Der Stolz der Nationen

Anmerkung AhuvaIsrael: ein wichtiger, ausgezeichneter Beitrag, wie antisemtisch, -israelisch, -zionistish sich die Nationen gegenüber Israel verhalten – ihr, der Nationen Fall wird tief sein – die Anfänge erleben wir bereits_______________________ENDE!

Der Stolz der NAtionen 1Von S.B.G. – M.A – Jerusalem (aus einer kleinen all vierteljahr erscheinenden Zeitschrift von Freunden)

Ein fundamentales Prinz jüdischer Lehre ist, dass bei der Heiligen Schrift nichts überflüssig ist, jedes Wort ist unverzichtbar. Warum also wird die Geschichte von Aarons älteren Söhnen, Abihu und Nadab, die vom Feuer verzehrt wurden, als sie „fremdes Feuer“ bei der Einweihung der Stiftshütte darbrachten, viermal in der Thora erwähnt (3. Mo. 10, 1-2; 16,1; 4. Mo. 3, 4; 26 61)?

Gottes Gesetz ist unveränderbar. Wir können nur darüber spekulieren, ob die Söhne hemmungslos, berauscht, oder unzüchtig gekleidet waren, miteinander wetteiferten, Mose und Aaron abzulösen, oder schlimmer. Doch inmitten der vielen Erklärungsversuche für ihre Sünde, wird klar, Stolz war eine Hauptursache.

So ist es auch heute.

Nach einer kurzen Periode in der modernen Geschichte, nach dem Holocaust, als die Mehrheit der Nationen mit dem jüdischen Volk mitfühlte, und ihm seinen eigenen Staat

zuerkannte, verkehrte sich die Haltung der Welt schnell ins Gegenteil. Als die erklärten Feinde Israels ihre Ablehnung der Juden durch Krieg, Terror, Boykott, Delegitimierung und asymmetrische Kriegsführung zeigten, antworteten die zivilisierten Länder der Welt darauf, indem sie zwar öffentlich Bedenken äußerten, aber im Allgemeinen nichts taten. Der Handel und der Zugang zum Öl hatten Vorrang vor der Moral.

Es gab Ausnahmen, allen voran die USA, doch das kam darauf an, wer dort gerade Präsident war.

Heute herrscht auf Regierungsniveau in ganz Europa eine kaum verborgene Verachtung für Israel. Kürzlich vorgelegte Studien zeigen, dass rund 40 % der Europäer die Israelis für genauso böse halten wie die Nazis. Der akademische und technologische Austausch mit Israel geht weiter, Abkommen werden geschlossen, doch ein Hauch von Verachtung für Juden ist allgegenwärtig.

Ein Bereich, wo dies deutlich wird, ist die Position der Europäischen Union bezüglich Judäa und Samarien (die Westbank). Israels Rechte gründen sich auf unwiderlegbares, internationales Recht, doch die EU ignoriert dies dreist und plappert die Aussagen der muslimischen Welt nach, indem sie das israelische Wachstum als „illegale Siedlungen“ bezeichnet. In 200 Regionen der Welt gibt es ungeklärte Grenzkonflikte, doch nur der, welcher Israel betrifft, bringt andauernde weltweite Verurteilungen hervor. Paradoxerweise ist Israels

Ausdehnung de jüdischen Gemeinden über die „Grüne Linie“ hinaus geringer unter der Führung des derzeitigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu als während der Amtszeiten der Ministerpräsidenten Ehud Barak oder Ariel Sharon in vorangegangenen Jahrzehnten.

Als im März der UN-Generalsekretär Ban-Ki moon de facto die westliche Sahara als durch Marokko „besetzt“ bezeichnete und damit für regionale Aufregung sorgte, entschuldigte sich sein Büro binnen weniger Tage, und er nahm seine Äußerungen zurück.

Arroganterweise will die EU Produkte aus den strittigen Gebieten als nicht israelisch kennzeichnen, eine die Doppelmoral offenbarende, himmelschreiende Forderung, die von keinen anderen Streitparteien verlangt wird, weder von den Türken in Zypern, noch von den Chinesen in Tibet, noch anderswo. Schließlich hat die EU ihre Forderungen modifiziert, doch die schikanierende Art des EU-Botschafters für Israel, Lars Faaborg-Andersen, und der EU-Außenbeauftragten, Federica Mogherini, war fanatisch und beleidigend.

Bereits vor Gründung der EU, wurde Israel als eine Nation zweiter Klasse behandelt. In seiner alarmierenden Darlegung zeigt der schweizer Journalist Marcel Gyr (Swiss Years of Terror: the secret agreement with the PLO, 2016), dass in den 1970er Jahren, als Flugzeugentführungen durch Terroristen monatlich Schlagzeilen machten, Frankreich, Deutschland, Italien und die Schweiz Deals mit der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) machten, in denen sie versprachen, die Terroristen innerhalb ihrer Landesgrenzen nicht strafrechtlich zu verfolgen, solange ihre Länder nicht angegriffen würden. Terroristen, wie der berühmt-berüchtigte Ilch Ramfrez Sänchez (Carlos, der Schakal), prahlten sogar damit, dass sie sich immer sicher fühlten in der Schweiz, immun gegen Zugriffe („Terrorism and European Democracies“, Manfred Gerstenfeld, Jerusalem Post, 27.03.15).

Moral bedeutete den Regierungen nichts. Sie zahlten die Terroristen aus, gewährten ihnen ein sicheres Versteck und schützten sie. Und Israel wurde so daran gehindert, sie zur Rechenschaft zu ziehen.

Unternehmen machten sich mitschuldig an den Deals. In einem Fall von vor 40 Jahren zahlte eine große US-Bank der PLO heimlich Geld, damit ihre Tochterbank in Beirut (Libanon) sicher bliebe – ein klassischer Fall von Schutzgeld, das Gangstern gezahlt wird. Das war eine übliche Vorgehensweise von Unternehmen, die ein Sprungbrett wollten, was das einmalige Finanzkapital und die kosmopolitische Spielwiese im Nahen Osten anbelangte.

Als die Terror-Organisationen reicher wurden und ihre Zellen von westlichen Regierungen geschützt wurden, nahmen die Verbrechen gegen Israel zu. Juden waren der sprichwörtliche Sündenbock der Welt. Während Israel oder seine Bürger und dessen Abgesandte im Ausland das erste Ziel von Terror blieben, drehte sich die Welt in eine andere Richtung.

Der Zenith wurde 2015 mit dem iranischen Atomabkommen erreicht. Der Iran machte aus seinen Absichten mit Israel keinen Hehl. Die iranischen Absichten, den jüdischen Staat auszulöschen, wurden wieder und wieder von Sprechern des Iran geäußert, und werden es noch. Und doch ließen sich die verhandelnden Länder nie von ihrem Streben nach einem Abkommen mit dem Iran abbringen. Was sie aushandelten, war schlecht. Wenn der Iran die Richtlinien einhält, wird er in einem Jahrzehnt mehr oder weniger ungehinderten Zugang zu Atomwaffen haben, und Europa einen ungehinderten Handel mit dem Iran.

Bereits mit dem heutigen Tag hat der Iran schon wiederholt die Klauseln des Abkommens verletzt: Er hat nie aufgehört, ballistische Raketen zu entwickeln (und probeweise abzufeuern), die mit atomaren Sprengköpfen ausgerüstet werden können und Israel sowie Europa erreichen können. Und mit Milliarden US-Dollar eingefrorener Gelder, die wieder an den Iran übergeben werden, und mehrjährigen, unterzeichneten Handelsabkommen, hat die iranische Finanzierung von Terror-Organisationen weltweit zugenommen.

Das bereits von allen Seiten bedrohte Israel ist wieder einmal das Opferlamm. Vorgeblich ein Mitglied der Nationengemeinschaft über die Vereinten Nationen, wird Israel in Wirklichkeit nicht zu den Nationen gezählt, genau wie Bileam es damals schon prophezeit hatte (4. Mo. 23,9).

Gerüchte aus Washington legen nahe, dass Präsident Barack Obama Israel dieses Jahr erpressen könnte, Land abzugeben. Dies würde er erreichen, indem er damit droht, Israel nicht vor Versuchen des UN-Sicherheitsrates zu schützen; dieser will Entscheidungen gegen Israel verhängen und einen weiteren Palästinenserstaat schaffen. Ob Obama ein Veto einlegt oder nicht, Israel würde der Verlierer sein.

Doch Handlungen haben Konsequenzen, wie im Fall von Abibu und Nadab (vgl. Apg. 5, 1-5).

Die Selbstgerechtigkeit europäischer Regierungen, die sich selbst stolz als post-christlicher Kontinent bezeichnen – und gewiss kennen sie einen besseren Weg als die „veraltete“, biblische Vorgabe, Israel zu segnen und zu schützen – hat zu einer strafenden, selbst-zerstörerischen Politik geführt.

Als sich europäische und nordamerikanische Türen Einwanderern öffneten, sind muslimische Flüchtlinge hereingeströmt, die ein Kultur- und Wertesystem mitbringen, das den westlichen Ländern fremd ist. Die freien Länder sehen Vorteile darin, meinend, die Einwanderer würden dringend benötigte Arbeitskräfte und das nötige Bevölkerungswachstum bringen. Die Flucht vor Verfolgung ist die übliche Erklärung für die Politik der offenen Türen. Ein bedeutender Teil der „Flüchtlinge“ flieht sicher vor Verfolgung, doch ein großer Teil sind auch Wirtschaftsflüchtlinge. Die Mehrheit von ihnen sind arbeitsfähige Männer zwischen 18 und 49 Jahren, die verdächtigerweise ohne ihre Familien einreisen.

Andere werden skrupellos ignoriert. Christen sind die meistverfolgte Personengruppe in muslimischen Ländern. (Juden wurden bereits vor Jahrzehnten getötet oder vertrieben.) In Ägypten, dem Irak, Libyen, Nigeria und Syrien begeht man Völkermord. Zu Tausenden werden christliche Männer ermordet, Frauen und Töchter als Ehefrauen und Sex-Sklavinnen verkauft, Kinder als Sklaven. Sie werden geköpft, verbrannt und gekreuzigt („Inconvenient Genocide“, Caroline Glick, in Jerusalem Post, 08.04.16). Trotz alledem sind die Überlebenden diejenigen, die den geringsten Zugang zum Schutz in Europa und Nordamerika haben. Bei den Einwandererzahlen sind sie stark unterrepräsentiert.

Stattdessen werden die Städte mit einer Bevölkerung überschwemmt, die das Gesicht Europas binnen einer Generation verändern wird. Eine für ihre Museen und Klassik bekannte Hauptstadt hat bereits 150 muslimische- Kindergärten: Wien (Österreich). Die Pädagogen sind alle Muslime, und in vielen Klassen wird der Unterricht nicht mehr auf Deutsch abgehalten, so Prof. Ednan Aslan vom Institut für Islamische Studien an der Universität Wien (Kurier, Österreich, 15.12.15).

Biblische Prinzipien werden über Bord geworfen und durch säkulare, humanistische, ja sogar wirtschaftlich motivierte Zeitgeisttendenzen ersetzt, die man fälschlicherweise als „soziale Gerechtigkeit“ betitelt. Wenn sich das Kommen des Messias verzögert, wird die Generation unserer Kinder die Konsequenzen dieses Stolzes tragen müssen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Scarlett Johansson wundert sich

Anmerkung AhuvIsrael: Hut ab Scarlett Johanssson!

abseits vom mainstream - heplev

gefunden auf Facebook:

Scarlet-Johansson-zitat

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Zitate

Anmerkung AhuvaIsrael: Zitate, u.a. auch vom Stellvertreter der Bundeskanzlerin, Angela Merkel und Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Siegmar Gabriel, die, um es vornehm auszudrücken, bei mir starke physische Übelkeit hervorrufen ___________________!

abseits vom mainstream - heplev

Aufgeschnappt:

Obamas Ideologie, die er wie dem Iran gegenüber auch auf Kuba und Burma angewendet hat, lautet, die Vereinigten Staaten sollte ihre Feinde nicht besiegen, sondern sie zu kooperativerem Verhalten zu überreden.

Obama hat sich Reagans Methoden heftig widersetzt. Er hat die den syrischen Rebellenkräften die Waffen und das Training verweigert, die sie haben wollten, um den engsten Verbündeten des Iran zu besiegen. Er weigerte sich für die innenpolitische Opposition im Iran den Mund auf zumachen, als die 2009 auf der Straße eine Rebellion gegen das Regime in Gang setzte. ER hat nie versucht die Einhaltung der Menschenrechtsnormen durch den Iran sicherzustellen, wie es Verträge mit der Sowjetunion während des Kalten Krieges machten. Und auf seine Pressekonferenz am Mittwoch beschrieb der kalt die Möglichkeit einer gestärkten Hisbollah – Irans Stellvertreterarmee in Syrien und dem Libanon – als akzeptablen Tausch für den Atomdeal.
Jackson Diehl, The Washington Post, 19.07.15 –…

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Araber gehen hart mit „Obamas Iran-Deal“ ins Gericht

Anmerkung AhuvaIsrael: ein weiterer hochinteressanter Beitrag von Khaled Abu Toameh in der Übersetzung aus dem Englischen von Stefan Frank__________________________!

gatestone-logovon Khaled Abu Toameh
4. April 2015
Englischer Originaltext: Arabs Blast „Obama’s Deal“ with Iran
Übersetzung: Stefan Frank

  • „Dies ist ein gefährliches Abkommen … [Es] stellt dem Iran alles zur Verfügung, was er benötigt, um seine Kriege und die Expansionspolitik gegen die Araber weiterzuführen: Geld.“ — Salah al-Mukhtar, Ammon News.
  • „Der Iran hat versucht, sich im Irak, dem Libanon und in Syrien einzumischen, und er sieht, dass er nicht mal einen Preis dafür zu zahlen hat. … In Teheran hat sich das Gefühl breitgemacht, dass die USA einer militärischen Konfrontation mit den Iranern aus dem Wege gehen wollen.“ — Hassan al-Barari, Al-Sharq.
  • Das Abkommen bedeute, dass die internationale Gemeinschaft den Iran als Atommacht akzeptiert habe, sagt Hani al-Jamal, ein ägyptischer Analyst für Politik und Außenpolitik in der Region.
Ein glücklicher Augenblick für den Iran. Die Vertreter der 5+1-Gruppe posieren nach den Atomverhandlungen mit Irans Außenminister Javad Zarif. Lausanne, Schweiz, 2. April 2015. (Foto: U.S. State Department)

Ein glücklicher Augenblick für den Iran. Die Vertreter der 5+1-Gruppe posieren nach den Atomverhandlungen mit Irans Außenminister Javad Zarif. Lausanne, Schweiz, 2. April 2015. (Foto: U.S. State Department)

Viele Araber sind zutiefst beunruhigt über das zwischen dem Iran und den Weltmächten, darunter den USA, ausgehandelte Atomabkommen. Die arabischen Führer und Staatsmänner waren zwar so höflich, nicht öffentlich Kritik zu äußern, als US-Präsident Barack Obama sie anrief, um sie über die Vereinbarung zu informieren. Das hielt arabische Politiker, Politikanalysten und jene Kommentatoren, die in der arabischen Welt die Regierungsmeinung reflektieren, jedoch nicht davon ab, harsche Worte für das zu benutzen, was sie als „Obamas schlechten und gefährlichen Deal mit dem Iran“ bezeichnen.

Die Araber, insbesondere die der Golfregion, betrachten das Rahmenabkommen als Zeichen amerikanischer „Schwäche“ und grünes Licht für den Iran, seinen Plan der „Expansion“ in der arabischen Welt weiterzuverfolgen.

„Einige arabische Länder sind gegen dieses Atomabkommen, weil es ihre Interessen bedroht“, schreibt die ägyptische Tageszeitung Al-Wafd in einem Artikel mit der Überschrift: „Politiker: Obamas Deal mit dem Iran bedroht die arabische Welt.“

Das Blatt zitiert Hani al-Jamal, einen ägyptischen Analysten für Politik und Außenpolitik der Region, mit den Worten, das Abkommen bedeute, dass die internationale Gemeinschaft den Iran als Atommacht akzeptiert habe. Er prognostiziert, dass die Übereinkunft zu einem Konfrontationskurs zwischen dem Iran und einigen arabischen Ländern wie Saudi-Arabien und Ägypten führen wird.

Sein Rat lautet: Die arabischen Länder sollten eine „sunnitische Nato“ bilden, die im Angesicht der „iranischen und israelischen Bedrohung“ Pakistans Status als Atommacht und Verbündeter der Araber garantiere.

Jihad Odeh, ein ägyptischer Professor für Politikwissenschaft, sagt, Obamas „Taten zielen darauf, die arabische Welt zu demontieren. Vor Ende seiner Amtszeit will Obama historische Leistungen vollbringen, indem er Al-Qaeda zerstört, eine Annäherung an Kuba herbeiführt und ein Atomabkommen mit dem Iran erzielt.“

Obwohl Saudi-Arabien, das derzeit im Jemen Krieg gegen die vom Iran unterstützte Houthi-Miliz führt, das Atomabkommen „begrüßt“ hat, hat es hinter den Kulissen seine Sorge darüber ausgedrückt.

Gleichermaßen sind auch viele andere Golfstaaten, die die Übereinkunft anfangs begrüßten, besorgt über deren Auswirkungen auf die Region. In den vergangenen Monaten haben die Araber immer wieder vor den Versuchen des Iran gewarnt, die Macht in ihren Ländern zu übernehmen.

„Die USA wollen sicherlich keine noch mächtigere iranische Hegemonie in der Region, aber gleichzeitig sieht es so aus, dass sie gegen einen gewissen iranischen Einfluss nichts einzuwenden haben“, sagt Nasser Ahmed Bin Ghaith, ein Wissenschaftler aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. „Der Iran trachtet danach, seine frühere Rolle als der Polizist der Region wiederzuerlangen.“ Es sei klar gewesen, dass die Anerkennung des iranischen regionalen Einflusses durch den Westen auf Kosten der Golfstaaten gehen würde, sagt Bin Ghaith. „Die Golfstaaten sollten strategische Partnerschaften mit den Regionalmächten Pakistan und Türkei aufbauen, die die Angst der Golfnationen vor den iranischen Ambitionen in der Region teilen“, fügt er hinzu.

In einem die weitverbreitete Furcht der Araber vor den iranischen Territorialansprüchen im Nahen Osten widerspiegelnden Artikel spricht sich der Politikanalyst Hassan al-Barari in der katarischen Tageszeitung Al-Sharq gegen eine Appeasement-Politik gegenüber Teheran aus:

„Der Iran hat versucht, sich im Irak, dem Libanon und in Syrien einzumischen, und er sieht, dass er nicht mal einen Preis dafür zu zahlen hat; im Gegenteil gibt es Versuche der Großmächte, zu einer Verständigung mit dem Iran zu gelangen. In Teheran hat sich das Gefühl breitgemacht, dass die USA einer militärischen Konfrontation mit den Iranern und ihren Stellvertretern aus dem Wege gehen wollen. Auf vielen Gebieten haben die Golfstaaten die Lektionen der Geschichte gelernt. Jede Form des Appeasement mit dem Iran wird nur dazu führen, dass er noch mehr verlangt, dass er sich in die inneren Angelegenheiten der arabischen Länder einmischen wird und dazu, dass seine Arroganz wächst.“

Sogar die Jordanier stimmen in den Chor der Araber ein, die Furcht vor Irans wachsendem Einfluss in der arabischen Welt äußern, insbesondere nach dem Atomabkommen mit den USA und den Großmächten.

„Wacht auf, ihr Araber, euer Feind ist der Iran“, lautet die Überschrift eines Kommentars des jordanischen Kolumnisten Salah al-Mukhtar, in welchem er die USA bezichtigt, Teherans Kriege gegen die arabischen Länder zu begünstigen.

Dass es dem Iran erlaube, seine „zerstörerischen Kriege“ gegen die Araber weiterzuführen, sei der gefährlichste Aspekt des Rahmenabkommens, sagt Al-Mukhtar, der den Iran als „Israel des Ostens“ bezeichnet.

„Dies ist ein gefährliches Abkommen, insbesondere für Saudi-Arabien und die Kräfte der Opposition im Irak und in Syrien“, warnt er. Es stellt dem Iran alles zur Verfügung, was er benötigt, um seine Kriege und die Expansionspolitik gegen die Araber weiterzuführen: Geld. Die Sanktionen aufzuheben, ist Amerikas Mittel, die gefährlichen Kriege zu unterstützen, die sich direkt gegen die Araber richten; das Aufheben der Sanktionen versorgt die Iraner mit den Finanzmitteln, die sie brauchen, um den persischen Vormarsch fortzusetzen. Die USA wollen Saudi-Arabien und die Golfstaaten auszehren, um sie anschließend zu spalten.“

Auch Libanons englischsprachige Tageszeitung Daily Star äußert sich skeptisch über das Atomabkommen. „Nach all dem Reden darüber, wie dieses Abkommen dazu beitrage, die Welt sicherer zu machen, sollte Obama, wenn er sich wahrhaft über sein Vermächtnis sorgt – vor allem das im Nahen Osten –, mit dem Iran zusammenarbeiten und diesen dazu ermuntern, wieder ein reguläres Mitglied der Weltgemeinschaft zu werden, und nicht ein Land, das überall in der Region direkt oder über Stellvertreter Konflikte schürt“, heißt es in einem Leitartikel. „Andernfalls wird dieses Abkommen den Iran nur in seinen expansionistischen Plänen bestärken.“

Neben den Arabern sind auch iranische Oppositionelle an die Öffentlichkeit getreten, um sich gegen das Atomabkommen auszusprechen.

Maryam Rajavi, eine iranische Politikerin und Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats, kommentiert:

„Eine allgemein gehaltene Erklärung, ohne die Unterschrift des geistlichen Führers Khamenei und ohne dessen offizielle Zustimmung, versperrt Teheran nicht den Weg zu einer Atombombe und hindert [das Regime] auch nicht daran, seine Täuschungen fortzusetzen.

Weitere Gespräche mit dem religiösen Faschismus im Iran zu führen – als Teil einer Politik des Appeasement –, wird die Region und die Welt nicht vor der Bedrohung der Ausbreitung von Atomwaffen schützen.

Sie zu zwingen, den Resolutionen des UN-Sicherheitsrats nachzukommen, ist der einzige Weg, die Mullahs daran zu hindern, in den Besitz von nuklearen Waffen zu gelangen.

Wenn die 5+1-Gruppe gegenüber dem am wenigsten glaubwürdigen Regime der Welt Nachsicht walten lässt und Konzessionen macht, ohne dafür Sicherheiten zu bekommen, dann verschafft es diesem lediglich mehr Zeit und verschärft die Gefahren, die von ihm für das iranische Volk, die Region und die Welt ausgehen.“

Barry Werner – Meine Gedanken zum P5 + 1 Abkommen mit dem Iran – und ein Interview mit Dr. Michael Wolffsohn

Anmerkung AhuvaIsrael: als ich heute Morgen diesen Beitrag erhielt, einen Bericht zum Thema in „Die Welt“ las, Mittags im Deutschlandfunk eine Kurzfassungen aus Presse-Beiträgen und dann noch einen Kommentar vom ehemaligen Präsis der Evangel. Kirche, Manfred Kock, hörte, dachte ich:

Mit was für einer „Blauäugigkeit“ haben hier die Herren und Damen vom P5+1 und Obama, ein Abkommen mit dem Iran getroffen,  mit welcher „Blauäugigkeit“ sprechen deutsche Prominente aller Kategorien  für dieses Abkommen. Das zieht einem doch wirklich eher sämtliche Schuhe aus – als das es auch nur einen – anzieht!

Im allgemeinen wurde mal wieder über Israels Ministerpräsidenten Netanyahu hergezogen, das es „nur so kracht“ – in völliger Unkenntnis dessen, dass in Israel  a l l e ! Politiker, ob rechts oder links, sich in der Ablehnung ausnahmsweise einig sind!

Da war dann das Interview mit Dr. Michael Wolffsohn im Deutschlandfunk in der Sendung “ Information am Mittag“ mit dem Interviewpartner, Dirk Oliver Heckmann,  ein richtiger „Aufheller“:  _______________________ENDE

Israelseen- Logo ratner-logoIsraelSeen.com – 4. April 2015 – Übersetzung aus dem Englischen AhuvaIsrael

1926737_Page__2Die Vereinbarung wird sich negativ auf die Möglichkeit der Regimewechsel im Iranauswirken. Die iranische Regierung hat sich als besonders geschickt im Aufhebung von Rebellion gezeigt. Regimewechsel ist möglich, aber nur, wenn die gegenwärtige Regierung die Unterstützung der unterschiedlichen Fraktionen im Land verliert. Das vorliegende P5 + 1 Abkommen mit dem Iran stellt sicher, dass die gegenwärtige Regierung sogar länger überlebt.

Die Verhandlungen mit dem Iran sollen Irans Einstieg in den Atomclub für nur 10 bis 15 Jahre verzögern und verringert das iranische „Breakout Time (Anmerkung der Übersetzerin: die Zeit, um genug waffenfähiges Uran (WGU) für eine Atomwaffe herzustellen) nur für 1 Jahr. Das ist bei weitem nicht gut genug. Aber es hat auch mindestens zwei andere schlechte Dinge.

Erstens verschlechtert es den NPT (Non Proliferation Treaty – Atomwaffensperrvertrag) als einen Vertrag, der die Welt vor der Verbreitung von Atomwaffen schützt, da es keine Strafe für den Iran gibt, wenn er den Vertrag bricht.

Zweitens, lässt er dem Iran zu, Tod und Zerstörung im Nahen Osten zu säen, auf seinem Weg nach der Vorherrschaft. Der Iran begann einen blutigen Religionskrieg zwischen den Schiiten und den Sunniten im Nahen Osten, und die USA und P5 + 1 beabsichtigen, die Sanktionen gegen den Iran aufzuheben, die nur finanziellen Brennstoff auf das Inferno ausgießen. Und für was?

Der Iran wird die Vereinbarung mit den USA und der P5 + 1 zu jeder Zeit, die er es für richtig, dies zu tun sieht, brechen, wenn die USA ausreichend mit einem anderen drängenden Problem beschäftigt sein wird, wie zum Beispiel als Antwort auf die chinesische Aggression in Asien. Im Moment ist die Atomwaffenkapazität Irans nicht so wichtig, er hat reichliche Möglichkeiten der konventioneller Kriegsführung, um sich selbst im Geschäft zu halten. Aber wenn Iran entscheidet, dass er Atomwaffen will, wird er ausbrechen.

Es ist interessant, wie schamlos Irans Lügen sind. Iran behauptet, seine Atomwaffenfähigkeit ist für friedliche Zwecke. Wozu sind Atombomben bestimmt, um Eier zu braten?

Israels Sorge ist, dass der Iran ganz offen erklärt, das er glaubt, dass es eine religiöse Pflicht ist, Israel zu zerstören und auch, dass es Atomwaffenkapazität entwickelt.. Es braucht nicht viel Phantasie, um diese beiden Dinge zusammen zubringen; die Atomwaffen Kapazität beabsichtigt Israel zerstören (wie auch schiitische Dominanz in der sunnitisch-arabischen Welt zu etablieren).

Im Wesentlichen friedliche Ländern wie Israel werden keine Atomwaffen eingesetzt. Obwohl Israel wohl nukleare Vergeltungsmöglichkeiten (wie uns Experten sagten) hat, wird es sicherlich keinen Atomkrieg iniziieren. Iran, auf der anderen Seite, hat ganz offen gesagt, dass die arabische / muslimische Welt groß genug ist, um mehrere Nuklearangriffe durch Israel zu absorbieren, aber, dass Israel auch nur einen Atomschlag nicht überleben wird. Da alle islamistischen, religiösen Fanatiker, einschließlich der Führer des Iran, mutwillige Missachtung menschlichen Lebens, auch arabisch / muslimischen Leben, in ihrem Streben nach Verwirklichung der fanatischen religiösen Ziele, gezeigt haben, ist es vernünftig anzunehmen, dass, wenn der Iran Atomwaffen erlangt, er sie auch nutzen will, um Israel zu zerstören. Aber Israel kann sich nicht auf seine Atomwaffen verlassen um sich zu schützen, es muss konventionelle Kraft anwenden, um Irans Atomwaffen zu zerstören, bevor der Iran einen Atomkrieg beginnt.

Der Iran ist nicht ein „rationaler Akteur“ im üblichen Sinne des Wortes. Es ist in der Lage, den Grund nur im Hinblick auf die Förderung der religiösen Ziele zu sehen. Ein nuklearer Vergeltungsschlag durch Israel, der erfolgreich iranische Märtyrer (diejenigen, die erfolgreich eine Menge Juden umgebracht) in den Himmel sendet um ihre Belohnungen zu erhalten, kann nicht so viel von einer Bedrohung beinhalten.

Link zum Original: Barry Werner – My Thoughts on the P5 + 1 agreement with Iran.

Link zu Barry Werner: Who is Barry Werner

ISRAEL BALD 67 JAHRE ALT

Anmerkung AhuvaIsrael: den nachfolgende Beitrag habe ich meinem monatlichen Nachrichtblatt aus Haifa, „KARMEL“ – Kontakt mit Israel – März 2015 – in deutscher Übersetzung entnommen.

Obwohl bereits zwei Monate alt, hat diese Rede von Ron Dermer   an Aktualität nichts verloren!

Ron Dermer. Israels Botschafter in den USA – hat diese Rede am  25. Januar 2015 bei einer Israel-Bond-Veranstaltung in Florida gehalten. Das Bild von Ron Dermer stammt aus dem Link, den ich bei der Suche nach einem Link mit englischem Text gesucht und gefunden habe – den ich sogleich hier poste: Powerful Speech By Ron Dermer At A Recent lsrael Bonds Event – A Must Read _________________ENDE

XXX DERMER-HDB501.JPG  FEA VAMeine Damen und Herren, in den fast 61 Jahren israelischer Unabhängigkeit sollten wir für viele Dinge dankbar sein.

Wir sollten dafür dankbar sein. dass wir Friedensabkommen  mit Ägypten und Jordanien schließen konnten, die Jahrzehnte mit großen Herausforderungen überstanden haben.

Wir sollten dafür dankbar sein, dass Israel sich von einer Wirtsschaft, die auf Landwirtschaft basiert war, zu einer globalen technologischen Macht entwickelt hat.

Wir sollten dafür dankbar sein, dass Israel heute in Medizin und Wissenschaft führend in der Welt ist und sich vieler Nobelpreisträger rühmen kann.

Wir sollten auch dafür dankbar sein, dass Israel Weltklasse-Museen hat, erstklassige Restaurants, europäische Basketball-Champions und ein Land, das so interessant und aufregend ist, dass Israelis praktisch nach Manhatten fahren müssen, um abzuschalten und sich zu entspannen.

Aber vor allem sollte die Geburt des Staates Israel das jüdische Volk für drei Dinge dankbar machen: Zum Ersten, dass uns Israel eine Stimme in der Welt gab. Zweitens, dass Israel uns eine Zufluchtsstätte gab. Und drittens und am wichtigsten, dass Israel uns in die Lage versetzt hat, uns selbst zu verteidigen.

Jetzt verstehen alle die Bedeutung einer Zufluchtsstätte. Schon seit fast sieben Jahrzehnten finden Juden. die vor Unterdrückung und Vefolgung fliehen müssen. eine Heimat in Israel. Sie kamen von den Schlachtfeldern Europas, wurden aus feindlichen Staaten in Nordafrika undd dem Nahen Ostaen vertrieben, wurden aus Äthiopien gerettet und kamen in großer Zahl, als der Eiserne Vorhang fiel.

Heute ist es die jüdische Gemeinschaft Frankreichs, die nach Israel drängt. Vor drei Jahren machten 1.900 französische Juden Aliyah. Vor zwei Jahren kamen 3.200. Letztes Jahr waren es 7.000. Und in diesem Jahr erwarten wir 15.000 französische Juden in Israel.

Die französischen Juden kommen, weil sie wie die Juden in anderen Teilen Europas mit einer Angst leben müssen, die sie seit den 1940er Jahren nicht gekannt haben. Ihre Frledhöfe und Synagogen werden geschändet, ihre Schulen angegriffen und ihre Judengenossen werden ermordet, nur weil sie Juden sind.

Der Antisemitismus ist in Europa wieder aufgeblüht. Und es sind nicht nur militante Moslems, die mit ihren grotesken „Vergast die Juden“ -Liedern das alte Gift verspritzen. Dazu gehören auch viele europäische Intellektuelle, – nur dass sie den alten Hass auf das jüdische Volk hinter einem neuen Hass auf den jüdischen Staat verstecken.

Wenn Nobelpreisgewinner Gaza mit Auschwitz vergleichen, wenn die einzige Demokratie des Nahen Osten allein für Bovkotte herausgegriffen wird, und wenn europäische Regierungen sich in der Anerkennung eines Palästinensischen Staates (der von mörderischen Terrororganisationen geleitet wird) zu übertreffen versuchen, dann handelt es sich nicht um legitime Kritik Israels. Das ist Antisemitismus.

Wenn 60% der Resolutionen des UNO-Menschenrechtsrats gegen Israel gerichtet sind, während Hunderttausende voll Menschen in Syrien abgeschlachtet werden, Homosexuelle in Iran an Kränen aufgehängt werden und Scharen von Journalisten in türkischen Gefängnissen dahinsiechen, handelt es sich nicht um legitime Kritik Israels. Das ist Antisemitismus.

Aber bei allem Hass und allen Gefahren, die den Juden in Europa drohen, hat eine Sache sich geändert. Eine Frage wird heute nicht mehr gestellt: Wohin können die Juden gehen? Wer wird sie aufnehmen? Wo können sie Zuflucht finden“ Diese Fragen werden nicht mehr gestellt, weil Israel die Antwort ist. Und ich bin stolz darauf, dass mein Ministerpräsident allen französischen Juden klargemacht hat. dass sie zwar einen Anspruch darauf haben, in Frankreich beschützt zu werden, dass sie aber jederzeit in Israel willkommen sind und mit offenen Armen aufgenommen werden. Sie werden nicht wie Besucher aus einem fremden Land, sondern als Familienmitglieder, die nach Hause kommen, behandelt.

Meine Damen und Herren, wenn die Leute die Bedeutung von Israel als einer Zufluchtsstätte verstehen, dann können sie noch mehr verstehen, was es bedeutet, dass das jüdische Volk jetzt wieder imstande ist, sich selbst zu verteidigen.

Sie schätzen es, weil sie wissen, was in unserem Volk geschah, als wir nicht diese Fähigkeit hatten. Sie wissen, dass ein jüdisches Volk, das sich nicht verteidigen konnte, einst Katastrophen von einer Größe und einem Umfang ausgesetzt war, die in der Geschichte der Nationen unerhört sind – Jahrhunderte mit Verfolgungen und bösartigen Verleumdungen, Vertreibungen und zahllosen Massakern, und natürlich als schrecklichste aller Katastrophen – der Holocaust.

Sie wissen, dass die einfache Wahrheit bestehen bleibt: Wenn Israels Feinde die Waffen niederlegen, gibt es Frieden, doch wenn Israel die Waffen niederlegt gibt es kein Israel mehr.

Aber wenn die Leute auch verstehen, wie wichtig es ist, einen Zufluchtsort zu haben und sich selbst verteidigen zu können, scheinen nur zu begreifen, wie wichtig es ist, eine Stimme zu haben- eine souveräne Stimme, mit der unter den Nationen gerechnet werden muss.

Das wurde mir besonders letzten Monat klar, als so viel darüber debattlerten, ob Ministerpräsident Netanyahu nach Paris gehen und seine Stimme gegen den Terror hören lassen sollte, und ob er vor dem US-Kongress sprechen sollte. Aber Israel muss die Wahrheit ohne Furcht und Entschuldigungen verkündigen. Deshalb es so wichtig, dass er in Paris seine Stimme gegen den Antisemitismus und die Bedrohung durch den militanten Islam erhob und in Washington über die Gefahren eines atomaren Iran sprach.

Mein Damen und Herren, Iran ist das gefährlichste Regime der Welt. Es hat schon vier arabische Hauptstädte geschluckt: Baghdad, Damaskus, Beitut und Saana im Yemen -, und es hat Appetit auf mehr. Iran ist der grüßte Förderer des Terrorismus in der Welt, der in 25 Ländern auf fünf Kontinenten Terrorangriffe organisiert oder finanziert. lran ist für die Ermordung von Tausenden amerikanischen Soldaten im Irak und Afghanistan und Hunderten im Libanon verantwortlich. Er trägt auch die Verantwortung für Bombenattentate in Afrika und Argentinien.

Diese Terrorherrschaft und Gewalt ist ausgeführt worden, ohne dass Iran Atomwaffen hatte. Stellt euch nun vor, wieviel gefährlicher der Iran mit Atomwaffen sein wird. Und heute baut der Iran weitreichende interkontinentale Raketen, die nicht für Israel bestimmt sind. Dafür hat er schon genug. Sie sind für Europa und die USA gedacht – für New York und Washington usw. Für Israel wäre ein Iran mit Atomwaffen eine klare und ständige Gefahr.

Der Iran droht Israel mit völliger Zerstörung-, und es hat schon Hizbullah, Hamas, Isiamic Dschlhad und andere Verbündete dazu benutzt, Tausende von Raketen auf Israel zu feuern und es vom Libanon, Gaza, Sinai und den Golanhöhen zu bedrohen.

Heute steht die internationale Gemeinschaft am Rande, sozusagen am Abgrund, ein Abkommen mit dem Iran über dessen Atomprogramm zu schließen. Doch das Abkommen, über das jetzt verhandelt wird, ist nicht eins, das Irans Fähigkeit, Atomwaffen herzustellen, demontieren würde, sondern eins, das den Iran als nuklearen Schwellenstaat bewahren würde. Es ist ein Abkommen, das die Existenz des Staates Israel in Gefahr bringen könnte.

Es gibt nun verschiedene Leute, die meinen. dass Israels Ministerpräsident die Einladung, vor dem mächtigsten Parlament der Welt über Dinge, die Israels Zukunft und Überleben angehen, zu sprechen, abgelehnt haben sollte. Doch wir haben aus unserer Geschichte gelernt, dass die Welt ein gefährlicherer Ort für die Juden wird, wenn sie sich still verhalten. Deshalb hat unser Ministerpräsident die tiefste moralische Verpflichtung gefühlt, vor dem Kongress zu erscheinen und über die existenzbedrohende Gefahr zu sprechen, die dem einzigen jüdischen Staat in der Welt droht.

Es ist also nicht nur das Recht des Ministerpräsidenten von Israel, sondern seine heilige Pflicht – alles zu tun, was in seiner Macht steht, um den Iran daran zu hindern, jemals Atomwaffen zu entwickeln, die gegen Israel gerichtet werden könnten.

Meine Damen und Herren, fast zweitausend Jahre lang war das jüdische Volk ohne Staat, ohne Stimme und ein kraftloses Volk. Wir hatten keine Souveränität. keine Stimme in internationalen Angelegenheiten und keine Fähigkeit, uns selbst zu verteidigen.

Wenn sich Sturmwolken gegen uns zusammenballten. hatten die Juden oft keine Stätte, wo sie hingehen konnten. Sie baten andere, für sie zu Königen und Präsidenten zu sprechen. Sie mussten andere bitten, die Alarmglocken zu läuten, so dass Menschen guten Willens ihren Notruf hören konnten.

Und wenn die Stürme dann losbrachen, flehte das jüdische Volk andere an, uns zu beschützen, uns Zuflucht zu gewähren. um noch einen Tag überleben zu können.

Gibt es hier heute Abend Holocaust-Überlebende? Bitte steht auf! Ihr wisst, was es bedeutet, in einer Welt zu leben, in der das .jüdische Volk keinen Staat hat. Ihr wisst, was es für das jüdische Volk bedeutet, niemanden zu haben, der für sie eintritt. Ihr wisst, was es bedeutete, in einer Welt zu leben, in der das jüdische Volk keine Macht hatte, sich selbst zu verteidigen.

Aber heute ist nicht 1938. Das jüdische Volk ist nicht länger ohne Staat. Wir haben unsere Souveränität in unserem allen Heimatland wiederhergestellt. Das jüdische Volk ist nicht länger ohne Stimme. Israelische Ministerpräsidenten können vor der UNO und dem Kongress sprechen, und israelische Botschafter werden in den Hauptstädten der Welt und bei CNN gehört. Und was das Wichtigste ist: das Jüdische Volk braucht nicht andere zu bitten, uns zu verteidigen. Das jüdische Volk hat all das Böse überstanden, das die Geschichte auf uns geworfen hat. und wir werden auch das Böse überleben, dem wir heute gegenüberstehen. 

Aber wir werden nicht unsere Häupter beugen und hoffen, dass der Sturm vorbeizieht. Wir werden aufrecht stehen und dem Bösen mit Glauben und Mut entgegentreten. Und ich habe keinen Zweifel daran, dass Ihr an unserer Seite stehen werdet. <>

 

 

 

 

 

Rede von Ministerpräsident Netanyahu vor dem US-Kongress

Anmerkung AhuvaIsrael: zu dieser Rede gibt es es eine äußerst kunterbunte Reihe von Kommentaren. Ich habe einige davon aus den beiden Presseschau-Sendungen vom 5. März 2015 im Deutschlandfunk als Link gleich hier im Anschluss reingesetzt. Bei manchen von ihnen sträuben sich einem in der Tat die Haare, zumal sie aus der deutschen Presse kommen!

u.a. TAZ und Frankurter Allgemeine – Do. 5. März 2015 DLF: um 7:05 Uhr

Internationale Presseschau – do 5. März 2015 12.50 Uhr DLF – ab Mitte etwa – nach El PAIS zu EU-Verhanldungen

auch den oberen Link etwas unter scrollen___________________________ENDE

Botschaft des Staates Israel, Berlin, am 5. März 2015

Der gesamte Text – siehe Link unten

„Meine Freunde, ich bin tief geehrt von der Möglichkeit, ein drittes Mal vor dem wichtigsten gesetzgebenden Organ in der Welt zu sprechen, dem US-Kongress. Ich bedanke mich bei allen, die heute hier sind. Ich weiß, dass meine Rede Gegenstand zahlreicher Kontroversen ist. Ich bedauere zutiefst, dass einige meine Anwesenheit politisch sehen. Das war nie meine Absicht. 

Ich möchte mich bei Ihnen bedanken, bei den Demokraten und Republikaner, für Ihre gemeinsame Unterstützung für Israel, Jahr für Jahr, Jahrzehnt um Jahrzehnt. Ich weiß, dass, egal, auf welcher Seite des Hauses Sie sitzen, Sie zu Israel stehen.

Ministerpräsident Netanyahu vor dem US-Kongress (Foto: GPO/Amos Ben Gershom)

Die bemerkenswerte Allianz zwischen Israel und den Vereinigten Staaten war stets mehr als Politik. Sie muss mehr als Politik bleiben!

Amerika und Israel teilen ein gemeinsames Schicksal, das Schicksal der gelobten Länder, die Freiheit zu schätzen wissen und Hoffnung bieten. Israel ist dankbar für die Unterstützung Amerikas und ihrer Menschen, sowie der amerikanischen Präsidenten von Harry Truman bis Barack Obama. Wir sind froh über alles, was Präsident Obama für Israel getan hat. Manches von dem ist allgemein bekannt, wie die Stärkung der Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen und der Austausch nachrichtendienstlicher Erkenntnisse und der Widerstand gegen antiisraelische Resolutionen der Vereinten Nationen. Manches jedoch, was der Präsident für Israel getan hat, ist weniger bekannt.“

Rede von Ministerpräsident Netanyahu vor dem US-Kongress

PM Netanyahu Addresses US Congress: https://www.youtube.com/watch?v=2XXqMZY0xNw – mit bösartigen Kommentaren!