Hintergrundinformationen zur Eskalation in Nahost seit dem vergangenen Wochende

Was in unseren deutschen Print- und elektronischen Medien nicht angesprochen wird, kann im Folgenden durch diverse Links und Nachrichtentexten nachgelesen werden.

Es  kann mit Fug und Recht gesagt werden – unsere Nachrichten geben mangelhafte Fakten weiter,  treffen nicht den Kern und Israel ist wieder, wie immer, der „Aggressor“. Seit Beginn des Jahres sind unentwegt, manchmal mehrmals täglich die „harmlosen“ Geschosse vom Gaza-Streifen in den Süden Israel bis nach Be’er Sheva unterwegs. „Harmlos“ deshalb, weil sie ja“ wie es stets so zynisch heißt, „keine Menschenleben gekostet hat!“ Dieser Zynismus in den Nachrichten generell ist es, der wütend macht!

In 2009 habe ich selbst bei meinem Besuch in Sderot 3 Mal die Sirenen und die einschlagenden Qassams gehört. 15 Sekunden Zeit sich in Sicherheit zu bringen – was für ein Wahnsinn!!! Nur wenn Du solche Situationen erlebt hast – in 3 1/2 Stunden Aufenthalt drei Einschläge – erhälst Du eine kleine  Ahnung darüber, was die Israelis in den südlichen Bereichen des Landes zu ertragen haben. Ich selbst unterstreiche vollkommen, dass die israelische Regierung nicht nur das Recht – sondern auch die Pflicht hat, ihre Bürger zu schützen – dieser tägliche Beschuss kann nicht einfach, ohne Re-Aktion hingenommen werden.

David Horovitz, Chefredakteur der „Jeruslam Post und Gründer und Chefredakteur der Online-Zeitung Times of Israel“ schreibt über die jüngste Eskalation in Nahost – veröffentlicht  im Newsletter der Botschaft des Staates Israel in Berlin am 13. März 2012: Hinter den Schlagzeilen

haOlam.de mit Bildern und kleinen Filmen:  Israel im Raketenhagel – und die Welt schaut zu

Warenlieferungen in den Gazastreifen werden fortgesetzt – von D. Nowak
GAZA (Israelnetz 13. März 2012) – Trotz des Beschusses aus dem Gazastreifen hat Israel die Lieferung von Waren in das Gebiet nicht eingestellt. Mehr als 180 Lastkraftwagen passierten allein am Montag die Grenze. Die Lkw transportierten unter anderem Mehl, Zucker, Milchprodukte, Fleisch und medizinische Produkte in den Gazastreifen. Ein Vertreter der israelischen Armee betonte laut der Tageszeitung „Yediot Aharonot“, es sei wichtig, zwischen der palästinensischen Zivilbevölkerung und Terrorgruppen zu unterscheiden. Er wies darauf hin, dass auch am Sonntag etwa 120 Palästinenser die Grenze nach Israel passierten, um medizinische Hilfe zu erhalten.

Palästinensische Gruppen haben seit dem vergangenen Freitag mehr als 200 Geschosse auf Israel abgefeuert. Etwa 50 landeten auf palästinensischer Seite, drei davon auf dem Kerem Schalom-Grenzübergang.

Anmerkung AhuvaIsrael: die Warenlieferungen gingen die ganze Zeit über weiter – hat man das in irgendwelchen Nachrichten, Radio, TV, Presse, gehört/gelesen??????? Auch die nächste Nachricht zeigt nicht unbedingt neue Fakten – diese horriblen Geschichten, hörten wir schon im Libanon-Krieg 2006: die Raketen der Hams, wie auch der HisBollah werden aus Wogngebiete und Schulen abgeschossen. Die jeweiligen Gebäude sind nicht etwa leer – sondern bewohnt bzw. von Zivilisten , Erwachsene wie auch Kinder, „besetzt worden“! Welch Perfidie und Menschenverachtung wird hier offenb
Armee: Terroristen benutzen „menschliche Schutzschilde“ von D. Nowak
GAZA / JERUSALEM (Israelnetz, 13. März 2012) – Terroristen im Gazastreifen haben während der Kampfhandlungen in den vergangenen vier Tagen unbeteiligte Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbraucht. Diese Anschuldigung erhob die israelische Armee am Montag in einer Stellungnahme. „Zivilisten, die nicht an den Feindlichkeiten beteiligt waren, wurden durch einen Luftangriff auf eine Terrorzelle verwundet, die Raketen von einer bewohnten Gegend im nördlichen Gazastreifen abfeuerte“, heißt es in der Erklärung. Weiter steht dort laut der Tageszeitung „Jediot Aharonot“: „Dieser Vorfall zeigt, dass Terrorgruppen in Gaza menschliche Schutzschilde benutzen und Raketen von dicht bewohnten Gegenden abfeuern.“

Palästinensische Quellen hatten am Montag berichtet, Terroristen hätten in der Nähe eine Schule im nördlichen Gazastreifen Raketen auf Israel gefeuert. Bei einem darauf folgenden Luftangriff der Armee waren ein Mann und dessen Tochter getötet worden. Die Terroristen seien hingegen entkommen. Die Armee hatte den Bericht bestätigt.

Anmerkung AhuvaIsrael: Und wieder werden Bilder verbreitet, die die Welt über die „bössn“ Israelis „aufklären“ sollen. Auch jetzt wieder wurde von der Hamas ein Bild an die Öffentlichkeit gegeben auf dem eine Mutter mit ihrem stark blutenden Kind zu sehen ist. Wie herausgefunden wurde – ist es ein altes Bild, welches ein Kind zeigt, dass durch einen alltäglichen Unfall verletzt wurde. Man erinnere sich an Bilder aus dem Libanonkrieg 2006, als Städte gezeigt wurden, in denen die „Rauchwolken“ von angeblichen Bombeneinschlägen des israelischen Militärs, die ganz professionell rein retouchiert wurden.

Ich erinnere mich an ein Bild aus dem beginn der 2. Intifada ab Ende September 2000 (ich volontierte damals in Israel!) als ein Bild um die Welt ging, dass einen am Kopf  Blut überströmten „jungen Araber“ zeigte hinter dem ein „knüppelschwingender Soldat“ stand – das ganze angeblich auf dem Tempelberg! Die Lüge wurde durch den in den USA lebenden Großvaters des „jungen Arabers“ aufgeklärt. Er erkannte in dem „jungen Araber“ seinen jüdischen Enkel, der in Jerusalem studierte. Folgendes war passiert: Der jungen Student wurde mit seinen Freunden aus dem Auto gezerrt und von Palästinensern schwerstens verprügelt – der „knüppelschwingende Soldat“ war ein Jerusalemer Polizist, der die Angreifer in die Flucht jagte. Hinter dem Polizisten deutlich erkennbar ein „Tankstellen-Logo“ – ja und auf dem Tempelberg gibt es bekanntlich bis heute keine Tankstelle.

Wir sehen, wie unübertroffen raffiniert die Terroroganisation Hamas die westliche Welt für sich zu manipulieren versteht – die Lüge wird so gut verpackt und beständig wiederholt – bis sie zur Wahrheit wird! Man nennt das „normative Kraft des Faktischen“!


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