2. Deutsch-Israelischer Kongress in Frankfurt am 23. Oktober 2011 / Links zu Reden

Über die Eindrücke dieses großartigen und sicher auch einzigartigen Tag zu schreiben ist mir eine absolute Herzensangelegenheit. Klar ist, dass sich die subjektiven Komponenten nicht ausschließen lasse – aber so soll es letztendlich auch sein – rein sachlich wird darüber ja in den offiziellen Berichten geschrieben.

Dank des guten, ruhigen und sonnigen Herbstwetters bot  die Anreise von der Schwäbischen Alb nach Frankfurt keine Problem – ich hatte das große Vorrecht, nicht selbst fahren zu müssen – und so begann der erste Genuss bereits morgens um sieben Uhr 🙂

Eine erste Augenweide für unsere Augen war das deutsch-israelische Fahnen-Rund vor dem Messezentrum – und mit  etwas Geduld – es war recht „windstill“ –  konnte ich dann doch gut sichtbare „Magen-Davide“ ablichten!

Die Anmeldung – alle Teilnehmer mussten sich bereits im Vorfeld des Kongresses angemeldet haben – ging für mich sehr schnell, der Anfangsbuchstabe meines Nachnamens entbehrte gerade zu dieser Zeit einer längeren Warteschlange – und ganz selbstverständlich:  neben der „Kongresstasche“ mit verschiedenen Materialien konnte ich auf den „Kaffeepott“ mit Kongress-Logo nicht verzichten. Im noch nur wenig besetzten Kongress-Saal reservierte ich mir einen optimalen Platz – für den späteren Einsatz der Videocamera und da noch viel Zeit blieb ging es auf Entdeckungsreise durch den Israel Market. 120 und mehr gemeinnützige Organisationen und Unternehmen aus Israel und Deutschland waren als Unterstützer und Aussteller gemeldet – das gibt eine Vorstellung von der Reichhaltigkeit der Einkaufs- und Informationsangebote. Unverhofftes Wiedersehen mit lieben, langjährigen  und Treffen mit  neuen Freunden machten die Einstimmung auf die vor uns liegenden gemeinsamen Stunde im Sinne „Gemeinsam für Israel“ perfekt!

Die Liste der Ehrengäste war lang, die einzelnen Reden, Podiumsgespräche und –diskussionen folgten dicht gedrängt mit kurzen musikalischen Unterbrechungen von denen kein einziger versäumt werden wollte! Allerdings blieb dann das eine oder andere leider doch auf „halben Wege“ ungehört

Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch Gebete von  Rabbiner Menachem Klein, Pröbstin Gabriele Scherle und Stadtdekan Dr. Johannes zu Elz.

Die Moderatorin Melody Sucharewicz verlas danach ein Grußwort von der Bundeskanzlerin Angela Merkel und führte charmant und brillant durch das gesamte dicht gedrängte Programm.

Begrüßt wurden die Gäste durch den

–       Frankfurter Stadtkämmerer Uwe Becker,

–       den hessischen Innenminister Boris Rhein und

–       Dr. Theo Zwanziger, Präsident des deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Alle drei Reden waren unmissverständliche „Pro Israel“ Statements – Dr. Theo Zwanziger sprach von der großen Möglichkeit fernab von der Politik die deutsch-israelischen Beziehungen zu stärken, wobei er den sportlichen Jugendaustausch hervor hob.

Die Schirmherrschaft der Veranstaltung lag in den Händen der

  • –       Botschaft des Staates Israel in Deutschland  vertreten durch ihren Botschafter Joram Ben Zeev „Die Freiheit des Geistes ist Israels wichtigstes Kapital.“
  • –       des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann „Mehr Fairnee im Umgang mit Israel wünschen wir uns.“
  • –       und Frau Regina Sixt, Sixt AG, 2010 in Israel ausgezeichnet als erste Frau und erste Deutsche mit dem „Citizen of  the World Award“.

Internationale Ehrengäste zum Thema: „Frieden durch Sicherheit“ waren:

 Danny Aylalon, als höchster Ehrengast, stellvertretender Außenminister Israels und

Ron Hulda, Oberbürgermeister von Tel Aviv

Sacha Stawski, Gastgeber der Veranstaltung und Vorsitzender von „I LIKE ISRAEL (ILI) e.V.“, München und „Honestly Concerned e.V.“ verlas eine am Vorabend vom Leitungsteam zur Abstimmung gebrachte „Kongress-Resolution“, die mit großem Applaus begrüßt wurde. (hier als pdf-Datei!)

„Frieden durch Sicherheit – Sicherheit durch Frieden“ war eine interessante Podiumsdiskussion  mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages und Experten.

Kulinarische Köstlichkeiten aus israelischer Küche waren ein absoluter Renner – und für mich waren Falaffeln mit Humus und eine kleine Box mit „Gefillte Fisch und scharfen „Rotebeete-Meerrettich“ das lukullische „Non Plus Ultra“!!! (das Rezept ist dem Kongress-Journal entnommen!)


Die Rede von Danny Ayalon, stellvertretender Außenminister des Staates Israel, der Lebensbericht von Mosab Hassan Yousef, Autor der Biographie „Sohn der Hamas“ und eine Ansprache von Ralph Giordano, der von Sacha Stawski die „ILI-Ehrenmitgliedschaft an Ralph Giordano verliehen bekam, gehörten zu den großen Höhepunkten des Tages! „Es ist ein kleiner Judenstaat, der die Werte der Menschheit verteidigt.“ – Ralph Giordano

Yousef, mit seinem schier unglaublichen Lebenslauf und Giordano mit seiner tiefen Liebeserklärung an Israel lösten nicht allein nur in mir eine emotionale Reaktion aus! Alle drei verließen das Rednerpult unter „Standing Ovations!

Sieben Workshops wurden angeboten von denen mich persönlich das Thema: „Versuch, Israel zu delegitimieren und wie man dem begegnen kann“ mich sehr interessierte. Und hier gab es in der Tat außerordentlich informative und hilfreiche Tips für das persönliche Handeln gegen die „3 D’s“ – gegenüber Israel: „Delegitimierung / Doppelstandart / Dämonisierung“

Unter der Moderation von Kay Schweigmann-Greve, Vorsitzender DIG Hannover sprachen:

PD Dr. Samuel Salzkorn, Politik-und Sozialwissenschaftler, UNI Giessen

Tal Gat, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit an der Botschaft des Staates Israel, Berlin und

Ben Dror Yemini, Journalist, Maariv, Israel. „Es gibt ein Problem in Deutschland! Das besteht in ‚Des‘-information und ‚Mis‘-information.“ Diesem auf den Punkt gebrachten Satz von Ben Dror Yemini ist nichts hinzu zu fügen, denn das genau erfahren wir durch unsere print – und elektronischen Medien – TÄGLICH!!!

Diese Gesprächsrunde war dann für mich/uns auch der Abschluss dieses großartigen und wunderbaren Tages –  ein für uns vom Ewigen geschenkter Tag mit etwa 3000 Kongress-Teilnehmern „Gemeinsam für Israel“

Beenden möchte ich diesen Bericht mit einem Wort aus 1. Mose 12,3, das wir  alle dort in Frankfurt wohl erlebt haben –  „ICH will segnen, die dich segnen“ – dieser Segen lag ganz gewiss über diesem  2. DEUTSCH-ISRAELISCHEN KONGRESS in Frankfurt am 23. Oktober 2011 und dem Logo: „ISRAEL IST NICHT ALLEIN – MIT ISRAEL BIST DU NICHT ALLEINE!

Mit herzlichem Schalom AhuavIsrael

Im Anschluss viele LINKS mit Berichten und Videos der Reden vom Kongress!

Blog der Botschaft des Staates Israel:  http://www.botschaftisrael.de/2011/10/24/der-zweite-deutsche-israelkongress-ein-voller-erfolg/

Newsletter-Botschaft des Staates Israel in Deutschland: Newsletter der Botschft des Staates Israel 24.10.2011

haOlam.de: Das war der 2. Deutsche Israelkongress in Frankfurt/ Dr. Nathan Warszawswki resümiert

Rede von Danny Ayalon: Danny Ayalon beim Israelkongress Frankfurt 23.10.2011

Rede von Dr. Dieter Graumann: Rede Dr. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland

Rede von Mosab Hassan Yousef: Mosab Hassan Yousef auf dem Israelkongress in Frankfurt, 23.10.2011

Kongress-Pressemitteilung: Kongress – Pressemitteilung 26. Oktober 2011

Israelmagazin.de im Interview mit Sacha Stawski: Interview mit Sacha Stawski

Resüme Honestlyconcernde.org: Resüme Honestlyconcernde.org

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