Die Lüge von der ‚Unverhältnismäßigkeit‘

Anmerkung AhuvaIsrael: Interessant, interessant……. und übrigens: der Ha’aretz ist weit linker als nur Links

 

Mit den Beschuldigungen der Unverhältnismäßigkeit ohne die Bedeutung des Begriffs zu definieren üben Sanders und Ha’aretz nicht nur Verrat an den Palästinensern und den Israelis, sondern auch an ihrem Beruf. Sie erheben falsche und unbegründete Anklagen,

Quelle: Die Lüge von der ‚Unverhältnismäßigkeit‘

Ein britisch-palästinensisches Mädchen gewinnt einen Preis fürs Lügen

Anmerkung AhuvaIsrael: unglaublich wie palästinensische Kinder zum Lügen erzogen und missbraucht werden _____________________ENDE

abseits vom mainstream - heplev

Barry Shaw, Israel National News, 5. Juni 2016

Eine Schimpftirade hat in den sozialen Medien einige Aufmerksamkeit erregt. Sie wurde von einer jungen Palästinenserin namens Leanne Mohamad losgelassen, die niedlich in ihrer britischen Schuluniform gekleidet war; sie hielt eine einseitige Hetzrede für ein „freies Palästina“.

Ganz wie der Großteil des palästinensischen Narrativs ist sie voller emotionaler Bildsprache mit geistlos falschen Äußerungen, die oft genutzt werden, um die harte Realität des palästinensischen Hasses und den Antisemitismus der Ablehnung des jüdischen Erbes und jüdischer Selbstbestimmung zu decken, die entsprechend dem internationalen Recht verfügt worden ist.

Das Seltsame an ihrem Auftritt ist: Ihre Worte über das Leiden der palästinensischen Araber treffen gleichermaßen, wenn nicht genauer, auf israelische Kinder zu.

Sie fragte, wie man wohl reagieren würde, wenn das eigenen Land und das eigene Volk sechzig Jahre lang getötet würde. Nun, die Israelis sind von Palästinensern und Araber seit mehr als sechzig…

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Ein Loch ins palästinensische Narrativ stechen

Anmerkung AhuvaIsrael: Wieder ein hervorragender Michael Freund – vielen Dank dafür !

abseits vom mainstream - heplev

Michael Freund, The Jerusalem Post, 19. Mai 2016

IDF-Soldaten sitzen im Juni 1967 vor der Westmauer, nachdem sie während des Sechstage-Krieges eingenommen wurde.

Diese Woche vor 51 Jahren schlug der jugendliche jüdische Staat einen Friedensplan vor, der den Lauf der Geschichte des Nahen Ostens ändern und den arabisch-israelischen Konflikt ein für allemal hätte schaffen können, wäre er von den arabischen Staaten und den Palästinensern nicht gründlich ignoriert worden.

Und während es sinnlos zu sein scheint so weit in die Vergangenheit zu blicken, ist genau jetzt, wo Israel unter zunehmenden internationalen Druck und Kritik gerät, der Zeitpunkt, an dem wir die Welt – und uns selbst – daran erinnern müssen, wie die wahre zugrundeliegende Ursache des Disputs mit unseren Nachbarn aussieht.

Es war der 17. Mai 1965, als Levi Eschkol, Israelis dritter Premierminister, ans das Podium in der Knesset trat, um einen bemerkenswert detaillierten Plan für regionale Harmonie vorzustellen.

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Geständnisse eines früheren palästinensischen Aktivisten in Hebron

Anmerkung AhuvaIsrael: erstmals veröffentlich in englisch auf „israellycool.com“ am 22. 8.2015 – Hier in einer Übersetzung von Freunden in Jerusalem in ihrer kleinen Zeitschrift 2/2016_______________ENDE

11905801_10153013478226109_6576132192905133086_n←Der Schwede Daniel Borg (Bild mit palästinensischen KIndern in Hebron)  war in der schwedischen Politik aktiv, leidenschaftlich pro-palästinensisch und hatte sich in der antiisraelischen Internationalen Solidaritätsbewegung (ISM) angeschlossen.

Mein palästinensisches Training: mit oder ohne Gewalt?

Bevor ich mich der ISM-Gruppe in Hebron anschloss, hatte ich 2 Trainingstage in Ramallah: Wie man die israelische Armee behindert; wie man in ein Wohngebiet geht und die Koordinatoren über die Bewegungen von Patrouillen der eindringenden israelischen Streitkräfte (IDF) alarmiert; wann man dem Militär seine Anwesenheit zeigt, damit sie nicht in Deine Richtung schießen; wie man Steine und Molotow- Cocktails werfende Militante abschirmt. Das war unser Job. Die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO, auch Fatah) benutzt westliche jugendliche, um ihr eigenes Terroristen Programm zu ermöglichen, zu schützen und zu unterstützen. Die Koordinatoren machten uns klar, dass die ISM nur gewaltfreie Mittel des Widerstands nutzt, betonten jedoch, falls die Palästinenser sich entscheiden würden, Gewalt anzuwenden, es unser Job wäre, sie als menschliche Schutzschilde zu unterstützen …

Asymmetrische Kriegführung

In der ersten Stunde des Trainings in Ramallah gibt jeder Aktivist den PLO-Koordinatoren einen verschlossenen Umschlag mit Name, Adresse, Familieninfos, etc. für den Fall seiner Verhaftung oder seines Todes. Man machte uns mehr als deutlich, dass, falls wir von der Armee geschlagen oder getötet würden, dies zu großem Schaden für den Staat Israel führen würde, zu einer großen Medienberichterstattung und natürlich eventuell zum Ende der „Besatzung“. Da ich Vorsitzender der Sozialdemokratischen Jugendorganisation meines Heimatortes war, galt ich als interessant und nützlich. Würde die IDF mich verhaften oder töten, wäre dies mindestens in Schweden Schlagzeilen wert.

Im Nachhinein verstehe ich, dass dies ein perfektes Beispiel für asymmetrische Kriegführung ist: Mit meiner Anwesenheit als EU-Ausländer würde die IDF vielleicht nicht das Maß an Gewalt anwenden, das sie berechtigt ist anzuwenden, um einen Sicherheitseinsatz abzuschließen, und würde daher diejenigen, die ich abschirme, straflos gehen lassen (ein Sieg für die Terroristen). Oder sie würde meine Anwesenheit ignorieren und ihre Mission mit dem möglichen Endresultat abschließen, dass ich zusammen mit dem Terroristen getötet würde. Auch das ist ein Sieg für die Terroristen. Denn so können sie meinen Tod als ein effektives Propaganda-Werkzeug nutzen, um die internationale Meinung zu formen.

Ich fühlte mich nützlich. Ich wollte alles mir Mögliche tun, um den Palästinensern zu helfen. Ich war furchtlos und idealistisch. Dann ging ich nach Hebron. Ich beschloss, nur echte pazifistische Arbeit zu tun, hauptsächlich in der King David Street (Shuhada Street) zu stehen und an den IDF-Posten, die zur jüdischen Siedlung Tel Rumeida führten. Dort wollte ich die israelischen Soldaten überwachen. Eine harte Aufgabe, dachte ich, da mir alle Palästinenser im Vorhinein gesagt hatten, die Soldaten seien gewalttätig, würfen Steine auf die Palästinenser, hülfen Siedlern palästinensische Kinder anzugreifen, und (was mir Angst machte) würden gelegentlich ISM-Aktivisten wie mich verhaften, mit Handschellen fesseln und prügeln …

Wie Sich die IDF-Soldaten verhielten

Mein erster Morgen in Hebron: Ein junger israelischer Soldat stand auf seinem Beobachtungsposten am Eingang des jüdischen Wohngebietes Tel Rumeida, wo auch einige palästinensische Familien leben. Der Soldat rief einem 10-jährigen palästinensischen Jungen zu, er solle sich ihm nähern. Der Junge hatte große Angst und ging stockend und zögerlich voran. Als der junge näher kam, bewegte sich der Soldat auf das Kind zu. jetzt schlug mein Herz schneller, da ich mir sicher war, er würde den jungen schlagen oder verhaften. Daher nahm ich meine Kamera, bereit, um die Brutalität zu filmen. Zu meinem großen Erstaunen schüttelte er stattdessen die Hand des jungen und legte seine andere Hand auf dessen Schulter. Der Soldat sprach ganz zwanglos mit dem Jungen. Sofort lächelte der junge und sie redeten und scherzten minutenlang in der Julihitze. Ich war erleichtert, sehr überrascht und ließ die Kamera sinken. Hier gab es nichts zu filmen.

Ich war erstaunt. Diese Begegnung zwischen dem IDF-Soldaten und dem palästinensischen Kind widersprach allem, was man mir gesagt hatte und was ich für normales IDF-Verhalten hielt. Sicher war das Verhalten dieses Soldaten ein seltener Lichtblick der Menschlichkeit in der insgesamt aggressiven IDF, wie ein Delphin, der in einem Meer voller Haie schwimmt. Doch dem war nicht so. Es war vielmehr die Regel. Ich überwachte dieselbe Gruppe Soldaten vom frühen Morgen an, bis zum späten Abend – ihre grundlegende Art des Umgangs mit den Palästinensern war der von Nicht-Einmischung und Respekt. Kein einziges Mal sah ich irgendetwas, das einer Gewaltanwendung auch nur nahe kam. Ich verbrachte 3 Wochen damit, die Soldaten zu beobachten, mit Kamera um den Hals. Es gab nichts zu filmen, keinerlei Art von Obertretung (außer den palästinensischen Kriegsverbrechen, doch darauf komme ich noch zu sprechen).

Wie ich es mir schönredete

An einen Punkt machte ein Soldat eine Handbewegung und winkte mich zu sich. Er wollte mir einige Fragen stellen. Wie könnte ich für die Fatah arbeiten, mich selbst als Menschenrechtsaktivist bezeichnen, wenn [die Palästinenser] gerade einen homosexuellen Palästinenser getötet hätten, indem sie ihn an ein Auto gebunden und seinen zunehmend geschundenen Körper durch das ganze Stadtzentrum Hebrons geschleift hatten (nur ein paar Meter weg, von wo ich stand)? Ich war ziemlich geschockt. Erteilte mir ein IDF-Soldat Nachhilfe in Sachen Menschenrechte? Ich beschuldigte ihn der Falschdarstellung und Schönfärberei der Geschichte. Ich dachte über seine Worte nach, aber ihr Inhalt störte mich nicht. Die, für dich ich arbeite, sind von der Fatah, Gemäßigte, Friedensaktivisten, sogar einige Juden waren darunter, redete ich mir ein …

Hier hast Du die Hamas

Die folgende Woche verlief ein wenig anders. Ich merkte, dass die IDF-Soldaten nett waren und mich – sowie alle Palästinenser – mit Respekt behandelten. Während der Mittagszeit beschloss ich, zum PLO-Apartment zu gehen. Ich stand da mit meiner Kaffeetasse, und schaute auf Hebrons Stadtzentrum mit direkter~i Blick auf den arabischen Zouk [Markt]. Wie aus dem Nichts, sah ich plötzlich 2 Männer aus einem Auto springen, Waffen herausziehen und wild auf dem Markt herumzuballern. Es fielen etliche hundert Schüsse. Der Zouk wimmelte von Familien. Als die Männer ihren Schuss-Marathon starteten, versuchte jeder wegzurennen. Ich filmte es von Anfang an. Die Schüsse dauerten so lange, dass ich Zeit hatte, auf das Dach zu gelangen und weiter zu filmen. Hier hast Du die Hamas.

Danach rannte ich runter, alarmierte meine Mitaktivisten und die IDF-Soldaten, und rief unsere Koordinatoren an. Die IDF schloss den Checkpoint und verstärkte ihre Präsenz. Das war der erste Hamas-Angriff in der Westbank, ihr Angebot zum dortigen Machtgewinn, in Gaza hatten sie damals Erfolg damit. Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, rief für einige Tage den Notstand aus. Sicher waren nur die kleine Einwohnerschaft von Palästinensern, die Juden und wir ausländische Aktivisten – dank des IDF-Checkpoints und der Sicherheitsmaßnahmen innerhalb des von Israel kontrollierten Gebiets. Ich war in der Tat dankbar, dass die IDF dort einen Checkpoint hatte.

Die Ironie kam mir zu der Zeit nicht in den Sinn: Dass ich nach Hebron gegangen war, um israelische Kriegsverbrechen zu dokumentieren, aber nach Hause kam mit den Beweisen der Humanität der IDF und palästinensischen Kriegsverbrechen.

Was ich nicht über Hebron wusste

Während meiner Zeit in Hebron wusste ich nichts von den unaufhörlichen Terrorangriffen gegen die winzige jüdische Gemeinschaft dort. Ich wusste nicht, dass jüdische Bewohner getötet werden, wo immer sie ungeschützt sind – Kinder, Frauen, ältere Menschen. Ich wusste nicht, dass Israel nur einen winzigen Teil von Hebron kontrolliert. Ich wusste nicht, dass die tatsächliche Apartheid in Hebron sich von den Arabern gegen die Juden richtet. Ich kannte die religiöse und historische Bedeutung von Hebron nicht, als zweite Hauptstadt des jüdischen Volkes.

Zudem wusste ich nicht, dass die, für welche ich arbeitete – die Fatah-geführte ISM – aktiv palästinensische Kinder instruiert, Steine auf Juden zu werfen, so manchmal das Opfer töten. Auch wusste ich nicht, dass, wenn die Fatah uns befiehlt jemanden oder ein Haus vor einem IDF-Einsatz abzuschirmen, es höchstwahrscheinlich ein Terrorist ist, der gerade vorhat, unschuldige Israelis anzugreifen. Das war der Fall bei Rachel Corrie [in Gaza).

Wie konnte ich es auch wissen? Wie konnten meine Mitaktivisten es wissen? Wir sind durchdrungen von der pro-palästinensischen falschen Erzählung, angeheizt durch die CNN, die New York Times, Le Monde, durch alle Mitte-Iinksgerichteten politischen Parteien in Europa, durch all unsere links angehauchten Lehrer und unsere kulturellen Institutionen. (israellycool. com, 22.08.15)

 

 

Großbritannien: Das kleine Antisemitismusproblem der Linken

Anmerkung AhuvaIsrael: Großbritannien hat schon ein ziemlich großes Problem mit dem Antisemitismus_______________ENDE!

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  • Innerhalb einer Woche sah sich die Labour-Partei gezwungen, eine ihrer neuesten Abgeordneten und einen ihrer ältesten Granden zu suspendieren – beide aus dem gleichen Grund.
  • Sowohl Jeremy Corbyn als auch Ken Livingstone sagen, sie verurteilten den Antisemitismus. Meist fügen sie hinzu, dass sie ebenso „Islamophobie und alle anderen Formen von Rassismus“ verurteilen, eine Deklaration, die stets wie ein bewusster Versuch wirkt, den Hass auf Juden unter dem Rock jeglicher Kritik am Islam zu verstecken. Doch zweifellos glauben sie das selbst. Das Interessanteste ist, dass sie während der ganzen Zeit, wo sie das sagen, genau das schüren, was zu verurteilen sie vorgeben.
  • Sie tun so, als täte der jüdische Staat so etwas grundlos. Die Tausenden von Raketen, die die Hamas und die anderen islamistischen Gruppen vom Gazastreifen aus auf Israel abfeuern, werden nicht erwähnt. Der Kommentar macht aus den in höchstem Maße gezielten israelischen Gegenangriffen auf die Hamas im Gazastreifen „brutale“ Angriffe auf „die Palästinenser“ insgesamt. Livingstone erwähnt diese Zahlen, ohne zu erklären, dass der Staat Israel für seine Bürger Luftschutzbunker baut, während die Hamas die Palästinenser als menschliche Schutzschilde und nützliche Leichen für die Fernsehkameras benutzt, um sich als armes „Opfer“ darzustellen.
  • Es ist der Narrativ, den die „Linke“ über Israel erzählt, der zur Renaissance des Antisemitismus führt. Das alles kommt nicht aus dem Nichts. Es kommt von ihr. Wenn die Linke sich darum kümmern will, muss sie sich zuerst um sich selbst kümmern.

Ganzer Beitrag hier: 

Großbritannien: DAs kleine Antisemitismusproblem der Linken

 

 

 

Aussagen des Hamas-Sprechers Sami Abu Zuhri

Anmerkung AhuvaIsrael: die Bilder zeigen den Hamas-Sprecher Sami Abu Zuhri mit a) einem Text, den die Botschaft des Staates Israel im Newsletter veröffentlichte – das Bild habe ich aus dem Internet hinzugefügt und b) einen Bildbeirag mit Text, den ich ins Deutsche überstzt habe (unten im Bild) der IDF. Sehr deutlich wir hier die menschenverachtende Denkweise erkennbar gegenüber den eigenen Leuten und in ihrer ganzen Massivität im Hass auf Israel – nein, das alles kann und darf nicht als „logische Erklärung“  für verbalisierte Lügengeschichten aller Art seitens palästinensischer Führungskräfte sei es Hamas noch z.B. von Abbas, wie er es erst kürzlich wieder versucht hat, azeptiert werden – weder von der EU oder den USA noch von sonst wem – niemals! – Bilder per „Klick“ vergrößern____________________________ENDE

Hamas-Sprrcher Sami Abu Zuhri

 

 

 

 

 

 

 

 

Hamas-Sprecher Sami Abu Zuhri 2014

 

 

 

USA, Europa finanzieren Folter der Palästinensischen Autonomiebehörde

Anmerkung AhuvaIsrael: die kriminellen Machenschaften gegen die eigenen Leute innerhalb der PA unter Herrn Abbas (und bei der Hamas) sind schon in der Tat unglaublich – und unverantwortlich ist das Verhalten der USA und EU ständig Gelder in dieses Unrechtssystem zu pumpen!

gatestone-logo Ein Beitrag von Khaleb Abu ToamehGATESTONE INSTITUTE – 5. März 2016

Ein Bericht von Euro-Mediterranean Human Rights Monitor dokumentierte 1.391 Fälle, in denen Palästinenser 2015 von den beiden Palästinenserparteien Fatah und Hamas willkürlich verhaftet wurden. Systematische Folter in palästinensischen Gefängnissen in

ganzer Beitrag: Quelle: USA, Europa finanzieren Folter der Palästinensischen Autonomiebehörde

 

 

 

Wer zerstört den palästinensischen Traum?

Anmerkung AhuvaIsrael: den letzten Satz dieses Beitrag setze ich hier an den Anfang, weil er so ausgesprochen gut der Realität entspricht: Es wird Zeit, dass die internationale Gemeinschaft aufwacht und erkennt, dass der palästinensische Traum von der Gründung eines unabhängigen Staates von niemand anderem als den Palästinensern selbst zerstört wird.“


gatestone-logovon
Khaled Abu Toameh
 8. August 2015

Englischer Originaltext: Who Is Destroying the Palestinian Dream?
 Übersetzung: H. Eiteneier

  • ▪ Die totalitäre Herrschaft der Hamas über den Gazastreifen scheint sich dem Ende zu nähern, da die islamistische Bewegung sich zunehmenden Herausforderungen durch verschiedene Milizen und Gruppen in dem Bereich gegenüber sieht. Viele Palästinenser machen sich Sorgen, dass der Gazastreifen in die Hände des Islamischen Staats oder Al-Qaida fallen wird.
  • ▪ „Mit Allahs Willen werden wir den Staat der Juden ausreißen und ihr [Hamas] und andere werden verschwinden, da der Gazastreifen von der Scharia beherrscht werden wird, ob ihr es mögt oder nicht.“ – Sprecher des Islamischen Staats
  • ▪ In der Öffentlichkeit geben die Hamas-Führer allerdings nicht gerne zu, dass ihre Bewegung innerhalb des Gazastreifens auch von Anhängern des Islamischen Staates und Al-Qaida herausgefordert wird. Für diese Führer ist es bequemer die „israelische Besatzung“ für die Gewalt verantwortlich zu machen; als Vorwand wird angeführt, Israel sei die einzige Seite, die an der Entfernung der Hamas von der Macht interessiert ist. Diese Behauptung hat sich jedoch als unwahr erwiesen.
  • ▪ Es wird Zeit, dass die internationale Gemeinschaft aufwacht und erkennt, dass der palästinensische Traum von der Gründung eines unabhängigen Staates von niemand anderem als den Palästinensern selbst zerstört wird.

Der von der Hamas kontrollierte Gazastreifen, der nach Hoffnung der Palästinenser eines Tages Teil eines zukünftigen Palästinenserstaats sein wird, gleitet rasch in Anarchie und Chaos ab.

Seit ihrer gewaltsamen Machtübernahme im Sommer 2007 hat die Hamas einen festen Zugriff auf das Gebiet mit rund 1,7 Millionen Palästinensern behalten. Doch heute scheint die totalitäre Herrschaft der Hamas über den Gazastreifen sich dem Ende zu nähern, da die islamistische Bewegung sich zunehmenden Herausforderungen durch verschiedene Milizen und Gruppen in dem Bereich gegenüber sieht.

Einige der Hamas-Rivalen gehören radikaleren Terrorgruppen wie dem Islamischen Staat und Al-Qaida nahe stehenden Milizen an, die von salafistischen Jihadisten innerhalb des Gazastreifens gebildet wurden. Andere gehören zur säkularen Fatah-Fraktion, deren Mitglieder weiter von dem Tag träumen, an dem sie in der Lage sein werden das Hamas-Regime zu stürzen und die Kontrolle über den Gazastreifen wiederzugewinnen.

Die radikal-islamistischen Terrorgruppen streben den Sturz der Hamas an, weil sie glauben, dass die Bewegung zu „weich“ ist, wenn es um die Durchsetzung der Scharia und den Kampf gegen Israel geht. Das Ziel dieser Gruppen ist die Gründung eines islamischen Kalifats im Gazastreifen um Israel vom Angesicht der Erde zu wischen.

In einem gerade im Internet eingestellten Video verkündete der Islamische Staat, seine Männer würden bald den Gazastreifen erreichen und die Hamas-„Tyrannen“ von der Macht entfernen. „Mit Allahs Willen werden wir den Staat der Juden ausreißen und ihr [Hamas] und andere werden verschwinden, da der Gazastreifen von der Scharia beherrscht werden wird, ob ihr es mögt oder nicht“, warnte ein maskierter Sprecher des Islamischen Staats.

Palästinenserquellen im Gazastreifen sagen, dass der Islamische Staat es im Verlauf der letzten Monate geschafft hat Hunderte junger Männer für sich zu rekrutieren. Nach Angaben der Quellen sind die meisten der Männer, die sich dem Islamischen Staat anschlossen, ehemalige Mitglieder der bewaffneten Flügel von Hamas und Islamischem Jihad, dazu eine Reihe verstimmter Fatah-Milizionäre, die mit der Politik des palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und dem Führer ihrer Fatah-Bewegung, Mahmud Abbas unzufrieden sind – besonders mit der erklärten Opposition zu Terroranschlägen gegen Israel.

Flaggen des Islamischen Staats schwenkende Palästinenser versuchen im Januar 2015 das französische Kulturzentrum in Gaza Stadt zu stürmen. (Bildquelle: eban tv YouTube Screenshot)

Flaggen des Islamischen Staats schwenkende Palästinenser versuchen im Januar 2015 das französische Kulturzentrum in Gaza Stadt zu stürmen. (Bildquelle: eban tv YouTube Screenshot)

Ende letzten Jahres gelobte eine salafistisch-jihadistische Miliz im Gazastreifen dem Islamischen Staat die Treue, womit sie eine weitere starke Herausforderung für die Hamas darstellt.

Bis vor kurzem prahlten die Hamas-Führer mit dem Erfolg ihrer Bewegung bei der Wiederherstellung von Recht und Ordnung im Gazastreifen nach Jahren der Anarchie und Gesetzlosigkeit unter der PA. Doch die „Utopie“, die die Hamas geschaffen haben will, sieht sich einer existenziellen Bedrohung gegenüber, da der Gazastreifen eine heftige Zunahme an interner Gewalt erlebt. Einige Palästinenser fangen sogar an sich zu fragen, ob die Hamas bereits die Kontrolle über den Gazastreifen als Ganzes verloren hat.

Die Gewalt erreichte letze Woche ihren Höhepunkt, als eine Serie gleichzeitiger Explosionen das Viertel Scheik Radwan in Gaza Stadt erschütterte. Die Explosionen trafen die Autos von sechs hochrangigen Kommandeuren des bewaffneten Flügels von Hamas und Islamischem Jihad. Es wurden keine Opfer gemeldet.

Die jüngsten Bombenanschläge werden als schwerer Schlag für die Hamas gewertet, insbesondere angesichts der Tatsache, dass sie in einer Gegend stattfanden, die ihre Sicherheitskräfte schwer bewachen.

Einige Berichte legen nahe, dass der Islamische Staat hinter den Anschlägen steckt, die für die Führer von Hamas und Islamischem Jihad im Gazastreifen als Schock kamen.

Eine Reihe Hamas-Offizieller sagte, sie schlössen die Möglichkeit nicht aus, dass Fatah-Mitglieder hinter den Explosionen steckten. Die Offiziellen behaupteten, die Fatah habe ein Interesse daran, der Welt zu zeigen, dass die Hamas nicht Herr der Lage im Gazastreifen ist. In der Vergangenheit beschuldigte die Hamas die Fatah hinter einer weiteren Welle an Bombenanschlägen zu stecken, die sich ebenfalls gegen ihre Männer im Gazastreifen richtete.

In der Öffentlichkeit geben die Hamas-Führer allerdings nicht gerne zu, dass ihre Bewegung innerhalb des Gazastreifens auch von Anhängern des Islamischen Staates und Al-Qaida herausgefordert wird. Für diese Führer ist es bequemer die „israelische Besatzung“ für die Gewalt verantwortlich zu machen; als Vorwand wird angeführt, Israel sei die einzige Seite, die an der Entfernung der Hamas von der Macht interessiert ist.

Diese Behauptung hat sich jedoch im Gefolge der öffentlichen Drohungen verschiedener Palästinensergruppen gegen die Hamas als unwahr erwiesen. Der Versuch die Schuld einzig Israel anzulasten spiegelt die wachsende Sorge der Hamas-Führung, die stur und durchgängig die Existenz von Terroristen des Islamischen Staats und Al-Qaida im Gazastreifen leugnete.

So hatte Ismail Al-Ashqar, ein Top-Funktionär der Hamas, zu den jüngsten Bombenanschlägen dies zu sagen: „Gaza wird sicher und ruhig und stabil bleiben und es wird keine Rückkehr zum früheren Zustand der Anarchie geben, wie die Besatzung und ihre Kollaborateure es sich wünschen. Die israelische Besatzung ist in vollem Umfang für die Explosionen verantwortlich.“

Ashqar gestand ein, dass die Beziehungen seiner Bewegung und der Fatah „sehr schlecht und angespannt“ sind, besonders nach dem jüngsten Durchgreifen der PA gegen Hamas-Männer in der Westbank. In den letzten Wochen haben nach Angaben palästinensischer Quellen PA-Sicherheitskräfte in der Westbank mehr als 250 Hamas-Männer verhaftet; sie stehen im Verdacht Komplotte zu schmieden, um das Regime von Präsident Mahmud Abbas zu untergraben.

Die Konfrontation zwischen der Hamas und ihren Rivalen innerhalb des Gazastreifens wird in den kommenden Wochen und Monaten wahrscheinlich eskalieren. Die Hamas hat inzwischen so viele Feinde innerhalb des Gazastreifens, dass sie, um sie zu bekämpfen, ihre repressiven Maßnahmen erheblich verstärken müsste. Diese Maßnahmen werden allerdings nur zu mehr Vergeltungsangriffen durch Anti-Hamas-Kräfte führen und den Gazastreifen in einen Zustand zunehmender Anarchie und Chaos stürzen. Viele Palästinenser machen sich Sorgen, dass der Gazastreifen früher oder später in die Hände des Islamischen Staats oder Al-Qaida fallen wird.

In der Westbank gibt es eine solche Bedrohung unterdessen nicht, weitgehend dank der israelischen Sicherheitsmaßnahmen gegen die Terrorinfrastruktur und -zellen. Die PA ihrerseits führt ebenfalls eine massive Kampagne gegen Hamas und andere islamistische Gruppen in der Westbank. Sie macht das nicht aus Sorge um den „Friedensprozess“ mit Israel; Mahmud Abbas und seine Stellvertreter wissen, dass diese Islamisten auf dem Weg zum Morden an Juden zuerst sie töten werden.

Der zunehmende Zustand der Anarchie im Gazastreifen sowie der fortgesetzte Machtkampf zwischen Hamas und Fatah sind kein gutes Zeichen für diejenigen, die immer noch glauben die Gründung eines Palästinenserstaats werde der Region Frieden und Stabilität bringen. Wie die Dinge heute – besonders im Gazastreifen – stehen, scheint es, dass der zukünftige Palästinenserstaat der Liste der arabischen Länder hinzugefügt werden wird, die derzeit Bürgerkriege und Blutbäder erleben.

Es wird Zeit, dass die internationale Gemeinschaft aufwacht und erkennt, dass der palästinensische Traum von der Gründung eines unabhängigen Staates von niemand anderem als den Palästinensern selbst zerstört wird.

BDS und Hamas: Die neue Partnerschaft

Anmerkung AhuvaIsrael: erschreckend ist, wie es die „Riesen-BDS-Hamas-Krake“ mit ihren Anti-israelischen Tentakeln  schafft, die Regierungen und einfachen Leute in der westlichen Welt zu umschlingen und zu Mittätern gegen Israel zu infizieren! Gut, dass es Menschen gibt, die diese Machenschaften  aufdecken und darüber berichten – nur sind es leider zu wenige, die das das ernsthaft zur Kenntnis nehmen und endlich gegen diese Delegitimierung und Dämonisierung des Staates Israel entsprechende  Maßnahmen ergreifen! ____________________ENDE

gatestone-logoHamasführer zeigen sich sehr zufrieden mit der Arbeit von BDS-Aktivisten überall auf der Welt.

von Khaled Abu Toameh
 12. Juni 2015

Hamasführer zeigen sich sehr zufrieden mit der Arbeit von BDS-Aktivisten überall auf der Welt.

Hamasführer zeigen sich sehr zufrieden mit der Arbeit von BDS-Aktivisten überall auf der Welt.

Englischer Originaltext: BDS and Hamas: The New PartnershipÜbersetzung: Stefan Frank

  • ▪ Die Hamas setzt große Hoffnungen auf die BDS-Bewegung: Sie soll durch Boykotte, Desinvestitionen und Sanktionen die Zerstörung Israels vorbereiten. Die Hamas hält solche Werkzeuge für nicht weniger wichtig als Raketen und Selbstmordbomber, mit denen das Ziel, Israel vom Angesicht der Erde zu tilgen, bislang nicht erreicht wurde.
  • ▪ US-Universitäten, die BDS-Aktivisten erlauben, ihren Hass auf Israel zu verbreiten, sind sich nicht darüber im Klaren, dass diese Leute als Botschafter der Hamas fungieren. Auch scheinen die westlichen Regierungen, allen voran die der USA, nicht zu wissen, dass die Hamas und ihre BDS-Verbündeten auch sie als Feinde der Palästinenser betrachten.
  • ▪ Was Bahr eigentlich sagt, ist, dass die BDS-Kampagne intensiviert werden sollte, bis Israel zur Kapitulation gezwungen ist und alle Forderungen der Hamas akzeptiert – unter ihnen selbstverständlich das Ende der Existenz Israels.
  • ▪ Die Anti-Israel-Aktivitäten der BDS-Bewegung haben nicht nur die Hamas gestärkt, sondern zugleich jenen Palästinensern den Boden entzogen, die an Frieden und Koexistenz mit Israel glauben. Wenn den BDS-Anhängern tatsächlich etwas an den Palästinensern liegt, warum gehen sie dann nicht in den Gazastreifen und die palästinensischen Autonomiegebiete, um sich für Reformen, Demokratie, Redefreiheit und Frauenrechte in jenen von der Hamas und der Palästinensischen Autonomiebehörde beherrschten Gebieten einzusetzen? BDS scheint mehr damit zu tun haben, die Agenda der Hamas zu fördern, als die Sache des Friedens voranzubringen.

Die Hamas hat einen neuen Verbündeten gefunden: die anti-israelische Boycott, Divestment and Sanctions (Boykotte, Desinvestitionen, Sanktionen, BDS)-Bewegung.

In den letzten Wochen haben Hamas-Führer große Zufriedenheit über die Arbeit der BDS-Aktivisten in aller Welt ausgedrückt. Die Hamas ist davon überzeugt, dass die Anti-Israel-Kampagne am Ende die Vernichtung Israels vorbereiten wird.

Für die Hamas geht es dabei nicht bloß um Boykotte oder Sanktionen gegen Israel. Es geht vielmehr darum, Israel zu delegitimieren und zu isolieren, zu einem Schurkenstaat zu machen, der kein Recht hat zu existieren.

Darum glaubt die Hamas, dass sie und die BDS-Bewegung ein gemeinsames Ziel haben – nämlich Israel zu zerstören. Was die Hamas betrifft, geht es bei BDS nicht bloß darum, die israelische „Besatzung“ zu beenden, sondern Israels Existenz.

Die Hamas unterstützt die BDS-Kampagne zum Boykott israelischer Produkte, Unternehmen und akademischer Institutionen. Aber weil die Hamas Israel zerstören und durch einen islamischen Staat ersetzen will, glaubt sie, dass solche Maßnahmen allein nicht ausreichen. Sie will, dass die BDS-Unterstützer ihre Aktivitäten ausdehnen, um das Ziel der Vernichtung Israels zu erreichen.

Jetzt, wo sich die meisten arabischen Länder – darunter Syrien, Ägypten und Saudi-Arabien – von der Hamas abgewandt haben, sieht die islamistische Gruppe in der BDS-Bewegung ihren natürlichen Partner im Kampf gegen Israel. Mit Genugtuung verfolgen die Führer der Hamas im Gazastreifen die anti-israelischen Aktivitäten der BDS-Unterstützer an Universitäten in den USA, Kanada, Australien und Großbritannien.

Für die Hamas sind sie eine Erweiterung ihrer eigenen seit ihrer Gründung im Jahr 1988 betriebenen Kampagne zur Zerstörung Israels. Während es der Hamas nicht möglich ist, Vertreter an Universitäten zu entsenden, damit sie dort zu Studenten und Professoren sprechen, erledigen die BDS-Unterstützer diese Aufgabe für sie in Vertretung. US-Universitäten, die BDS-Aktivisten erlauben, ihren Hass auf Israel zu verbreiten, sind sich nicht darüber im Klaren, dass diese Leute als Botschafter der Hamas fungieren. Auch scheinen die westlichen Regierungen, allen voran die der USA, nicht zu wissen, dass die Hamas und ihre BDS-Verbündeten auch sie als Feinde der Palästinenser betrachten.

Izzat al-Risheq, ein hochrangiger Hamas-Führer, sagt über die von der US-Regierung öffentlich geäußerte Opposition gegen die anti-israelische BDS-Kampagne: „Die Versuche der US-Regierung, das Aufkommen eines politischen, wirtschaftlichen und akademischen Boykotts gegen Israel zu verhindern, machen sie zu einem Komplizen bei den Verbrechen und dem Terror gegen das palästinensische Volk.“

In einem überschwänglichen Lob der BDS-Befürworter und -Aktivisten gab der Hamas-Vertreter offen zu, dass die Zerstörung Israels das finale Ziel der BDS-Kampagne ist: „Wir rufen dazu auf, die Kampagne zur Isolation der Okkupation zu verschärfen und die Existenz der Räuberentität zu beenden“, sagte er.

Wenn die Hamas davon spricht, „die Existenz der Räuberentität zu beenden“, meint sie damit ihr Ziel der Zerstörung Israels.

Al-Risheqs Bemerkungen zeigen, dass die Hamas große Hoffnungen darauf setzt, dass die BDS-Bewegung durch Boykotte, Desinvestitionen und Sanktionen die Zerstörung Israels vorbereitet.

Die Hamas hält solche Werkzeuge für nicht weniger wichtig als Raketen und Selbstmordbomber, mit denen das Ziel, Israel vom Angesicht der Erde zu tilgen, bislang nicht erreicht wurde.

Auch Ahmed Bahr, ein anderer hochrangiger Amtsträger der Hamas, scheut keine Mühen, um den Beitrag der BDS-Bewegung zur Delegitimierung und Dämonisierung Israels zu preisen. Allerdings hält Bahr den Boykott israelischer Produkte und Unternehmen für „unzureichend“. Er ruft zur Gründung einer palästinensischen und internationalen Arbeitsgruppe auf, welche die BDS-Kampagne koordinieren soll und gleichzeitig die Anstrengungen intensivieren, Israel zu „isolieren“ und den palästinensischen Forderungen zu „unterwerfen“. Auch er wettert gegen die USA, weil diese sich der Anti-Israel-Kampagne widersetzen.

Was Bahr eigentlich sagt, ist, dass die BDS-Kampagne intensiviert werden sollte, bis Israel zur Kapitulation gezwungen ist und alle Forderungen der Hamas akzeptiert – unter ihnen, selbstverständlich, das Ende der Existenz Israels. Wie al-Risheq ist Bahr optimistisch, dass die Arbeit der BDS-Bewegung der Hamas am Ende dazu verhelfen wird, ihr Ziel der Zerstörung Israels zu erreichen.

Letzte Woche hatten die Hamas-Führer einen weiteren Grund zum Jubeln. Diesmal über die Entscheidung der British National Union of Students, Israel zu boykottieren. Die Hamas war die erste palästinensische Gruppe, die ihren Beifall darüber ausdrückte und andere Gruppen in der internationalen Gemeinschaft dazu aufrief, dem Beispiel zu folgen.

Die Anti-Israel-Aktivitäten der BDS-Bewegung haben indessen nicht nur die Hamas gestärkt, sondern zugleich jenen Palästinensern den Boden entzogen, die an Frieden und Koexistenz mit Israel glauben. Viele BDS-Unterstützer sind auch gegen jegliche Treffen zwischen Israelis und Palästinensern und gegen die Sicherheitskoordination zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) im Westjordanland. Ebenso wie die Hamas verlangen viele in der BDS-Bewegung von der PA, dass sie nicht nur israelische Produkte boykottiert, sondern auch die Friedensgespräche mit Israel.

Bislang hat die BDS-Bewegung den Palästinensern nichts Gutes anbieten können. Sie will, dass palästinensische Arbeiter israelische Unternehmen boykottieren, ist aber nicht dazu in der Lage, ihnen eine alternative Einkommensquelle zu bieten.

Wenn den BDS-Anhängern tatsächlich etwas an den Palästinensern liegt, warum gehen sie dann nicht in den Gazastreifen und setzen sich dort für die Rechte der Frauen ein, die unter der Herrschaft der Hamas leben?

Warum kommen sie nicht in die palästinensischen Autonomiegebiete und unterstützen Reformen, Demokratie und Redefreiheit für die Untertanen der PA und der Hamas? Alles läuft darauf hinaus, dass der BDS-Bewegung der Hass auf Israel wichtiger ist als Hilfe für die Palästinenser. Und es geht ihr mehr darum, die Agenda der Hamas zu unterstützen, als darum, die Sache des Friedens in diesem Teil der Welt voranzubringen.

Hamas und Europa: Wie man einen Staat bekommt

Anmerkung AhuvaIsrael: dieser ausgezeichnete Beitrag führt uns die Symbolik der „drei Affen – nichts hören, nichts sehen, nichts sagen“ unserer westlichen „Führungskräfte“ und der gesamten westlichen „Links-Wings“, einschließlich der jüdisch-israelischen, unmissverständlich vor Augen. Aber das sind nicht allein die Ziele der Hamas – auch die Verfassung der Fatah-Bewegung hat unter Mahmoud Abbas keinerlei Änderung erfahren! 

Die Verfassung der Fatah-Bewegung  – siehe: KAPITEL EINSPrinzipien – Ziele – MethodenDie wesentlichen Prinzipien der Bewegung____________________________________ENDE

gatestone-logovon Uzay Bulut 23. Mai 2015

Englischer Originaltext: Hamas, Europe and How to Get a State

Übersetzung: Stefan Frank

                    Natürlich ging Dänemarks Außenminister Martin Lidegaard nicht auf die Frage ein: Was sollst du tun, wenn dein Nachbar versucht, Waffen zu importieren, während er gleichzeitig droht, dich zu töten? Er ging auch nicht auf die gleichartige Blockade des Gazastreifens durch Ägypten ein, das mit demselben Problem kämpft. Je mehr Tunnel die Hamas baut, desto mehr Respekt bringt ihr der Westen entgegen.

                   Als jemand, der als Muslim im Nahen Osten geboren und aufgewachsen ist und immer noch dort lebt, kann ich den europäischen Entscheidungsträgern versichern: Sollten diese glauben, dass die Anerkennung der Hamas und die Gründung eines palästinensischen Staates die Hamas dazu bewegen werden, ihre Charta zu ändern und ihre Terrorangriffe einzustellen, dann können sie nicht weiter weg von der Wahrheit sein. Warum sollte die Hamas ihre Charta oder ihre Taktik ändern, oder sich einer friedlichen Lösung verpflichten, wenn ihre derzeitige Taktik des Terrors so großartig zu funktionieren scheint?

                „Wir unterscheiden nicht zwischen Gebieten, die in den 1940er Jahren und solchen, die in den 1960er Jahren besetzt wurden. … Wir werden weitermachen, bis der letzte Eindringling von unserem Land vertrieben wurde“, sagte Scheich Nizar Rayan, ein Führer der Hamas in Gaza, im Jahr 2005.

                Die Regierungen der EU sprechen von „Friedensgesprächen“ und einer „Zwei-Staaten-Lösung“ – die Hamas nicht. Die Hamas weist beides offen zurück. Vergleicht man die Sprache jener Regierungen mit der Sprache der Hamas-Führer, hat es den Anschein, dass sie in verschiedenen Galaxien leben. Für die Hamas, und offensichtlich auch für viele Länder Europas, hat Israel kein Recht, sich zu verteidigen, und kein Recht zu existieren. Dafür aber ist Europa bereit, rassistischen und antihumanitären Organisationen wie der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas seine bedingungslose Unterstützung zukommen zu lassen. Ist dies wirklich der Geist des Pluralismus, des Humanismus und der Toleranz, den diese „guten“, „moralischen“ europäischen Regierungen und der Vatikan hochhalten?

Diesen Monat unterzeichnete der Vatikan das erste Abkommen mit dem „Staat Palästina“; diesen hatte er bereits 2012 anerkannt.

Der Vatikan ist nicht der einzige europäische Staat, der die Hamas und die Abbas-Regierung als unabhängigen Staat anerkannt hat. Er ist lediglich der neueste Teilnehmer einer Bewegung, die Bände darüber spricht, wie alarmierend ahnungslos die europäischen Staaten sind, was den Konflikt in der Region betrifft, und wie verblendet sie sind, dass sie nicht sehen können, wer den dortigen Terrorismus und die Morde verursacht.

Traurigerweise stellte Europa im letzten Jahr unter Beweis, dass Terrorismus und die Androhung eines Genozids der beste Weg sein können, nationale Unabhängigkeit zu erreichen.

Gesamter Beitrag hier: Hamas und Europa: Wie man einen Staat bekommt.