Der Stolz der Nationen

Anmerkung AhuvaIsrael: ein wichtiger, ausgezeichneter Beitrag, wie antisemtisch, -israelisch, -zionistish sich die Nationen gegenüber Israel verhalten – ihr, der Nationen Fall wird tief sein – die Anfänge erleben wir bereits_______________________ENDE!

Der Stolz der NAtionen 1Von S.B.G. – M.A – Jerusalem (aus einer kleinen all vierteljahr erscheinenden Zeitschrift von Freunden)

Ein fundamentales Prinz jüdischer Lehre ist, dass bei der Heiligen Schrift nichts überflüssig ist, jedes Wort ist unverzichtbar. Warum also wird die Geschichte von Aarons älteren Söhnen, Abihu und Nadab, die vom Feuer verzehrt wurden, als sie „fremdes Feuer“ bei der Einweihung der Stiftshütte darbrachten, viermal in der Thora erwähnt (3. Mo. 10, 1-2; 16,1; 4. Mo. 3, 4; 26 61)?

Gottes Gesetz ist unveränderbar. Wir können nur darüber spekulieren, ob die Söhne hemmungslos, berauscht, oder unzüchtig gekleidet waren, miteinander wetteiferten, Mose und Aaron abzulösen, oder schlimmer. Doch inmitten der vielen Erklärungsversuche für ihre Sünde, wird klar, Stolz war eine Hauptursache.

So ist es auch heute.

Nach einer kurzen Periode in der modernen Geschichte, nach dem Holocaust, als die Mehrheit der Nationen mit dem jüdischen Volk mitfühlte, und ihm seinen eigenen Staat

zuerkannte, verkehrte sich die Haltung der Welt schnell ins Gegenteil. Als die erklärten Feinde Israels ihre Ablehnung der Juden durch Krieg, Terror, Boykott, Delegitimierung und asymmetrische Kriegsführung zeigten, antworteten die zivilisierten Länder der Welt darauf, indem sie zwar öffentlich Bedenken äußerten, aber im Allgemeinen nichts taten. Der Handel und der Zugang zum Öl hatten Vorrang vor der Moral.

Es gab Ausnahmen, allen voran die USA, doch das kam darauf an, wer dort gerade Präsident war.

Heute herrscht auf Regierungsniveau in ganz Europa eine kaum verborgene Verachtung für Israel. Kürzlich vorgelegte Studien zeigen, dass rund 40 % der Europäer die Israelis für genauso böse halten wie die Nazis. Der akademische und technologische Austausch mit Israel geht weiter, Abkommen werden geschlossen, doch ein Hauch von Verachtung für Juden ist allgegenwärtig.

Ein Bereich, wo dies deutlich wird, ist die Position der Europäischen Union bezüglich Judäa und Samarien (die Westbank). Israels Rechte gründen sich auf unwiderlegbares, internationales Recht, doch die EU ignoriert dies dreist und plappert die Aussagen der muslimischen Welt nach, indem sie das israelische Wachstum als „illegale Siedlungen“ bezeichnet. In 200 Regionen der Welt gibt es ungeklärte Grenzkonflikte, doch nur der, welcher Israel betrifft, bringt andauernde weltweite Verurteilungen hervor. Paradoxerweise ist Israels

Ausdehnung de jüdischen Gemeinden über die „Grüne Linie“ hinaus geringer unter der Führung des derzeitigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu als während der Amtszeiten der Ministerpräsidenten Ehud Barak oder Ariel Sharon in vorangegangenen Jahrzehnten.

Als im März der UN-Generalsekretär Ban-Ki moon de facto die westliche Sahara als durch Marokko „besetzt“ bezeichnete und damit für regionale Aufregung sorgte, entschuldigte sich sein Büro binnen weniger Tage, und er nahm seine Äußerungen zurück.

Arroganterweise will die EU Produkte aus den strittigen Gebieten als nicht israelisch kennzeichnen, eine die Doppelmoral offenbarende, himmelschreiende Forderung, die von keinen anderen Streitparteien verlangt wird, weder von den Türken in Zypern, noch von den Chinesen in Tibet, noch anderswo. Schließlich hat die EU ihre Forderungen modifiziert, doch die schikanierende Art des EU-Botschafters für Israel, Lars Faaborg-Andersen, und der EU-Außenbeauftragten, Federica Mogherini, war fanatisch und beleidigend.

Bereits vor Gründung der EU, wurde Israel als eine Nation zweiter Klasse behandelt. In seiner alarmierenden Darlegung zeigt der schweizer Journalist Marcel Gyr (Swiss Years of Terror: the secret agreement with the PLO, 2016), dass in den 1970er Jahren, als Flugzeugentführungen durch Terroristen monatlich Schlagzeilen machten, Frankreich, Deutschland, Italien und die Schweiz Deals mit der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) machten, in denen sie versprachen, die Terroristen innerhalb ihrer Landesgrenzen nicht strafrechtlich zu verfolgen, solange ihre Länder nicht angegriffen würden. Terroristen, wie der berühmt-berüchtigte Ilch Ramfrez Sänchez (Carlos, der Schakal), prahlten sogar damit, dass sie sich immer sicher fühlten in der Schweiz, immun gegen Zugriffe („Terrorism and European Democracies“, Manfred Gerstenfeld, Jerusalem Post, 27.03.15).

Moral bedeutete den Regierungen nichts. Sie zahlten die Terroristen aus, gewährten ihnen ein sicheres Versteck und schützten sie. Und Israel wurde so daran gehindert, sie zur Rechenschaft zu ziehen.

Unternehmen machten sich mitschuldig an den Deals. In einem Fall von vor 40 Jahren zahlte eine große US-Bank der PLO heimlich Geld, damit ihre Tochterbank in Beirut (Libanon) sicher bliebe – ein klassischer Fall von Schutzgeld, das Gangstern gezahlt wird. Das war eine übliche Vorgehensweise von Unternehmen, die ein Sprungbrett wollten, was das einmalige Finanzkapital und die kosmopolitische Spielwiese im Nahen Osten anbelangte.

Als die Terror-Organisationen reicher wurden und ihre Zellen von westlichen Regierungen geschützt wurden, nahmen die Verbrechen gegen Israel zu. Juden waren der sprichwörtliche Sündenbock der Welt. Während Israel oder seine Bürger und dessen Abgesandte im Ausland das erste Ziel von Terror blieben, drehte sich die Welt in eine andere Richtung.

Der Zenith wurde 2015 mit dem iranischen Atomabkommen erreicht. Der Iran machte aus seinen Absichten mit Israel keinen Hehl. Die iranischen Absichten, den jüdischen Staat auszulöschen, wurden wieder und wieder von Sprechern des Iran geäußert, und werden es noch. Und doch ließen sich die verhandelnden Länder nie von ihrem Streben nach einem Abkommen mit dem Iran abbringen. Was sie aushandelten, war schlecht. Wenn der Iran die Richtlinien einhält, wird er in einem Jahrzehnt mehr oder weniger ungehinderten Zugang zu Atomwaffen haben, und Europa einen ungehinderten Handel mit dem Iran.

Bereits mit dem heutigen Tag hat der Iran schon wiederholt die Klauseln des Abkommens verletzt: Er hat nie aufgehört, ballistische Raketen zu entwickeln (und probeweise abzufeuern), die mit atomaren Sprengköpfen ausgerüstet werden können und Israel sowie Europa erreichen können. Und mit Milliarden US-Dollar eingefrorener Gelder, die wieder an den Iran übergeben werden, und mehrjährigen, unterzeichneten Handelsabkommen, hat die iranische Finanzierung von Terror-Organisationen weltweit zugenommen.

Das bereits von allen Seiten bedrohte Israel ist wieder einmal das Opferlamm. Vorgeblich ein Mitglied der Nationengemeinschaft über die Vereinten Nationen, wird Israel in Wirklichkeit nicht zu den Nationen gezählt, genau wie Bileam es damals schon prophezeit hatte (4. Mo. 23,9).

Gerüchte aus Washington legen nahe, dass Präsident Barack Obama Israel dieses Jahr erpressen könnte, Land abzugeben. Dies würde er erreichen, indem er damit droht, Israel nicht vor Versuchen des UN-Sicherheitsrates zu schützen; dieser will Entscheidungen gegen Israel verhängen und einen weiteren Palästinenserstaat schaffen. Ob Obama ein Veto einlegt oder nicht, Israel würde der Verlierer sein.

Doch Handlungen haben Konsequenzen, wie im Fall von Abibu und Nadab (vgl. Apg. 5, 1-5).

Die Selbstgerechtigkeit europäischer Regierungen, die sich selbst stolz als post-christlicher Kontinent bezeichnen – und gewiss kennen sie einen besseren Weg als die „veraltete“, biblische Vorgabe, Israel zu segnen und zu schützen – hat zu einer strafenden, selbst-zerstörerischen Politik geführt.

Als sich europäische und nordamerikanische Türen Einwanderern öffneten, sind muslimische Flüchtlinge hereingeströmt, die ein Kultur- und Wertesystem mitbringen, das den westlichen Ländern fremd ist. Die freien Länder sehen Vorteile darin, meinend, die Einwanderer würden dringend benötigte Arbeitskräfte und das nötige Bevölkerungswachstum bringen. Die Flucht vor Verfolgung ist die übliche Erklärung für die Politik der offenen Türen. Ein bedeutender Teil der „Flüchtlinge“ flieht sicher vor Verfolgung, doch ein großer Teil sind auch Wirtschaftsflüchtlinge. Die Mehrheit von ihnen sind arbeitsfähige Männer zwischen 18 und 49 Jahren, die verdächtigerweise ohne ihre Familien einreisen.

Andere werden skrupellos ignoriert. Christen sind die meistverfolgte Personengruppe in muslimischen Ländern. (Juden wurden bereits vor Jahrzehnten getötet oder vertrieben.) In Ägypten, dem Irak, Libyen, Nigeria und Syrien begeht man Völkermord. Zu Tausenden werden christliche Männer ermordet, Frauen und Töchter als Ehefrauen und Sex-Sklavinnen verkauft, Kinder als Sklaven. Sie werden geköpft, verbrannt und gekreuzigt („Inconvenient Genocide“, Caroline Glick, in Jerusalem Post, 08.04.16). Trotz alledem sind die Überlebenden diejenigen, die den geringsten Zugang zum Schutz in Europa und Nordamerika haben. Bei den Einwandererzahlen sind sie stark unterrepräsentiert.

Stattdessen werden die Städte mit einer Bevölkerung überschwemmt, die das Gesicht Europas binnen einer Generation verändern wird. Eine für ihre Museen und Klassik bekannte Hauptstadt hat bereits 150 muslimische- Kindergärten: Wien (Österreich). Die Pädagogen sind alle Muslime, und in vielen Klassen wird der Unterricht nicht mehr auf Deutsch abgehalten, so Prof. Ednan Aslan vom Institut für Islamische Studien an der Universität Wien (Kurier, Österreich, 15.12.15).

Biblische Prinzipien werden über Bord geworfen und durch säkulare, humanistische, ja sogar wirtschaftlich motivierte Zeitgeisttendenzen ersetzt, die man fälschlicherweise als „soziale Gerechtigkeit“ betitelt. Wenn sich das Kommen des Messias verzögert, wird die Generation unserer Kinder die Konsequenzen dieses Stolzes tragen müssen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Netanyahus Aufstieg in der öffentlichen Auffassung seit den Wahlen 2015

Anmerkung AhuvaIsrael: Interessant, interessant !

abseits vom mainstream - heplev

ManfredGerstenfeldManfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Ein Jahr ist seit den letzten Knesset-Wahlen vergangen. Vor kurzem sind mehrere Meinungsumfragen veröffentlicht worden, die sich mit der israelischen Öffentlichkeit zu Themen wie der Popularität möglicher Premierminister-Kandidaten, Bedauern über die eigene Entscheidung bei den Wahlen vom letzten Jahr und erwartetem Stimmverhalten zu jeder Partei beschäftigten, sollten zum jetzigen Zeitpunkt Neuwahlen stattfinden.[1]

Eine Übersicht über den inzwischen lange vergessenen Wahlkampf für die 20. Knesset ist erhellend, sowohl um eine Perspektive auf die aktuelle politische Situation zu gewinnen, als auch um die bedeutende Veränderung in Netanyahus Einstufung in der öffentlichen Meinung zum letzten Jahr aufzuzeigen.

Die Wahlen von 2015 endeten damit, dass der Likud unter Netanyahus Führung 30 Sitze gewann; die größte Oppositionsparte, die Zionistische Union, erreichte 24 Sitze. Dass der Likud gewinnen würde, war jedoch nach den Exit-Polls am Wahltag nicht klar.

Die Wahlen wurden vorgezogen, nachdem Netanyahu Yair Lapid (Finanzminister und Parteichef von…

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Israel feiert 67 Jahre – keine Müdigkeit zu erkennen!

Anmerkung AhuvaIsrael: diesen Beitrag habe ich in der deutschen Übersetzung von „heplev“ übernommen und aktualisiere dazu Psalm 68, 34 Gebet G’TT die Macht! Seine Herrlichkeit ist über Israel, und seine Macht in den Wolken.
35 G’TT ist wundersam in seinem Heiligtum. Er ist G’TT Israels; er wird dem Volk Macht und Kraft geben. Gelobt sei G’TT! ________________AMEN!

IMRAvon Dr. Aarom Lerner
Donnerstag, 23. April 2015
„Wir sind des Kämpfens müde, wir sind des Mutigseins müde, wir sind des Gewinnens müde, wir sind des Verteidigens gegen unsere Feinde müde“, sagte Ehud Olmert vor dem Israel Policy Forum im Juni 2005.

Ein Jahrzehnt später kämpfen wir immer noch mutig. Und wir haben nicht die Illusion, dass ein Stück Papier das ändern kann. Unsere Kinder dienten nicht in einer „Friedensarmee“ und wir erwarten, dass auch unsere Enkel das Privileg haben den jüdischen Staat zu verteidigen.

Aber ein Jahrzehnt nach einem kriminell korrupten Premierminister, der verzweifelt nach einem Weg suchte unser kollektives Handtuch zu werfen, sind wir so gut wie absolut nicht müde.

Während also Premierminister Benjamin Netanyahu sich aufmacht die durchaus herausforderndste Zeit anzugehen, der sich unser Staat in einer Generation zu stellen hatte, genießt er den entscheidenden Vorteil, dass er eine widerstandsfähige und entschlossene Nation anführt.

Link zum Original IMRA: Israel Celebrates 67 years – NOT TIRED!

Apartheid! und Wahlrecht in Israel

Anmerkung AhuvaIsrael: (y)- meint „Daumen hoch“!  – Lüge aufgedeckt! Lügen haben immer kurze Beine – das habe ich bereits als Kind erfahren müssen, wenn ich „gemogelt“ habe – und ich denke , ein jeder von uns hat da so seine eigenen Erfahrungen machen können im Verlauf seines Lebens! Und darum: es ist gut, dass die Lüge, Israel sei eine Apartheid-Staat mit den Wahlen  am 17. März 2015 erneut „ad absurdum“ geführt wurde.

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Apartheid! (22).

Und noch ein Foto von „heplev“ – zum Thema: Foto der Woche: Wahlrecht in Israel

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Netanjahu besucht Westmauer am Vorabend der Abreise in die USA

Anmerkung AuvaIsrael: Der nachfolgende Beitrag wurde von mir soeben aus dem Englischen übersetzt. Möge Netanyahus Gebet das Herz des EWIGE erreichen – und möge der EWIGE, der HEILIGE ISRAELS Netanyahu mit Weisheit, Kraft und Segen für seine Rede ausrüsten. Da die Einladung an Netanyahu vom Sprecher der Republikanischen Partei erging und Präsident Obama bei der Einladung übergangen wurde – empfängt Obama Netanyahu nicht bei dessen Besuch in Washington! Das spricht „BÄNDE“! Link zum Original unten!______________ENDE

United for Israel - Logo– 1. März 2015

 

Israels Premierminister besuchte die Westmauer, die heiligste Stätte des Judentums am Tempelberg, um vor seinem Abflug nach Washington, wo er vor dem Kongress eine Rede zur iranischen Atomfrage halten wird, ein kurzes Gebet zu sprechen.

 Von Anav Silverman / Tazpit News Agency

Netanyahu Visites Western Wall on Eve of Departure to US  KopieIsraels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu besuchte die Klagemauer in Jerusalem am Vorabend seiner Abreise in die Vereinigten Staaten, wo er am Dienstag, dem 3. März eine historische Rede vor dem Kongress auf Grund der Einladung vom Sprecher des Repräsentantenhais der Vereinigten Staaten, John Boehner (R-Ohio), über die iranische nukleare Bedrohung sprechen wird.

„Am Vorabend meiner Reise in die USA, bin ich hierher zur Westmauer gekommen“, sagte der israelische Ministerpräsident sagte, nachdem er an der heiligsten Stätte des Judentums, die Hände auf der Mauer ruhenden Händen gebetet hatte.

„Ich möchte diese Gelegenheit wahrnehmen um an dieser Stelle zu sagen, dass ich US-Präsident Barack Obama respektiere. Ich glaube an die Stärke der Beziehung zwischen Israel und den USA und an ihre Stärke, Meinungsverschiedenheiten, jene, die waren und jene, die noch sein werden, zu überwinden.“

Netanyahu sprach auch von seinem Engagement für die Sicherheit Israels bei seinem Besuch an der Mauer, Stunden vor dem seinen Flug nach Washington.

„Als Premierminister von Israel, es ist meine Pflicht, für die Sicherheit Israels zusorgen; daher opponieren wir entschieden gegen die formulierte Vereinbarung mit dem Iran und den Großmächte, die unsere Existenz gefährden könnten.“

„Angesichts dieser Gefahr müssen wir uns zusammenschließen und die Gefahren auch erklären, die sich aus dieser Vereinbarung für Israel, die Region und in die Welt ergeben“, sagte er.

In seiner Rede in der vergangenen Woche auf der Konferenz der Präsidenten der Major American Jewish Organizations* in Jerusalem, betonte Netanyahu seine Überzeugung, dass kein verantwortlicher israelischer Ministerpräsident sich weigern kann, an einem Kongress zu einer Angelegenheit, die so wichtig für die Sicherheit Israels ist, zu sprechen.

„Warum gehe ich zu dem Kongress? fragte der israelische Ministerpräsident. „Weil Israel die Chance angeboten bekommen hat, sich zur Sache in dieser entscheidenden Frage vor dem weltweit wichtigsten Parlament zu äußern; weil eine Rede vor dem Kongress es Israel ermöglicht, den Standpunkt Israels den gewählten Vertretern des amerikanischen Volkes und zudem einem weltweiten Publikum zu präsentieren; weil der Kongress bei der Anwendung von Druck auf die Ayatollahs des iranischen Regimes eine entscheidende Rolle spielte – der starke Druck, der die Ayatollahs in erster Linie an den Verhandlungstisch gebrachte, und weil der Kongress auch ein Mitspracherecht auf jede endgültige Einigung haben kann „.

* Major American Jewish Organizations – Dachverband jüdischer Organisationen in den USA

Link zum Original: Netanyahu Visits Western Wall on Eve of Departure to US

Rede von Ministerpräsident Netanjahu auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen, 2014

Logo The algemeinerNetanyahu-UN-2014-Children-rockets-1Anmerkung AhuvaIsraeal: die Rede von PM Netanyahu konnte ich nach der Vorlage einer „Volltext-Übertragung“ (english), die ich heute im Newsletter von „the algemeiner“ erhielt, ins Deutsche übersetzen. Der Original-Link ist nicht übertragbar – jedoch kann die vollständige Rede auf YouTube (englisch) nachgehört werden – siehe Link am Ende meiner Übersetzung. ______________________________!

Zum Bild: Netanyahu zeigt ein Bild von einem Hamas-Raketenwerfer in der Nähe von Kindern in Gaza gebracht. Foto: Screenshot.

Autor: Algemeiner Mitarbeiter – 29. September 2014 – Übersetzung aus dem Englischen AhuvaIsrael

Vielen Dank, Herr Präsident. Verehrte Delegierte, ich komme aus Jerusalem hier her, um im Namen meines Volkes, des Volkes Israel zu sprechen. Ich bin hier her gekommen, um über die Gefahren in denen wir stehen, und über die Möglichkeiten, die wir suchen zu sprechen. Ich bin hierher gekommen, um die dreisten Lügen, die von diesem Podium gegen mein Land und gegen die tapferen Soldaten, die es verteidigen gesprochen wurden, aufzudecken.

Meine Damen und Herren, das Volk Israel betet für den Frieden, aber unsere Hoffnungen und der Welt Hoffnung auf Frieden sind in Gefahr, weil überall, wo wir hin sehen der militante Islam auf dem Vormarsch ist. Es sind keine Militanten. Es ist nicht der Islam. Es ist der militante Islam. Und in der Regel sind Muslime seine ersten Opfer, aber er verschont niemanden: Christen, Juden, Yeziden, Kurden. Keine Religion, kein Glaube, keine ethnische Gruppe außerhalb seiner Sicht. Und er breitet sich rapide in allen Teilen der Welt aus 

Sie kennen das berühmte amerikanische Sprichwort, alle Politik ist lokal? Für die militanten Islamisten, ist alle Politik global, weil es ihr Ziel ist, die Welt zu beherrschen. Nun könnte diese Gefahr einigen als übertrieben scheinen, da sie klein beginnt, wie ein Krebs, der einen bestimmten Teil des Körpers angreift. Aber wenn nicht gegengesteuert wird, wächst der Krebs, über mehr und mehr Bereiche metastasierend. Um den Frieden und die Sicherheit der Welt zu schützen, müssen wir diesen Tumor zu entfernen, bevor es zu spät ist.

Letzte Woche, gaben viele der hier vertretenen Länder zu Recht Präsident Obama Beifall für die maßgebliche Leitung der Bemühung, ISIS zu konfrontieren, und dennoch Wochen zuvor standen einige dieser Länder, die gleichen Länder, die jetzt die Konfrontation der ISIS unterstützen, der Konfrontation Israels gegen die Hamas entgegen. Sie verstehen offenbar nicht, dass ISIS und die Hamas Zweige des gleichen giftigen Baums sind.

ISIS und Hamas haben ein fanatisches Glaubensbekenntnis, das sie beide versuchen, weit über das Gebiet unter ihrer Kontrolle zu verhängen. Hört ISIS’ selbsternannten Kalifen, Abu Bakr al-Baghdadi. Folgendes sagte er vor zwei Monaten: Ein Tag wird bald kommen, an dem der Muslim überall als Meister herum gehen wird. Die Muslime werden nämlich in der Welt bewirken, zu hören, die Bedeutung des Terrorismus zu verstehen und das Idol der Demokratie zerstören. Nun hören Sie Khaled Mashal, den Führer der Hamas. Er verkündet eine ähnliche Vision der Zukunft: Wir sagen dem Westen dies – mit Allah werden Sie besiegt werden. Morgen wird unsere Nation auf dem Thron der Welt sitzen.

Wie die Charta der Hamas deutlich macht, ist es das unmittelbares Ziel der Hamas, Israel zu zerstören, aber die Hamas hat ein größeres Ziel. Sie wollen auch ein Kalifat. Hamas teilt die globalen Ambitionen seiner militanten Islamisten-Freunde, und das ist es, warum ihre Anhänger in den Straßen von Gaza jubelten, als Tausende von Amerikanern in 9/11 ermordet wurden, und das ist es, warum ihre Führer die USA für die Tötung von Osama bin Laden verurteilten, den sie als heiligen Krieger lobten.

Also, wenn es um ihre eigentlichen Ziele geht, ist die Hamas ISIS und ISIS ist die Hamas. Und was sie gemeinsam haben teilen sie mit allen militante Islamisten. Boko Haram in Nigeria, al-Shabab in Somalia, die Hisbollah im Libanon, al-Nusra in Syrien, der Mahdi-Armee im Irak, und der Al-Qaida-Filialen in Jemen, Libyen, den Philippinen, Indien und anderswo.

Einige sind radikale Sunniten, einige sind radikale Schiiten, einige wollen ein vor-mittelalterliches Kalifat aus dem siebten Jahrhundert wiederherstellen, andere wollen die apokalyptische Rückkehr von einem Imam aus dem neunten Jahrhundert einleiten. Sie sind in verschiedenen Ländern, sie zielen auf unterschiedliche Opfer und sie töten sich sogar gegenseitig in ihrem Kampf um die Vorherrschaft. Aber sie alle teilen eine fanatische Ideologie. Sie alle versuchen, ständig wachsende Enklaven des militanten Islam, in denen es keine Freiheit und keine Toleranz gibt, in denen Frauen als Mobilien behandelt werden, zu gründen, in denen Christen dezimiert und Minderheiten unterjocht werden, manchmal mit der klaren Wahl, zu konvertieren oder zu sterben. Für sie kann jeder als ein Ungläubiger betrachtet werden, einschließlich andere Muslime.

Meine Damen und Herren, die militanten Islam Ambinitionen, die Welt zu beherrschen scheinen verrückt, aber so waren auch die globalen Ambitionen der anderen fanatischen Ideologie, die vor acht Jahrzehnten an die Macht gespült wurden. Die Nazis glaubten an eine Herrenrasse. Die militanten Islamisten glauben an einen Herren-Glauben. Sie streiten, wer unter ihnen der Meister des Herren-Glauben sein wird. Das ist, worüber sie wirklich nicht überein stimmen. Und deshalb ist die Frage vor uns, ob der militante Islam die Macht haben wird, seine ungezügelten Ambitionen zu verwirklichen.

Es gibt einen Ort, an dem das bald geschehen könnte – der islamische Staat Iran. Seit 35 Jahren hat der Iran unerbittlich die globale Mission, mit diesen Worten ihres Gründungsleiters, Ayatollah Khomeini verfolgt. „Wir werden unsere Revolution in die ganze Welt exportieren, bis der Schrei „es gibt keinen Gott außer Allah“ in der ganzen Welt erschallen wird.“ Und seitdem, haben brutale Vollstrecker des Regimes, Revolutionsgarden des Iran, genau das getan.

Hören Sie ihren aktuellen Kommandeur, General Mohammad Ali Jafari. Und er hat deutlich sein Ziel genannt. Er sagte: „Unser Imam begrenzt die islamische Revolution nicht auf dieses Land, unsere Pflicht ist es, den Weg für eine islamische Weltregierung vorzubereiten.“

Irans Präsident Rouhani stand letzte Woche hier und vergoss Krokodilstränen über das, was er als die Globalisierung des Terrorismus bezeichnete. Vielleicht hätte er uns die falschen Tränen ersparen sollen, und statt dessen ein Wort an die Kommandeure der Revolutionsgarden des Iran haben sollen. Er hätte sie bitten können, die globale Terrorkampagne Irans, die allein seit 2011 Anschläge in zwei Dutzend Ländern auf fünf Kontinenten aufgenommen hat, einzustellen.

Sie wissen, zu sagen, dass der Iran keinen Terrorismus praktiziert ist, als hätte Derek Jeter (Anmerkung der Übersetzerin: Derek Jeter, USA Baseball-Legende) gesagt, dass er nie als Shortstop  für die New York Yankees gespielt hätte. Das ist es – dieses lamentieren des iranischen Präsidenten über die Ausbreitung des Terrorismus hat zu einer, in der Geschichte, größten Schau von Doppelzüngigkeit geführt.

Nun, einige argumentieren, dass die globale Terrorkampagne Irans, eine Untergrabung der Länder im gesamten Nahen Osten und weit über den Nahen Osten hinaus ist, einige argumentieren, dass dies das Werk der Extremisten ist. Sie sagen, die Dinge ändern sich. Sie weisen auf die Wahl im vergangenen Jahr im Iran hin. Sie behaupten, dass Irans glattzüngiger Präsident und Außenminister, nicht nur den Ton der Außenpolitik des Iran, sondern auch die Substanz verändert hat. Sie glauben, dass Rouhani und Zarif (in der Regel / echt?) sich mit dem Westen versöhnen möchten, dass sie die globale Vertretung der Islamischen Revolution aufgegeben haben. Wirklich?

Also schauen wir uns an, was Außenminister Zarif in seinem Buch vor ein paar Jahren geschrieben hat:

Wir haben ein grundsätzliches Problem mit dem Westen, und vor allem mit Amerika. Das ist, weil wir Erben einer globalen Mission sind, die an unsere Daseinsberechtigung gebunden ist, eine globale Mission, die den Grund für unser Sein verbindet.

Und dann stellt Zarif eine Frage – ich denke, es ist eine interessante. Er sagt: Wie kommt Malaysia – er bezieht sich auf ein überwiegend muslimischen Land – wie kommt es, dass Malaysia nicht ähnliche Probleme hat? Und er antwortet: Weil Malaysia nicht versucht, die internationale Ordnung zu ändern.

Das klingt moderat. Also lassen Sie sich nicht von Irans manipulativer Charme-Offensive täuschen. Sie ist für einen Zweck und nur für einen Zweck ausgelegt: Um die Sanktionen aufzuheben und die Hindernisse auf dem Weg zu Irans Bombe zu entfernen. Die Islamische Republik versuchen nun, ihren Weg zu einer Vereinbarung, welche die Sanktionen, die noch bevorstehen, aufhebt, zu hintergehen und überlässt es einer Kapazität von Tausenden von Flüchtlingen – besser, von Zentrifugen, um Uran anzureichern. Dies würde den den Platz des Iran als  militärische Kernkraft effektiv zementieren. Und in der Zukunft, zur Zeit seiner Wahl, wird der Iran, das weltweit gefährlichsten Regime, in der weltweit gefährlichsten Region, die gefährlichsten Waffen der Welt erhalten. Das Zulassen, dass das geschehen kann, würde die größte Bedrohung für uns alle darstellen. Es ist eine Sache, um militante Islamisten auf Pickup-Trucks mit Kalaschnikow-Gewehren bewaffnet. gegenüber zu stehen. Es ist eine andere Sache militante Islamisten mit Massenvernichtungswaffen bewaffnet ins Auge zu sehen

Ich erinnere mich, dass im vergangenen Jahr zu Recht jeder hier besorgt war über die chemischen Waffen in Syrien, einschließlich der Möglichkeit, dass sie in die Hände von Terroristen fallen könnten. Nun, das ist nicht geschehen, und Präsident Obama verdient große Anerkennung für die Leitung der diplomatischen Bemühungen, um praktisch alle syrischen Chemiewaffen-Fähigkeiten zu demontieren. Stellen Sie sich vor, wie viel mehr gefährlich der islamische Staat, ISIS, wäre, wenn er chemische Waffen besäße. Nun stellen Sie sich vor, wie viel mehr gefährlich der islamische Staat Iran wäre, wenn er Atomwaffen besitzt.

Meine Damen und Herren, würden Sie es zulassen, dass ISIS Uran anreichert? Würden Sie ISIS einen Schwerwasserreaktor bauen lassen? Würden Sie ISIS Interkontinentalraketen entwickeln lassen? Natürlich würden Sie nicht. Dann müssen Sie das auch nicht den islamischen Staat Iran tun lassen, da hier ist, was passieren wird. Sobald der Iran Atombomben produziert, werden aller Scharm und alles Lächeln plötzlich verschwinden. Sie werden ganz einfach verschwinden. Und es ist dann, dass die Ayatollahs ihr wahres Gesicht zeigen und ihren aggressiven Fanatismus auf der ganzen Welt entfalten.

Es gibt nur eine verantwortliche Handlung, um diese Bedrohung anzugehen. Irans atomare militärischen Fähigkeiten müssen vollständig demontiert werden. (Beifall.) Machen Sie keinen Fehler: ISIS muss besiegt werden. Aber ISIS zu besiegen und den Iran an der Schwelle zur Kernenergie zu verlassen, bedeutet, die Schlacht zu gewinnen und den Krieg zu verlieren. (Beifall). Um ISIS zu besiegen und verlassen den Iran als Atomkraftschwelle bedeutet, die Schlacht zu gewinnen und den Krieg verlieren.

Meine Damen und Herren, der Kampf gegen den militanten Islam ist unteilbar. Wenn der militante Islam überall gelingt, ist er überall ermutigt. Wenn er an einem Ort einen Schlag erleidet, ist es an jedem Ort ein Rückschlag. Das ist es, warum Israels Kampf gegen die Hamas nicht nur unser Kampf ist, es ist Ihr Kampf. Israel ist heute im Kampf mit einem Fanatismus, zu dem Ihre Länder morgen gezwungen, werden zu kämpfen. 50 Tage lang feuerte Hamas im letzten Sommer Tausende von Raketen auf Israel, viele von ihnen durch den Iran geliefert. Ich möchte, dass Sie darüber nachdenken, was Ihre Länder tun würden, wenn Tausende von Raketen auf Ihre Städte abgefeuert würden. Stellen Sie sich vor, Millionen Ihrer Bürger haben Tag für Tag allenfalls Sekunden um in die Luftschutzkeller zu drängeln. Sie würden nicht zulassen, dass Terroristen Raketen ungestraft auf Ihre Städte feuern, noch würden Sie zulassen, dass Terroristen Dutzende Terror-Tunnel unter den Grenzen, graben, um in Ihre Städte einzudringen, im Auftrag zu morden und Ihre Bürger zu entführen. Israel verteidigte sich mit Recht gegen Beides, Raketenangriffe und Terror Tunnel. (Beifall.)

Doch Israel stand vor einer weiteren Herausforderung. Wir standen vor einem Propagandakrieg, weil in einem Versuch, die Sympathie der Welt zu gewinnen, die Hamas zynisch palästinensische Zivilisten als menschliche Schutzschilde verwendete. Sie gebrauchte Schulen – nicht nur Schulen; UN-Schulen – Privathäuser, Moscheen, sogar Krankenhäuser, um Raketen zu stationieren und auf Israel ab zu feuern. Als Israel chirurgisch Raketenwerfer und Tunnel traf, wurden palästinensische Zivilisten tragischer Weise, aber unabsichtlich getötet. Es gibt herzzerreißende Bilder, die zu aufgeheizten, verleumderischen Anklagen führten, dass Israel absichtlich auf Zivilisten gezielt hätte. Das taten wir nicht. Wir bedauern zutiefst jedes zivile Opfer.

Und die Wahrheit ist: Israel tut alles, um zivile palästinensische Opfer zu minimieren. Hamas würde alles tun, um zivile israelische Opfer und palästinensische zivile Opfer zu maximieren. Israel setzte Flyer ab, telefonierte, schickte SMS’, Broadcast Warnungen auf Arabisch im palästinensischen Fernsehen, all dies, um palästinensischen Zivilisten Ziel gesetzte Bereiche aufzuzeigen. Kein anderes Land und keine andere Armee in der Geschichte hat mehr im größeren Umfang getan, um Opfer unter der Zivilbevölkerung seiner Feinde zu vermeiden. (Beifall.)

Nun, diese Sorge um das Leben der Palästinenser war umso bemerkenswerter, da israelische Zivilisten Tag für Tag, Nacht für Nacht mit Raketen bombardiert wurden. Und während ihre Familien von der Hamas beschossen wurden, wurden Israels Bürgerarmee, den tapferen Soldaten der IDF, unseren Jungen und Mädchen, höchste moralische Werte aller Armeen in der Welt bestätigt. (Beifall). Israels Soldaten verdienen nicht verurteilt zu werden, sondern verdienen Bewunderung, Bewunderung von vernünftigen Menschen überall. (Beifall.)

Nun, hier ist das, was die Hamas tat. Hier ist, was die Hamas tat. Hamas hat jhre Raketen-Batterien in Wohngebieten eingebettet und sagte den Palästinensern, die Warnungen Israels die Bereich zu verlassen, zu ignorieren. Und nur für den Fall, dass die Leute die Nachricht nicht bekommen haben, exekutierte sie palästinensische Zivilisten in Gaza, die es wagten zu protestieren. Und nicht weniger verwerflich ist, dass die Hamas absichtlich ihre Raketen plaziert, wo palästinensische Kinder leben und spielen. Lassen Sie mich Ihnen ein Foto zeigen. Es wurde von einer Frankreich 24 Crew während des jüngsten Konflikts gemacht. Es zeigt zwei Hamas Raketenwerfer, die verwendet wurden, um uns anzugreifen. Sie sehen drei Kinder, die neben ihnen spielen. Hamas bringt ihre Raketen in Hunderte von Wohngebieten wie diese – in Hunderte von ihnen.

Meine Damen und Herren, dies ist ein Kriegsverbrechen. Und ich sage zu Präsident Abbas, das sind die Verbrechen, die Kriegsverbrechen, die Ihrer Hamas-Partner in der nationalen Einheits-Regierung, deren Kopf Sie sind,  und für die Sie verantwortlich sind. Und das sind die wirklichen Kriegsverbrechen, die Sie untersucht oder ausgesprochen haben sollten, von diesem Podium in der letzte Woche. (Beifall.)

Meine Damen und Herren, während sich Israels Kinder im Luftschutzbunker zusammen drängten und Israels Iron Dome Raketenabwehr Hamas-Raketen vom Himmel holten, hat der tief greifende moralische Unterschied zwischen Israel und der Hamas nicht klarer sein können. Israel gebraucht seine Raketen, um seine Kinder zu schützen. Hamas gebrauchte ihre Kinder, um ihre Raketen zu schützen. (Beifall.)

Durch die Untersuchung, doe Israel mehr als die Hamas wegen Kriegsverbrechen zu beschuldigt, hat der UN-Menschenrechtsrat seine edle Mission, Unschuldige zu schützen, verraten. In der Tat, was getan wird ist, die Gesetze des Krieges auf den Kopf zu stellen. Israel, das beispiellose Schritte unternommen hat, um zivile Opfer zu minimieren – Israel wird verurteilt. Hamas, die gezielt in Kauf nahm und sich hinter Zivilisten versteckte – das ist ein Doppelkriegsverbrechen – der Hamas wird ein Passierschein gegeben.

Der Menschenrechtsrat sendet somit eine klare Botschaft an die Terroristen überall: Verwendet Zivilisten als menschliche Schutzschilde. Verwendet sie wieder und wieder und wieder. Und wissen Ihr warum? Bedauerlicher Weise, es funktioniert. Durch die Gewährung von internationaler Legitimität zur Verwendung von menschlichen Schutzschilden, ist der UN-Menschenrechtsrat so zu einem terroristischen Rechtsrat geworden, und das wird Auswirkungen haben – hat es wahrscheinlich schon – über die Verwendung von Zivilisten als menschliche Schutzschilde. Es ist nicht nur unser Interesse. Es sind nicht nur unsere Werte, die angegriffen werden. Es sind Ihre Interessen und Ihre Werte.

Meine Damen und Herren, wir leben in einer Welt, durchdrungen von Tyrannei und Terror, wo Homosexuelle in Teheran an Kränen aufgehängt werden, politische Gefangene in Gaza hingerichtet werden, junge Mädchen massenhaft in Nigeria entführt werden, und Hunderttausende in Syrien, Libyen und Irak geschlachtet werden. Es ist für einen Zweck und nur für einen Zweck ausgelegt: fast die Hälfte – fast die Hälfte der Resolutionen des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen haben sich auf ein einziges Land, gegen Israel, die eine wahre Demokratie im Nahen Osten konzentriert; Israel, wo Fragen offen in einem lärmenden Parlament diskutiert werden, in dem die Menschenrechte durch den – durch unabhängige Gerichte geschützt werden, und wo Frauen, Homosexuelle und Minderheiten in einer wirklich freien Gesellschaft leben.

Die Menschenrechte – das ist ein Widerspruch in sich, der Mensch – UN-Menschenrechtsrat, aber ich werde es als das gleiche verwenden. Die voreingenommene Behandlung von Israel durch die Ratsversammlung ist nur eine Manifestation der Rückkehr zu einem der größten Vorurteile der Welt. Wir hören heute Mobs in Europa zur Vergasung von Juden aufrufen. Wir hören einige nationale Führer, die Israel mit den Nazis vergleichen. Dies ist nicht eine Arbeitsweise der Politik Israels. Es ist eine Arbeitsweise der kranken Köpfe, und die Krankheit hat einen Namen. Sie heißt Antisemitismus. Sie verbreitet sich nun in der feinen Gesellschaft, wo sie, maskiert als legitime Kritik an Israel, auftritt.

Seit Jahrhunderten wird das jüdische Volk mit Ritualmordlegenden und Vorwürfen des Gottesmordes dämonisiert. Heute ist der jüdische Staat mit der Apartheid Verleumdung und wegen Völkermord dämonisiert – Völkermord. In welchem moralischen Universum enthält Völkermord die Warnung der feindlichen Zivilbevölkerung, um aus der Gefahrenzone zu kommen, oder um sicherzustellen, dass sie Tonnen – Tonnen humanitäre Hilfe jeden Tag erhalten, selbst wenn Tausende von Raketen auf uns gefeuert wurden, oder ein Feldlazarett einrichten, um ihren Verwundeten Hilfe zu leisten?

Nun, ich nehme an, es ist das gleiche moralische Universum, in dem ein Mann, der eine Dissertation von Lügen über den Holocaust geschrieben hat, und der auf einem Palästina judenfrei – judenrein – besteht, an diesem Podium stehen kann und schamlos Israel des Völkermords und der ethnischen Säuberung beschuldigen kann. In der Vergangenheit waren empörende Lügen gegen die Juden die Vorläufer des Massenmords an unseren Leuten, allerdings nicht länger. Heute haben wir, das jüdische Volk, die Macht, uns zu verteidigen. (Applaus) – – wir werden uns gegen unsere Feinde auf dem Schlachtfeld verteidigen wir werden ihre Lügen gegen uns im Gericht der öffentlichen Meinung entlarven. Israel wird auch weiterhin stolz und ungebrochen stehen. (Beifall.)

Meine Damen und Herren, trotz der enormen Herausforderungen vor denen Israel ist, glaube ich, dass wir eine historische Chance haben. Nach Jahrzehnten Israel als ihren Feind zu sehen, erkennen führende Staaten in der arabischen Welt zunehmend, dass wir gemeinsam, wir und sie, vielen der gleichen Gefahren begegnen, und in erster Linie bedeutet dies, ein nuklear bewaffneter Iran, und die militante islamistische Bewegungen auf dem Vormarsch in der sunnitischen Welt. Unsere Herausforderung ist es, die gemeinsamen Interessen umzusetzen, um eine produktive Partnerschaft, eine, die einen sicheren, friedlichen und wohlhabende Nahen Osten bauen würde, zu schaffen. Gemeinsam können wir die regionale Sicherheit stärken, können wir Wasser- und Agrar-Projekte, Verkehrswesen, Gesundheit und Energie in so vielen Bereichen voran bringen 

Ich glaube, dass die Partnerschaft zwischen uns auch helfen kann, den Frieden zwischen Israel und den Palästinensern zu erleichtern. Nun, viele haben lange angenommen, dass ein israelisch-palästinensischer Frieden helfen kann, eine breitere Annäherung zwischen Israel und der arabischen Welt zu erreichen. Aber in diesen Tagen, denke ich, kann es auch umgekehrt funktionieren, nämlich, dass eine breitere Annäherung zwischen Israel und der arabischen Welt helfen kann, einen israelisch-palästinensischen Frieden zu erleichtern. Und daher, um Frieden zu erreichen, müssen wir nicht nur nach Jerusalem und Ramallah, sondern auch nach Kairo, Amman, Abu Dhabi, Riad und anderswo blicken.

Ich glaube, dass Frieden mit der aktiven Beteiligung der arabischen Länder realisiert werden kann – mit denen, die bereit sind, politische, materielle und andere unverzichtbare Unterstützung bereit zu stellen. Ich bin bereit, einen historischen Kompromiss zu machen, nicht, weil Israel ein fremdes Land besetzt. Die Menschen in Israel sind nicht Besatzer des Landes Israel. (Beifall.) Geschichte, Archäologie und der gesunder Menschenverstand alle machen deutlich, dass wir eine einzigartige Verbundenheit mit diesem Land seit mehr als 3.000 Jahren haben.

Ich will Frieden, weil ich eine bessere Zukunft für mein Volk schaffen will, aber es muss ein echter Frieden sein – einer, der in gegenseitiger Anerkennung und dauerhaften Sicherheitsvorkehrungen verankert ist – ein Fels in der Brandung mit Sicherheitsvorkehrungen als Grundlage, weil, wie Sie sehen, der israelische Rückzug aus Libanon und Gaza zwei militante islamische Enklaven an unseren Grenzen hervorgerufen hat, von denen  Zehntausende von Raketen auf Israel abgefeuert worden sind, und diese ernüchternde Erfahrungen erhöht die Sicherheits-Bedenken Israels (hinsichtlich ?) potenzieller territorialer Zugeständnisse in der Zukunft.

Nun sind die Sicherheitsbedenken heute noch größer. Schauen Sie sich um. Der Nahe Osten ist im Chaos, die Staaten sind zerfallen, und militante Islamisten füllen die Leere. Israel kann nicht Gebiete um sich haben, aus denen es sich zurück gezogen hat, die von islamischen Militanten übernommen worden sind, wie in Gaza und im Libanon passiert ist. Das würde die ISIS gerne haben in Reichweite von Mörsergrananten ein paar Meilen von 80 Prozent der Bevölkerung, entfernt..

Jetzt denken Sie darüber nach. Der Abstand zwischen den Linien von 1967 und den Vororten von Tel Aviv ist wie der Abstand zwischen dem UN-Gebäude hier und dem Times Square. Israel ist ein kleines Land. Das ist es, warum in jedem Friedensvertrag, der offensichtlich einen territoriale Kompromiss erfordern wird, ich immer darauf bestehen werde, dass Israel in der Lage ist, sich selbst gegen jede Bedrohung zu verteidigen. (Beifall.)

Und doch, trotz allem was geschehen ist, nehmen Einige die Sicherheitsbedenken Israels nicht ernst. Aber ich tue es, und ich werde es immer tun – (Applaus) – denn als Ministerpräsident von Israel, bin ich mit der großartigen Verantwortung betraut, die Zukunft des jüdischen Volkes und die Zukunft des jüdischen Staates zu sichern. Und egal, welchen Druckes es zu verkraften gilt, ich werde nie auf die Erfüllung dieser Verantwortung verzichten. (Beifall.)

Ich glaube, dass mit einer neuen Annäherung von unsern Nachbarn, wir Frieden trotz der Schwierigkeiten mit denen wir konfrontiert sind, vorantreiben können. Sehen Sie, in Israel, haben wir einen Rekord von Unmöglichem möglich gemacht. Wir haben ein verwüstetes Land blühend gemacht und mit sehr wenigen natürlichen Ressourcen haben wir die schöpferischen Köpfe unserer Menschen genutzt, um Israel zu einem globalen Zentrum von Technologie und Innovation zu machen, und Frieden würde Israel natürlich ermöglichen sein Potential zu erkennen und eine viel versprechende Zukunft, nicht nur für unsere Menschen, nicht nur für das palästinensische Volk, sondern für viele, viele andere in unserer Region, zu bringen.

Aber die alte Vorlage für den Frieden muss aktualisiert werden. Es müssen neue Realitäten und neue Rollen und Verantwortlichkeiten für unsere arabischen Nachbarn berücksichtigt werden.

Meine Damen und Herren, es ist ein neuer Naher Osten. Er präsentiert neue Gefahren, aber auch neue Chancen. Israel ist bereit, mit arabischen Partnern und der internationalen Gemeinschaft diesen Gefahren gegenüber zu treten und diese Chancen zu nutzen. Gemeinsam müssen wir die globale Bedrohung durch den militanten Islam, den Anspruch der Demontage von Atomwaffen-Kapazität des Iran, und die unverzichtbare Rolle der arabischen Staaten bei der Förderung der Frieden mit den Palästinensern erkennen. All dies kann gegen jede konventionelle Vernunft sein, aber es ist die Wahrheit, und die Wahrheit muss immer in den Vereinten Nationen ausgesprochen werden, vor allem hier. (Beifall.)

Jesaja, unser großer Prophet des Friedens, lehrte uns vor fast 3000 Jahren in Jerusalem mit Kraft die Wahrheit zu sprechen. (Spricht in Hebräisch.)

Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht innehalten, bis dass ihre Gerechtigkeit aufgehe wie ein Glanz und ihr Heil entbrenne wie eine Fackel. (Anmerkung der Übersetzerin: Jesaja 62, 1)

Meine Damen und Herren, lassen Sie uns eine leuchtende Fackel der Wahrheit und Gerechtigkeit sein, um unsere gemeinsame Zukunft zu sichern.

Danke. (Beifall.)

PM Netanyahu’s Speech at the UNGA – September 29, 2014 

Die Hoffnung der Ägypter – Israel wird die Hamas zerstören

gatestone-instituteAnmerkung AhuvaIsrael: von Inhalten, wie in diesem Bericht aufgezeigt hört bei uns  „niemand nichts“!

13. Juli 2014 um 12:30 Uhr

von Khaled Abu Toameh – Übersetzung aus dem Englischen AhuvaIsrael

  • In der vergangenen Woche gibt es Stimmen aus Ägypten und einigen arabischen Ländern – Stimmen, die öffentlich für die israelische Militäroperation gegen die Hamas im Gaza-Streifen unterstützen.
  • Sie sehen die täglich verübten Gräueltaten und Massaker von Islamisten im Irak und in Syrien und beginnen sich zu fragen, ob diese dazu dienen, die Interessen der Araber und Muslime unterstützen.
  • „Danke Netanyahu und möge uns Gott mehr [Menschen], wie Sie geben, die Hamas zu zerstören!“ – so Sami Azza von der ägyptischen Zeitung Al-Ahram.
  • Isoliert und unter Beschuss, erkennt Hamas nun, dass sie die Sympathie von vielen Ägyptern und Arabern verloren hat.

Ägyptens Präsidenten Abdel Fattah Sisi hat damit Bitten von Palästinensern und anderen Araber, eine neue Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas zu erreichen, abgelehnt.

Der Präsident der Palästinensische Autonomiebehörde [PA] Mahmud Abbas drängte Sisi und forderte ihn auf, zu intervenieren, um eine „sofortige Waffenruhe“ zwischen Israel und der Hamas zu erreichen. Abbas gab später zu, dass sein Appell an Sisi und (andere arabische Führer) auf taube Ohren gestoßen sei.

Sisi’s Entscheidung, nicht in die aktuellen Krise einzugreifen, ist keine Überraschung. In der Tat, Sisi und viele Ägypter scheinen begeistert darüber zu sein, dass die Hamas schwer verletzt wird.

Einige Ägypter haben sogar die Hoffnung, dass Israel die Hamas vollständig zu zerstören wird, die sie als „bewaffneten Arm der Muslimbruderschaft-Terrororganisation“ sehen.

Sisis Ägypten hat der Hamas für ihre Allianz mit der Muslimbruderschaft und ihrer Beteiligung an Terroranschlägen gegen ägyptische Zivilisten und Soldaten im vergangenen Jahr, nicht vergeben.

Die Ägypter verstehen heute, dass die Hamas und andere radikale islamistische Gruppen eine ernsthafte Bedrohung ihrer nationalen Sicherheit darstellen. Das ist es, warum die ägyptischen Behörden im Laufe des vergangenen Jahres harte Sicherheitsmaßnahmen nicht nur gegen die Hamas, sondern auch die gesamte Bevölkerung des Gaza-Streifens getroffen haben.

Diese Maßnahmen umfassen die Zerstörung von Dutzenden von Schmuggel-Tunneln an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Ägypten und die Bezeichnung der Hamas als terroristische Organisation.

Es stimmt, es gibt immer noch viele Ägypter und Araber, die mit der Hamas sympathisieren, vor allem, weil sie Israel im Visier haben. Aber seit der vergangenen Woche (Anmkg.: seit 6. Juli), gibt es auch verschiedene Stimmen, die aus Ägypten und einigen anderen arabischen Ländern kommen – Stimmen, die öffentlich die israelische Militäroperation gegen die islamistische Bewegung im Gaza-Streifen unterstützen.

Das kommt vielleicht daher, weil eine wachsende Zahl von Arabern und Muslimen die Nase voll haben von den islamistischen Terroristen, die eine Herrschaft des Terrors und der Einschüchterung in der arabischen Welt, vor allem im Irak und in Syrien repräsentieren. Sie sehen, die täglichen Gräueltaten und Massaker, verübt von Islamisten im Irak und in Syrien und beginnen sich zu fragen, ob diese dazu dienen, die Interessen der Araber und Muslime zu unterstützen.

Sisi und andere arabischen Führer warten nun ab und hoffen, dass Israel in dieser Zeit die Arbeit zum Ende bringt , die Hamas ein für alle Mal loszuwerden. Die beamten Palästinensische Autonomiebehörde in Ramallah werden sicher nicht eine Träne vergießen, wenn die Hamas zerschlagen und von der Macht im Gaza-Streifen entfernt wird.

Die Reaktion einiger Ägypter auf die israelische Militäroperation hat die Hamas und andere Palästinenser schockiert. Wie ein Sprecher der Hamas festgestellt: „Es ist eine Schande zu sehen, dass einige Ägypter öffentlich die israelische Aggression gegen den Gazastreifen unterstützen, während die Westler (Anmerkg: also die internationale Weltgemeinschaft) Solidarität mit den Palästinensern zum Ausdruck bringen und Israel verurteilen. 

An die Palästinenser im Gazastreifen gerichtet, sagte der ägyptische Schauspieler Amr Mustafa, dass sie keine Hilfe erwarten von den Ägyptern sollten. „Man muss die Hamas loszuwerden, und wir werden Ihnen helfen“, sagte er. Er hat auch die Hamas aufgefordert, die Einmischung in die inneren Angelegenheiten der arabischen Länder zu stoppen. „Ziehen Sie Ihre Männer aus Ägypten, Syrien und Libyen“, forderte Mustafa. „In Ägypten bekämpfen wir heute die Armut, die durch Kriege verursacht wurde. Wir haben genug eigene Probleme. Erwarten Sie nicht von Ägypter, mehr als das, was sie bereits gegeben haben, zu geben. Wir haben genug von dem, was Sie unserem Land getan haben.“

In der vergangenen Woche gibt es Stimmen aus Ägypten und einigen arabischen Ländern – Stimmen, die öffentlich für die israelische Militäroperation gegen die Hamas im Gaza-Streifen.

Sie sehen, die auf täglich verübten Gräueltaten und Massaker von Islamisten im Irak und in Syrien und beginnen sich zu fragen, ob diese dazu dienen, die Interessen der Araber und Muslime unterstützen 

„Danke Netanyahu und möge uns Gott mehr [Menschen], wie Sie geben, die Hamas zu zerstören!“ – so Sami Azza von der ägyptischen Zeitung Al-Ahram.

Isoliert und unter Beschuss, erkennt Hamas nun, dass sie die Sympathie von vielen Ägypter und Araber verloren hat.

Ägyptens Präsidenten Abdel Fattah Sisi hat damit Bitten von Palästinensern und anderen Araber, eine neue Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas zu erreichen, abgelehnt.

Der Präsident der Palästinensische Autonomiebehörde [PA] Mahmud Abbas drängte Sisi und forderte ihn auf, zu intervenieren, um eine „sofortige Waffenruhe“ zwischen Israel und der Hamas zu erreichen. Abbas gab später zu, dass sein Appell an Sisi und (andere arabische Führer) auf taube Ohren gestoßen sei. 

Sisi’s Entscheidung, nicht in die aktuellen Krise einzugreifen, ist keine Überraschung. In der Tat, Sisi und viele Ägypter scheinen begeistert darüber zu sein, dass die Hamas schwer verletzt wird.

Einige Ägypter haben sogar die Hoffnung, dass Israel die Hamas vollständig zu zerstören wird, die sie als „bewaffneten Arm der Muslimbruderschaft-Terrororganisation“ sehen.

Sisis Ägypten hat der Hamas für ihre Allianz mit der Muslimbruderschaft und ihrer Beteiligung an Terroranschlägen gegen ägyptische Zivilisten und Soldaten im vergangenen Jahr, nicht vergeben.

Die Ägypter verstehen heute, dass die Hamas und andere radikale islamistische Gruppen eine ernsthafte Bedrohung ihrer nationalen Sicherheit darstellen. Das ist es, warum die ägyptischen Behörden im Laufe des vergangenen Jahres harte Sicherheitsmaßnahmen nicht nur gegen die Hamas, sondern auch die gesamte Bevölkerung des Gaza-Streifens getroffen haben.

Diese Maßnahmen umfassen die Zerstörung von Dutzenden von Schmuggel-Tunneln an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Ägypten und die Bezeichnung der Hamas als terroristische Organisation.

Es stimmt, es gibt immer noch viele Ägypter und Araber, die mit der Hamas sympathisieren, vor allem, weil sie Israel im Visier haben. Aber seit der vergangenen Woche (Anmkg.: seit 6. Juli), gibt es auch verschiedene Stimmen, die aus Ägypten und einigen anderen arabischen Ländern kommen – Stimmen, die öffentlich die israelische Militäroperation gegen die islamistische Bewegung im Gaza-Streifen unterstützen.

Das kommt vielleicht daher, weil eine wachsende Zahl von Arabern und Muslimen die Nase voll haben von den islamistischen Terroristen, die eine Herrschaft des Terrors und der Einschüchterung in der arabischen Welt, vor allem im Irak und in Syrien repräsentieren. Sie sehen, die täglichen Gräueltaten und Massaker, verübt von Islamisten im Irak und in Syrien und beginnen sich zu fragen, ob diese dazu dienen, die Interessen der Araber und Muslime zu unterstützen.

Sisi und andere arabischen Führer warten nun ab und hoffen, dass Israel in dieser Zeit die Arbeit zum Ende bringt , die Hamas ein für alle Mal loszuwerden. Die beamten Palästinensische Autonomiebehörde in Ramallah werden sicher nicht eine Träne vergießen, wenn die Hamas zerschlagen und von der Macht im Gaza-Streifen entfernt wird.

Die Reaktion einiger Ägypter auf die israelische Militäroperation hat die Hamas und andere Palästinenser schockiert. Wie ein Sprecher der Hamas festgestellt: „Es ist eine Schande zu sehen, dass einige Ägypter öffentlich die israelische Aggression gegen den Gazastreifen unterstützen, während die Westler (Anmerkg: also die internationale Weltgemeinschaft) Solidarität mit den Palästinensern zum Ausdruck bringen und Israel verurteilen.“

An die Palästinenser im Gazastreifen gerichtet, sagte der ägyptische Schauspieler Amr Mustafa, dass sie keine Hilfe erwarten von den Ägyptern sollten. „Man muss die Hamas loszuwerden, und wir werden Ihnen helfen“, sagte er. Er hat auch die Hamas aufgefordert, die Einmischung in die inneren Angelegenheiten der arabischen Länder zu stoppen. „Ziehen Sie Ihre Männer aus Ägypten, Syrien und Libyen“, forderte Mustafa. „In Ägypten bekämpfen wir heute die Armut, die durch Kriege verursacht wurde. Wir haben genug eigene Probleme. Erwarten Sie nicht von Ägypter, mehr als das, was sie bereits gegeben haben, zu geben. Wir haben genug von dem, was Sie unserem Land getan haben.“

Der Berühmte ägyptische TV-Moderator und Journalist Amr Adeeb wurde von vielen Ägyptern nach seiner Kritik an Sisi „Stille“ gegenüber dem Krieg im Gaza-Streifen gesagt, „halte den Mund“.

Ein Ägypter erinnerte Adeeb daran, dass „die Hamas für die Tötung von ägyptischen Soldaten verantwortlich ist.“

Die Aussage des Ägyptischen Ex-General Hamdi Bakhit wurde mit der Hoffnung, dass Israel den Gazastreifen wieder besetzt, zitiert. „Das wäre besser, als die Hamas-Herrschaft“, sagte er.

Die Ägyptische TV-Moderatorin Amany al-Khayat startete einen vernichtenden Angriff auf die Hamas.

Sie wies darauf hin, dass die Hamas mit dem Versöhnungspakt mit der Fatah nur einverstanden war, um Gehälter für ihre Angestellten im Gaza-Streifen zu bekommen.

Al-Khayat, sagte, dass die Hamas versucht, sich als Opfer eines israelischen Angriffs darzustellen, um zu bewirken, dass die ägyptischen Behörden den Grenzübergang Rafah zum Gazastreifen wieder öffnet. „Sie wollen nur, dass wir den Grenzübergang Rafah öffnen“, sagte sie in ihrer Show.“ Hamas ist bereit, alle Bewohner des Gaza-Streifens einen hohen Preis zahlen zu lassen, um sich von der Krise zu befreien. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Hamas der bewaffnete Zweig der Muslim-Bruderschaft Terrorbewegung ist“.

Ihre Kollegin, Azza Sami von der Zeitung Al-Ahram, ging so weit, Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, den Angriff auf die Hamas

anzuordnen, zu danken. „Danke Netanyahu und möge Gott uns mehr [Menschen], wie Sie geben, die Hamas zu zerstören“, schrieb sie (Anmerkg.: auf Twitter).

Was auch bemerkenswert ist, Ägyptens Kritik an Hamas Raketen auf die Atomanlage in Dimona im Süden Israels. Ahmed Qandeel, Leiter des Energie-Studies Program an der Al-Ahram Strategische Studien Think-Tank, verurteilte die Angriffe auf Dimona als „idiotisch.“ Er warnte, dass dies negative Auswirkungen auf die gesamte Region und das Leben vieler Ägypter und Araber haben würde. „Ägypten muss Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen“, riet er.

In Anlehnung an die weit verbreitete Stimmung unter den Ägypter, sagte der Journalist Mustafa Shardi: „Kein arabisches Land hat für die Palästinenser getan, was Ägypten getan hat. Warum geht die Hamas nicht zu (türkische Ministerpräsident Recep Tayyip) Erdogan? Wo ist Erdogan, wenn man ihn braucht? Warum gehen schweigt er? Wenn er den Mund öffnet werden sie (Israel und USA) ihn mit einem Schuh

treffen. Die ägyptischen Menschen fragen: Wo sind unsere Menschen, die entführt und in den Gazastreifen gebracht wurden? Hamas sollte sich für 1000 Tunnel entschuldigen, die dazu verwendet wurden, um die Betriebsmittel von Ägypten zu schmuggeln. Sie alle haben ihre eigenen Flugzeuge und Konten in Schweizer Banken.

Isoliert und unter Beschuss, erkennt Hamas nun, dass sie die Sympathie vieler Ägypter und Araber verloren haben. Einige Hamas-Führer sprechen jetzt über „Verrat“ und „Absprachen“ von ihren arabischen Brüdern, vor allem Ägypten 

Als die ägyptischen Behörden den Rafah-Grenzübergang vor ein paar Tagen widerwillig und kurz neu eröffneten, erklärte der Hamas-Sprecher Fawzi Barhoum eilig: „Die ägyptischen Behörden öffneten den Rafah-Grenzübergang nur um ihre Stellung zu halten. Ägypten imponiert mit einer Blockade des Gazastreifens und hat die Tunnel zerstört.“

Der ehemalige Sicherheitskommandant der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mohamed Dahlan, sagte voraus, dass die Ägypter nicht alles tun werden, um die Hamas zu retten. „Ägypten wird nicht intervenieren, um den Krieg gegen den Gazastreifen zu stoppen, weil sich die Hamas mit der Muslimbruderschaft gegen Ägypten verschworen hat“, sagte er. „Die Hamas hat mit der Muslimbruderschaft gegen die ägyptische Armee gearbeitet.“

Hamas zahlt einen hohen Preis für Einmischung in die inneren Angelegenheiten von Ägypten und einiger anderer arabischer Länder. Aber die Palästinenser unter der Hamas im Gazastreifen zahlen einen höheren Preis, vor allem durch ihr Versagen, sich gegen die islamistische Bewegung zu erheben und das Recht auf ein besseres Leben zu fordern.

Link zum Original: Die Hoffnung der Ägypter – Israel wird die Hamas zerstören

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Netanyahu: Möge ihr Andenken gesegnet sein

In Blessed Memory of..In Blessed Memory of Gilad, Naftali and EyalIch gebe mein tiefes Mitgefühl an an die Familien von Gilad, Naftali, Eyal und Kol AM ISRAEL Der HEILGE ISRAELS gieße SEINEN reichen Segen und SEINEN barmherzigen Trost über SEIN trauerndes Bundesvolk ISRAEL aus.

I give my deepest sympathy to the family of Gilad, Naftali, Eyal and Kol AM ISRAEL TRauer einer Nation über  The HOLY ONE of ISRAEL pour out HIS abundant blessings and HIS merciful consolation about HIS grieving covenant people ISRAEL

Link zum Tod der drei Jugendlichen: Sondernewsletter der Botschaft des Staates Israel in Berlin – 1. Juli 2014

Link:  Netanyahu: Hamas is responsible and Hamas will pay

JerusalemOnline.com: 30. Juni 2014, 10:00 PM | Rachel Avraham 

Übersetzung aus dem Englischen AhuvaIsrael

Netanyahu: „Die Hamas ist verantwortlich und Hamas wird bezahlen“

Nach vielen Diskussionen, reagierte das israelische Sicherheitskabinett, zum Tod der drei entführten Jugendlichen; Israels Ministerpräsident erklärte, dass „die Rache durch von kleinen Kindern wurde nicht durch den Teufel verursacht außerdem waren junge reine Jugendliche auf dem Weg nach Hause, um ihre Eltern zu treffen, die nicht aussehen als dass sie wiederum Blutrache ausüben.“ Der Ministerpräsident betonte mit dem Finger die Schuld der Hamas.

„Möge ihr Andenken gesegnet sein“

Die ganze Nation weint „, erklärte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Reaktion auf die Suche nach den Leichen der drei entführten Jungen und beschuldigte die Hamas für ihren Tod verantwortlich zu sein. Beim Verlassen der dringenden Sicherheitskabinettssitzung, nachdem die Leichen gefunden wurden, erklärte Netanyahu: „Sehr schwere Trauer wurde heute Abend mit der Entdeckung der drei Körper initiiert, und alle Zeichen deuten darauf hin, dass sie zu den drei entführten israelischen Jugendlichen, Eyal gehörte Gilad und Naftali gehören. Sie wurden von menschlichen Bestien entführt und kaltblütig ermordet. „

„Im Namen von ganz Israel, möchte ich den lieben Familien — Müttern, Vätern, Großeltern, Schwestern und Brüdern sagen, —- unsere Herzen bluten. Die ganze Nation weint mit ihnen. Wir brachten die Jungen nach Hause, um sie in Israel zu begraben“, fügte er hinzu. Dann zitierte er das berühmten Gedicht von Bialik „On The Slaughter“ —— „die Rache durch von kleinen Kindern wurde nicht durch den Teufel verursacht außerdem waren junge reine Jugendliche auf dem Weg nach Hause, um ihre Eltern zu treffen, die nicht aussehen als dass sie wiederum mit Blut rächen.“

„Die Hamas ist verantwortlich und Hamas wird zahlen. Möge die Erinnerung an die drei Jungen gesegnet werden „, betonte der israelische Ministerpräsident. „die Rache durch von kleinen Kindern wurde nicht durch den Teufel verursacht außerdem waren junge reine Jugendliche auf dem Weg nach Hause, um ihre Eltern zu treffen, die nicht aussehen als dass sie wiederum Blutrache ausüben.“ Hamas jedoch verweigert die Verantwortung für die Entführungen und drohte laut den Medienberichten in arabischer Sprache, dass jeder israelische Angriff, der in Reaktion auf den Tod von Eyal Gilad und Naftali kommen „würde die Tore der Hölle öffnen würde“.

Netanyahu: „Terroristen entführen unschuldige israelische Kinder, während wir das Leben kranker palästinensischer Kinder in unseren Krankenhäusern retten.“

Kidnapping← die Unterschrift zum Bild: weibliche Soldaten der Hamas, die der Entführung beschuldigt wird, sammeln sich in Uniform, um ihre Unterstützung für die Entführer zu zeigen. Foto: Screenshot / Israellycool – Das Foto ist dem Artikel vom „algemeiner“ entnommen.

Hamas sagt „alle Optionen halten „, während Israel die Suche nach entführten Teenagern verstärkt

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– 16. Juni 2014 – Übersetzung aus dem Englischen AhuvaIsrael

„Alle Optionen des palästinensischen Widerstands bleiben offen“, hat ein Hamas-Funktionär am Montag geschworen, während sich Israel am Donnerstag bemühte, die drei entführten Teenager in der Nähe von Hebron zu finden.

„Wir warnen die Zionisten, keine weiteren Dummheiten zu begehen, einschließlich ihrer Verletzungen des internationalen Rechts durch ihre Festsetzung des Parlament-Sprechers“, sagte Sprecher Mushir al-Masri aus Gaza.

Israelische Sicherheitskräfte haben bisher mehr als 150 Palästinenser verhaftet darunter alle Vertreter der Hamas in der neu gegründeten palästinensischen Einheitsregierung, onter der Leitung vom Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Präsident ehemals konkurierenden Fatah-Chef, Mahmud Abbas.

„Der Widerstand ist der einzige Weg die Gefangenen zu befreien“, sagte al-Masri, die in israelischen Gefängnissen wegen Straftaten für die Sicherheit, vor allem für das Begehen und Planen von Terroranschlägen, inhaftiert sind.

„Das Leben der drei (israelische Jugendliche) sind gegnüber den 5000“ Gefangenen nichts wert, sagte al-Masri, die sich auf Eyal Yifrach, 19, Gilad Schaar, 16, und Naftali Frenkel, 16, die bei einem Autostopp nach Gush Etzion südlich von Bethlehem entführt wurden und vermutlich in Gefangenschaft irgendwo in der südlichen Westbank sind.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu forderte am Montag, dass Abbas „bei der Rückführung der entführten Jugendlichen und bei der Festnahme der Entführer helfen soll.. Die Hamas-Entführer kamen aus Gebieten unter Kontrolle der Palästinensischen Autonomiebehörde und kehrten ins Gebiet unter palästinensischer Autorität Kontrolle zurück.“

Für seinen Teil, sagte Abbas jedoch in einer Erklärung, dass „die palästinensische Führung die Reihe von Vorfällen verurteile,“ sowohl die Entführung und „eine Reihe von israelischen Verletzungen“ zu erwähnen.

Die beiden Politiker haben selten gesprochen.

Die Entführungen „als das wahre Gesicht des Terrorismus, den wir bekämpfen“ anklagend, sagte Netanjahu, „Terroristen entführen unschuldige israelische Kinder, während wir das Leben kranker palästinensische Kinder in unseren Krankenhäusern retten.“

„Das ist der Unterschied zwischen unserer humanitären Politik und dem mörderischen Terrorismus, der uns angreift“, sagte der Premier Minister

„Die Folgen der Partnerschaft mit der Hamas“ sind „schlecht für Israel, schlecht für die Palästinenser und schlecht für die Region“, schloss Netanyahu in einer Erklärung vor Journalisten ab._____________________ENDE

Farblich Hervorhebung und Fettdruck – AhuvaIsrael

Botschaft des Staates Israel: Drei israelische Schüler von der Hamas entführt

Logo der Botschat Israaels in DeutschlandDie beiden aktuellen Fotos mit Betern an der Kotel in Jerusalem wurden von AhuvaIsrael hinzugefügt – Gebete  für die Rückehr der entführten Teenager!!! Die EU fehlt bis dato bei den Verurteilungs-Statements!!!

Aus dem Newsletter der Botchaft des Staates Israel in Deutschland am Montag, 16. Juni 2014

Drei israelische Schüler von der Hamas entführt  

Am Donnerstag wurden drei israelische Jugendliche – Eyal Yifrach (19) aus Elad, Gilad Sha‘er (16) aus Talmon und Naftali Frenkel (16) aus Nof Ayalon – entführt, als sie sich auf ihrem Heimweg von der Schule in Kfar Etzion in Judäa zurück zu ihren Familien befanden. Zuletzt wurden sie nahe einer Bushaltestelle gesehen. Seitdem gibt es kein Lebenszeichen von ihnen.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) und die israelische Regierung gehen davon aus, dass sie von Mitgliedern der Hamas entführt wurden.

Die Entführung der Jugendlichen ist ein direktes Ergebnis der verstärkten terroristischen Aktivitäten, die vom Westjordanland ausgehen, seitdem Präsident Mahmud Abbas ein Bündnis mit der Hamas eingegangen ist. Dazu gehören ein vereitelter Selbstmordanschlag und ein bewaffneter Angriff, bei dem ein Polizist verwundet wurde. Dutzende Entführungsversuche wurden allein im vergangenen Jahr verhindert. Das Bündnis zwischen Präsident Abbas und der Hamas hat die Aussicht auf Frieden in weite Ferne gerückt und destabilisiert die Region. Es besteht die Gefahr, dass die Hamas die Kontrolle über die Palästinensische Autonomiebehörde erlangt und diese zu einem Hort des Terrorismus macht, wie es schon im Gazastreifen geschehen ist.Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) und die israelische Regierung gehen davon aus, dass sie von Mitgliedern der Hamas entführt wurden.

RabbiEliezers Fotos

VirualJerusalem.com

Die Entführung der Jugendlichen ist ein direktes Ergebnis der verstärkten terroristischen Aktivitäten, die vom Westjordanland ausgehen, seitdem Präsident Mahmud Abbas ein Bündnis mit der Hamas eingegangen ist. Dazu gehören ein vereitelter Selbstmordanschlag und ein bewaffneter Angriff, bei dem ein Polizist verwundet wurde. Dutzende Entführungsversuche wurden allein im vergangenen Jahr verhindert. Das Bündnis zwischen Präsident Abbas und der Hamas hat die Aussicht auf Frieden in weite Ferne gerückt und destabilisiert die Region. Es besteht die Gefahr, dass die Hamas die Kontrolle über die Palästinensische Autonomiebehörde erlangt und diese zu einem Hort des Terrorismus macht, wie es schon im Gazastreifen geschehen ist.

Israel hält die Palästinensische Autonomiebehörde unter Führung von Präsident Abbas verantwortlich für das Schicksal der entführten Teenager. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sagte am Samstag: „Terroristen der Hamas haben unsere drei Jugendlichen entführt. Dieser Angriff sollte niemanden überraschen, denn Hamas macht kein Geheimnis aus seiner Agenda. Hamas hat sich der Zerstörung Israels verpflichtet und dem Terror gegen israelische Zivilisten – auch gegen Kinder.

Statt seiner internationalen Verpflichtung nachzukommen, die Hamas zu entwaffnen, ist Präsident Abbas eine Einheitsregierung mit der Hamas eingegangen und hat so dem Terrorismus Legitimität verliehen. Israel hält die Palästinensische Autonomiebehörde und Präsident Abbas verantwortlich für alle Angriffe, die von palästinensisch-kontrolliertem Gebiet ausgehen.“

Ministerpräsident Netanyahu forderte Präsident Abbas in einem Telefonat am heutigen Montag auf, bei der Suche nach den vermissten Jugendlichen und der Festnahme der Entführer zu helfen.

Die ZAHAL führen in der Region umfangreiche Suchaktionen durch, um die entführten Jugendlichen zu finden. In diesem Zusammenhang wurden bislang 150 palästinensische Verdächtige verhaftet.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon verurteilte die Entführung der drei Schüler und rief zu ihrer sofortigen Freilassung auf.

US-Außenminister John Kerry verurteilte die Entführung ebenfalls aufs Schärfste und forderte die sofortige Freilassung. „Wir benötigen noch weitere Informationen zu den Verantwortlichen, aber es gibt zahlreiche Hinweise, die auf eine Beteiligung der Hamas deuten. Diese Hinweise bestätigen unseren Standpunkt, dass Hamas eine Terrororganisation ist, die dafür bekannt ist, unschuldige Zivilisten anzugreifen und bereits in der Vergangenheit Entführungen durchgeführt hat.“

Der britische Außenminister William Hague äußerte sich ebenfalls zur Entführung: „Ich verurteile die Entführung der drei israelischen Jugendlichen im Westjordanland aufs Schärfste. Meine Gedanken sind bei ihren Familien, und ich hoffe auf ihre baldige und sichere Heimkehr. Ich rufe alle, die ihre Freilassung herbeiführen können, auf, schnell entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.“

Der Leiter des Internationalen Roten Kreuzes im Mittleren Osten, Robert Mardini, sagte: „Wir sind sehr besorgt über das Schicksal der Teenager. Das Humanitäre Völkerrecht verbietet Entführungen und Geiselnahmen. Sie müssen menschlich behandelt werden und ihr Leben und ihre Würde müssen geschützt und respektiert werden.“

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, formulierte in einer Stellungnahme: „Wir hoffen auf eine schnelle und sichere Rückkehr von Gilad, Naftali und Eyal. Offenbar ist die Hamas für die Entführungen verantwortlich. (…) Und dass auf palästinensischen Strassen die Entführung dreier unschuldiger Jugendlicher sogar mit Freudentaumel und Süßigkeiten gefeiert wird, bleibt schockierend und grauenhaft. Hier ist purer Hass am Werk, der einen Frieden in weite Ferne rücken lässt.“

Unterdessen beteten am gestrigen Abend rund 30.000 Menschen an der Klagemauer in Jerusalem für die schnelle Freilassung von Eyal Yifrach, Gilad Sha’er und Naftali Frenkel. Unter den Betenden waren auch Familienmitglieder der Entführten.

(Außenministerium des Staates Israel/Büro des Ministerpräsidenten/Sprecher der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte/Büro des UN-Generalsekretärs/US-Außenministerium/Britisches Außenministerium/Internationales Rotes Kreuz/Times of Israel, 15/16.06.14)