Die Irreführende Lehre der Konferenz „Christ at the Checkpoint“

Anmerkung AhuvaIsrael: die Hetze gegen Israel durch die palästinensischen Leiter von „Christen am Checkpoint“ ist schon lange bekannt und nimmt im erschreckenden Ausmaß zu. Die sog. Ersatztheologie hat hier voll gegriffen – Israel darf es danach nicht mehr geben, da es von Gott selbst für alle Ewigkeit verflucht sei – eine vollkommene Irrlehre, die hier vertreten wird

Von Matt Hanna (Pseudonym)

Da viele unserer Brüder und Schwestern in Christus auf der ganzen Welt die Argumente und Lehren der Palästinensischen Befreiungstheologie hören, sollten wir die letzte Konferenz „Christ at the Checkpoint“, die vom „Bethlehem Bible College“ gesponsert wurde, näher betrachten. Deren Ziel war es, die evangelikalen Christen dabei zu ermutigen. den israelisch-palästinensischen Konflikt zu lösen. Aber haben die Organisatoren tatsächlich im Namen der palästinensischen Evangelikalen gesprochen?

Ich selbst bin ein palästinensischer Evangelikaler und bin mit dieser Konferenz nicht einverstanden. Und ich glaube nicht, dass ich der einzige mit meiner Überzeugung bin.

Die Mission Jesu war es‘, das Leben von Menschen zu retten und nicht ihre politischen Weltanschauungen zu unterstützen. Einmal spekulierten die Menschen. dass die Galiläer „schlimmere Sünder*‘ seien, weil Pilatus deren Blut mit dem Blut ihrer Opfertiere vermischt hatte. Doch Jesus antwortete, sie sollten nicht spekulieren, denn die Galiläer seien nicht schlimmere Sünder als sie selbst (Lukas 13). Damals hatten die Römer viele galiläische Juden getötet, die aus derselben Gegend kamen, in der Jesus aufgewachsen war. Die Juden waren zu Jesus gekommen, um darüber zu diskutieren, wie die Besatzungstruppen viele Juden getötet hatten.

Vielleicht hatten die Juden erwartet, dass Jesus sie ermutigen wird, den Römern zu widerstehen und mit ihm als König gegen sie zu kämpfen. Aber die Antwort Jesu hat sogar mich geschockt, als ich diese Verse unmittelbar las. Jesu Fokus war immer seine Mission, Menschen zu erretten. Er antwortete: „Wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr ebenso umkommen.“

Die Juden fragten Jesus einmal, ob sie Steuern an Rom zahlen sollten, das seine Besatzung in Judäa aufgerichtet hatte. Hat Jesus mit seiner Antwort die römische Regierung als ungerecht bezeichnet und die Juden gebeten, gewaltlosen Widerstand zu leisten? Jesus zeigte keinerlei Interesse an der Politik. Dafür unterstrich er den klaren Unterschied zwischen einem Leben für Gott und Gehorsam der Regierung gegenüber, indem er den Juden sagte, sie sollten „dem Kaiser geben, was des Kaisers ist, und Gott geben, was Gottes ist.“

Der Apostel Paulus sprach ähnlich in Römer 13. Als er das schrieb, kontrollierte das ungerechte römische Reich den Großteil der Welt. Weder Jesus, noch die Apostel redeten gegen die römische Autorität, denn sie verstanden den Willen Gottes über die Rolle einer Regierung und die Souveränität Gottes, der Regierungen einsetzt…

Hier ist mein Hauptgrund, warum ich mit „Christ at the Checkpoint“ nicht einverstanden bin: Ihre Befreiungstheologie untergräbt offensichtlich die biblische Rolle einer Regierung und die Absichten Gottes.

Außerdem versäumt es die Konferenz, die ganze Wahrheit über die Israelis und die Palästinenser zu sagen. Das Thema von „Christ at the Checkpoint“ war zwar religiöser Extremismus, aber die Redner präsentierten den religiösen Extremismus nicht wahrheitsgetreu. Sie luden Gastsprecher ein, die eine weichgespülte Ansicht über den Islam anboten – ich nenne das den „niedlichen Islam“. Gleichzeitig ließen die Sprecher unglaubliche Angriffe gegen unsere Brüder und Schwestern im Messias los, die an die christliche Theologie des Zionismus glauben. Das Hauptziel dieser Konferenz war eigentlich, den christlichen Zionismus anzugreifen.

Die Redner der Konferenz beeilten sich, die extremistischen Juden zu erwähnen, die letztes Jahr eine Kirche im Norden Israels angezündet hatten, brachten aber eine unvollständige Darstellung des Islams. Islamistische Terroristen haben tausende Menschen ohne jegliche Schuld- oder Schamgefühle getötet, doch auf der Konferenz wurde dem kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Daher appelliere ich an meine Brüder, die auf dieser Konferenz waren, einfach den Koran zu lesen, mehr über Mohammed den Propheten des Islam zu lernen und zu verstehen, was die Ursache des islamistischen Terrors des Islamischen Staates heutzutage ist.

Näher an unserer Heimat als die Terroranschläge in Paris, Ankara, Beirut, Irak und Syrien, sind die von Jerusalem, Tel Aviv und Hebron. Keine dieser Städte ist weit von Bethlehem. Während der letzten sechs Monate haben Palästinenser (meist Moslems) mehr als 200 Terroranschläge gegen Israelis verübt. Die meisten davon waren gegen Zivilisten. Diese Terrorwelle wurde bei der Konferenz kaum erwähnt – geschweige denn eindeutig verurteilt.

Gehört das nicht auch zu religiösem Extremismus, wenn ein Imam sich aus den Geschichten über Mohammeds Kämpfe gegen Juden inspiriert fühlt und dazu aufruft, Juden zu erstechen und zu enthaupten?

Ist das nicht religiöser Extremismus?

Warum reden wir über ISIS, wenn wir die Hamas haben? Warum reden wir über Al-Shabab, wenn extremistische Moslems in Gaza Rami Ayyad wegen seines Glaubens an Jesus getötet haben?

Meine Brüder erwähnten den Brandanschlag auf die Brotvermehrungskirche in Tiberias, versäumten es aber, über den Brandanschlag auf die Kirche in Bethlehem zu sprechen, die eine heilige Kapelle der Maroniten ist. Sie erwähnten auch nicht, dass die Juden, die den Brandanschlag in Tiberias verübten, jetzt im Gefängnis in Israel sitzen. Dass aber niemand über die Ergebnisse irgendeiner Ermittlung zum Brandanschlag in Bethlehem gehört hat, der Stadt, die unter der Kontrolle und Zuständigkeit der Palästinensischen Behörde steht.

Also wie können wir uns auf unsere Leiden konzentrieren und die Leiden anderer ignorieren“ Sind wir dazu berufen? Ich glaube, unsere Feinde zu lieben, bedeutet nicht, ihnen einfach zu sagen: „Siehe, wie ich leide“ und zugleich nicht sehen, wie unser „Feind“ vor unseren Augen blutet. Gemäß der Lehre Gottes, die wir in 1. Korinther 13 lesen, ist das nicht Liebe.

https://philosproject.org/

„Das Neue Testament warnt vor der Ersatztheologie“ Bericht in drei „jpg’s“ – per Klick vergrößern zum lesen:

Das Neue Testament warnt vor der Ersatztheologie -1Das Neue Testament warnt vor der Ersatztheologie -2Das Neue Testament warnt vor der Ersatztheologie -3

Kein Land dieser Welt lässt sich „Terror“ (lat. Schrecken) freiwillig gefallen – Predigt Römer 11, 16-18 am 20. Juli 2014

Menorah - Altar-Tisch in mener Gemeinde 25Voranmerkung AhuvaIsrael: gestern Abend, Samstag, 19. Juli 2014, hatte ich meinem Bericht für die Israelseite im Gemeindebrief 08/09 2014 abgeschickt. Abschließend enthielt er nachfolgende Zeilen:

Was mich immer wieder bewegt und traurig macht ist die Tatsache, dass es vorwiegend „jüdische oder weltliche“ Veranstalter sind, die zu öffentlichen Solidaritätstreffen „für Israel“ aufrufen. Wo bleiben eigentlich die „Christen und ihre Kirchen und Gemeinden“, die in der Öffentlichkeit für Israel in Rist treten und eine Solidaritätskundgebung auf die Beine stellen?

Bei allen Solidaritätsauftritten für Israel ist es kleine Gruppe, die sich trifft – während die Gegner Israels bei uns in Deutschland zu mehreren hunderten bis zu Tausenden auf die Straße gehen. In Köln hat in der vergangenen Woche ein Polizist eines die Demo begleitenden Fahrzeuges den Polizeilautsprecher einem Palästinenser raus gereicht – und der konnte über diesen Polizei-Lautsprecher über einen längeren Zeitraum „Tod Israel und Tod den Juden, Juden – Kindermörder, Israel – Nazistaat“ u.ä.m. skandieren – die Polizei ließ ihn gewähren!

Unser Gebet: Wir als gläubige Christen aus den Nationen sollten im Gebet stets für Israel einstehen, biblisch nüchtern in der Beurteilung der Lage dort sein — und vor allem dem GOTT Israels vertrauen, dass Er Seine Zusagen an Israel und Seinen Zeitplan mit Seinem Bundesvolk und mit uns souverän erfüllt, denn wir wissen doch: „So rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass du die Wurzel nicht trägst, sondern die Wurzel trägt dich.“ Rö 11,18 – und diese Wurzel ist ISRAEL! ______________________________________

Heute Vormittag, am Sonntag dem 20. Juli 2014, hatte unser Pastor, Norbert Monschau, als Predigttext Römer 11, 16-18 gewählt – welche unabgesprochene Duplizität – ich war total perplex!

Hier nun der Prdigttext – ich stelle nur den Anfang hinein, die gesamte Predigt kann in der hinzugefügten pdf. Datei abgerufen werden:

Tief verwurzelt Balingen, 20.07.14 – Römer 11,16-18

Ist die Erstlingsgabe vom Teig heilig, so ist auch der ganze Teig heilig; und wenn die Wurzel heilig ist, so sind auch die Zweige heilig. Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.

Liebe Geschwister

In diesen Tagen wird viel über Israel geredet

Die Entführung und Ermordung von 3 Talmudschülern durch die radikale Hamas, der seit Beginn dieses Jahres immer wieder verübte Beschuss Israels mit Raketen aus dem Gazastreifen heraus, ohne das es dafür einen Anlass gäbe und schließlich die klare militärische Antwort Israels, weil niemand sonst wirklich bereit ist, seine Stimme für Israel und gegen die arabischen Aggressoren zu erheben…

In diesen Tagen wird viel über Israel geredet.

Und die wenigsten Stimmen, sind Stimmen der Solidarität. Nicht das man alles „gut heißen“ könnte, was dort auch von Israelischer Seite geschieht. Doch darum geht es gar nicht. Auch mein Leben hat Licht und Schatten. Aber mein Leben als Solches ist gewollt. Gott steht hinter meiner Existenz und es gibt auch eine Reihe von Menschen, die es gut finden, dass ich lebe. Ich habe eine klar formulierte „Existenzberechtigung“.

Betrachten wir Israel, so ist – abgesehen vom Ratschluss Gottes – noch nicht einmal seine Existenz gesichert und gewollt.

Uta Hentsch fragt in einem Brief an das ZDF (10.07.) berechtigt: „Wen interessieren schon die seit Jahren traumatisierten Kinder, Jugendlichen und Erwachsen im südlichen Israel und nun auch in zentralen Bereichen des souveränen Staates Israel?“ (Zitat Ende)

Nur das wir das richtig verstehen. Alles Leid auf arabischer, wie auch auf israelischer Seite ist zu beklagen. Doch während kein Staat auf der ganzen Welt, ernsthaft das Recht auf einen unabhängigen Staat den sogenannten Palästinensern streitig macht, sieht das für Israel schon ganz anders aus.

Dieses Denken wird mit den Worten

„Land für Frieden“ verklausuliert und vernebelt.

Die Frankfurter Allgemeine drückte es im August 2002 so aus: „Die Oslo-Formel „Land für Frieden“ übersetzt sich heute in schärfere Töne: „Verzieht Euch“, heißt die Forderung der Palästinenser. „Erst muss der Terror enden“, heißt es in Israel.“ (Zitat Ende)

An der Aktualität dieses Satzes hat sich nichts geändert.

Kein Land dieser Welt lässt sich „Terror“ (lat. Schrecken) freiwillig gefallen.

Würde das Deutschland tun?

Würdest du deine Familie (Ehe) terrorisieren lassen?

Unser Reden (Nachdenken) über Israel muss tiefer ansetzen. Letztlich ist antisemitisches Denken und Reden in Gesellschaft und Politik eine Wurzelerkrankung. Und die Wurzeln für menschliches Denken, Reden und Entscheiden finden sich im Herzen.

Unser Blick heute Morgen gilt dem Verhältnis von Christen und Juden. Johannes Gerloff wird am Mittwoch noch sehr viel genauer dieses Thema betrachten, wenn er die Frage stellt: Muss Israel ein Thema für die Gemeinde sein?(ich lade nochmals herzlich dazu ein)

Wenn es gilt über Israel zu reden, dann gehört Römer 11,16-18 zu den zentralen neutestamentlichen Texten, die das Verhältnis der Christen (Gemeinde) zum Volk Israel (also Gottes Volk) klar definieren. Ich habe ihn gerade gelesen.

Und tatsächlich gilt es genau hier zu beginnen und zu arbeiten, denn weite Teile der christlichen Kirchen vernachlässigen // oder verleugnen sogar, dass sie in einer direkten Beziehung zu Israel stehen.

Sie geben zu bedenken, dass sie ihre Wurzeln, ihren Grund in Jesus Christus und dem neuen Testament finden.

Doch was sagen sie damit eigentlich aus?

Heiko Krimmer schreibt in seinem Kommentar zum Römerbrief:Als der römische Gemeindeälteste Marcion um das Jahr 140 das Neue Testament von allen Spuren des Alten Testamentes „reinigte“ – der Römer-brief schrumpfte dabei auf ca. sechs Kapitel zusammen, Matthäus- und Markusevangelium fehlten ganz – , da wurde er zum Verführer und Irrlehrer für viele.“ (Zitat Ende)

Alleine in der Offenbarung des Johannes lassen sich 580 alttestamentliche Andeutungen feststellen. Wenn wir also in Jesus Christus tief verwurzelt sein wollen, dann sollten wir uns auch sehr deutlich vor Augen halten, worin Jesus Christus selbst seine menschlichen Wurzeln hat.

Wir können nicht die Wurzeln desjenigen verleugnen und verachten, den wir anbeten. (Verstehst du?)

Gesamte Predigt vom 20. Juli 2014: Tief verwurzelt in Jesus Christus und damit in Israel – Römer 11, 16-18 Sommer 2014