größten und am meisten mit Wundern bestückten Kriege in den Geschichtsbüchern – dem Sechstage-Krieg von 1967- haben viele versucht Israels gültige Rechte an Judäa und Samaria zu demontieren.

Die von Arthur Goldberg geschriebene Resolution 242 der Vereinten Nationen gab Israels rechtlicher Grundlage für den Behalt des Landes, das ihm ursprünglich vom Völkerbund im Jahr 1922 versprochen wurde (was auch heute noch binden ist) und den es in einem Defensivkrieg 1967 wiedergewann, reichlich Raum. Da die PLO ihren juristischen Angriff in Den Haag vorbereitet, ist es an der Zeit einige Schlüsselpunkte zu hervorzuheben. Dieser Artikel ist keinesfalls eine vollständige Analyse der gültigen Rechte Israels auf Judäa und Samaria. Er ist ein Versuch dem Thema etwas Klarheit zu verschaffen. Zunächst erklärte Stephen Schwebel, der ehemalige Präsident des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag, unmissverständlich: „Ein Land, das in Selbstverteidigung handelt, darf Territorium erobern und besetzen, wenn das zu seinem Schutz notwendig ist.“

Israel wird keine Probleme haben die Tatsache zu vertreten, dass der Krieg von 1967 ein defensiver war. Eugene Rostow, ein ehemaliger Staatssekretär für politische Angelegenheiten in der Johnson-Administration, erklärte: „Die Resolution 242 gab Israel gültiges Recht in Judäa und Samaria zu sein.“ Präsident Johnson selbst wies den US-Generalstab an eine Karte der „Gebiet“ vorzubereiten, von denen sie glaubten, dass Israel sie „auf ewig“ benötigen würde, um seine Verteidigungsfähigkeit sich sicherzustellen.

Präsident Gerald Ford erklärten in einem Brief an Yitzhak Rabin, dass die Vereinigten Staaten „Israels Position großes Gewicht zumessen, dass jede Friedensvereinbarung mit Syrien darauf basieren wird, dass Israel die Golanhöhen behält“. Er erwähnte auch Judäa und Samaria als „Judäa und Samaria“ und nicht als „Westbank“. Präsident Ford hatte meine Einladung angenommen, zu Ehren von Israels 25. Jahrestag der Wiedervereinigung Jerusalems 1992 für die American Friends of Ateret Chanim zu sprechen. He zog sich aus Gesundheitsgründen im letzten Moment zurück.

Präsident George Bush gestand in einem Brief an Premierminister Ariel Sharon Bautätigkeit für „beträchtliches natürliches Wachstum“ in jüdischen Gemeinden in Judäa und Samaria und für die Zukunft israelische Souveränität über „Siedlungsblöcke“ in Judäa und Samaria zu. Der offiziell „Bericht über den Rechtsstatus von Bautätigkeit in Judäa und Samaria“ genannte Levy-Bericht wurde am 9. Juli 2012 veröffentlicht; er war vom ehemaligen Richter am Obersten Gerichtshof, Edmund Levy, dem ehemaligen Botschafter Alan Baker und dem ehemaligen stellvertretenden Präsidentin des Distriktgerichts Tel Aviv, Tchia Shapira geschrieben und soll hier das Schlusswort zum Thema sein.

Präsident Obama und seine Administration haben alles ihnen mögliche getan, um Israels gültige und bindende Rechte an Judäa und Samaria zu diskreditieren. Diese Rechte sind nicht anzutasten und unveräußerlich und werden in jedem ordentlichen Gericht standhalten. Der Präsident wäre gut beraten seine jüngste Tirade gegen den Staat Israel einzustellen.

Link zu Original: Dr. Joseph Frager, Israel National News, 29. März 2015

Barry Werner – Meine Gedanken zum P5 + 1 Abkommen mit dem Iran – und ein Interview mit Dr. Michael Wolffsohn

Anmerkung AhuvaIsrael: als ich heute Morgen diesen Beitrag erhielt, einen Bericht zum Thema in „Die Welt“ las, Mittags im Deutschlandfunk eine Kurzfassungen aus Presse-Beiträgen und dann noch einen Kommentar vom ehemaligen Präsis der Evangel. Kirche, Manfred Kock, hörte, dachte ich:

Mit was für einer „Blauäugigkeit“ haben hier die Herren und Damen vom P5+1 und Obama, ein Abkommen mit dem Iran getroffen,  mit welcher „Blauäugigkeit“ sprechen deutsche Prominente aller Kategorien  für dieses Abkommen. Das zieht einem doch wirklich eher sämtliche Schuhe aus – als das es auch nur einen – anzieht!

Im allgemeinen wurde mal wieder über Israels Ministerpräsidenten Netanyahu hergezogen, das es „nur so kracht“ – in völliger Unkenntnis dessen, dass in Israel  a l l e ! Politiker, ob rechts oder links, sich in der Ablehnung ausnahmsweise einig sind!

Da war dann das Interview mit Dr. Michael Wolffsohn im Deutschlandfunk in der Sendung “ Information am Mittag“ mit dem Interviewpartner, Dirk Oliver Heckmann,  ein richtiger „Aufheller“:  _______________________ENDE

Israelseen- Logo ratner-logoIsraelSeen.com – 4. April 2015 – Übersetzung aus dem Englischen AhuvaIsrael

1926737_Page__2Die Vereinbarung wird sich negativ auf die Möglichkeit der Regimewechsel im Iranauswirken. Die iranische Regierung hat sich als besonders geschickt im Aufhebung von Rebellion gezeigt. Regimewechsel ist möglich, aber nur, wenn die gegenwärtige Regierung die Unterstützung der unterschiedlichen Fraktionen im Land verliert. Das vorliegende P5 + 1 Abkommen mit dem Iran stellt sicher, dass die gegenwärtige Regierung sogar länger überlebt.

Die Verhandlungen mit dem Iran sollen Irans Einstieg in den Atomclub für nur 10 bis 15 Jahre verzögern und verringert das iranische „Breakout Time (Anmerkung der Übersetzerin: die Zeit, um genug waffenfähiges Uran (WGU) für eine Atomwaffe herzustellen) nur für 1 Jahr. Das ist bei weitem nicht gut genug. Aber es hat auch mindestens zwei andere schlechte Dinge.

Erstens verschlechtert es den NPT (Non Proliferation Treaty – Atomwaffensperrvertrag) als einen Vertrag, der die Welt vor der Verbreitung von Atomwaffen schützt, da es keine Strafe für den Iran gibt, wenn er den Vertrag bricht.

Zweitens, lässt er dem Iran zu, Tod und Zerstörung im Nahen Osten zu säen, auf seinem Weg nach der Vorherrschaft. Der Iran begann einen blutigen Religionskrieg zwischen den Schiiten und den Sunniten im Nahen Osten, und die USA und P5 + 1 beabsichtigen, die Sanktionen gegen den Iran aufzuheben, die nur finanziellen Brennstoff auf das Inferno ausgießen. Und für was?

Der Iran wird die Vereinbarung mit den USA und der P5 + 1 zu jeder Zeit, die er es für richtig, dies zu tun sieht, brechen, wenn die USA ausreichend mit einem anderen drängenden Problem beschäftigt sein wird, wie zum Beispiel als Antwort auf die chinesische Aggression in Asien. Im Moment ist die Atomwaffenkapazität Irans nicht so wichtig, er hat reichliche Möglichkeiten der konventioneller Kriegsführung, um sich selbst im Geschäft zu halten. Aber wenn Iran entscheidet, dass er Atomwaffen will, wird er ausbrechen.

Es ist interessant, wie schamlos Irans Lügen sind. Iran behauptet, seine Atomwaffenfähigkeit ist für friedliche Zwecke. Wozu sind Atombomben bestimmt, um Eier zu braten?

Israels Sorge ist, dass der Iran ganz offen erklärt, das er glaubt, dass es eine religiöse Pflicht ist, Israel zu zerstören und auch, dass es Atomwaffenkapazität entwickelt.. Es braucht nicht viel Phantasie, um diese beiden Dinge zusammen zubringen; die Atomwaffen Kapazität beabsichtigt Israel zerstören (wie auch schiitische Dominanz in der sunnitisch-arabischen Welt zu etablieren).

Im Wesentlichen friedliche Ländern wie Israel werden keine Atomwaffen eingesetzt. Obwohl Israel wohl nukleare Vergeltungsmöglichkeiten (wie uns Experten sagten) hat, wird es sicherlich keinen Atomkrieg iniziieren. Iran, auf der anderen Seite, hat ganz offen gesagt, dass die arabische / muslimische Welt groß genug ist, um mehrere Nuklearangriffe durch Israel zu absorbieren, aber, dass Israel auch nur einen Atomschlag nicht überleben wird. Da alle islamistischen, religiösen Fanatiker, einschließlich der Führer des Iran, mutwillige Missachtung menschlichen Lebens, auch arabisch / muslimischen Leben, in ihrem Streben nach Verwirklichung der fanatischen religiösen Ziele, gezeigt haben, ist es vernünftig anzunehmen, dass, wenn der Iran Atomwaffen erlangt, er sie auch nutzen will, um Israel zu zerstören. Aber Israel kann sich nicht auf seine Atomwaffen verlassen um sich zu schützen, es muss konventionelle Kraft anwenden, um Irans Atomwaffen zu zerstören, bevor der Iran einen Atomkrieg beginnt.

Der Iran ist nicht ein „rationaler Akteur“ im üblichen Sinne des Wortes. Es ist in der Lage, den Grund nur im Hinblick auf die Förderung der religiösen Ziele zu sehen. Ein nuklearer Vergeltungsschlag durch Israel, der erfolgreich iranische Märtyrer (diejenigen, die erfolgreich eine Menge Juden umgebracht) in den Himmel sendet um ihre Belohnungen zu erhalten, kann nicht so viel von einer Bedrohung beinhalten.

Link zum Original: Barry Werner – My Thoughts on the P5 + 1 agreement with Iran.

Link zu Barry Werner: Who is Barry Werner

SCHNELLER HANDLUNGSBEDARF – von Steve Kramer

Image: drybonesblog.com

Image: drybonesblog.com

Anmerkung AhuvaIsrael: bereits drei oder viermal vorher habe nach den Wahlen in Israel am 17. März 2015 Beiträge zur Relevanz des Berichts der „Levy Kommission“ (Februar 2012)  gelesen. Heute, denke ich, war es nun mal an der Zeit den nachfolgenden Beitrag von Steve Kramer zu übersetzen und hier reinzustellen – der auch über den „Levy-Report“ schreibt. An dieser Stell bleibt nur zu wünschen, dass Benjamin Netanyahu alle erdenkliche Weisheit und Unterstützung zur Bildung einer stabilen Regierung des EWIGEN erhält und sich, wie auch hier von Steve Kramer, der Ergebnisse der „Levy-Reports“ bedient! Die beiden Bilder sind dem Original Link: QUICK ACTION NEEDED entnommen. _____________________ENDE

Israelseen- Logo ratner-logoIsraelSeen.com – March 23, 2015 – von Steve Kramer

Übersetzung aus dem Englischen AhuvaIsrael

Bei den jüngsten Wahlen in Israel, war die Obama-Regierung sehr überrascht und verärgert über den Erdrutschsieg für Premierminister Netanjahus Likud Partei. In den letzten Tagen der Kampagne sagte Bibi der Wählerschaft, dass ein Staat Palästina während seiner Amtszeit nicht etabliert werden wird , angeblich seine Forderung nach einem solchen Staat, bei seiner Rede an der Bar Ilan Universität im Jahr 2009 widerlegend. Die Annahme des Levy-Berichts ( siehe unten) würde die Position Bibis deutlich stärken.

Nach der Wahl folgte Bibis Sprecher schnell mit der Erklärung, dass Netanyahu sich nicht auf die abstrakte Möglichkeit eines palästinensischen Staates bezog aber die Realität der Erreichung eines solchen. Dies liegt daran, dass sich Palästinenserpräsident (und Vorsitzender der PLO) Mahmoud Abbas trotzig weigert, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen. Ebenso bedeutend sind in der gesamten Region Aufstände, die alle garantieren, dass eine Dschihad-Terrorgruppe schnell die Kontrolle über jedes Land, das Israel den palästinensischen Arabern geben würde, übernähme.

Präsident Obama würdigte schnell Bibis Aussage, die Erklärungen, die gemacht worden war ignorierend, herab und bestand darauf, dass eine „Neubewertung der Beziehungen“ gemacht werden müssen vis a vis Israel. Der Grund? Da die angeblich unverzichtbare und wesentliche 2-Staaten-Lösung für den Frieden im Nahen Osten von der israelischen Regierung scheinbar beiseite gefegt worden sei.

Wie ich und viele andere bereits erwähnt haben, gibt es viele andere mögliche Lösungen, die zu einer Art von Abkommen zwischen den Israelis und Arabern führen könnten. Die 2-Staaten-Lösung scheint nicht eine von ihnen sein. (Siehe meinen Artikel: Israelseen.com 2-Staaten-Lösung-oder-Reinfall)

Die Unnachgiebigkeit von Abbas, der im 10. Jahr von dem, was eine 4-Jahres-Laufzeit ist, entfernt ist, sowie der Tumult im Israels Hinterhof ist, zeigt in dieser Zeit ein unüberwindbares Hindernis für einen palästinensischen Staat zu sein. Dieses Versagen, den Wunsch zu bekunden etwas zu tun auf Seiten der Muslime / Araber,  sondern Israel enteignen zu wollen, erinnert mich an eine talmudische Geschichte über die jüdische Sehnsucht nach dem Messias:

Einst traf Rabbi Joshua ben Levi Elias und fragte den Propheten: „Wann wird der Messias kommen?“ Elia antwortete: „du solltest diese Frage dem Messias selbst stellen. Nachdem er von Elijah gelernt hat, wo der Messias gefunden werden konnte, brach Rabbi Joshua auf und traf den Messias und sprach zu ihm: „Friede sei mit euch, Meister und Lehrer“

„Friede sei mit euch, Sohn des Levi“, antwortete der Messias.

„Wann wird der Herr des Universums erscheinen?“ erkundigte sich Rabbi Joshua.

„Heute! Heute noch … „, antwortete der Messias.

Voller Glück und Freude kehrte Rabbi Josua zu Elia zurück und erzählte ihm, was der Messias gesagt hatte. Daraufhin erklärte Elija Rabbi Joshua, dass der Messias das Wort „heute“ im Vers erwähnt: „Heute – wenn du auf meine Stimme hörst“ Dies bedeutete, dass der Messias jeden Tag kommen könnte, wenn nur die Juden Buße tun würde, und alle zusammen zum Herrn und der Thora zurückkehren und die Mizwot*, die er uns hat geboten, jeden Tag erfüllen würden. (Chabad.org)

Die Parallele ist, dass die Araber, die angeblich einen palästinensischen Staat wünschen, HEUTE in keiner Weise handeln, die das Vertrauen von Israel fördern würde. Sie konnten zu vielen Zeitpunkten in der Vergangenheit einen Staat Palästina haben:

  • – 1947, als der UN-Teilungsplan für einen jüdischen und einen arabischen Staat aufrief;
  • – 1949, nach dem der Waffenstillstand in Kraft trat;
  • – zwischen 1949-1967, als Jordanien und Ägypten das Westjordanland und den Gazastreifen kontrollierte;
  • – 1967, als die siegreichen Juden damit rechneten, mit den Arabern einen Friedensvertrag zu schmieden;
  • – in 2000, beim Gipfel von Camp David, als der Vorsitzende Arafat nach einem großzügigen Friedensangebot von Ministerpräsident Barak den Gipfel verließ;
  • – 2008, als Präsident Abbas ein noch großzügiges Angebot von Ministerpräsident Olmert ablehnte, und in
  • – 2013-14, als Ministerpräsident Netanyahu fast alles Bauen in Judäa und Samaria  (auch bekannt als „West Bank“)  für neun Monate aussetzte und Präsident Abbas es ablehnte, zu verhandeln.
Image: britam.org

Image: britam.org

HEUTE: mit dem Iran auf dem Weg zur Entwicklung einer Atombombe; mit der Terrororganisation Hamas in Gaza; mit der Hisbollah, Irans starker Kontrolle des Libanon; und mit Bürgerkriegen in Syrien, dem Irak und dem Jemen, würde nur ein Selbstmord der israelische Regierung helfen, einen Staat Palästina auf Tuchfühlung mit Israel zu etablieren. (Anmkg. der Übersetzerin: bitte nicht vergessen,  dass das gesamte Gebiet, um das es sich handelt so „groß“ wie das deutsche Bundesland Hessen ist!)

Nach der Wahl wurde ich von einem Freund gefragt, was ich denken würde, was die neue Regierung  zuerst tun sollte. Meiner Meinung nach ist es die Reformierung der Regierung und des Bildungssystems, die Ausarbeitung eines Plans Wohnen bezahlbar zu machen, eine Senkung der extrem hohen Lebenshaltungskosten, etc., die alle brauchen Aufmerksamkeit. Aber die dringendste Aufgabe ist es, gegen die wachsende Bewegung der Delegitimierung des Staates Israel zu kämpfen, die sich sogar bis zur Aufhebung unseren Status als Nation erstreckt – als ob das möglich wäre.

Ein günstiger Moment: Israel verfügt über eine mächtige Waffe gegen seine Widersacher, eine, die es aus irgendeinem Grund ausgegrenzt hat einzusetzen: der Levy-Bericht, der informelle Name für „die Kommission zur Prüfung des Status über das Bauen in Judäa und Samaria“,  eingereicht bei den Vereinten Nationen. (Unispal.un.org)

„Der Levy Kommission Bericht wurde am 13. Februar 2012 von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und dem damaligen Justizminister Yaakov Ne’eman beauftragt. Das dreiköpfige Gremium unterschte die Frage des Bauens in den so genannten „post-1967“ Gebieten eingeschlossen der im Ruhestand stehende Richter am Obersten Gerichtshof E.E. Levy, Vorsitzender; dem pensionierten Bezirksrichter Tehiya Shapira; und der Botschafter Alan Baker. Es war die Meinung der Levy Kommission, dass Israels Status’ nicht der  eines „militärischen Besatzers“ sei, mit allem, was der Begriff, im Einklang mit dem Völkerrecht, bedeutet. (Jewishpress.com)

Der Levy Bericht gibt Israel alle juristische Munition, die Delegitimierungs- Kampagne in der internationalen Arena zu bekämpfen. Aus irgendeinem unerklärlichen (für mich) Grund hat Ministerpräsident Netanjahu nie offiziell dieses ernsthafte Dokument angenommen. Jetzt ist die Zeit für Israel, zur Bekämpfung der bösartigen Kampagnen, die seine Existenz gefährden, in die Offensive zu gehen und keine Kosten auf Hasbara (öffentliche Diplomatie) zu scheuen um den Kampf zu finanzieren, mit einem Wort: proaktiv zu sein. Die Annahme des Levy-Bericht könnte schnell durchgeführt werden, im Gegensatz zu den oben genannten Problemen, die notwendigerweise erweiterte Kommissionen, Berichte und Stimmen, erfordern.

Die schnelle Übernahme und Nutzung des Levy-Berichts würde der neuen Regierung von Ministerpräsident Netanyahu einen pragmatischen, positiven Klang setzen.

Steve Kramer: Steve Kramer ist ein freier Schriftsteller mit Hauptsitz in Alfe Menashe, Israel. Seine Arbeiten können auch auf der Website nach gelesen werden, www.encounteringisrael.com

*Mitzwahttp://de.wikipedia.org/wiki/Mitzwa

 

Rede von Ministerpräsident Netanyahu vor dem US-Kongress

Anmerkung AhuvaIsrael: zu dieser Rede gibt es es eine äußerst kunterbunte Reihe von Kommentaren. Ich habe einige davon aus den beiden Presseschau-Sendungen vom 5. März 2015 im Deutschlandfunk als Link gleich hier im Anschluss reingesetzt. Bei manchen von ihnen sträuben sich einem in der Tat die Haare, zumal sie aus der deutschen Presse kommen!

u.a. TAZ und Frankurter Allgemeine – Do. 5. März 2015 DLF: um 7:05 Uhr

Internationale Presseschau – do 5. März 2015 12.50 Uhr DLF – ab Mitte etwa – nach El PAIS zu EU-Verhanldungen

auch den oberen Link etwas unter scrollen___________________________ENDE

Botschaft des Staates Israel, Berlin, am 5. März 2015

Der gesamte Text – siehe Link unten

„Meine Freunde, ich bin tief geehrt von der Möglichkeit, ein drittes Mal vor dem wichtigsten gesetzgebenden Organ in der Welt zu sprechen, dem US-Kongress. Ich bedanke mich bei allen, die heute hier sind. Ich weiß, dass meine Rede Gegenstand zahlreicher Kontroversen ist. Ich bedauere zutiefst, dass einige meine Anwesenheit politisch sehen. Das war nie meine Absicht. 

Ich möchte mich bei Ihnen bedanken, bei den Demokraten und Republikaner, für Ihre gemeinsame Unterstützung für Israel, Jahr für Jahr, Jahrzehnt um Jahrzehnt. Ich weiß, dass, egal, auf welcher Seite des Hauses Sie sitzen, Sie zu Israel stehen.

Ministerpräsident Netanyahu vor dem US-Kongress (Foto: GPO/Amos Ben Gershom)

Die bemerkenswerte Allianz zwischen Israel und den Vereinigten Staaten war stets mehr als Politik. Sie muss mehr als Politik bleiben!

Amerika und Israel teilen ein gemeinsames Schicksal, das Schicksal der gelobten Länder, die Freiheit zu schätzen wissen und Hoffnung bieten. Israel ist dankbar für die Unterstützung Amerikas und ihrer Menschen, sowie der amerikanischen Präsidenten von Harry Truman bis Barack Obama. Wir sind froh über alles, was Präsident Obama für Israel getan hat. Manches von dem ist allgemein bekannt, wie die Stärkung der Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen und der Austausch nachrichtendienstlicher Erkenntnisse und der Widerstand gegen antiisraelische Resolutionen der Vereinten Nationen. Manches jedoch, was der Präsident für Israel getan hat, ist weniger bekannt.“

Rede von Ministerpräsident Netanyahu vor dem US-Kongress

PM Netanyahu Addresses US Congress: https://www.youtube.com/watch?v=2XXqMZY0xNw – mit bösartigen Kommentaren!

 

Netanjahu besucht Westmauer am Vorabend der Abreise in die USA

Anmerkung AuvaIsrael: Der nachfolgende Beitrag wurde von mir soeben aus dem Englischen übersetzt. Möge Netanyahus Gebet das Herz des EWIGE erreichen – und möge der EWIGE, der HEILIGE ISRAELS Netanyahu mit Weisheit, Kraft und Segen für seine Rede ausrüsten. Da die Einladung an Netanyahu vom Sprecher der Republikanischen Partei erging und Präsident Obama bei der Einladung übergangen wurde – empfängt Obama Netanyahu nicht bei dessen Besuch in Washington! Das spricht „BÄNDE“! Link zum Original unten!______________ENDE

United for Israel - Logo– 1. März 2015

 

Israels Premierminister besuchte die Westmauer, die heiligste Stätte des Judentums am Tempelberg, um vor seinem Abflug nach Washington, wo er vor dem Kongress eine Rede zur iranischen Atomfrage halten wird, ein kurzes Gebet zu sprechen.

 Von Anav Silverman / Tazpit News Agency

Netanyahu Visites Western Wall on Eve of Departure to US  KopieIsraels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu besuchte die Klagemauer in Jerusalem am Vorabend seiner Abreise in die Vereinigten Staaten, wo er am Dienstag, dem 3. März eine historische Rede vor dem Kongress auf Grund der Einladung vom Sprecher des Repräsentantenhais der Vereinigten Staaten, John Boehner (R-Ohio), über die iranische nukleare Bedrohung sprechen wird.

„Am Vorabend meiner Reise in die USA, bin ich hierher zur Westmauer gekommen“, sagte der israelische Ministerpräsident sagte, nachdem er an der heiligsten Stätte des Judentums, die Hände auf der Mauer ruhenden Händen gebetet hatte.

„Ich möchte diese Gelegenheit wahrnehmen um an dieser Stelle zu sagen, dass ich US-Präsident Barack Obama respektiere. Ich glaube an die Stärke der Beziehung zwischen Israel und den USA und an ihre Stärke, Meinungsverschiedenheiten, jene, die waren und jene, die noch sein werden, zu überwinden.“

Netanyahu sprach auch von seinem Engagement für die Sicherheit Israels bei seinem Besuch an der Mauer, Stunden vor dem seinen Flug nach Washington.

„Als Premierminister von Israel, es ist meine Pflicht, für die Sicherheit Israels zusorgen; daher opponieren wir entschieden gegen die formulierte Vereinbarung mit dem Iran und den Großmächte, die unsere Existenz gefährden könnten.“

„Angesichts dieser Gefahr müssen wir uns zusammenschließen und die Gefahren auch erklären, die sich aus dieser Vereinbarung für Israel, die Region und in die Welt ergeben“, sagte er.

In seiner Rede in der vergangenen Woche auf der Konferenz der Präsidenten der Major American Jewish Organizations* in Jerusalem, betonte Netanyahu seine Überzeugung, dass kein verantwortlicher israelischer Ministerpräsident sich weigern kann, an einem Kongress zu einer Angelegenheit, die so wichtig für die Sicherheit Israels ist, zu sprechen.

„Warum gehe ich zu dem Kongress? fragte der israelische Ministerpräsident. „Weil Israel die Chance angeboten bekommen hat, sich zur Sache in dieser entscheidenden Frage vor dem weltweit wichtigsten Parlament zu äußern; weil eine Rede vor dem Kongress es Israel ermöglicht, den Standpunkt Israels den gewählten Vertretern des amerikanischen Volkes und zudem einem weltweiten Publikum zu präsentieren; weil der Kongress bei der Anwendung von Druck auf die Ayatollahs des iranischen Regimes eine entscheidende Rolle spielte – der starke Druck, der die Ayatollahs in erster Linie an den Verhandlungstisch gebrachte, und weil der Kongress auch ein Mitspracherecht auf jede endgültige Einigung haben kann „.

* Major American Jewish Organizations – Dachverband jüdischer Organisationen in den USA

Link zum Original: Netanyahu Visits Western Wall on Eve of Departure to US