Gleichstellung der Frau, auf palästinensische Art

Anmerkung AhuvaIsrael: Wahrlich ein mehr als horribler Anblick, diese vermummten, weiblichen Gestalten – unfassbar! Link zum Original am Ende des Artikels_____________ENDE

gatestone-institutevon Khaleb Abu Toameh 

Übersetzung aus dem Englischen: Stefan Frank

Einer Frau in Gaza ist es zwar nicht erlaubt, in einem Café zu rauchen oder sich ohne männliche Begleitung in der Öffentlichkeit zu zeigen, dafür aber darf sie an Militärübungen teilnehmen. Im nächsten Krieg werden die Hamas und ihre Verbündeten nicht behaupten können, dass es sich bei diesen Frauen um Zivilisten handle, die von Israel getötet wurden.

Es ist auch der Erwähnung wert, dass die Hamas und die anderen bewaffneten Gruppen stets die Mittel auftreiben, um Waffen und Munition zu kaufen und militärische Ausbildungslager zu betreiben.

Die Hamas will, dass die internationale Gemeinschaft den Wiederaufbau des Gazastreifens finanziert – sie selbst habe nicht die Mittel, um sich daran zu beteiligen, lautet der Vorwand. Aber wenn es darum geht, Frauen und Teenager zu bewaffnen und zu trainieren, dann haben die Hamas und die anderen palästinensischen Gruppen sehr wohl genug Geld.

Das hält Mahmoud Abbas und die Palästinensische Autonomiebehörde nicht davon ab, weitere Anstrengungen zu unternehmen, die Welt davon zu überzeugen, dass diese einen palästinensischen Staat unterstützen solle – einen, in dem Frauen und Teenager dazu trainiert werden, die nächsten „Märtyrer“ im Kampf zur Zerstörung Israels zu werden.

Es ist für eine Frau nicht leicht, unter dem Hamasregime im Gazastreifen zu leben.

Frauen unterliegen vielen Beschränkungen, darunter der, dass sie nicht allein an den Strand gehen oder auch nur an einem öffentlichen Ort rauchen dürfen. Es ist es ihnen ferner verboten, in der Öffentlichkeit mit einem Mann gesehen zu werden, der nicht ihr Ehemann, Vater oder Bruder ist.

Darüber hinaus müssen sie sich an strikte islamische Kleidungsvorschriften halten, wozu ein Umhang gehört, sowie ein Schleier, der das Haar bedeckt (hijab); das gilt insbesondere auf dem Universitätsgelände und am Arbeitsplatz.

Eine Frau im Lager der Nasser-Eddin-Brigaden in Gaza trainiert mit einer Panzerfaust.

Eine Frau im Lager der Nasser-Eddin-Brigaden in Gaza trainiert mit einer Panzerfaust.

Diese strengen Regeln gelten jedoch nicht für Frauen, die dabei sind, „Märtyrer“ im Kampf gegen Israel zu werden. Während es also einer Frau in Gaza zwar nicht gestattet ist, in einem Café zu rauchen oder sich ohne männliche Begleitung in der Öffentlichkeit zu zeigen, darf sie an Militärübungen teilnehmen, um sich auf den Krieg gegen Israel vorzubereiten. 

Genau dies passiert dieser Tage im Gazastreifen, wo Frauen einem Training im Umgang mit verschiedenen Waffen unterzogen werden, darunter Sturmgewehre und Mörser. Ihnen wird auch gezeigt, wie man an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel Landminen und Sprengstoffvorrichtungen installiert.

Bislang haben in den militärischen Ausbildungslagern 40 palästinensische Frauen den „Abschluss“ gemacht, während weitere 40 gerade dabei sind zu lernen, wie man Jihadi wird und sein Leben opfert, um Israel vom Angesicht der Erde zu wischen.

Die Trainingslager werden organisiert von den Nasser-Eddin-Brigaden, dem bewaffneten Arm einer Gruppe namens „Volkswiderstandskomitee“, die seit ihrer Gründung im Jahr 2001 für Hunderte Terrorangriffe auf Israel verantwortlich ist.

Obwohl diese Gruppe nicht direkt zur Hamas gehört, operieren ihre Mitglieder häufig gemeinsam mit ihr und anderen radikalen Gruppierungen im Gazastreifen.

Eben diese Nasser-Eddin-Brigaden, die nun Frauen als „Soldaten“ rekrutieren, behaupten auch, dass einige ihrer Mitglieder vor neun Jahren an der von der Hamas verübten Entführung des israelischen Soldaten teilgenommen hätten.

Ebenso wie die Hamas, glauben die Nasser-Eddin-Brigades nicht an Gleichheit von Frauen und Männern in allen Bereichen des Lebens. Ihrer Ansicht nach sollte die Rolle der Frau darauf beschränkt sein, Kinder großzuziehen, ihrem Ehemann treu zu dienen und das Heim sauber zu halten.

Aber wenn eine Frau bereit ist, im Kampf gegen Israel zu sterben, erfährt sie plötzlich eine ganz andere Behandlung; sie erhält mehr Rechte, darunter das, von ihrem Mann und ihren Kindern getrennt zu sein. Mehr noch: Diese Frauen bekommen das Recht, in der Gesellschaft von Männern zu sein, die keine nahen Verwandten sind – Männer, die sie trainieren, Teil des Dschihad gegen Israel zu werden.

Laut einem Bericht des Hisbollah-Fernsehsenders Al-Manar, haben „diese Mütter sich dem Dschihad angeschlossen und ihre Kinder für viele Stunden alleingelassen, um ihre Zeit und ihre Anstrengungen“ ganz in das militärische Training zu investieren. „Ihr Ziel ist die Befreiung Palästinas“, so der Bericht.

Eine dieser Frauen, die sich selbst Um Sabri nennt, sagte dem Fernsehkorrespondenten, dass sie sich entschlossen habe, sich dem Trainingslager anzuschließen, nachdem ihr Mann kürzlich dasselbe getan habe. Ihr Entschluss, ins Dschihadlager zu gehen, habe keinen Einfluss auf ihre Pflichten gegenüber ihrem Mann und ihren Kindern, sagte die Mutter von dreien.

Der jüngsten Bemühung, Frauen als Kämpferinnen gegen Israel zu rekrutieren, war die Entscheidung der Hamas vorausgegangen, eine neue Armee zu bilden, die vor allem aus palästinensischen Teenagern im Alter zwischen 15 und 21 Jahren besteht. Wie die Hamas letzten Monat prahlte, seien 17.000 Jugendliche für ihre „Befreiungsarmee“ rekrutiert worden, als Teil der Schlacht zur Eliminierung Israels und der „Befreiung“ Jerusalems und des ganzen Palästina, vom Fluss bis zum Meer.

Die Hamas und ihre Verbündeten im Gazastreifen sehen nichts Verkehrtes daran, im Kampf gegen Israel Teenager und Frauen einzusetzen. Tatsächlich tun sie das ja schon seit vielen Jahren.

Im nächsten Krieg mit Israel werden die Frauen der Nasser-Eddin-Brigaden und die Teenager der Hamas ausgeschickt werden, israelische Soldaten und Panzer anzugreifen. Aber diesmal wird es insofern eine andere Situation sein, als diese Frauen und Teenager schwer bewaffnet sein werden und Teil einer Armee oder Miliz. Die Hamas und ihre Verbündeten werden dann nicht behaupten können, es handle sich um Zivilisten, die von Israel getötet wurden.

Es ist auch der Erwähnung wert, dass die Hamas und die anderen bewaffneten Gruppen stets die finanziellen Mittel finden, um Waffen und Munition zu kaufen und militärische Ausbildungslager zu betreiben, während viele Palästinenser im Gazastreifen weiterhin in wirtschaftlicher Not leben, vor allem nach der letzten militärischen Auseinandersetzung mit Israel.

Die Vorbereitungen für den Krieg mit Israel finden zu einer Zeit statt, wo Tausende palästinensische Familien, die während des Krieges ihre Häuser verloren haben, immer noch in provisorischen Unterkünften leben, und Tausende Staatsbedienstete seit vielen Monaten auf ihren Lohn warten.

Die Hamas will, dass die internationale Gemeinschaft den Wiederaufbau des Gazastreifens finanziert – sie selbst sei nicht liquide genug, um sich daran zu beteiligen, lautet der Vorwand. Aber wenn es darum geht, Frauen und Teenager zu bewaffnen und zu trainieren, dann haben die Hamas und die anderen palästinensischen Gruppen sehr wohl genug Geld für den Kauf von Waffen und das Betreiben der Trainingslager.

Was die Palästinensische Autonomiebehörde und ihren Präsidenten, Mahmoud Abbas, betrifft, so agieren sie weiterhin so, als lebten sie auf einem anderen Planeten, und als ginge das, was im Gazastreifen passiert, sie gar nichts an. Das hält sie aber nicht davon ab, weitere Anstrengungen zu unternehmen, die Welt davon zu überzeugen, dass diese einen palästinensischen Staat unterstützen solle – einen, in dem Frauen und Teenager dazu trainiert werden, die nächsten „Märtyrer“ im Kampf zur Zerstörung Israels zu werden.

Empowering Women, Palestinian-Style 24.2.2015

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